19. Dezember 2008

Schweinebestand in Brandenburg im November 2008 gesunken

Themen: Brandenburg,Schweine,Statistik,Tierbestände — info @ 11:12

Potsdam (agrar.de) – Nach dem vorläufigen Ergebnis der repräsentativen Viehbestandserhebung am 3. November 2008 gab es zu diesem Stichtag in Brandenburg 733.000 Schweine. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 87.000 Tiere oder um 10,6 Prozent weniger.

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiterhin mitteilt, verteilte sich der Rückgang der Schweinebestände auf alle Kategorien. So ging die Zahl der Ferkel um 25.000 auf 227.000 Tiere (–9,9 Prozent) und die Zahl der Jungschweine um 21.000 auf 177.000 Tiere (–10,5 Prozent) zurück. Die Zahl der Mastschweine (ab 50 Kilogramm Lebendgewicht) verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 32.000 auf 235.000 Tiere (–12,0 Prozent). Der Bestand an Zuchtsauen sank um 9.000 auf 91.702 Tiere (–12,0 Prozent).

Ursachen dieser Entwicklung waren unter anderem die Preise für Futtermittel und Energie sowie die niedrigen Aufkaufpreise für Schweinefleisch.

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Jeder sechste Schweinehalter gibt auf

Themen: Rinder,Schweine,Statistik,Tierbestände — info @ 09:12

Wiesbaden – Viele landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland haben die Haltung von Schweinen komplett eingestellt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im November 2008 nur gut 66.000 Betriebe mit Schweinehaltung gezählt. Im November des Vorjahres gab es noch knapp 80.000 Betriebe und im Mai 2008 rund 73.000 Betriebe. Dies bedeutet einen Rückgang von 8,7% im letzten halben Jahr. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Schweinehalter sogar um 16,7% zurückgegangen.

Insbesondere landwirtschaftliche Betriebe mit einem kleinen Bestand an Schweinen haben die Schweinehaltung eingestellt. Im November 2008 wurden im Schnitt knapp 400 Schweine je Betrieb gehalten. Dagegen waren es im November 2007 noch durchschnittlich 340 Schweine je Betrieb.

Im November 2008 wurden in Deutschland rund 26,4 Millionen Schweine gehalten. Damit hat sich die Zahl der Schweine innerhalb der letzten sechs Monate nur um rund 300.000 Tiere beziehungsweise 1,1% reduziert.
Gegenüber dem Vorjahresbestand beträgt der Rückgang 2,7% beziehungsweise 732.000 Tiere.

Die Zahl der gehaltenen Zuchtsauen verringerte sich deutlicher. Während im Mai 2008 noch rund 2,4 Millionen Sauen in deutschen Ställen standen, sind es jetzt etwa 94.000 Tiere (- 4%) weniger. Im Jahresvergleich beträgt der Rückgang 5,9%. Weiterhin wurden knapp elf Millionen Mastschweine erfasst. Das sind knapp 200.000 Tiere beziehungsweise 1,7% weniger als vor einem halben Jahr (Vorjahr – 2,5%). Dagegen veränderte sich der Ferkel- und Jungschweinebestand (13,1 Millionen) verglichen mit Mai 2008 nahezu nicht (- 0,1%). Zum Vorjahresergebnis ist jedoch ein Rückgang von 2,3% zu verzeichnen.

Im Gegensatz zu dem Schweinebestand blieb der Rinderbestand mit 13 Millionen gegenüber der Erhebung im Mai 2008 stabil (+ 0,1%). Während die Zahl der Bullen und Ochsen gegenüber Mai um 3,6% beziehungsweise 44.000 Tiere auf knapp 1,2 Millionen Tiere zurückgegangen ist, stieg die Anzahl der Milchkühe leicht um 0,3% auf gut 4,2 Millionen Tiere. Diese Entwicklung ist jedoch regional unterschiedlich. Insbesondere in Schleswig-Holstein hat die Anzahl der Milchkühe deutlich um 3,8% oder 14.000 Tiere auf nun 370.000 Tiere zugenommen. Dem steht ein Bestandsabbau zum Beispiel in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen gegenüber.

