18. Juni 2008

AbL: Bedarfsorientierte Erzeugung ist Marktwirtschaft

Themen: Milch,Verbände — info @ 11:06

Baringdorf: Bisherige Ausrichtung der Politik auf Überschussproduktion ist der Skandal
Hamm (agrar.de) – Zu der Aufnahme einer umfassenden „Sektoruntersuchung“ des Milchmarktes durch das Bundeskartellamt nimmt Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), wie folgt Stellung:

„Die Warnungen an die Milchbauern und an Minister Seehofer, nun ja nicht den Markt außer Kraft zu setzen, gehen schlicht an der Sache vorbei. Die bedarfsorientierte Marktpolitik ist nichts anderes als gelebte Marktwirtschaft. Ein Autokonzern produziert genauso wenig auf Halde wie ein Tageszeitungsverlag. Das macht keinen Sinn, sondern wäre Wertvernichtung.

Auch bei der Milch liegt das Problem nicht darin, die Menge am tatsächlichen Bedarf auszurichten. Ein Skandal ist, dass über Jahrzehnte von der Politik die Produktion um bis zu 20 % über den Bedarf angesetzt worden ist. Die Folge dieser Überproduktion ist ein wertvernichtender Milchpreis, der bei uns jährlich Tausende bäuerliche Milchviehbetriebe aus der Produktion gedrängt hat und über die Exportsubventionen der EU für Molkereiprodukte auch noch Existenzen von Bauern und Milchverarbeitern in Entwicklungsländern zerstört hat. Die bisherige Politik hat daher mit Markt wenig zu tun. Da wäre ein breites Betätigungsfeld für die Wettbewerbshüter“, so Graefe zu Baringdorf.

Der AbL-Vorsitzende kritisiert in dem Zusammenhang auch die EU-Kommission mit ihren aktuellen Vorschlägen zur Reform der EU-Agrarpolitik: „Die Kommission hält stur an dem bisherigen Kurs fest. Sie will die Quoten weiter erhöhen und kündigt für die dann entstehenden weiteren Übermengen ansteigende Exportsubventionen für Butter an. Das ist nicht Marktwirtschaft, sondern reine Klientelpolitik für den Teil der Milchindustrie, der sich auf den Export von Massenprodukten wie Milchpulver und Butter versteift hat.“

In die gleiche Richtung gehen die Forderungen des Deutschen Bauernverbandes (DBV): „Wenn Herr Sonnleitner – wie in Interviews angekündigt – bei dem morgigen Milchgespräch bei Minister Seehofer seine alten Forderungen nach mehr staatlichen Subventionen für Molkerei-Fusionen und für die Konzentration der Milcherzeugung auf immer weniger Höfen vorträgt, dann ist das nicht nur eine Missachtung der am Milchstreik beteiligten Bauern, sondern er verharrt damit weiter in dem für die Milchbauern verhängnisvollen Schulterschluss des Bauernverbands mit der Milchindustrie“, kommentiert der AbL-Vorsitzende.

„Konzentration und Industrialisierung zerstören den Markt. Der Bundesverband der Milchviehhalter BDM und die AbL wollen mehr Markt. Das bedeutet auch eine Vielfalt an Milcherzeugern, an Molkereien und an Milchprodukten, wie es auch Wunsch der Verbraucherinnen und Verbraucher ist. Das ist durch die große und breite Unterstützung, die die Milchbauern mit ihrem Milchstreik in der Gesellschaft erfahren haben, eindrucksvoll unterstrichen worden. Bauernverband und Kartellamt sollten sich das immer wieder vor Augen halten “, so Graefe zu Baringdorf abschließend.

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NRW: Zahlreiche Ausbildungsbetriebe in den Agrarberufen

Bonn (agrar.de) – Die Zahl der anerkannten Ausbildungsbetriebe bleibt auf einem hohen Niveau. Wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mitteilt, wurden im vergangenen Jahr 456 Betriebe der Agrarwirtschaft und Hauswirtschaft als Ausbildungsbetrieb anerkannt. Im Jahr 2007 gab es in beiden Bereichen zusammen 7.887 anerkannte Ausbildungsbetriebe.

