08. Juli 2008

Sonnleitner: Deutschlands Ferkelerzeuger sind in einer wirtschaftlichen Notlage

Themen: Förderung,Schweine,Verbände — info @ 10:07

DBV fordert dringend Kostenentlastung
Berlin (agrar.de) – Der Deutsche Bauernverband (DBV) ist alarmiert über den anhaltenden wirtschaft­lichen Niedergang der Ferkelerzeuger in Deutschland. Die Ursache hierfür liegt in den enormen Kostensteigerungen, vor allem bei Futter und Energie. Seit 2006 sind die Kosten der Ferkelerzeugung bzw. der Sauenhaltung durchgehend höher als die Erlöse. Die aktuellen Ferkelpreise unter 50 Euro je Tier sind völlig unzureichend. Der DBV sieht die führende deutsche Position in der Schweinehaltung und damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze bedroht, wenn es nicht bald zu einer Trendwende kommt.

DBV-Präsident Gerd Sonnleitner appellierte deshalb an Bundeslandwirtschaftsminister
Horst Seehofer, vordringlich „einseitige und politisch bedingte Kostennachteile abzubauen“, um eine wettbewerbsfähige Sauenhaltung am Standort Deutschland erhalten zu können. Ansonsten werde die gesamte Wertschöpfungskette bei Schweinefleisch in Deutschland in Frage gestellt. Denn wer einmal mit der Sauenhaltung aufgehört habe, der beginne damit nicht wieder.

Sonnleitner forderte Seehofer auf, sich auf Bundes- und EU-Ebene mit „aller Entschlos­senheit“ für ein Kostenentlastungsprogramm mit spürbarer Wirkung für die Sauenhalter einzusetzen. Der Minister habe sich bereits sehr für eine Öffnung der Drittlandmärkte für Schweinefleisch eingesetzt. Doch gelte es nun, eine Reihe Kosten entlastende Maßnahmen durchzusetzen. Eine große Belastung sei das Festhalten der EU an einer weltfremden Nulltoleranz für in der EU noch nicht zugelassene gentechnisch veränderte Futtermittel. Die Zulassungsverfahren müssten beschleunigt und die Nulltoleranz sofort durch Grenzwerte für technisch unvermeidbare Verunreinigungen ersetzt werden. Wenn weiter an der Nulltoleranz festgehalten wird, müsse mit Produktionsrückgängen in der EU von bis zu 44 Prozent mit verheerenden Folgen gerechnet werden, schrieb Sonnleitner. Der Mangel an Eiweißfutter­mitteln aus Übersee spitze sich dann weiter zu. Sollte die Eiweißfrage politisch nicht zu lösen sein, so Sonnleitner, müsse der Bundesminister konsequenterweise auch den Fleischimport von Tieren verbieten, die mit in der EU nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert worden seien. Denn den Verbrauchern sei nicht klar zu machen, warum hiesige Schweine mit gewissen Eiweißfuttermitteln nicht gefüttert werden dürften, die aber bei Importen von Fleisch von Tieren aus Drittländern erlaubt seien.

Eine weitere wichtige Maßnahme zur Kostenentlastung sei durch die Zulassung der Verfütterung von tierischen Fetten an Schweine möglich, erklärte Sonnleitner. Trotz eindeutiger Aussagen der Politik, dieses in anderen EU-Ländern gelöste Problem zu lösen, gebe es bis heute noch immer keinen Gesetzesbeschluss in Deutschland. „Dieses national einseitige und kostenträchtige Verfütterungsverbot muss sofort aufgehoben werden“, forderte Sonnleitner den Minister auf. Auch der Einsatz tierischer Proteine an Nichtwiederkäuer wie Schweine müsse vor dem Hintergrund knapper Eiweißträger und explodierender Phosphat­preise aufgehoben werden. Sonnleitner betonte, dass der DBV für höchste Verarbeitungs­standards der tierischen Nebenprodukte von gesunden Tieren und für eine lückenlose Kontrolle stehe. Deshalb kämpfe der Verband um diesen knappen, aber wichtigen heimischen Rohstoff.

Neben den Futterkosten seien vor allem auch die Energiekosten gestiegen, die die Sauenhalter schwer belasteten. „Deshalb muss die Besteuerung von Strom, Gas und Diesel zur Entlastung gesenkt werden“, schrieb Sonnleitner dem Bundesminister. Schweine haltende Betriebe müssten auch die Möglichkeit erhalten, zur finanziellen Eigenvorsorge betriebliche Rücklagen bilden zu können. Diese bilanzielle Schwankungsreserve sei angesichts der stark schwankenden Märkte und lang anhaltenden Zyklen der Schweine haltenden Betrieben notwendiger denn je, forderte Sonnleitner.

