11. November 2008

225 Zierpflanzenbetriebe in Thüringen

Themen: Anbauflächen,Gartenbau,Statistik,Thüringen — info @ 19:11

Erfurt (agrar.de) – In Thüringen erzeugten im Jahr 2008 insgesamt 225 landwirtschaftliche Betriebe auf 221 Hektar Grundfläche Zierpflanzen aller Art. Die Zahl der Zierpflanzenproduzenten ging nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gegenüber der letzten Erhebung im Jahr 2004 um knapp 8 Prozent zurück, die Fläche auf der Zierpflanzen produziert wurden, war jedoch um 56 Hektar bzw. um ein Drittel größer als vor vier Jahren. Ausschlaggebend hierfür ist der erweiterte Anbau von Sämereien in diesem Jahr.

Von den vorhandenen Produktionsflächen befanden sich 180 Hektar auf dem Freiland und 41 Hektar waren Flächen in Unterglasanlagen, von denen 37 Hektar beheizt wurden.

Die Zierpflanzenproduktion in Thüringen erfolgte überwiegend in klein strukturierten Betrieben. Neun Zehntel aller Betriebe (203) erzeugten Zierpflanzen auf Produktionsflächen, die kleiner als ein Hektar waren.

Thüringenweit befassten sich 200 Betriebe mit der Erzeugung von Beet- und Balkonpflanzen. Insgesamt erzeugten diese Betriebe 28,7 Millionen Pflanzen dieser Art und brachten diese überwiegend als Fertigware an den Konsumenten. Hauptsächlich wurden Pelargonien, Veilchen bzw. Stiefmütterchen und Primeln gezogen.
109 Betriebe erzeugten 3,4 Millionen Stück Zimmerpflanzen, darunter 2,3 Millionen Stück Chrysanthemen.

Bei 137 Betrieben gehörte der Anbau von Schnittblumen und Zierpflanzen zum Schnitt zum Produktionsprofil.
Schnittblumen und Zierpflanzen zum Schnitt wurden auf 77 Hektar Freilandfläche erzeugt.
Auf dem Freiland dominierte der Anbau von Gehölzen zum Grün- und Blütenschnitt und von Sommerblumen und Stauden. Auf 2 Hektar unter Glas zogen 70 Betriebe ihre Ware. In der Unterglasproduktion war der Anbau von Chrysanthemen bestimmend.

Der Anbau von Zierpflanzen konzentrierte sich überwiegend in der Stadt Erfurt, im Unstrut-Hainich-Kreis und im Landkreis Sömmerda. Ein Fünftel aller Zierpflanzenproduzenten hatten hier ihren Betriebssitz und verfügten zusammen über 186 Hektar, die überwiegend der Erzeugung von Blumen und Zierpflanzen dienten.

Links zum Bundesland Thüringen.

11. November: Martinstag

Themen: Agrarrecht,Pacht&Besitz,Wirtschaft — info @ 18:11

Bonn/Münster (agrar.de) – Der Martinstag am 11. November ist für die Bauern immer noch der traditionelle Fälligkeitstermin für Pachtzahlungen, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit.

In früheren Zeiten war an diesem Tag der Zehnte fällig, der in Form von Naturalien an den Grundherrn entrichtet werden musste, was natürlich erst nach der Ernte möglich war. Ebenfalls die noch bis ins 20. Jahrhundert übliche Verpachtung von Äckern und Wiesen gegen Naturalien war an diesen Termin gebunden.

Auch heute noch suchen viele Landwirte um den Martinstag herum ihre Verpächter auf, um den Pachtzins persönlich zu überbringen. Diese Tradition bietet die Gelegenheit, die guten Beziehungen zum Verpächter zu pflegen und natürlich auch, sofern keine längerfristige Bindung besteht, den Pachtpreis neu auszuhandeln. *)

Verpachtet werden landwirtschaftliche Grundstücke heute fast ausschließlich gegen einen jährlich zu zahlenden festen Geldbetrag. Die früher weit verbreitete Bindung des Pachtzinses an die Preise landwirtschaftlicher Produkte, mit der sich die Pächter gegen die Folgen der Geldentwertung absichern wollten, ist heute fast verschwunden. Sinkende Agrarpreise trotz Inflation haben diese Klauseln wirkungslos gemacht.

