14. Juli 2008

Rinderbestand in Hamburg und Schleswig-Holstein

Nutzung von Verwaltungsdaten befreit Landwirte von Statistikpflichten – Rinderzahlen erstmals aus dem Herkunftssicherungsund Informationssystem Tier (HIT) ermittelt
Kiel (agrar.de) – In einem weiteren Schritt hat die amtliche Statistik die Landwirte von einem Teil der statistischen Berichtspflichten befreit. Der Bestand an Rindern wird nunmehr aus dem Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HIT) ermittelt und ersetzt für den Bereich der Rinderhaltung die halbjährliche Viehbestandserhebung.

Wie die erstmalige Auswertung des HIT ergeben hat, wurden in Schleswig-Holstein zum Stichtag 3. Mai 2008 insgesamt knapp 1,2 Mio. Rinder gehalten. Gegenüber einer zu Testzwecken durchgeführten HIT-Datenbankauswertung zum 3. November 2007 zeigte sich somit ein leichter Rückgang um 0,6 Prozent innerhalb eines halben Jahres, so das Statistikamt Nord.

Die Zahl der Milchkühe ist im selben Halbjahreszeitraum um 2,8 Prozent auf 359.442 Tiere gesunken, während der Bestand an sonstigen Kühen, der sich aus Ammen- und Mutter- sowie Schlacht- bzw. Mastkühen zusammensetzt, um 2,3 Prozent auf aktuell 55.806 Tiere angewachsen ist. Deutliche Zuwachsraten verzeichnete darüber hinaus die Zahl der Jungrinder im Alter von einem halben bis einem Jahr mit jetzt 191.335 Tieren (plus 14,6 Prozent), während der Bestand der Kälber um 11,9 Prozent auf 173.688 Tiere abnahm.

Rinderbestände in Schleswig-Holstein am 3. Mai 2008 (Ergebnis HIT-Datenbankauswertung)
Tierart: November 2007; Mai 2008; Veränderung gegenüber November 2007
Kälber unter ½ Jahr alt oder 220 kg Lebendgewicht: 197.116; 173.688; – 11,9
darunter Kälber zum Schlachten: 13.061; 9.879; – 24,4 (1)
Jungrinder ½ bis unter 1 Jahr alt: 166.966; 191.335 + 14,6
männlich: 79.480; 90.525; + 13,9
weiblich: 87.486; 100.810; + 15,2
Rinder 1 bis unter 2 Jahre alt: 293.150; 295.725; + 0,9
männlich: 117.362; 117.321; 0,0
weiblich zum Schlachten: 9.131; 8.995; – 1,5 (1)
weiblich, Nutz- und Zuchttiere: 166.657; 169.409; + 1,7 (1)
Rinder 2 Jahre und älter: 531.904; 520.882; – 2,1
männlich, Bullen und Ochsen: 11.804; 11.353; – 3,8
weiblich, Färsen zum Schlachten: 2.573; 2.492; – 3,1 (1)
Färsen zur Zucht und Nutzung: 93.180; 91.789; – 1,5 (1)
Milchkühe: 369.812; 359.442; – 2,8 (1)
sonstige Kühe: 54.535; 55.806; + 2,3 (1)
Rinder insgesamt: 1.189.136; 1.181.630; – 0,6
Haltungen mit Rindern insgesamt; 10.162; 9.988; – 1,7
Haltungen mit Milchkühen: 5.698; 5.605; – 1,6 (1)
Haltungen mit sonstigen Kühen: 3.935; 3.823; – 2,8 (1)

1) Wert berechnet

In Hamburg ergab die erstmalige Auswertung der Verwaltungsdatenbank des HIT einen Rinderbestand zum Mai 2008 von insgesamt 6.534 Tieren. Im Vergleich zu der testweise durchgeführten HIT-Datenbanknutzung zum November 2007 zeigte sich eine Abnahme um 5,1 Prozent. Noch deutlicher sanken im selben Halbjahreszeitraum die Zahl der Milchkühe (1.094 Tiere) um 8,6 Prozent sowie die Anzahl der sonstigen Kühe, die sich aus Ammen- und Mutter- sowie Schlacht- bzw. Mastkühen zusammensetzt, um 11,3 Prozent auf 1.166 Tiere. Auch die Bestände an männlichen Rindern über zwei Jahre sowie der Jungrinder von einem halben bis einem Jahr gingen binnen Sechsmonatsfrist zurück.

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Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Jahresbericht 2007 veröffentlicht

Themen: Mecklenburg-Vorp.,Statistik,Wirtschaft — info @ 12:07

Schwerin (agrar.de) – Das Statistische Amt hat in seiner Reihe der Statistischen Hefte den „Statistischen Jahresbericht 2007 – Entwicklungen in Mecklenburg-Vorpommern“ (Download) veröffentlicht.