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18. Dezember 2008

Arbeitszeit je Erwerbstätigen in Landwirtschaft und Industrie deutlich höher als bei Dienstleistern

Themen: Baden-Württemberg,Statistik,Wirtschaft — info @ 15:12

Mini- und Teilzeitjobs im Dienstleistungsbereich stark vertreten, deshalb dort geringere durchschnittliche Arbeitszeit je Erwerbstätigen
Stuttgart (agrar.de) – In Baden-Württemberg arbeiteten die rund 5,53 Millionen Erwerbstätigen im Jahr 2007 insgesamt mehr als 7,8 Milliarden Stunden. Das Arbeitspensum je Erwerbstätigen betrug damit durchschnittlich 1 420 Stunden, wobei es deutliche Unterschiede unter den einzelnen Wirtschaftsbereichen gab. Zu diesen Ergebnissen kommt das Statistische Landesamt nach Auswertung der neuesten Arbeitsvolumen-Berechnungen des »Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder« nach Wirtschaftsbereichen.

Am höchsten war die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden in der Land- und Forstwirtschaft und im Produzierenden Gewerbe. Mit einem Stundenkontingent von 1.789 hatte 2007 ein Erwerbstätiger in der baden-württembergischen Land- und Forstwirtschaft ein um 369 Stunden höheres Arbeitspensum als im Durchschnitt aller Wirtschaftsbereiche.

Spürbar weniger, aber immer noch 38 Stunden mehr als in der Gesamtwirtschaft, arbeitete ein Erwerbstätiger durchschnittlich im Produzierenden Gewerbe (1.458 Stunden). In den Dienstleistungsbereichen leistete ein Erwerbstätiger im Jahr 2007 dagegen mit durchschnittlich 1.391 Arbeitsstunden 29 Stunden weniger als in der Gesamtwirtschaft.

Ausschlaggebend hierfür war der Bereich der öffentlichen und privaten Dienstleister (1.349 Arbeitsstunden je Erwerbstätigen), zu denen die öffentliche Verwaltung, das Gesundheitswesen sowie die Bereiche Erziehung und Unterricht, Kultur, Sport und Unterhaltung gehören.

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Mecklenburg-Vorpommern: Klärschlamm größtenteils in der Landwirtschaft verwertet

Themen: Bundesländer,Düngung,Mecklenburg-Vorp. — info @ 13:12

Schwerin (agrar.de) – In Mecklenburg-Vorpommern wurden im Jahr 2007 rund 37.100 Tonnen Klärschlamm aus kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen entsorgt. Die Angabe bezieht sich auf die Trockenmasse, also ohne den Wasseranteil. Wie das Statistische Amt weiter mitteilt, wurde der größte Teil des Klärschlamms, 87 Prozent, als Dünger auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht, 10 Prozent wurden bei der Kompostierung oder im Landschaftsbau bei der Rekultivierung von Flächen eingesetzt oder auf andere Art und Weise stofflich verwertet. Nur 3 Prozent des entsorgten Klärschlamms wurden verbrannt.

Damit unterscheidet sich die Klärschlammentsorgung in Mecklenburg-Vorpommern teilweise erheblich von den Entsorgungswegen in den anderen Bundesländern, wo ein weitaus größerer Teil der Klärschlämme thermisch entsorgt wird. Im Bundesdurchschnitt wurden von den im Jahr 2007 entsorgten Klärschlämmen aus kommunalen Anlagen 29 Prozent in der Landwirtschaft verwertet, 22 Prozent bei der Kompostierung und im Landschaftsbau oder anderweitig eingesetzt. Auf die thermische Entsorgung entfielen dagegen 49 Prozent.

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Knapp 355.900 Rinder in Thüringen

Themen: Rinder,Statistik,Thüringen,Tierbestände — info @ 11:12

Erfurt (agrar.de) – Nach den Auswertungen der HIT-Datenbank – eine Einzeltierdatenbasis im Herkunfts- und Informationssystem für Tiere – gab es in Thüringen am 3. November 2008 insgesamt 4.487 Rinderhaltungen mit Beständen von insgesamt 355.875 Rindern.

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stiegen sowohl die Zahl der Rinderhalter als auch die Rinderbestände gegenüber der Vorerhebung leicht an. Im November wurden 145 Haltungen mehr festgestellt als im Mai 2008. Der Bestand überstieg mit einem Plus von 1,4 Prozent das Ergebnis vom 3. Mai um 4.761 Tiere. Der Rinderbestand setzte sich aus 153.416 Kühen, 56.002 Kälbern und 48.235 Stück Jungrindern bis unter 1 Jahr zusammen. Weitere 76.776 Rinder hatten ein Alter zwischen 1 bis unter 2 Jahren und 21.446 Tiere waren zum Stichtag 2 Jahre und älter.

Nach Nutzungsrichtungen * wurden 115.849 Milchkühe (gegenüber dem 3. Mai 2008: – 0,3 Prozent), 37.567 sonstige Kühe (- 0,8 Prozent), 71.774 weibliche Zucht- und Nutztiere ab 1 Jahr alt (+ 1,4 Prozent), die zur Ergänzung des Kuhbestandes bereitstehen und weitere 26 448 Tiere im Alter von 1 Jahr und älter (+ 5,9 Prozent), die als Schlachttiere gehalten werden, festgestellt.