Nach wie vor werden die allermeisten Pachtverträge mündlich abgeschlossen und per Handschlag besiegelt. Nur bei größeren Pachtflächen und vor allem bei der Verpachtung ganzer Höfe sind schriftliche Pachtverträge üblich. Mehr als zwei Drittel der Landwirte in Nordrhein-Westfalen sind auf Pachtland angewiesen. Aufgrund der in vielen Teilen des Landes über lange Zeit üblichen Realteilung bei der Erbfolge befinden sich viele landwirtschaftliche Grundstücke im Eigentum von Nichtlandwirten. Auch der immer noch anhaltende Strukturwandel, infolge dessen aufgebende Betriebe ihre Eigentumsflächen an andere Landwirte abgeben, hat dazu beigetragen, dass der Pachtflächenanteil in Nordrhein-Westfalen heute mit rund zwei Drittel im Vergleich zum Bundesdurchschnitt hoch ist und weiter zunimmt.

Informationen zu Pachtpreisen in den Bundesländern,
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BDM fordert 500 Mio.-Rettungspaket für Milcherzeuger

Themen: Handel,Milch,Verbände — info @ 11:11

Freising (agrar.de) – Nach der katastrophalen Entscheidung des Bundesrats alle vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) geforderten mengenwirksamen Maßnahmen abzulehnen, nimmt der BDM nun aus Verantwortung seinen Milcherzeugern gegenüber, den Staat in die Pflicht und fordert ein Rettungspaket für die Milcherzeuger. Der BDM wollte immer die Angebotsmenge in Eigenverantwortung flexibel an die Nachfrage anpassen und so für ausgeglichene Marktverhältnisse sorgen. Dies hätte den Staat nichts gekostet und wurde den Milcherzeuger dennoch verwehrt. Damit müssen nun diejenigen, die das zu verantworten haben, die finanziellen Folgen tragen.

Die Finanzkrise hat auch für die Milcherzeuger massive Auswirkungen: Das Kaufverhalten der Kunden der exportwilligen Molkereien ist deutlich eingeschränkt. Die Zahlungsfähigkeit der Abnehmer in den deutschen Exportländern ist in vielen Fällen in Frage gestellt. Auch Bankbürgschaften sind z. T. schon nicht mehr sicher.
Nicht nur die gegenwärtige Situation, auch die Zukunftsperspektiven für die Milchbranche sind desaströs. Der Preis für frei verfügbare Milch (Spotmarktpreis) ist derzeit schon auf unter 20 Cent/kg Milch gesunken. Der Kieler Rohstoffwert liegt bei 23,14 Cent/kg Milch. Nach Branchenaussagen wird dieses Milchmarkttief mindestens bis weit in die zweite Hälfte des Jahres 2009 reichen.

Der BDM wird auch weiterhin seine marktwirtschaftlich ausgerichtete Linie und Strategie verfolgen. Nun sind jedoch aufgrund der Verweigerungshaltung von Politik, Milchindustrie und Bauernverband durchgreifende Sofortmaßnahmen nötig, wenn nicht eine ganze Branche gegen die Wand fahren soll. Es ist nun keine Zeit mehr, darauf zu warten, bis die Politik die notwendige Einsicht erlangt, dass nur der marktwirtschaftliche Weg des BDM geeignet ist, die Probleme auf dem Milchmarkt nachhaltig zu lösen. Alles, was von anderer Seite bereits vorgeschlagen wurde (Milchfonds, Molkereifusionen) hat keinerlei Marktwirkung.

Der BDM fordert deshalb ein länderübergreifendes Rettungspaket, mit dem europaweit sofort 5 % Milch vom Markt genommen werden muss.

Die Inhalte des europaweiten Rettungspakets im Einzelnen:
• Bereits vorhandene Übermengen müssen markt- bzw. preisunschädlich vom Markt genommen werden.
• Weitere Übermengen müssen durch einen freiwilligen Lieferverzicht in Höhe von 5% gegen öffentlich finanzierte Entschädigung verhindert werden.
• An die Molkereien richtet sich die Forderung, statt über Übermengen zu klagen sich selbst zu beschränken und nur die Quotenmenge bei den Erzeugern abzuholen.

Intervention und Exportbeihilfen hält der BDM für ein weit weniger geeignetes Instrumentarium zur Marktbereinigung.
Das Rettungspaket des BDM hat gegenüber Intervention und Exportbeihilfen einige wesentliche Vorteile:
• Der Weltmarktpreis gerät dadurch nicht unter Druck.
• Es wirkt marktbereinigend und weniger marktverzerrend – gerade auch durch die europäische Dimension des Rettungspakets.
• Die finanzielle Hilfe kommt direkt auf den Höfen an.
• Das Signal des Lieferverzichts ist gleichzeitig ein Signal an den Handel, dass weniger Milch zur Verfügung stehen wird.
• Der vor- und nachgelagerte Bereich profitiert davon, wenn die Milcherzeuger wirtschaftlich überleben können.
• Diese Maßnahmen sind schnell wirksam und ressourcenschonend, da nicht benötigte Mengen erst gar nicht produziert werden.
• Die Milcherzeuger zeigen mit diesem Paket weiterhin, dass sie daran mitwirken wollen, dass Angebot und Nachfrage ins Gleichgewicht kommen.
• Die Erzeugerstrukturen in Drittländern werden nicht durch gedumpte Milch zerstört.