Die Landwirtschaftskammer ist die zuständige Stelle für Ausbildungsberufe in der Agrarwirtschaft. Sie erteilt die Genehmigung für die ausbildungsstärksten Berufe, wie Gärtner, Landwirt und Hauswirtschafterin, aber auch für die Ausbildung zum Fischwirt, Forstwirt, Milchwirtschaftlichen Laboranten, Molkereifachmann, Pferdewirt, Revierjäger und Tierwirt. Relativ neu ist die Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice, die sich vor allem an künftigen Tätigkeiten in Lohnunternehmen orientiert. Auch hierfür ist die Landwirtschaftskammer zuständig.

Insgesamt bilden in Nordrhein-Westfalen zurzeit mehr als 4.000 Betriebe junge Menschen in einem der Berufe in der Agrarwirtschaft aus. Die stärkste Gruppe hierbei sind die Gärtner mit 1.730 Ausbildungsbetrieben, gefolgt von den Landwirten mit knapp 1.300 Betrieben und der Hauswirtschaft mit fast 600 Ausbildungsbetrieben. Relativ hoch ist die Zahl der Ausbildungsbetriebe mit 282 bei den Pferdewirten und 110 bei den Forstwirten, was auch das hohe Interesse der jungen Menschen an diesen Berufen widerspiegelt.

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Maiszünsler breitet sich aus

Bonn (agrar.de) – Der Maiszünsler ist zwar nur etwa 35 mm groß und unscheinbar, aber der kleine Falter kann großen Schaden anrichten. Seine Lieblingsmahlzeit sind Maispflanzen und entlang dieser Felder wandert Otrinia nubilalis, wie der Zünsler lateinisch heißt, von Süden nach Norden durch Deutschland, 1990 erreichte er Nordrhein-Westfalen. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen arbeitet seit 2007 an einem bundesweiten Prognose-Modell mit, um betroffenen Landwirten bei der Bekämpfung dieses Schädlings zu helfen.

Betroffen ist vor allem das südliche Rheinland bis zu einer Linie Köln-Aachen. Die Maiszünsler-Falter fliegen je nach Temperatur zwischen Ende Juni und Anfang Juli vor allem nachts und legen bis zu 40 Eier auf einmal unter die Maisblätter. Nach zwei Wochen schlüpfen die weißen Larven, die besonders gefräßig sind und sich durch die Maisstängel fressen, bis diese abknicken. Die Pflanzen verkümmern oder sterben ab. Die Schäden werden bundesweit auf 11 bis 12 Mio. Euro geschätzt und der Befall hat in den letzten drei Jahren sprunghaft zugenommen.

Den größten Erfolg verspricht die biologische Bekämpfung mit der Schlufpwespe Trichogramma brassicae, die ihre Eier in die Eier des Maiszünsler legt und damit die Maiszünsler um 70 bis 80 Prozent reduzieren kann. Der Landwirt muss etwa 50 mit Trichogramma-Eiern beklebte Karten auf einem Hektar Mais an den Pflanzen aufhängen und dann vermehren sich die Wespen. Dabei ist es aber entscheidend, dass die Karten genau dann aufgehängt werden, wenn die Maiszünsler ihre Eier legen. Dabei soll das Prognosemodell helfen, das jetzt bundesweit erarbeitet wird. Seit Juni 2007 werden zahlreiche Maisflächen mit Maiszünsler-Befall beobachtet, um dann per Software den optimalen Ausbringzeitpunkt für die Schlupfwespen zu bestimmen und den Landwirten mitzuteilen.

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Förderpreis Ernährungskultur

Themen: Förderung,Forschung,Lebensmittel — info @ 11:06

Kassel (agrar.de) – Zum sechsten Mal wird im Jahr 2008 der „Förderpreis Ernährungskultur“ der Universität Kassel, gestiftet von der Johannes Fehr GmbH & Co. KG, ausgeschrieben.

