27. März 2008

Auktionsergebnisse Internet Schweinebörse^

Themen: Handel,Schweine,Statistik,Wirtschaft — info @ 12:03

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse wurden von insgesamt 810 angebotenen Schweinen alle Schweine in 5 Partien zu einem Durchschnittspreis von 1,53 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,50 Euro bis 1,54 Euro verkauft.

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Rheinland-Pfalz: Rindfleischaufkommen auf dem Tiefstand

Themen: Fleisch,Lebensmittel,Rheinland-Pfalz,Statistik — info @ 08:03

Bad Ems (agrar.de) – Das Fleischaufkommen aus den Schlachtungen von Rindern ist in Rheinland-Pfalz so niedrig wie nie zuvor. Nur noch 31.000 Tonnen Rindfleisch wurden 2007 in den Schlachthöfen im Land erzeugt. Das war ein Minus von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Schlachtmenge lag nicht nur deutlich unter dem mit der BSE-Krise vor sieben Jahren verbundenen Einbruch (2001: 33.500 Tonnen) sondern sogar niedriger als das Rindfleischaufkommen am Beginn der statistischen Erhebungen zu Anfang der 1950er-Jahre. Mit rund 98.500 unterschritt die Zahl der in Rheinland-Pfalz geschlachteten Rinder erstmals die 100.000er-Marke.

Die gesamte rheinland-pfälzische Schlachtmenge aus dem Nutztierbereich (Rinder und Kälber, Pferde, Schweine, Schafe, Ziegen) stieg dennoch 2007 auf rund 131.000 Tonnen (plus 0,5 Prozent). Die Zunahme ist auf die positive Entwicklung bei den Schweineschlachtungen zurückzuführen, deren Zahl bei 1,082 Millionen lag. Mit 99.000 Tonnen wurde im vergangenen Jahr 2,4 Prozent mehr Schweinefleisch erzeugt als 2006. Der seit zwei Jahren zu beobachtende Trend bei den Schweineschlachtungen hat sich damit verfestigt; er geht einher mit einem höheren Anteil an Schlachttieren aus dem Inland. Rund 80 Prozent der Schlachtschweine stammen mittlerweile wieder aus deutschen Betrieben; 2006 waren es nur 74 Prozent.

Das Fleischaufkommen aus den übrigen Tierarten ist mit knapp 1.300 Tonnen nach wie vor gering. Mengenmäßig von Bedeutung ist allenfalls Hammelfleisch (860 Tonnen), bei jedoch stark rückläufiger Tendenz (minus 17 Prozent). Kalbfleisch (218 Tonnen), Pferdefleisch (163 Tonnen) und Ziegenfleisch (14 Tonnen) stellen in Rheinland-Pfalz nur Nischenprodukte in der tierischen Erzeugung dar.

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26. März 2008

Widerstand gegen gentechnisch veränderten Weizen

Themen: Gentechnik,Getreide,Lebensmittel,Umwelt,Verbände — info @ 12:03

Berlin/Hamm (agrar.de) – Ein Bündnis von über 130 Landwirtschafts-Organisationen, Züchtern, Saatguterzeugern, Mühlen, Bäckereien, anderen Verarbeitungsunternehmen, Ärzte-, Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen sowie Stiftungen erhebt heute Einwand beim zuständigen Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin gegen die geplanten wissenschaftlichen Freisetzungsversuche mit gentechnisch verändertem Weizen in Thulendorf (Mecklenburg-Vorpommern) und Üplingen (Sachsen-Anhalt).

„Die Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen ist riskant, unsinnig und wirtschaftlich fatal. Wir fordern Bundesminister Horst Seehofer und das ihm unterstellte BVL auf, dieser Freisetzung keine Genehmigung zu erteilen und die Experimente der Gentechnik-Industrie unter einem vorgeschobenen wissenschaftlichen Deckmantel zu stoppen“, so Annemarie Volling von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die die Gentechnikfreien Regionen in Deutschland sowie den Widerstand gegen den Gentechnikweizen koordiniert.