Der seit 1994 herausgegebene Jahresbericht umfasst in dieser Ausgabe 115 Seiten und vermittelt einen Überblick über die im Jahr 2007 erzielten Hauptergebnisse der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung im Land (an einigen Stellen des Berichtes beziehen sie sich entsprechend der Datenlage auf das Jahr 2006, da Angaben für 2007 noch nicht vorlagen). Für ihre Bewertung wurden vergleichsweise die in den Vorjahren erzielten Entwicklungsergebnisse, aber auch Vergleiche mit den neuen und den alten Bundesländern sowie Deutschland herangezogen.

Das Bruttoinlandsprodukt, Indikator für die wirtschaftliche Gesamtleistung, ist im Jahr 2007 preisbereinigt um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 34,3 Milliarden Euro angestiegen. In den neuen Bundesländern (ohne Berlin) hat es sich um 2,2 Prozent und im Bundesdurchschnitt um 2,5 Prozent erhöht. Im Verarbeitenden Gewerbe wurde auf der Grundlage stark gestiegener Investitionen mit 16,5 Prozent die im Ländervergleich höchste Steigerung der Bruttowertschöpfung erreicht.

In der Landwirtschaft wurde bei Getreide 2007 eine weit unterdurchschnittliche Ernte erzielt. Die Viehbestände haben bei Rindern (+ 2,6 Prozent) und bei Schweinen (+ 3,6 Prozent) weiter deutlich zugenommen, die Milcherzeugung (+ 2,8 Prozent) war ebenfalls deutlich höher als 2006. Der vor allem vom Verarbeitenden Gewerbe sowie von der Landwirtschaft getragene Export hat sich 2007 um 17,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 4,6 Milliarden EUR erhöht, erreichte aber weiterhin nur einen Anteil von 0,4 Prozent am Bundesergebnis.

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11. Juli 2008

EU-Milchpolitik: Schreiben Sie Frau Fischer-Boel!

Themen: EU,GAP,Internet — info @ 15:07

Brüssel (agrar.de) – Milchbauern und Agrarpolitik-Interessierte können seit dem 7. Juli 2008 auf der Internetseite der EU-Agrarkommissarin Marianne Fischer Boel ihre Vorschläge zur Ausgestaltung der künftigen EU-Milchpolitik kundtun.

„Lasst uns zusammen an einer durchführbaren Kompromisslösung arbeiten“, ruft Frau Fischer-Boel in Ihrem deutschsprachigen Blogeintrag ‚In Sachen Milch‚ auf. Es gehe um Lösungen, die den unterschiedlichen Situationen in den verschiedenen Regionen der EU entsprechen und andere Landwirte nicht zwangsläufig benachteiligen.

Über die Kommentarfunktion des Blogs können Sie Ihre persönliche Meinung mitteilen.

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Rheinland-Pfalz: Schwarz- und rotbunte Holsteinrinder dominieren den Rinderbestand

Erstmals Rinderregister ausgewertet

Bad Ems (agrar.de) – Zum Stichtag 3. Mai 2008 standen 391.580 Rinder in den Ställen rheinland-pfälzischer Landwirte. Schwarz- und rotbunte Holsteinrinder machen mehr als die Hälfte des Rinderbestandes aus. Das sind Ergebnisse der erstmals vorgenommenen Auswertung des Herkunftssicherungs- und Informationssystems für Tiere (HI-Tier), die an die Stelle der seit 1873 regelmäßig durchgeführten Rinderzählungen getreten ist. Im Mai 2007 waren noch 382.801 Rinder gezählt worden. Der geringfügige Anstieg ist vermutlich auf den Methodenwechsel zurückzuführen, durch den die Vergleichbarkeit mit den früheren Ergebnissen eingeschränkt ist.

Der Rinderbestand setzt sich zusammen aus 167.000 Kühen, 157.000 weiteren weiblichen Rindern sowie 68.000 männlichen Rindern. Die deutliche Überzahl der weiblichen Tiere im Bestand zeigt, dass sich in Rheinland-Pfalz die Rinderhaltung auf die Milchproduktion und die Ammen-/Mutterkuhhaltung konzentriert. Der Anteil der Milchkühe wird aufgrund der Produktionsrichtung des Betriebes und der Rasse berechnet. Er lag im Mai bei rund 71 Prozent der Kühe. Dies ergibt sich auch aus der Betrachtung der Rasse. So kommen die schwarzbunten Holsteinrinder auf einen Anteil von 40 Prozent am Gesamtbestand, den Milchkuhbestand dominieren sie mit 62 Prozent. Die rotbunten Holsteinrinder stellen 18 Prozent des Bestandes und 30 Prozent der Milchkühe. Die Holsteinrinder wurden speziell auf eine hohe Milchleistung gezüchtet.