Durch diesen Preis sollen deutschsprachige wissenschaftliche oder praxisorientierte Arbeiten gefördert werden, die einen herausragenden Beitrag zur Erforschung und Verbreitung einer nachhaltigen, zukunftsweisenden Lebensmittelerzeugung und Ernährung leisten und den von der Jury formulierten Leitgedanken zur Ernährungskultur entsprechen. Der Preis ist dotiert mit € 5.000.

Die Preisträger können als Einzelperson oder als Team bedacht werden.
Werden gleichwertige Arbeiten vorgelegt, kann der Preis im angemessenen Verhältnis geteilt werden.

Vorschläge bzw. Bewerbungen erfolgen durch einen Antrag, indem deutlich gemacht wird, worin im Projekt der Bezug zu den Leitgedanken der Ernährungskultur zu sehen ist. Eine Kurzfassung des Projektes von max. 15 Seiten ist dem Antrag beizulegen. Da in den letzten Jahren vorwiegend Praxisbeispiele ausgezeichnet wurden, fordert die Jury in diesem Jahr explizit junge Wissenschaftler auf, Forschungsarbeiten einzureichen.

Links zum Thema Umweltpreise.

Dreimal Europameister

Themen: Agrarstruktur,EU,Statistik,Verbände — info @ 11:06

Deutschland gehört zu den größten Agrarproduzenten in der EU
Bonn (agrar.de) – Ob die deutsche Fußballnationalmannschaft bei der derzeit laufenden Europameisterschaft am Ende auf dem Siegertreppchen stehen wird, ist noch ungewiss.

Die deutschen Landwirte dagegen sind schon jetzt in gleich drei „Wettbewerbsklassen“ zumindest Europameister. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, ist Deutschland neben Frankreich der größte Agrarproduzent in der EU. Im Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2005 gehörten die deutschen Landwirte bei neun von zwölf wichtigen Erzeugnissen zum Spitzentrio der Produzenten. Bei drei Agrarprodukten nahm Deutschland den ersten Platz ein, und zwar bei der Milcherzeugung, bei der Schweinefleischproduktion und der Rapserzeugung. Mit einem Marktanteil von 20 Prozent stammt jeder fünfte Liter Milch in der EU aus Deutschland. Mit 19 Prozent wurde fast jedes fünfte Schwein hierzulande gemästet. Noch höher war der Anteil bei Raps mit 34 Prozent. Den zweiten Platz behaupten konnten die deutschen Landwirte bei Zucker, Getreide, Kartoffeln und bei Rindfleisch.

Wie der RLV weiter mitteilt, hat Deutschland im Zehn-Jahres-Vergleich seinen Marktanteil bei Milch, Raps und Zucker in etwa halten können. Deutlich rückläufige Marktanteile sind jedoch bei Rindfleisch, Gemüse, Eiern und Wein zu verzeichnen. Dagegen wuchs der Anteil Deutschlands an der EU-Gesamterzeugung bei Getreide, Kartoffeln sowie Schweine- und Geflügelfleisch.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik

RLV: Bioprodukte sind gefragt

Themen: Biolandbau,Statistik,Verbände — info @ 11:06

Die deutschen Biobauern kommen der Produktion kaum nach
Bonn (agrar.de) – Die Bio-Lebensmittelbranche ist weiter auf Erfolgskurs. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) dazu mitteilt, ist im vergangenen Jahr der Branchenabsatz um 18 Prozent gewachsen. Insgesamt reichte das Angebot an Bio-Lebensmitteln kaum aus, die gestiegene Nachfrage abzudecken.

In Deutschland seien Bio-Lebensmittel im Vergleich mit den europäischen Nachbarn Angaben der Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle in Bonn (ZMP) besonders stark nachgefragt. Mit 5,45 Mrd. € Umsatz sei Deutschland der größte Markt für Bioprodukte in Europa und weltweit die Nr. 2 nach den USA. Nur in Österreich, Dänemark und der Schweiz würden pro Kopf noch mehr Bio-Produkte verzehrt.