Annemarie Volling im Namen der Einwender weiter: „Das Grundnahrungsmittel Weizen muss gentechnikfrei bleiben. Unvorhersehbare Effekte sind vorprogrammiert, weil die Ausbreitung in der Nahrungskette nicht ausgeschlossen werden kann, wie das Beispiel mit dem gentechnisch veränderten Reis 2006 gezeigt hat. Auch beim Reis ging es „nur“ um eine wissenschaftliche Freisetzung und trotzdem gelangte er in die Regale der Lebensmittelketten. Die gesundheitlichen Auswirkungen des gentechnisch veränderten Weizens sind nicht überprüft. Es ist zudem ein Skandal, dass bei den Freisetzungsversuchen die Anwendung von Antibiotika-Resistenzgenen als Marker vorgesehen ist. Die Weltgesundheitsbehörde WHO weist auf Gefahren hin, zumal das betroffene Antibiotikum Ampicillin für die Human- und Tiermedizin wichtig ist. Der Gentechnikweizen ist darüber hinaus unsinnig, weil in der konventionellen und ökologischen Weizenzüchtung genügend traditionelle Handelssorten bestehen, die gegen Weizenflugbrand resistent sind. Der Gentechnikweizen ist wirtschaftlich schädlich, weil das gute Image von Korn und Brot unnötig aufs Spiel gesetzt und damit z.B. der Landwirtschaft und dem Backgewerbe ein immenser wirtschaftlicher Schaden zugefügt werden kann. Wenn dann, wie in Üplingen, ein Schaugarten mit gentechnisch veränderten Pflanzen geplant und „Feldversuche zum Anfassen“ angekündigt sind, werden die hoch anzusetzenden wissenschaftlichen Sicherheitsstandards vollends zur Farce. Bundesminister Seehofer und das BVL sind jetzt am Zug und müssen die Freisetzung verhindern. Wir sagen: Vorsorge muss Vorrang haben vor Freisetzung.“

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Thüringen: Erneut weniger Arbeitskräfte in der Landwirtschaft

Themen: Agrarbericht,Arbeitsmarkt,Statistik,Thüringen — info @ 11:03

Erfurt (agrar.de) – In den landwirtschaftlichen Betrieben Thüringens waren nach den repräsentativen Ergebnissen der Agrarstrukturerhebung 2007 insgesamt 25.900 Personen beschäftigt. Davon waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 21.300 Arbeitskräfte ständig beschäftigt. Weitere 4.600 Personen waren zur Überwindung von Arbeitsspitzen maximal bis zu 3 Monaten befristet als Saisonkräfte eingestellt.

13.200 Personen bzw. 62 Prozent der ständig Beschäftigten waren vollbeschäftigt. Zur letzten Erhebung im Jahr 2005 hatten 63 Prozent der Arbeitnehmer einen Vollzeitjob. Der Rückgang der Zahl der Vollbeschäftigten fiel mit 6,5 Prozent deutlicher aus als der der ständig Beschäftigten mit 5,6 Prozent.

Der Arbeitsplatzabbau in den landwirtschaftlichen Betrieben nahm im Jahr 2007 weiter an Intensität zu. Zwischen 1999 und 2003 sank die Zahl der Beschäftigten zur jeweiligen Vorerhebung um jeweils 100 Personen bis auf 28.000 Arbeitskräfte im Jahr 2003.

Zwischen den Jahren 2003 und 2005 wurde ein Rückgang um 800 Personen bzw. 2,8 Prozent festgestellt und von 2005 bis 2007 ging die Beschäftigtenzahl nochmals um 1.300 Personen bzw. um 4,6 Prozent zurück. Diese Entwicklung ist ausschließlich auf den Rückgang der Zahl der ständig Beschäftigten zurückzuführen.

In Einzelunternehmen waren 8.500 Personen, darunter knapp 6.900 Familienarbeitskräfte beschäftigt. Die im Haupterwerb wirtschaftenden Einzelunternehmen beschäftigten 2.400 Personen und in Nebenerwerbsbetrieben arbeiteten 4.500 Personen. Von 2005 bis 2007 war in den Einzelunternehmen ein Rückgang der Beschäftigtenzahl um 500 Personen bzw. 5,7 Prozent zu verzeichnen, der auf die Aufgabe der Landwirtschaft im Nebenerwerb zurückzuführen ist.