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Mäßige Ertragsaussichten für Kirschen im Land Brandenburg

Themen: Brandenburg,Erntebericht,Obst,Statistik — info @ 10:07

Potsdam (agrar.de) – Die Brandenburger Obstbaubetriebe rechnen in diesem Jahr mit einer unterdurchschnittlichen Kirschernte.

Nach vorläufigen Ergebnissen vom Juni 2008 werden Erträge von 23,7 Dezitonnen Süßkirschen und von 37,7 Dezitonnen Sauerkirschen je Hektar erwartet. Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg ergäbe das eine Erntemenge von 1.300 Tonnen Süßkirschen und 1.100 Tonnen Sauerkirschen.

Gegenüber dem sechsjährigen Mittel der Jahre 2002 bis 2007 gelangen damit 650 Tonnen Süßkirschen und 730 Tonnen Sauerkirschen weniger an den Verbraucher. Ursachen der voraussichtlich niedrigen Ernte sind die ungünstigen Witterungsbedingungen im Frühjahr mit teils nasskaltem Wetter während der Blütezeit sowie die unzureichende Befruchtung der Kirschbäume trotz einer guten Blüte.

Diese ersten Ergebnisse beruhen ausschließlich auf Schätzungen der Ernte- und Betriebsberichterstatter von Anfang Juni 2008. Diese können in Abhängigkeit vom Witterungsverlauf bis zur Ernte und nach Vorliegen der Ergebnisse der gewogenen Erträge vom endgültigen Ergebnis abweichen.

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07. Juli 2008

Kirschenernte 2008 voraussichtlich sehr klein

Themen: Erntebericht,Obst,Statistik — info @ 11:07

Wiesbaden (agrar.de) – Die deutschen Marktobstbauern erwarten mit insgesamt gut 47.000 Tonnen im Jahr 2008 eine deutlich unterdurchschnittliche Kirschenernte. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes ist voraussichtlich entsprechend der ersten Ernteschätzung zum 10. Juni dieses Jahres mit einer Erntemenge von 30.000 Tonnen Süßkirschen und gut 17.000 Tonnen Sauerkirschen zu rechnen. Gegenüber 2007 sind dies 13 Prozent weniger Süßkirschen und 39 Prozent weniger Sauerkirschen. Die kühle und regenreiche Witterung verbunden mit Frostschäden zur Blütezeit sowie die anschließende Trockenheit im Mai vor allem in den neuen Bundesländern haben diese niedrigen Ernteergebnisse verursacht.

Die diesjährige Kirschenernte könnte damit unter dem niedrigsten Ergebnis der letzten zehn Jahre von knapp 51.000 Tonnen im Jahr 2002 liegen. Nur vor elf Jahren, im Jahr 1997 wurden mit 34.000 Tonnen noch weniger Kirschen geerntet. Vor allem die Sauerkirschenernte fällt wegen der schlechten Frühjahrswitterung und der in den letzten Jahren verringerten Anbauflächen (seit 2002 minus 19 Prozent) deutlich niedriger aus, während Süßkirschen in einigen Regionen das Niveau des letzten Jahres erreichen oder leicht überschreiten.

Die Ergebnisse der aktuellen Kirschernteschätzung basieren auf der zuletzt im Jahr 2007 durchgeführten allgemeinen Baumobstanbauerhebung im Marktobstbau. Süßkirschen im Marktobstbau werden bundesweit auf einer Fläche von gut 5.400 Hektar angebaut, wobei sich 39 Prozent der Anbauflächen (gut 2.100 Hektar) in Baden-Württemberg befinden.

Sauerkirschen im Marktobstbau wachsen bundesweit auf einer Fläche von 3.400 Hektar. Die Bundesländer Sachsen (850 Hektar), Rheinland-Pfalz (830 Hektar) und Thüringen (600 Hektar) verfügen dabei über gut zwei Drittel der deutschen Sauerkirschenanlagen und stellen somit die wichtigsten Anbauregionen.

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Rentenbank erhöht Zinsen für Sonderkredite

Themen: Banken,Förderung,Wirtschaft — info @ 11:07

Frankfurt (agrar.de) – Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer hauseigenen Sonderkreditprogramme „Landwirtschaft“, „Junglandwirte“, „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ sowie „Ländliche Entwicklung“ mit sofortiger Wirkung nominal um bis zu 0,25 Prozentpunkte erhöht. Sonderkredite mit einer Laufzeit von 10 Jahren kosten jetzt in der günstigsten Preisklasse (A) des von der Landwirtschaftlichen Rentenbank am 1. Juli 2008 eingeführten Risikogerechten Zinssystems (RGZS) im Sonderkreditprogramm „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ und für Junglandwirte nominal 5,55 % bei 10-jähriger Zinsbindung und 5,65 % bei 5 jähriger Zinsbindung.