Wie der RLV weiter mitteilt, würden vor allem Obst, Gemüse und Kartoffeln nachgefragt. Auch Milch, Joghurt, Quark, Butter und Käse aus biologischem Anbau und Produktion würden gerne gekauft. Der Absatz von Bio-Milch sei in den Lebensmittelgeschäften und den Drogeriemärkten um 22 Prozent in diesem Jahr gewachsen. Entsprechend seien auch die Erzeugerpreise in den vergangenen Wochen stabil bei durchschnittlich knapp 50 Cent/kg geblieben.

Auch der Bedarf an Bio-Schweinefleisch sei deutlich gestiegen: Seien im Jahr 2006 rund 160 000 Mastschweine verarbeitet worden, wären es in diesem Jahr schon an die 200 000 gewesen.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik,
Links zum Thema Bio-Landbau.

16. Juni 2008

Neue Anmelderunde für die Betriebsmittelliste

Ab sofort können Handelsprodukte für die Veröffentlichung in der „Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau in Deutschland“ angemeldet werden.

Frankfurt (agrar.de) – Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) Deutschland ruft Hersteller und Inverkehrbringer von Betriebsmitteln für den ökologischen Landbau auf, ihre Produkte zur Prüfung und Listung für die „Betriebsmittelliste 2009 für den ökologischen Landbau in Deutschland“ anzumelden.

Anmeldeschluss ist der 15.08.2008. Auf der Internetseite der Betriebsmittelliste sind wichtige Informationen zusammengestellt und alle notwendigen Formulare zur Anmeldung veröffentlicht. Angenommen werden Anmeldungen von Handelsprodukten aus den Bereichen Pflanzenschutz, Düngung, Fütterung, Reinigungs-, Desinfektions- und Hygienemittel, Euterhygiene- und Euterpflegemittel, Mittel zur Stallfliegenbekämpfung, zur Ektoparasitenbekämpfung sowie Mittel zur Behandlung von Bienenkrankheiten bzw. zur Bekämpfung der Wachsmotte. Positiv beurteilte Produkte werden im Frühjahr 2009 in der neuen Betriebsmittelliste veröffentlicht.

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13. Juni 2008

Schleswig-Holstein: Kaufwerte landwirtschaftlicher Grundstücke 2007

Durchschnittlicher Kaufwert zehn Prozent über Vorjahreswert
Kiel (agrar.de) – In Schleswig-Holstein sind 2007 insgesamt 1.077 Verkäufe landwirtschaftlicher Grundstücke ohne Gebäude und ohne Inventar registriert worden, dabei wechselten 5.712 Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (ha FdlN) den Eigentümer.

Der durchschnittliche Kaufwert lag mit 12.088 Euro je ha FdlN um zehn Prozent über dem Vorjahreswert, so das Statistikamt Nord. Nachdem die durchschnittlichen Kaufwerte von einem Höchststand im Jahre 1980 (14.200 Euro je ha FdlN) auf die Hälfte im Jahre 1993 (7.800 Euro je ha FdlN) zurückgegangen waren, sind sie seit 1999 nahezu stabil geblieben. Die im Berichtsjahr veräußerten Flächen wiesen im Landesmittel gegenüber dem Vorjahr eine geringfügig bessere Bodengüte auf.

Hohe Kaufwerte wurden mit durchschnittlich 21.057 Euro je ha FdlN im Hamburger Ring sowie mit 17.723 Euro je ha FdlN in dem ackerbaulich sehr ertragsstarken Naturraum „Nordoldenburg und Fehmarn“ erzielt. Demgegenüber betrugen die Kaufwerte in dem ertragsschwachen Naturraum „Eider-Treene-Niederung“ im Mittel nur 7.127 Euro je ha FdlN. Gegenüber dem Vorjahr veränderten sich die durchschnittlichen Kaufwerte in den einzelnen Kreisen und Naturräumen des Landes sehr unterschiedlich.