Rund ein Viertel der Rinder gehört Rassen an, die typischerweise zur Fleischproduktion genutzt werden. Weit verbreitet in Rheinland-Pfalz ist die Kreuzung von Fleischrinderrassen. Knapp 36 Prozent der gut 100.000 Fleischrinder sind dieser Gruppe zuzuordnen. Eine wichtige Rolle spielen außerdem die französischen Fleischrassen Limousin (34 Prozent) und Charolais (13 Prozent). Neben den Rassen für die Milch- bzw. die Fleischproduktion gibt es noch Rinderrassen, die sowohl auf die Milch- als auch die Fleischerzeugung gezüchtet wurden. Diese sogenannten Zweinutzungsrassen stellen mit 57.000 Tieren rund 15 Prozent des Gesamtbestandes. Fast die Hälfte dieser Tiere (48 Prozent) wurde durch die Kreuzung aus einer Milch- mit einer Fleischrasse gezüchtet.

Kategorie

Anzahl

Anteil in %

Kälber unter ½ Jahr oder

unter 220 kg Lebendgewicht

57.761

14,8

männlich

21.992

5,6

weiblich

35.769

9,1

Rinder ½ bis unter 1 Jahr

48.407

12,4

männlich

15.692

4,0

weiblich

32.715

8,4

Rinder 1 bis unter 2 Jahre

84.868

21,7

männlich

24.434

6,2

weiblich zum Schlachten

3.662

0,9

weibliche Nutz- und Zuchttiere

56.772

14,5

Rinder 2 Jahre und älter

200.544

51,2

männlich

5.807

1,5

Färsen zum Schlachten

752

0,2

Färsen als Nutz- und Zuchttiere

27.052

6,9

Milchkühe

119.265

30,5

sonstige Kühe

47.668

12,2

Insgesamt

391.580

100

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1,05 Millionen Rinder in Baden-Württemberg

Erstmalige Nutzung des Rinderregisters HIT zur Entlastung der Landwirte von Statistikpflichten
Stuttgart (agrar.de) – Anfang Mai 2008 gab es in Baden-Württemberg 1.048.172 Rinder. Dies ergab nach Feststellung des Statistischen Landesamts eine Auswertung des Herkunfts- und Informationssystems Tier (HIT) zum Stichtag 3. Mai 2008. Durch die Nutzung von HIT konnte erstmals auf eine direkte Erhebung der Rinderbestände nach Alter und Kategorien (z.B. als Milchkühe oder Kälber) bei den landwirtschaftlichen Betrieben verzichtet und damit ein Entlastung von den entsprechenden Statistikpflichten erzielt werden.

Die Zahl der Milchkühe im Land beziffert sich nach der Auswertung des Rinderregisters auf knapp 365.000, was einem Anteil von knapp 35 Prozent an allen Rindern entspricht. Die Zahl der Kälber (unter sechs Monaten) beläuft sich auf rund 159.100. Hinzu kommen rund 253.700 weibliche Jungrinder (6 bis 24 Monate) sowie 65.600 weibliche Rinder über 24 Monaten, die noch nicht gekalbt haben. Von den insgesamt 319.400 weiblichen Rindern werden annähernd 213.800 den Zucht- und Nutzfärsen zugerechnet, aus denen sich der Milchkuhbestand im wesentlichen erneuert. Die 133.000 männlichen Rinder (6 bis 24 Monate) sind vorwiegend für die Fleischerzeugung vorgesehen, während die 8.700 älteren Bullen sich überwiegend im Zuchteinsatz befinden dürften.

Durch die Besonderheiten der Registerauswertung, die an der taggenauen Erfassung der Einzeltiere an Standorten mit Rinderhaltung ansetzt, ist eine unmittelbare Gegenüberstellung mit den bisherigen Ergebnissen der Viehbestandserhebung, die auf den Angaben der Viehhalter in den landwirtschaftlichen Betrieben beruhte, nicht möglich. Hinzu kommt, dass einzelne Unterkategorien wie Milchkühe oder Zucht- und Nutzfärsen aus HIT nicht originär festgestellt, sondern durch Deduktion oder Mithilfe rechnerischer Ableitungen ermittelt wurden.