Das finanzielle Volumen des benötigten Rettungspakets beträgt alleine in Deutschland etwa 500 Mio. Euro.

Mit diesem finanziellen Volumen wird deutlich, welche katastrophalen Auswirkungen eine verfehlte Milchmarktpolitik auf deutscher und europäischer Ebene hat. Der BDM weist nochmals darauf hin, dass dieses Rettungspaket nicht notwendig gewesen wäre, wenn man die Menge flexibel an den Markt angepasst hätte.

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Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche: 113 Hektar / Tag

Themen: Agrarstruktur,Statistik,Umwelt,Wirtschaft — info @ 08:11

Wiesbaden (agrar.de) – Die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland hat in den Jahren 2004 bis 2007 insgesamt um 1.648 km² zugenommen. Das entspricht nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rechnerisch einem täglichen Anstieg von 113 Hektar oder etwa 161 Fußballfeldern. Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist es, die tägliche Inanspruchnahme neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen bis zum Jahr 2020 auf 30 Hektar/Tag zu reduzieren.

Betrachtet man die Ergebnisse der jährlichen Erhebungen der Siedlungs- und Verkehrsfläche in den vergangenen Jahren, so fällt die Höhe des Anstiegs der Flächeninanspruchnahme unterschiedlich aus. Da auf ein einzelnes Jahr bezogene Aussagen häufig durch externe Effekte – in erster Linie Umstellungen im amtlichen Liegenschaftskataster – beeinflusst sind, spiegeln vierjährige Durchschnittszahlen die langfristige Entwicklung besser wider. So hat sich der tägliche Anstieg der Siedlungs- und Verkehrsfläche, der im Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2003 noch 115 Hektar betrug, inzwischen etwas abgeschwächt.

Die Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke hat im Jahr 2007 um 351 km² oder 0,8% gegenüber 2006 zugenommen. Der Zuwachs der Siedlungsfläche beträgt dabei 264 km² oder 0,9%, die Zunahme der Verkehrsfläche 88 km² oder 0,5%. Gegenüber 1992, dem ersten Jahr, in dem für Deutschland in seinen heutigen Grenzen Zahlen vorliegen, hat die Siedlungs- und Verkehrsfläche um 6.484 km² (+ 16,1%) zugenommen. Davon entfallen 5.210 km² auf die Siedlungsfläche (+ 21,9%) und 1.274 km² auf die Verkehrsfläche (+ 7,7%).

Die gegenwärtige Struktur der Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke zeigt folgendes Bild: 13,1% der Bodenfläche Deutschlands (357.104 km²) werden für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Anspruch genommen. Davon entfallen 8,1% auf die Siedlungsfläche und 5,0% auf die Verkehrsfläche.

Der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche liegt in den Stadtstaaten Berlin (69,8%), Hamburg (59,5%) und Bremen (57,0%) am höchsten. In den anderen Bundesländern reicht die Spanne des Siedlungs- und Verkehrsflächenanteils von 7,6% in Mecklenburg-Vorpommern bis 22,1% in Nordrhein-Westfalen.

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10. November 2008

Mehr Gänseküken in Sachsen geschlüpft

Themen: Geflügel,Sachsen,Statistik,Tierbestände — info @ 08:11

Dresden (agrar.de) – Rund 355.700 Gänseküken (Gössel) schlüpften 2008 in Sachsen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sind das 49.700 Gössel (16 Prozent) mehr als im Vorjahr. Vier der sechs sächsischen Geflügelbrütereien, mit einem Fassungsvermögen von 1.000 und mehr Bruteiern, widmeten sich dem Gänsenachwuchs.

Jährlich um den Martinstag (11. November) startet mit den Martinsgänsen die Hauptsaison der Gänseschlachtungen. Für die meisten Tiere beginnt das „Gänseleben“ mit dem Schlupf in den Brutschränken der Brütereien und nicht unter dem warmen Gefieder der Elterntiere. Die diesjährige Brutsaison begann im März mit dem Einlegen der ersten Gänseeier in die Brutmaschinen. Insgesamt kamen knapp 538.600 Bruteier zum Einsatz. Nach einer Brutdauer von 29 bis 33 Tagen schlüpften im April die ersten Gänseküken. Die diesjährige Brutperiode endete im September mit dem Schlupf der letzten Gänseküken. Im Mai schlüpfte mit 89.000 Gösseln ein Viertel der diesjährigen Nachzucht.

