11. November 2008

225 Zierpflanzenbetriebe in Thüringen

Themen: Anbauflächen,Gartenbau,Statistik,Thüringen — info @ 19:11

Erfurt (agrar.de) – In Thüringen erzeugten im Jahr 2008 insgesamt 225 landwirtschaftliche Betriebe auf 221 Hektar Grundfläche Zierpflanzen aller Art. Die Zahl der Zierpflanzenproduzenten ging nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gegenüber der letzten Erhebung im Jahr 2004 um knapp 8 Prozent zurück, die Fläche auf der Zierpflanzen produziert wurden, war jedoch um 56 Hektar bzw. um ein Drittel größer als vor vier Jahren. Ausschlaggebend hierfür ist der erweiterte Anbau von Sämereien in diesem Jahr.

Von den vorhandenen Produktionsflächen befanden sich 180 Hektar auf dem Freiland und 41 Hektar waren Flächen in Unterglasanlagen, von denen 37 Hektar beheizt wurden.

Die Zierpflanzenproduktion in Thüringen erfolgte überwiegend in klein strukturierten Betrieben. Neun Zehntel aller Betriebe (203) erzeugten Zierpflanzen auf Produktionsflächen, die kleiner als ein Hektar waren.

Thüringenweit befassten sich 200 Betriebe mit der Erzeugung von Beet- und Balkonpflanzen. Insgesamt erzeugten diese Betriebe 28,7 Millionen Pflanzen dieser Art und brachten diese überwiegend als Fertigware an den Konsumenten. Hauptsächlich wurden Pelargonien, Veilchen bzw. Stiefmütterchen und Primeln gezogen.
109 Betriebe erzeugten 3,4 Millionen Stück Zimmerpflanzen, darunter 2,3 Millionen Stück Chrysanthemen.

Bei 137 Betrieben gehörte der Anbau von Schnittblumen und Zierpflanzen zum Schnitt zum Produktionsprofil.
Schnittblumen und Zierpflanzen zum Schnitt wurden auf 77 Hektar Freilandfläche erzeugt.
Auf dem Freiland dominierte der Anbau von Gehölzen zum Grün- und Blütenschnitt und von Sommerblumen und Stauden. Auf 2 Hektar unter Glas zogen 70 Betriebe ihre Ware. In der Unterglasproduktion war der Anbau von Chrysanthemen bestimmend.

Der Anbau von Zierpflanzen konzentrierte sich überwiegend in der Stadt Erfurt, im Unstrut-Hainich-Kreis und im Landkreis Sömmerda. Ein Fünftel aller Zierpflanzenproduzenten hatten hier ihren Betriebssitz und verfügten zusammen über 186 Hektar, die überwiegend der Erzeugung von Blumen und Zierpflanzen dienten.

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