Rinderbestände in Baden-Württemberg am 3. Mai 2008
Kategorie: Anzahl in 1.000

Rinder insgesamt: 1.048,2
davon
Milchkühe: 365,0 1)
sonstige Kühe: (Ammen- u.Mutterkühe) 63,1 1)
Kälber unter 1/2 Jahr: 159,1
männlich: 66,2
weiblich: 93,0
Jungrinder 1/2 bis unter 1 Jahr: 146,3
männlich: 56,6
weiblich: 89,7
Rinder 1 bis unter 2 Jahre: 240,4
männlich: 76,4
weiblich: 164,1
davon
zum Schlachten: 13,5 2)
Zucht- und Nutztiere: 150,6 2)
Rinder 2 Jahre und älter: 74,3
männlich: 8,7
weiblich: 65,6
davon
zum Schlachten: 2,4 2)
Zucht- und Nutztiere: 63,2 2)

Rinderhalter: 22,6
Milchkuhhalter: 12,0

1) Berechnet auf Basis der Produktionsrichtungen der Haltungen.
2) Berechnet auf Basis der Schlachtungen im Vorjahr.

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10. Juli 2008

NABU: Über 450.000 Mitglieder und Förderer

Themen: Naturschutz,Statistik,Verbände — info @ 12:07

Berlin (agrar.de) – Der NABU konnte nach eigenen Angaben auch im vergangenen Jahr wieder auf eine breite Unterstützung in der Bevölkerung bauen. Über 450.000 Mitglieder und Förderer waren in erster Linie für die Gesamteinnahmen von 21,2 Millionen Euro verantwortlich. Mit 13,2 Millionen Euro hatten die Mitgliedsbeiträge daran wieder den größten Anteil.

„Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und die Anerkennung der Arbeit der vielen Menschen, die sich für den NABU und eine intakte Natur engagieren“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts 2007. Erfreulich sei die Steigerung bei den Einnahmen aus Spenden um gut 150.000 Euro auf rund 2,41 Millionen Euro (2006: 2,25 Millionen Euro).

Mit 7,8 Millionen Euro förderte der NABU 2007 die Arbeit der Aktiven in den rund 1500 Orts- und Kreisgruppen (2006: 7,1 Millionen Euro). Der Anteil der allgemeinen Verwaltungsausgaben lag den Angaben zufolge bei unter sechs Prozent der Gesamtausgaben von 20,2 Millionen Euro.

Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe vergrößerte im vergangenen Jahr ihren Flächenbesitz um 428 Hektar auf 5.965 Hektar. Das Vermögen der Stiftung betrug am Jahresende 2,3 Millionen Euro (Vorjahr: 1,8 Millionen Euro).

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WLV: Anstieg der Energiekosten bedroht Rentabilität in der Landwirtschaft

Möllers: „Situation erfordert schnelle und deutliche Entlastung“
Münster (agrar.de) – Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) sieht angesichts explodierender Energiepreise die Rentabilität vieler landwirtschaftlicher Betriebe in Gefahr. Insbesondere bei der Besteuerung von Dieselkraftstoff komme es dadurch zu immer gravierenderen Wettbewerbsverzerrungen gegenüber Landwirten in anderen westeuropäischen Mitgliedstaaten der EU. Der Verband fordert daher von der Bundes- und Landesregierung Initiativen zur Senkung der Energiekosten für die Land- und Forstwirtschaft.

„Die aktuelle Situation erfordert eine schnelle und deutliche Entlastung unserer Unternehmen. Bundes- und Landesregierung stehen in der Pflicht, insbesondere den Agrardieselsteuersatz in Deutschland kurzfristig auf das französische Niveau abzusenken und langfristig den Weg für eine einheitliche Agrardieselbesteuerung in Europa zu ebnen. Selbstbehalt und Kappungsgrenze bei der Agrardieselvergütung sind zu streichen, denn sie passen nicht mehr zu den dramatisch veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“, sagte WLV-Präsident Franz-Josef Möllers in Münster.

Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband weist darauf hin, dass der drastische Anstieg des Preises für Agrardiesel innerhalb des letzten Jahres die Produktionskosten in der Landwirtschaft um rund 50 Euro je Hektar erhöht hat. Seit 1998 hat sich der Mineralölsteuersatz für Agrardiesel in Deutschland von 10,70 Cent je Liter auf heute 25,56 Cent je Liter mehr als verdoppelt. Ein Selbstbehalt von 350 Euro und eine Kappungsgrenze von 10.000 Liter pro Jahr belasten die Betriebe zusätzlich. Französische Landwirte werden dagegen durch eine aktuelle politische Entscheidung ihrer Regierung auch 2008 nahezu vollständig von der Energiesteuer befreit bleiben.