Im Freistaat Sachsen wird ein beachtlicher Anteil der deutschen Gänseküken erbrütet. Von den 2007 rund 989.300 in Deutschland geschlüpften Gösseln erblickte knapp ein Drittel (31 Prozent) in sächsischen Brütereien das Licht der Welt. Ob die Gänse auch im Freistaat gemästet und letztendlich als Braten auf sächsischen Tafeln enden, ist nicht bekannt.

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Schleswig-Holstein: Jagd- und Artenschutzbericht 2008 erschienen

Kiel (agrar.de) – Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume hat den neuen Jagd- und Artenschutzbericht veröffentlicht. Der jährlich erscheinende Bericht bietet auch für 2008 neben informativen Statistiken unter anderem informative Beiträge zu den vielfältigen Aktivitäten aus den Bereichen Jagd und Artenschutz in Schleswig-Holstein.

Da sich das Ministerium in diesem Jahr mit einem Schwerpunkt im Bereich der biologischen Vielfalt (Biodiversität) engagiert, räumt der diesjährige Bericht verschiedenen Artenschutzprojekten besonderen Raum ein, die großteils durch das ehrenamtliche Engagement unterschiedlicher Partner ermöglicht worden sind. Der Jagd- und Artenschutzbericht verdeutlicht dabei, welche Erfolge mit finanzieller Förderung des Landes durch privates Engagement für den Naturschutz in Schleswig-Holstein erzielt wurden. Als ein besonderes Ereignis in diesem Zusammenhang konnte erstmals in Schleswig-Holstein der Sperlingskauz als neuer Brutvogel bzw. als die inzwischen achte Eulenart im Lande nachgewiesen werden.

Erfreulicherweise dokumentieren in diesem Jahr auch Beiträge über verschiedene Pflanzenarten die zunehmenden Schutzaktivitäten: Hier zu nennen sind der Erhalt der letzten Küchenschellen an der oberen Treene, die Verbreitung der Stängellosen Schlüsselblume in Schleswig-Holstein oder die Pflege von Nasswiesen. Artenschutz in Schleswig-Holstein umfasst somit alle Tier- und Pflanzenarten.

Neben Neuem bietet der Bericht auch Bewährtes: Die jährlich fortgeschriebenen Jagdstreckenstatistiken liefern auch 2008 wieder wichtige Hinweise auf die Entwicklung aller jagdlich relevanten Arten. Beeindruckend ist hier sowohl die diesjährige Zunahme der Strecke des aus Ostasien zugewanderten Marderhundes um 95 Prozent als auch die des sich immer weiter nach Norden ausbreitenden Schwarzwildes um 42 Prozent.

Der Jagd- und Artenschutzbericht kann telefonisch oder per e-Mail kostenlos angefordert werden unter Telefon 0431/988-7146 oder Broschuere@mlur.landsh.de .

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07. November 2008

Lernort Bauernhof: Rheinland-Pfalz sucht Betriebe

Themen: Bildung,Förderung,Rheinland-Pfalz — info @ 17:11

Mainz (agrar.de) – Bauern als Experten mit pädagogischem Sachverstand und landwirtschaftliche Betriebe als außerschulische Lernorte gewinnen – das ist das Ziel eines neuen Modellprojektes in Rheinland-Pfalz, das vom Ministerien für Landwirtschaft, Umwelt und Bildung gesteuert wird.

„Mit diesem Projekt wollen wir zweierlei erreichen: Schülerinnen und Schüler sollen eine qualitätsorientierte, regionale Lebensmittelerzeugung an konkreten Beispielen hautnah erleben und erlernen können. Und gleichzeitig sollen sie ein verantwortungsbewusstes Natur- und Umweltverhalten entwickeln“, teilten die Ministerinnen Doris Ahnen (Bildung) und Margit Conrad (Umwelt) sowie Minister Hendrik Hering (Landwirtschaft) in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Deshalb habe die Landesregierung gemeinsam mit Vertretern der Landwirtschaft das Projekt „Lernort Bauernhof“ gestartet. „Wir wünschen uns, dass sich Höfe aller landwirtschaftlichen Produktionsbereiche und Wirtschaftsweisen an dem Projekt beteiligen“, so die Ministerinnen und der Minister. Die Betriebe erhalten eine kostenfreie pädagogische Grundausbildung und eine finanzielle Unterstützung während der Projektlaufzeit von zwei Jahren.

