22. Dezember 2008

Mecklenburg-Vorpommern: Obsternte 2008

Themen: Erntebericht,Mecklenburg-Vorp.,Obst,Statistik — info @ 15:12

Rekord bei Äpfeln drückt die Erzeugerpreise im Marktobstbau

Schwerin (agrar.de) – Die diesjährige Apfelernte war mit 53.000 Tonnen die größte seit Einführung der Marktwirtschaft. Wie das Statistische Amt mitteilt, haben damit Äpfel an der gesamten Obsternte von 57.729 Tonnen einen Anteil von 92 Prozent (2007: 89 Prozent). Getrübt wird dieser Rekord durch sehr niedrige Erzeugerpreise vor allem für Verwertungs- und Industrieobst, das an der einheimischen Apfelerzeugung in diesem Jahr einen Anteil von 88 Prozent hat. Außer weiterem Baumobst mit zusammen 509 Tonnen wurden 2008 insgesamt 891 Tonnen Strauchbeerenobst und 3.323 Tonnen Erdbeeren geerntet.

Wie schon im Vorjahr ließen auch 2008 erste Schätzungen zur Obsternte ein eher unterdurchschnittliches Ergebnis erwarten. Begünstigt jedoch durch fast optimale Witterungsbedingungen besonders für Äpfel war vielerorts bis Anfang Dezember ein beträchtlicher Ertragszuwachs zu verzeichnen. Die Gesamternte an Äpfeln von zusammen 1.255 Hektar belief sich somit auf 53.000 Tonnen; der Durchschnittsertrag lag bei bisher noch nie erreichten 420 Dezitonnen pro Hektar.

Andere Baumobstarten, wie Birnen, Pflaumen und Kirschen, haben in Mecklenburg-Vorpommern nur geringe Bedeutung. Sie erbrachten mit zusammen 509 Tonnen nur 0,9 Prozent der Obsternte.

Strauchbeerenobst, dazu zählen u. a. Johannisbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Sanddorn, erbrachte eine Erntemenge von 891 Tonnen. Daran hatten fast ausschließlich Schwarze Johannisbeeren mit 799 Tonnen den größten Anteil.

Erdbeeren wurden in diesem Jahr auf 307 Hektar gepflückt. Mit der Ertragsleistung von 108 Dezitonnen pro Hektar wurde der Spitzenwert des Vorjahres wiederholt und eine Gesamternte von 3.319 Tonnen erreicht. Hinzu kamen 3,7 Tonnen aus dem Erdbeeranbau unter Glas.

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