Die Sonderkredite der Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden. Wie bei den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge formlos an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von Bonität und der Werthaltigkeit der gestellten Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.

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04. Juli 2008

Baden-Württemberg: Schlechte Ernteaussichten beim Steinobst

Themen: Baden-Württemberg,Erntebericht,Obst,Statistik — info @ 13:07

Unterdurchschnittliche Ernten in Baden-Württemberg bei Süßkirschen, Pflaumen und Zwetschgen erwartet
Stuttgart (agrar.de) – Nach einem ersten Gesamtüberblick der amtlichen Obstberichterstatter des Statistischen Landesamtes wird bei Süßkirschen aufgrund des Fruchtansatzes Ende Mai/Anfang Juni der Flächenertrag im Marktobstbau im Landesdurchschnitt auf knapp 69 Dezitonnen (1 dt = 100 Kilogramm = 0,1 Tonnen) je Hektar (ha) veranschlagt. Damit scheint bei den auf den Marktobstbau ausgerichteten Obstbaubetrieben an Rhein und Bodensee nur eine unterdurchschnittliche Süßkirschenernte von rund 146.600 dt (Mittel 2002/2007: 169.100 dt) möglich.

Bei Sauerkirschen, die überwiegend als Verwertungsobst, z. B. in der Marmeladen- oder Saftherstellung, Verwendung finden, wird, normalen Witterungsverlauf bis zur Ernte unterstellt, ein Ertrag von 113 dt/ha erwartet. Die Sauerkirschenernte im Südwesten ist demnach auf 25.000 dt, (Mittel 2002/2007: 27.000 dt) zu veranschlagen.

Die nasse, kalte Witterung während der Blüte bedingte einen schlechten Fruchtansatz. Zudem haben gebietsweise aufgetretene Spätfröste und starker Hagelschlag Ende Mai ein besseres Ergebnis bei der Kirschenernte verhindert.

Bei Pflaumen und Zwetschgen, dem mengenmäßig bedeutendsten heimischen Steinobst, kommen die amtlichen Obstberichterstatter aufgrund des Fruchtbehangs ebenfalls zu unterdurchschnittlichen Einschätzungen. Der prognostizierte Flächenertrag von 101 dt/ha lässt eine Erntemenge von 188.100 dt (Mittel 2002/2007: 258.800 dt) erwarten.

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Auktionsergebnisse Internet Schweinebörse

Themen: Handel,Schweine,Wirtschaft — info @ 13:07

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse wurden von insgesamt 470 angebotenen Schweinen alle Schweine in 3 Partien zu einem Durchschnittspreis von 1,71 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,70 Euro bis 1,72 Euro verkauft.

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Thüringen: 193 eingetragene Genossenschaften

Erfurt (agrar.de) – Zur Agrarstrukturerhebung 2007 gab es in Thüringen 193 Betriebe mit der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft (e.G.). Das waren nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes 4 Prozent der 4.789 landwirtschaftlichen Betriebe. Die eingetragenen Genossenschaften bewirtschafteten mit 287.428 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche (ha LF) zwei Drittel der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche Thüringer Landwirte und mit 242.952 Hektar Ackerland sogar knapp vier Zehntel der Thüringer Ackerflächen.

Mit 1.489 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche je Betrieb verfügten diese Betriebe nach den Aktiengesellschaften (1.498 ha/Betrieb) über die zweithöchste Flächenausstattung.

Die eingetragenen Genossenschaften waren überwiegend groß strukturiert. 50 eingetragene Genossenschaften (26 Prozent der Betriebe dieser Rechtsform) bewirtschafteten zwischen 500 und 1.000 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche und weitere 124 Betriebe (64 Prozent) bewirtschafteten mehr als 1.000 Hektar.

In diesen Agrargenossenschaften standen 135.899 Rinder, darunter 54.929 Milchkühe, 218.689 Schweine und 33.923 Schafe. Damit gehörten vier Zehntel der Thüringer Rinderbestände, knapp drei Zehntel aller Schweine sowie jedes sechste Schaf zu diesen Betrieben.

Insgesamt waren 7.553 Personen und somit knapp 30 Prozent aller Arbeitskräfte der landwirtschaftlichen Betriebe Thüringens in einer Genossenschaft beschäftigt. Davon waren 6.346 Personen ständig beschäftigt und 1.207 Arbeitskräfte waren saisonal eingesetzt.