Interessierte Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter werden gebeten, sich bei der Kontaktadresse „Lernort Bauernhof“ im Bildungsministerium zu melden und die Bewerbungsunterlagen anzufordern. Besondere pädagogische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es zählt die Bereitschaft, Kindern und Jugendlichen Zusammenhänge zwischen Natur und Umwelt sowie zwischen Erzeugung, Verarbeitung, Vermarktung und Umweltschutz in der Landwirtschaft aufzuzeigen. Bewerbungsschluss ist der 28. November 2008. Im Februar 2009 werden die von einer Kommission ausgewählten Betriebe zu einer pädagogischen Fortbildung eingeladen, danach können die Besuche der Schülergruppen auf den Höfen beginnen.

Informationen zum Modellprojekt und Voraussetzungen zur Teilnahme erhalten Interessierte auf der Internetseite des Modellprojektes. Konkrete Anfragen bitte per E-Mail an info@lernort-bauernhof.rlp.de und telefonisch an die Kontaktstelle „Lernort Bauernhof“ unter: 06131 – 16-2827 (Fax 06131 – 16-172827).

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Waldzustandsbericht Hessen vorgestellt

Themen: Hessen,Statistik,Wald,Waldbericht — info @ 17:11

Bad Schwalbach (agrar.de) – „Der Gesundheitszustand des hessischen Waldes hat sich erfreulicherweise deutlich verbessert. Die mittlere Kronenverlichtung ist um 5 Prozent-Punkte auf 21 Prozent gesunken. Ein positiver Trend, der sich weitestgehend bei allen Baumarten und Altersklassen zeigt“, erklärte heute der hessische Umwelt- und Forstminister, Wilhelm Dietzel, bei der Vorstellung des 25. Waldzustandsberichts im Hessischen Forstamt Bad Schwalbach. Bessere Rahmenbedingungen, wie weniger Insektenfraß, geringe Fruktifikation (Fruchtbildung) und eine günstigere Wasserhaushaltssituation, sowie das Abklingen der Aus- und Nachwirkungen des Trockenjahres 2003 haben zu diesem positiven Ergebnis geführt.

Wie in den vergangenen Jahren wurde für den Waldzustandsbericht im Juli und August der Kronenzustand an etwa 5.500 Bäumen von erfahrenen Fachleuten erfasst. Hierbei handelt es sich um eine Stichprobenaufnahme, die auf einem acht Mal acht Kilometer großen Raster durchgeführt wird. Der Aufnahmeumfang ermöglicht repräsentative Aussagen zum Zustand des Waldes auf Landesebene sowie für die hessischen Hauptbaumarten Buche, Eiche, Fichte und Kiefer.

Durch die überdurchschnittlichen Niederschläge im letzten Jahr wurde der Wasserspeicher der Böden im Herbst und Winter (2007/2008) vielerorts gut aufgefüllt. In Verbindung mit einem feuchten Frühjahr 2008 ergab sich so für die meisten Wälder eine günstige Ausgangssituation zu Beginn der Vegetationsperiode. „Eine deutlicher Rückgang fruktifizierender Buchen, 2007 fruktifizierten noch 51 Prozent der älteren Buchen (2008: 7 Prozent), trug dazu bei, dass sich die mittlere Kronenverlichtung der älteren Buche (über 60 Jahre) um 8 Prozent-Punkte sprunghaft verringert hat“, erläuterte der Minister einen weiteren Faktor für das Zustandeskommen des günstigen Ergebnisses. Der erneute deutliche Rückgang der Insektenfraßschäden an der älteren Eiche, hat sich auf deren Kronenzustand ebenfalls positiv ausgewirkt.

„Das Gesamtergebnis der diesjährigen Zustandserfassung ist zudem ein Hinweis darauf, dass die Nach- und Auswirkungen des Trockenjahres 2003 überwunden sein dürften“, führte Minister Dietzel weiter aus. In Folge des Trockenjahres 2003 zeigte sich über mehrere Jahre eine erhöhte Kronenverlichtung und Absterberate der Bäume. In diesem Jahr erreicht die mittlere Kronenverlichtung (alle Baumarten und Alter) erstmals wieder das Niveau des Jahres 2003 (21 Prozent). Bei den jüngeren Bäumen (bis 60 Jahre) wird mit 9 Prozent mittlerer Kronenverlichtung das beste Ergebnis seit über 15 Jahren erreicht.

Die diesjährige Absterberate über alle Baumarten und Alter liegt bei 0,4 Prozent und damit auf einem insgesamt niedrigen Niveau. Die jährliche Absterberate ist unter anderem ein Hinweis für Vitalitätsrisiken des Waldes und war sowohl nach den Sturmwürfen zu Beginn der 90er Jahre als auch nach dem Trockenjahr 2003 für einige Jahre erhöht. Hervorzuheben ist die besonders niedrige Absterberate der Hessens Wälder prägenden Buche. Der Mittelwert der Jahre 1984 bis 2007 liegt bei 0,04 Prozent und ist als Zeichen für eine hohe Stresstoleranz und eine stabile ökologische Situation dieser Baumart zu werten. Trotzdem geben neueste Untersuchungen bei der Buche einen Hinweis darauf, dass mit den zu erwartenden Klimaveränderungen auch Wachstumseinbußen verbunden sein dürften.