*) Die Nutzungsrichtung wird nach einer bundeseinheitlichen Methode unter Berücksichtigung der Rasse, der Produktionsrichtung sowie der im Vorjahreszeitraum angefallenen Schlachtungen rechnerisch ermittelt.

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17. Dezember 2008

NRW: Landwirtschaft in Zahlen 2008

Themen: Nordrhein-Westfalen,Statistik — info @ 14:12

Bonn (agrar.de) – Wie viele Bauern gibt es in Nordrhein-Westfalen? Was wächst auf ihren Feldern? Welche Tiere stehen in ihren Ställen? Antwort auf diese und viele andere Fragen gibt die neue Broschüre „Zahlen zur Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen“ die jetzt erschienen ist.

Auf 104 Seiten haben die Statistikexperten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen umfangreiches Zahlenmaterial über die Landwirtschaft zusammengestellt. Die zahlreichen Tabellen und grafischen Darstellungen geben Auskunft über Betriebsstrukturen, Bodenbewirtschaftung, Viehwirtschaft, Gartenbau, Nahrungsmittelverbrauch und betriebswirtschaftliche Kennzahlen nordrhein-westfälischer Betriebe.

Die Angaben zur Landwirtschaft werden ergänzt durch statistische Rahmendaten über die Bevölkerung und ihre Erwerbstätigkeit im Kammergebiet sowie durch Angaben zur Entwicklung der Preise. Der in vielen Tabellen und Darstellungen enthaltene Vergleich mit den Zahlen zurückliegender Jahre zeigt eindrucksvoll, welche Entwicklung die Landwirtschaft in dieser Zeit durchgemacht hat.

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Mecklenburg-Vorpommern: Erntebericht 2008 veröffentlicht

Themen: Erntebericht,Mecklenburg-Vorp.,Statistik — info @ 10:12

Schwerin (agrar.de) – „2008 war für die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern, was die Ernteergebnisse betrifft, kein schlechtes Jahr. Auch wenn die Witterungsverhältnisse nicht optimal waren und die Erträge regional sehr unterschiedlich ausfallen, liegen die Hektarleistungen 2008 bei Getreide insgesamt größtenteils über denen des Vorjahres und teilweise auch über dem mehrjährigen Durchschnitt“, teilte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus heute anlässlich der Veröffentlichung des Abschlussberichtes „Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung 2008“ (Download) mit, der gemeinsam mit dem Statistischen Amt Mecklenburg-Vorpommern herausgegeben wird.

Aus den endgültigen Anbauflächen und den abschließenden Hektarerträgen für die einzelnen Getreidearten errechnet sich eine Gesamterntemenge von 4,3 Millionen Tonnen Getreide. Daran haben die Brotgetreidearten einen Anteil von 73 Prozent.

Die Qualität der diesjährigen Weizenernte zeichnet sich im Durchschnitt durch Ergebnisse aus, die deutlich unter denen des Vorjahres liegen. Bei Winterroggen hingegen sind die Ergebnisse als äußerst zufriedenstellend einzustufen. Die Backqualität der Roggenernte kann als gut bezeichnet werden. Der Ölgehalt bei Raps liegt in Mecklenburg-Vorpommern bei 42,7 Prozent und entspricht damit dem Bundesdurchschnitt.

Mit einem Hektarertrag bei mittelfrühen und späten Kartoffeln von 345,6 Dezitonnen und bei Frühkartoffeln von 206,4 Dezitonnen wurde ein um zehn Prozent niedrigeres Ergebnis als im Vorjahr erzielt.

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16. Dezember 2008

Ab morgen online: Empfänger der EU-Agrarförderung

Themen: Bundesländer,EU,Förderung,GAP,Statistik — info @ 14:12

Berlin/Schwerin (agrar.de) – Ab morgen werden einer vom Bund und den Ländern gemeinsam betriebenen Internetseite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) werden nach Information des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern Informationen über die Empfänger von EU-Zahlungen veröffentlicht.

Damit setzt Deutschland das von der EU verabschiedete Gesetz zur Veröffentlichung von Informationen über die Zahlung von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Landwirtschaft und Fischerei um.

„Wir erhöhen damit die Transparenz und tragen gleichzeitig zur Aufklärung über die Verwendung der Mittel der Europäischen Union bei“, erklärt Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus. „Jeder Bürger hat das Recht zu erfahren, was aus den Geldern des Europäischen Agrarhaushalts finanziert wird. Andererseits erwarte ich auch, dass mit diesen Informationen verantwortungsbewusst umgegangen wird“, so der Minister.