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Auktionsergebnisse Internet Schweinebörse

Themen: Handel,Schweine,Wirtschaft — info @ 09:07

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse wurden von insgesamt 520 angebotenen Schweinen alle Schweine in 3 Partien zu einem Durchschnittspreis von 1,78 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,78 Euro bis 1,79 Euro verkauft.

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08. Juli 2008

CD-ROM ‚Agrarstruktur in Baden-Württemberg‘ erschienen

Strukturdaten der Agrarstrukturerhebung 2007 bis auf Gemeindeebene
Stuttgart (agrar.de) – Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um Nahrungsmittelpreise und der Nutzung von Flächen zur Energiegewinnung sind Daten, welche die neuesten Entwicklungen in der Landwirtschaft abbilden, von besonderem Interesse.

Mit der Agrarstrukturerhebung 2007 wurde eine umfassende Bestandsaufnahme der Landwirtschaft in Baden-Württemberg durchgeführt, aus der das Statistische Landesamt bereits eine Reihe von Ergebnissen veröffentlicht hat.

In der nun aktuell vorliegenden CD-ROM (Bestellung – 20 Euro zzgl. Versandkosten) findet sich eine ausführliche Zusammenstellung von annähernd 100 Tabellen (excel-Format) mit den Daten aus der Agrarstrukturerhebung 2007. Neben den Grundmerkmalen zur Bodennutzung und den Viehbeständen wird das Informationsangebot um Ergebnisse zu Themen wie Arbeitskräfte, Betriebsgrößenstruktur, ökologischer Landbau, Besitz- und Pachtverhältnisse und betriebswirtschaftliche Ausrichtung ergänzt. Erstmals wurden 2007 auch Flächen erfasst, deren Aufwuchs in Biogasanlagen verwendet wird. Zu jedem Thema geben Tabellen mit Zeitreihen einen Überblick über Veränderungen und Entwicklungen in den vergangenen Jahren. Die wichtigsten Strukturmerkmale der Landwirtschaft können zudem bis auf Kreis- und Gemeindeebene abgerufen werden.

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EU will Toleranzschwelle für verbotene GVO

Themen: Biolandbau,EU,Gentechnik,Handel,Verbände — info @ 11:07

Bioland: EU-Kommission kapituliert vor ökonomischen Interessen zu Lasten von Verbrauchern und Umwelt
Verband fordert Nulltoleranz für nicht zugelassene Genpflanzen

Mainz (agrar.de) – Die EU-Kommission will die bisher geltende Nulltoleranz für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in Lebens- und Futtermitteln aufgeben. Dies würde bedeuten, dass zukünftig Agrarprodukte wie Soja, Mais oder Reis mit Verunreinigungen von nicht zugelassenen GVO in die EU importiert werden könnten. Dabei verhält sich die EU-Kommission besonders trickreich. Sie plant nicht nur die Einführung einer Toleranzschwelle von 0,1 Prozent, sondern will den Mitgliedstaaten zusätzlich einen Spielraum geben. Danach sollen die Länder erst bei zwei- oder dreifacher Überschreitung der EU-Toleranzschwelle verpflichtet werden, die Warenimporte zu verweigern. Damit reagiert die EU-Kommission auf den Druck von Futtermittelimporteuren und Tiermastbetrieben.

„Ökonomischer Druck ist der schlechteste Ratgeber, wenn es um sicherheitsrelevante Entscheidungen geht. Toleranzen gegenüber vom EU-Gesetzgeber nicht zugelassenen GVO stellten eine grobe Missachtung des Verbraucher- und Umweltschutzes dar“, kritisiert Thomas Dosch, Präsident von Bioland die Planungen der EU-Kommission. Bioland fordert zum Schutz von Verbrauchern und Umwelt den Fortbestand der bisherigen Regelung und damit die Nulltoleranz für nicht zugelassene GVO-Pflanzen.

Über die Tatsache hinaus, dass nicht zugelassene GVO-Pflanzen keine Sicherheitsprüfung nach EU-Vorgaben durchlaufen haben, wären entsprechende Verunreinigungen für Verbraucher nicht zu erkennen.
Noch immer gibt es auf EU-Ebene keine Kennzeichnungspflicht von tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Milch oder Eiern, wenn die Tiere mit gentechnisch veränderten Pflanzen wie Gensoja oder Genmais gefüttert wurden. „Die Auswirkung dieser Kennzeichnungslücke wird noch gravierender, wenn jetzt verbotene GVO ins Spiel kommen. Die Mehrheit der Verbraucher will keine Gentechnik auf dem Teller. In der Produktion ohne Gentechnik liegt die Zukunft der deutschen Landwirtschaft“, so Dosch.

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