05. November 2008

Sachsen: Milcherzeugung in im 1. Halbjahr um 6.000 t gestiegen

Themen: Agrarbericht,Mecklenburg-Vorp.,Milch,Rinder — info @ 10:11

Dresden (agrar.de) – 812.100 Tonnen Milch gaben die rund 192.100 sächsischen Milchkühe im ersten Halbjahr 2008. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sind das knapp 6.000 Tonnen (0,7 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum. Die „Durchschnittskuh“ brachte es dabei auf 4.227 Kilogramm Milch – dies entspricht einer Tagesleistung von 23,4 Kilogramm. Gleichzeitig erhöhte sich der Milchkuhbestand zum Vorjahr geringfügig um knapp 400 Milchkühe (0,2 Prozent).

Mit 790.700 Tonnen wurde der überwiegende Teil der Milch (97,4 Prozent) an Molkereien zur Weiterverarbeitung verkauft. Weitere 21.000 Tonnen (2,6 Prozent) kamen in den landwirtschaftlichen Betrieben als Futtermilch zum Einsatz. Rund 400 Tonnen wurden in den Haushalten der Landwirte frisch verbraucht, zu Butter und Käse verarbeitet bzw. über Direktvermarktung abgesetzt. Die Marktproduktion im ersten Halbjahr entsprach einer Erzeugung von knapp 188 Kilogramm Milch pro Kopf der sächsischen Bevölkerung. Die Rohmilch wurde zu knapp 87 Prozent (685.400 Tonnen) an sächsische Molkereien verkauft. Weitere Abnehmer sind Betriebe in Sachsen-Anhalt (52.800 Tonnen), Bayern (36.700 Tonnen), Brandenburg (12.200 Tonnen), Mecklenburg-Vorpommern (2.700 Tonnen) und Thüringen (800 Tonnen).

Mit 371.700 Tonnen wurde knapp die Hälfte der Milch (47 Prozent) im Direktionsbezirk Chemnitz erzeugt. Unter den Landkreisen war Mittelsachsen mit 144.400 Tonnen Spitzenreiter.

Sachsen behauptete auch 2007 mit einer Jahresmilchleistung von 8.279 Kilogramm je Kuh den 2000 errungenen Spitzenplatz unter den Bundesländern. Es folgen Mecklenburg-Vorpommern mit 8.210 und Brandenburg mit 8.201 Kilogramm. Bundesweit lag die durchschnittliche Jahresleistung bei 6.944 Kilogramm.

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