Die Veröffentlichung von Informationen über Zahlungsempfänger der EU erfolgt für alle Mitgliedsstaaten nach einheitlichen Mindestvorgaben. Im Agrar- und im Fischereibereich müssen Informationen über alle Empfänger von Mitteln

• aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER),
• aus dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) und
• aus dem Europäischen Fischereifonds (EFF)

veröffentlicht werden.

Veröffentlicht wird für jeden Empfänger der Gesamtbetrag der öffentlichen Mittel, die er in einem Haushaltsjahr erhalten hat. Diese werden gegliedert nach den Bereichen EGFL-Direktzahlungen ( z.B. Betriebsprämien), EGFL-Sonstige Maßnahmen, wie Exportbeihilfen sowie ELER-Maßnahmen im ländlichen Raum.

Die dafür notwendigen Daten erhält die BLE von einer zentralen Datenbank, die von den Zahlstellen der Länder gespeist wird.

Abrufbar sind ab 17.12.2008 zunächst die Angaben über Zahlungen aus dem ELER-Programm für den Zeitraum 1.1.2007 bis 15.10. 2007.

In Mecklenburg-Vorpommern wurden dazu Daten von 1.776 Antragstellern zusammengestellt, die im angegebenen Zeitraum ca. 32,3 Millionen Euro Fördermittel erhalten haben.

Die Internetseite wird sukzessive vervollständigt. So erfolgt im April 2009 die Veröffentlichung von Direktzahlungen an die Landwirtschaftsbetriebe.

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Statistikamt: Getreideeinfuhr im laufenden Jahr wertmäßig um 29,7% gestiegen

Themen: Getreide,Handel,International,Statistik — info @ 12:12

Wiesbaden (agrar.de) – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, führte Deutschland von Januar bis September 2008 Getreide im Wert von 1,4 Milliarden Euro ein. Damit legten die Getreideeinfuhren um 29,7% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zu. Ausschlaggebend hierfür waren die Preissteigerungen auf den internationalen Getreidemärkten. Der Preisindex für Getreideimporte nach Deutschland erhöhte sich im Durchschnitt der Monate Januar bis September 2008 um rund 29% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Mengenmäßig wurden in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 4,8 Millionen Tonnen Getreide eingeführt, und damit 1,4% weniger als von Januar bis September 2007.
Dabei handelt es sich vor allem um Weizen (Anteil von 33% beziehungsweise 1,6 Millionen Tonnen), Mais (32% beziehungsweise 1,5 Millionen Tonnen) und Gerste (19% beziehungsweise 0,9 Millionen Tonnen).

Knapp ein Viertel (23% beziehungsweise 1,1 Millionen Tonnen) der Getreideeinfuhren kam aus Frankreich. Weitere Hauptlieferländer waren Brasilien (13% beziehungsweise 0,6 Millionen Tonnen), Dänemark (10% beziehungsweise 0,5 Millionen Tonnen) und die Tschechische Republik (9% beziehungsweise 0,4 Millionen Tonnen).

Ausgeführt wurden in den ersten drei Quartalen des Jahres 2008 6,1 Millionen Tonnen Getreide im Wert von 1,6 Milliarden Euro. Obwohl sich die Ausfuhrmenge gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum damit um 22,3% verminderte, stiegen die Ausfuhren wegen der deutlich höheren Preise wertmäßig um 20,2%.

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08. Dezember 2008

2,2 Prozent weniger Schweine in NRW

Düsseldorf (agrar.de) – In Nordrhein-Westfalen gab es im November 2008 etwa 6,2 Millionen Schweine. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand vorläufiger Ergebnisse der Schweinezählung von November mitteilt, waren das 2,2 Prozent weniger als im Mai 2008. Die Zahl der Mastschweine verringerte sich dabei um 5,5 Prozent (auf 2,8 Millionen Tiere) und die der Zuchtsauen um 3,0 Prozent (auf knapp 477.000 Tiere). Die Zahl der Ferkel und Jungschweine stieg dagegen um 1,3 Prozent auf über 2,9 Millionen Tiere.

Die auch weiterhin wirtschaftlich schwierige Situation in der Schweinehaltung führte zu einem weiteren Rückgang der
Schweinehalter: Gegenüber Mai 2008 verringerte sich die Zahl der Betriebe mit Schweinehaltung um 8,5 Prozent auf gut 10.800 und die der Betriebe mit Zuchtsauenhaltung um 8,0 Prozent auf 4.200.

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