„Die Wälder in der Rhein-Main-Ebene benötigen weiterhin unser verstärktes Engagement“, betonte Dietzel. Zwar hat sich auch in diesem Gebiet, wie im Landestrend, der Kronenzustand im Vergleich zum Vorjahr verbessert, aber deutlich weniger ausgeprägt als in Gesamthessen. In Teilbereichen der Rhein-Main-Ebene bleibt der Zustand des Waldes daher sehr angespannt. Insbesondere die für diese Region charakteristische Eiche ist weiterhin überdurchschnittlich belastet. So liegt die mittlere Kronenverlichtung der älteren Eiche in der Region im Jahr 2008 bei 41 Prozent gegenüber 26 Prozent im Landesdurchschnitt. Wesentlich zur Destabilisierung der Eichenbestände haben unter anderem Veränderungen des Wasserhaushalts, Insektengradationen, Schadstoffbelastungen sowie die überdurchschnittlich warm-trockene Witterung in den vergangenen Jahren beigetragen.

Zur Unterstützung und als weitere Entscheidungsbasis für die dort bereits seit mehreren Jahren laufenden Sanierungsmaßnahmen wurde Anfang 2008 vom hessischen Umweltministerium (HMULV) das Projekt „Waldentwicklungsszenarien für das Hessische Ried“ bei der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen in Auftrag gegeben. Es handelt sich hierbei um ein interdisziplinäres Verbundprojekt mit einer Laufzeit von drei Jahren.

Die erfolgreiche Umsetzung von Maßnahmen zur Luftreinhaltung seit Ende der 80er Jahre führte zu einem deutlichen Rückgang der Säureeinträge in Waldböden. Bezogen auf den Eintrag der Jahre 1986-1989 beträgt der Rückgang in Fichtenbeständen sogar bis zu 80 Prozent. Dies bedeutet eine große Entlastung des Ökosystems Wald. Die Stickstoffeinträge verbleiben allerdings trotz einer insgesamt leicht rückläufigen Tendenz auf einem zu hohen Niveau. Eine weitere Reduzierung der Schadstoffeinträge ist daher erforderlich.

Darüber hinaus sind auch alle anderen wirkungsvollen Maßnahmen zur Stabilisierung des hessischen Waldes zu nutzen. Dazu zählen der Aufbau stabiler Mischbestände und der weitgehende Verzicht auf Kahlschläge. „Im Zeichen des Klimawandels ist der Aufbau stabiler und gemischter Wälder eine wichtige Maßnahme zur Verteilung und Minimierung künftiger Risiken“, erläuterte der Minister. Maßnahmen die bereits seit Jahren vom Landesbetrieb HESSEN-FORST umgesetzt werden.

Die Fortführung der Bodenschutzkalkung stellt auf allen schwächer nährstoffversorgten Standorten einen wichtigen Beitrag zur zumindest vorübergehenden Stabilisierung der Waldböden dar. Ziel der Bodenschutzkalkung ist unter anderem eine Erhöhung der Speicherfähigkeit für Nährstoffe und Schadstoffe, eine Verbesserung des Ernährungszustandes und der Vitalität der Wälder sowie eine Förderung der Durchwurzelung und der bodenwühlenden Fauna. Das Waldökosystem wird durch die geringe Menge – drei Tonnen Kalk je Hektar – den Ausbringungszeitraum und das Ausbringungsverfahren nur wenig gestört.

„Im Jahr 2008 werden trotz schwieriger Haushaltslage rund 3,3 Millionen Euro für Kalkungsmaßnahmen im Staats-, Körperschafts- und Privatwald investiert“, sagte Minister Dietzel. Auch für das Jahr 2009 stehen für den Körperschafts- und Privatwald Fördermittel zur Verfügung. Seit dem Beginn der Bodenschutzkalkung (1986) wurden in Hessen rund 375.000 ha Wald gekalkt.

Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass die umfassende Beobachtung des Waldzustandes und die Aktivitäten der Waldökosystemstudie Hessen fortgesetzt werden sollten. „Die Hessische Landesregierung hat daher die Neukonzeption des europäischen forstlichen Umweltmonitorings und dessen Beantragung bei der EU-Kommission ausdrücklich unterstützt“, betonte Minister Dietzel abschließend. Die neue Konzeption des Monitorings berücksichtigt dabei insbesondere aktuelle Fragestellungen wie Klimawandel, Biodiversität, CO2-Senke sowie Boden- und Grundwasserschutz. Auch eine weitere jährliche Erfassung des Waldzustandes ist vorgesehen. Die Entscheidung der EU-Kommission wird noch in diesem Jahr erwartet.