Informationen zu Pachtpreisen in den Bundesländern.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik,
Links zum Bundesland Schleswig-Holstein.

Bayerische Winzer erzeugten 16 Prozent mehr Wein

Themen: Bayern,Erntebericht,Statistik,Wein — info @ 06:06

60 Prozent des Jahrgangs 2007 sind Prädikatsweine
München (agrar.de) – 2007 wurden von den bayerischen Winzern 483 300 Hektoliter Wein (einschließlich Traubenmost) erzeugt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren das 16,1 Prozent oder 67.100 Hektoliter mehr als im Vorjahr. Gut 60 Prozent oder 292.500 Hektoliter waren Qualitätswein mit Prädikat. Bundesweit lag der Anteil der Prädikatsweine bei lediglich 30 Prozent.

Im Jahr 2007 haben die bayerischen Winzer gemäß den per EU-Verordnung vorgeschriebenen Meldungen zur Weinbaukartei gut 483.300 Hektoliter Wein und Traubenmost erzeugt. Dies waren rund 67.100 Hektoliter oder 16,1 Prozent mehr als im Vorjahr und 23,4 Prozent mehr als 2005. Damit schnitten die Winzer in Bayern wesentlich besser ab als die im übrigen Bundesgebiet, wo sich die Weinerzeugung gegenüber 2005 nur um 12,1 Prozent erhöhte.

78,7 Prozent der bayerischen Weinerzeugung entfielen auf Weißwein (380.500 Hektoliter), 21,3 Prozent (102.800 Hektoliter) auf Rotwein einschließlich Roséwein und Rotling. Gegenüber 2006 bedeutete dies ein Plus von 12,4 Prozent beim Weißwein und von 32,4 Prozent beim Rotwein.

60,5 Prozent (292.500 Hektoliter) der Gesamterzeugung konnten als Qualitätswein mit Prädikat (z.B. Kabinett, Spätlese, Auslese) und 37,6 Prozent (181.900 Hektoliter) als Qualitätswein b. A. (bestimmtes Anbaugebiet) deklariert werden, sodass lediglich 1,8 Prozent (8.800 Hektoliter) für Tafelwein verblieben.

Qualitativ reichte das Weinjahr 2007 damit nicht an die beiden sehr guten vorangegangenen Jahre heran, lag der Anteil der Prädikatsweine doch 2006 bei 82,7 Prozent und 2005 bei 75,2 Prozent. Dennoch blieb der Anteil der in Bayern erzeugten Prädikatsweine auch im Jahr 2007 deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 30,0 Prozent. Während 38,3 Prozent der bayerischen Rotweine den Zusatz „mit Prädikat“ erhielten, waren es bei den Weißweinen 66,5 Prozent.

Fast 98 Prozent (473.100 Hektoliter) der bayerischen Weinerzeugung stammten aus dem Anbaugebiet Franken, lediglich 2,1 Prozent (10.300 Hektoliter) aus den übrigen Gebieten (Untergebiete der Donau in der Oberpfalz und bayerischer Teil des Bodensees).

Zur deutschen Weinerzeugung des Jahres 2007 von insgesamt 10,3 Millionen Hektolitern trugen die bayerischen Winzer 4,7 Prozent bei. Damit belegen sie mit deutlichem Abstand hinter Rheinland-Pfalz (67,4 Prozent) und Baden-Württemberg (24,2 Prozent) den dritten Platz. Deutlich höher war der Anteil Bayerns mit 9,5 Prozent jedoch bei den Prädikatsweinen.

Links zum Thema Wein,
Links zum Bundesland Bayern.

12. Juni 2008

Auktionsergebnisse Internet Schweinebörse

Themen: Statistik — info @ 20:06

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse wurden von insgesamt 840 angebotenen Schweinen alle Schweine in 5 Partien zu einem Durchschnittspreis von 1,72 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,70 Euro bis 1,73 Euro verkauft.

Links zum Thema Schweine.

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