Mit 5.451 Arbeitskräften in Vollbeschäftigung wurde ein Vollbeschäftigtenanteil von 86 Prozent erreicht. Dieser lag leicht über dem Vollbeschäftigtenanteil der familienfremden Arbeitskräfte in den landwirtschaftlichen Betrieben insgesamt mit 81 Prozent.

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01. Juli 2008

In eigener Sache: Infothek und Branchenbuch

Themen: Internet,Medien — info @ 14:07

Rheine (agrar.de) – Pünktlich zum neuen ‘Wirtschaftjahr’ wurden die Zugriffszähler in den @grar.de Suchmaschinen auf ‘0′ gesetzt.

In der @grar.de Infothek, die über 14.000 Einträge in knapp 800 Rubriken bietet, waren – wie im vergangenen Jahr – besonders die Links zu Job-, Partner- und Maschinenbörsen am meisten gefragt. Auch allgemeine Fachinformationen über Tier- und Pflanzenarten, zu Gesetzen und Verordnungen sowie zu den Themen Wetter und Energie wurden oft gesucht.

Im @grar.de Branchenbuch – es verfügt über mehr als 3.700 eingetragenen Adressen – dominierte die Suche nach Unternehmen aus den Bereichen Landhandel und Landtechnik. Oft gesucht wurden auch Anschriften von Lohnunternehmen und Maschinenringen.

Das Zurücksetzen der Zähler erfolgt jährlich, um auch jüngeren Einträgen in der ‘Liste der Meistgesuchten’ eine faire Chance einzuräumen.

Der Eintrag neuer WWW-Seiten in der Infothek bzw. von Anschriften im Branchenbuch ist auch weiterhin kostenlos. Neuvorschläge und Änderungswünsche können – nach Auswahl der gewünschten Rubrik – über ein Online-Formular eingereicht werden.

Milchquotenbörse – aktuelle Ergebnisse

Themen: Bundesländer,Handel,Milch,Statistik,Wirtschaft — info @ 13:07

Berlin (agrar.de) – Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat die aktuellen Ergebnisse der Milchquotenbörse vom 1. Juli 2008 veröffentlicht:
Milchquotenbörse

Links zum Thema Milchquoten und Börsen.

Agrargenossenschaften im Freistaat Sachsen

Themen: Agrarstruktur,Sachsen,Statistik — info @ 08:07

Dresden (agrar.de) – Von den insgesamt 8.313 sächsischen Landwirtschaftsbetrieben, die im Rahmen der Agrarstruktur­erhebung 2007 erfasst wurden, waren 7.187 Einzelunternehmen, 539 Personengesellschaften/-gemeinschaften und 587 Betriebe in Hand juristischer Personen. Von diesen wiederum zählten 207 Betriebe zu den eingetragenen Genossenschaften. Damit gehörten zwar nur etwas mehr als zwei Prozent der Agrarbetriebe dieser Rechtsform an, diese bewirtschafteten jedoch fast ein Drittel (31 Prozent) der landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) des Freistaates. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren 36 Prozent der in der Landwirtschaft tätigen ständigen Arbeits­kräfte, aber nur knapp sieben Prozent der Saisonarbeitskräfte, in Agrargenossenschaften beschäftigt.

In der „Durchschnitts-Agrargenossenschaft“ bewirtschafteten 36 ständige Arbeitskräfte und drei Sai­sonkräfte eine LF von 1 376 Hektar, von der mehr als 83 Prozent Ackerland waren. Fast 87 Prozent der LF waren Pachtflächen. Durchschnittlich standen je Betrieb 404 Milchkühe, 42 Schafe und 593 Schweine in den Ställen. Die überwiegende Zahl (136 Betriebe) der Agrargenossenschaften bewirtschaftete Flächen von mehr als 1.000 Hektar, während nur fünf Betriebe über weniger als 100 Hektar Fläche verfügten.

In den Regierungsbezirken Chemnitz und Dresden ist die Anzahl der eingetragenen Genossen­schaften gleich, wobei im Regierungsbezirk Chemnitz durch diese mehr LF bewirtschaftet wird. Die meisten Arbeitskräfte hingegen beschäftigten die Agrargenossenschaften des Regierungsbezirkes Chemnitz. Eine wesentliche Ursache hierfür ist in der arbeitsintensiven Tierproduktion zu sehen, die sich vor allem in diesem Bezirk konzentriert. Immerhin stand in den Ställen der Genossen­schaften dieser Region knapp die Hälfte des Rinder- und Schweinebestandes der sächsi­schen Betriebe dieser Rechtsform.

Links zum Thema Landhandel und Genossenschaften,
Links zum Bundesland Sachsen.

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