Die Ergebnisse:

Der mittlere Nadel-/Blattverlust aller Baumarten und Altersstufen beträgt 2008 landesweit 21 Prozent gegenüber 26 Prozent im Vorjahr und hat sich somit deutlich gebessert. Eine Verbesserung des Kronenzustandes zeigt sich dabei sowohl bei den älteren (über 60 Jahre) wie auch bei den jüngeren Bäumen (bis 60 Jahre). Die mittlere Kronenverlichtung bei den jüngeren Bäumen nahm von 14 Prozent (2007) auf 9 Prozent und die der älteren von 31 Prozent (2007) auf 26 Prozent ab.

Mit Ausnahme der älteren Kiefer zeigt sich bei allen Hauptbaumarten und Altersstufen der erfreuliche positive Trend. Im Vergleich zu den anderen Hauptbaumarten stagniert die mittlere Kronenverlichtung der älteren Kiefer in diesem Jahr bei einem Wert von 25 Prozent. Allerdings zeigt die ältere Kiefer während des gesamten Beobachtungszeitraums im Vergleich zu allen anderen Baumarten den geringsten Anstieg der Verlichtung (1984: 20 Prozent; 2008: 25 Prozent).

Die ältere Buche weist eine mittlere Kronenverlichtung von 25 Prozent auf, nachdem dieser Wert im Vorjahr noch bei 33 Prozent lag. Der mittlere Blattverlust der älteren Eiche liegt in diesem Jahr bei 26 Prozent und ist damit um 7 Prozent-Punkte niedriger als 2007 (33 Prozent). Bei der älteren Fichte verringerte sich der mittlere Nadelverlust von 33 Prozent (2007) auf 30 Prozent.

Die Ergebnisse bei den jüngeren Bäumen zeigen eine weitgehend parallele Entwicklung zu den älteren Bäumen und somit eine deutliche Reduktion der Blattverluste. Der von 14 Prozent (2007) auf 5 Prozent verringerte mittlere Blattverlust der jüngeren Eiche ist dabei besonders hervorzuheben. Der günstigste Wert seit Beginn der Eichenmessreihe in 1984.

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BVE: Preissenkungsoffensive im Lebensmittelhandel gefährdet Ernährungsindustrie

Themen: Handel,Lebensmittel,Verbände — info @ 13:11

Berlin (agrar.de) – Die massiven Preissenkungen des Lebensmitteleinzelhandels in dieser Woche stehen nicht im richtigen Verhältnis zu den realen Entwicklungen im Lebensmittelmarkt. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) befürchtet, dass die Hersteller von Lebensmitteln für die Angst des Handels vor einer Konsumflaute ihren Kopf hinhalten müssen. Zwar ist es richtig, dass die Preise einzelner Rohstoffe der Lebensmittelindustrie in den letzten Wochen zurückgegangen sind. Allerdings sind z.B. Energie- und Verpackungskosten bisher noch nicht gesunken. Die jetzt auf breiter Front eingeläutete Preissenkungsrunde geht deshalb über die durch Rohstoffpreissenkungen eröffneten Spielräume hinaus. Die Lebensmittelhersteller sehen sich in den Verhandlungen mit dem Lebensmittelhandel mehr denn je mit Preiserwartungen und Forderungen nach Rabatten konfrontiert, die die Substanz ihrer Unternehmen angreifen.

Die Ernährungsindustrie leidet seit Jahren unter dem ruinösen Wettbewerb, der im Lebensmitteleinzelhandel stattfindet. Die immer weiter zunehmende Konzentration auf wenige Anbieter (TOP-5-Händler machen mehr als 70 Prozent des Lebensmittelumsatzes) und die steigenden Marktanteile der Discounter (ca. 43 Prozent) haben in den vergangenen Jahren für die Verbraucher zu extrem niedrigen Lebensmittelpreisen geführt. Auch 2007 hatte Deutschland eines der niedrigsten Preisniveaus für Lebensmittel in der EU-15. Damit ist klar, dass die vorwiegend mittelständischen Unternehmen am unteren Limit arbeiten. Die Ertragssituation ist schon heute unbefriedigend und hat somit negative Auswirkungen auf das Investitions- und Innovationsverhalten der Unternehmen. Es kann gerade in der gegenwärtigen konjunkturellen Lage nicht im Interesse der deutschen Volkswirtschaft sein, Arbeitsplätze in der stark vom Inlandskonsum abhängigen Ernährungsindustrie zu gefährden.

