10. November 2008

Mehr Gänseküken in Sachsen geschlüpft

Themen: Geflügel,Sachsen,Statistik,Tierbestände — info @ 08:11

Dresden (agrar.de) – Rund 355.700 Gänseküken (Gössel) schlüpften 2008 in Sachsen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sind das 49.700 Gössel (16 Prozent) mehr als im Vorjahr. Vier der sechs sächsischen Geflügelbrütereien, mit einem Fassungsvermögen von 1.000 und mehr Bruteiern, widmeten sich dem Gänsenachwuchs.

Jährlich um den Martinstag (11. November) startet mit den Martinsgänsen die Hauptsaison der Gänseschlachtungen. Für die meisten Tiere beginnt das „Gänseleben“ mit dem Schlupf in den Brutschränken der Brütereien und nicht unter dem warmen Gefieder der Elterntiere. Die diesjährige Brutsaison begann im März mit dem Einlegen der ersten Gänseeier in die Brutmaschinen. Insgesamt kamen knapp 538.600 Bruteier zum Einsatz. Nach einer Brutdauer von 29 bis 33 Tagen schlüpften im April die ersten Gänseküken. Die diesjährige Brutperiode endete im September mit dem Schlupf der letzten Gänseküken. Im Mai schlüpfte mit 89.000 Gösseln ein Viertel der diesjährigen Nachzucht.

Im Freistaat Sachsen wird ein beachtlicher Anteil der deutschen Gänseküken erbrütet. Von den 2007 rund 989.300 in Deutschland geschlüpften Gösseln erblickte knapp ein Drittel (31 Prozent) in sächsischen Brütereien das Licht der Welt. Ob die Gänse auch im Freistaat gemästet und letztendlich als Braten auf sächsischen Tafeln enden, ist nicht bekannt.

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