Die BVE fordert die Entscheidungsträger im Handel daher auf, zu einem vernünftigen Wettbewerbsverhalten zurückzukehren. Lebensmittel sind nicht geeignet für den Preisverhau. Lebensmittel müssen tagtäglich höchste Ansprüche der Konsumenten erfüllen – ohne angemessene Preise für Erzeuger und Verarbeiter ist dies dauerhaft nicht möglich.

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Bodenpreise in Bayern leicht zurückgegangen

Themen: Agrarstruktur,Bayern,Pacht&Besitz,Statistik — info @ 13:11

München (agrar.de) – Das Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt stellt in einer aktuellen Veröffentlichung die Fakten aus der Kaufpreissammlung des Landesamtes für Statistik zur Bodenmarkt-Entwicklung in Bayern zusammen.

Nach einem kräftigen Preisschub im Jahr 2006 sind die Kaufpreise für landwirtschaftliche Flächen im Jahr 2007 wieder leicht zurückgegangen. Die Käufer von Acker- und Grünland mussten 3,55 Prozent weniger bezahlen als im Vorjahr.

Beim Verkauf von Acker- und Grünland wurde in Bayern im Jahr 2007 ein Durchschnittspreis von 23.431 Euro je Hektar (ha) erzielt, das sind 863 Euro weniger als ein Jahr zuvor. Bezogen auf die Ertragsmesszahl (EMZ), betrug der Preis 504 Euro/100 EMZ. Das geht aus der kürzlich veröffentlichten Kaufpreissammlung des Landesamtes für Statistik hervor. Für die Entspannung bei den Bodenpreisen dürfte vor allem ein größeres Angebot an Flächen gesorgt haben. Denn der Umfang der verkauften Fläche ist deutlich gestiegen. Während im Jahr 2006 nur 5.569 ha den Eigentümer wechselten, nahmen die Verkäufe im Jahr 20007 um 13 Prozent auf 6.307 ha zu. Pro Verkaufsfall wurden im Schnitt 1,52 ha übertragen.

Bei der Entwicklung der Bodenpreise zeigen sich jedoch ausgeprägte regionale Unterschiede. Völlig überraschend hatte Oberbayern vor zwei Jahren seine langjährige Rolle als Hochpreisgebiet an Niederbayern verloren. Der Preisvorsprung Niederbayerns hat sich 2007 jedoch wieder etwas verringert, da der Hektarpreis auf 31.537 Euro zurückgegangen ist. Am niedrigsten sind die Bodenpreise in Oberfranken, dort werden nur 14.187 Euro/ha bezahlt.

Einen wesentlichen Einfluss auf den Preis hat die Bodengüte. Als Maßstab hierfür wird die so genannte „Ertragsmesszahl“ aus der Einheitsbewertung herangezogen. Gliedert man alle Verkaufsfälle in Bayern nach der Ertragsmesszahl in 100 je ha Fläche, ergibt sich für das Jahr 2007 folgende Verteilung: unter 30 EMZ: 15.398 Euro/ha; von 30 bis unter 40: 17.394 Euro/ha; von 40 bis unter 50: 20.996 Euro/ha; von 50 bis unter 60: 29.004 Euro/ha; ab 60 und mehr: 33.705 Euro/ha.

Neben der Bodengüte spielt auch die Größe der jeweils veräußerten Fläche eine große Rolle. Für das Jahr 2007 ist ein eindeutiger Trend erkennbar, dass für größere Flächen auch höhere Hektarpreise bezahlt werden. Die Käufer sind offenbar bereit, für große Flächen, die sich mit modernen Maschinen effektiv bewirtschaften lassen, einen Aufpreis zu bezahlen.

Ein ausführlicher Bericht zum Bodenmarkt in Bayern findet sich in der Ausgabe 45 des Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatts.

Anfang 2009 erscheint das 3. Sonderheft „Bodenmarkt“ der Redaktionen NEUE LANDWIRTSCHAFT und Briefe zum Agrarrecht, das für ganz Deutschland die Boden- und Pachtpreise darstellt.

Das Sonderheft wird neben deutschlandweiten Boden- und Pachtpreis-Statistiken von ausgewiesenen Experten verfasste Marktanalysen und -ausblicke enthalten. Untersucht wird auch die Marktentwicklung in Ost- und Westeuropa. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Aktivitäten der großen Akteure am deutschen Bodenmarkt und auf die Möglichkeiten der Agrarunternehmen den Boden für die landwirtschaftliche Produktion zu sichern, gerichtet. Ein weiteres Thema ist ein Überblick zu den Bodenarten, Humusgehalten und zur Erosion in Deutschland.

Informationen zu Pachtpreisen in den Bundesländern.

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