In den Personengesellschaften waren 3.200 Personen, darunter 2.300 ständig Beschäftigte tätig. Die Zahl der Arbeitskräfte insgesamt lag um 300 Personen bzw. um 9,7 Prozent unter dem Niveau von 2005. Dabei fiel die Zahl der ständig Beschäftigten um 200 Personen (- 8,2 Prozent) und die der nicht ständig Beschäftigten um 100 Personen (- 13,2 Prozent) geringer aus als im Jahr 2005.

14.200 Personen arbeiteten in den Betrieben der Rechtsform einer juristischen Person. Das waren 400 Beschäftigte bzw. 2,8 Prozent weniger als im Jahr 2005. In Betrieben dieser Rechtsform sank die Zahl der ständig Beschäftigten um 4,1 Prozent auf 11.200 Personen.

Die Zahl der nicht ständig Beschäftigten stieg um 2,5 Prozent auf 3.000 Personen.

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Heimtiermarkt wächst

7,9 Millionen Katzen und 5,3 Millionen Hunde in deutschen Haushalten
Düsseldorf (agrar.de) – Der Markt für Heimtierbedarf ist weiter gewachsen. Gleichzeitig bleibt die Heimtierpopulation 2007 auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Laut Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) Insgesamt lebten in den 37,5 Millionen deutschen Haushalten 23,2 Millionen Heimtiere.

Der Markt für Heimtierbedarf setzt den positiven Wachstumstrend der vergangenen Jahre fort. Die Branche erwirtschaftete 2007 einen Gesamtumsatz von 3.331 Mio. Euro, ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber 2006.

Der Markt für Heimtierbedarfsartikel wuchs um 1,3 Prozent auf nunmehr 859 Mio. Euro. Der Bereich Heimtierfutter steigerte den Umsatz um 0,4 Prozent auf 2.472 Mio. Euro.

Markt für Katzenfutter verteidigt Spitzenposition

Das Segment für Katzenfutter ist nach wie vor der größte Einzelbereich. Der Markt verbuchte 2007 ein Gesamtwachstum von 0,8 Prozent auf 1.232 Mio. Euro. Wie im Jahr zuvor legten besonders Snacks und Katzenmilch mit einem Umsatzplus von 2,1 Prozent auf 136 Mio. Euro deutlich zu. Bei Feuchtfutter setzte die Branche 844 Mio. Euro (plus 0,4 Prozent) und bei Trockenfutter 252 Mio. Euro (plus 1,4 Prozent) um.

Starke Unterschiede weist die Entwicklung am Hundefuttermarkt auf: Der Umsatz bei Snacks nahm deutlich um 1,1 Prozent auf 285 Mio. Euro zu. Dagegen ging der Umsatz bei Feuchtfutter um 0,4 Prozent auf 342 Mio. Euro und bei Trockenfutter um 0,4 Prozent auf 374 Mio. Euro zurück. Insgesamt erzielte der Hundefuttermarkt einen Umsatz von 1.001 Mio. Euro und übertraf so das Vorjahresniveau um 0,1 Prozent.

Mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 71 Mio. Euro hat der Markt für Zierfischfutter auch 2007 deutlich zugelegt. Das Segment Futter für kleinere Heimtiere wuchs um 1,4 Prozent auf 112 Mio. Euro. Dieser Bereich bleibt damit nach Hunde- und Katzenfutter das drittstärkste Futtersegment.

Mit einem Ergebnis von Minus 7,6 Prozent auf 56 Mio. Euro ist der Umsatz im Bereich Ziervogelfutter dagegen erneut gesunken.

Bedarfsartikelmarkt legt weiter zu

Der Markt für Heimtierbedarfsartikel, der Heimtierzubehör von der Hundeleine über das Katzenkissen bis hin zum Vogelspielzeug umfasst, entwickelte sich auch 2007 positiv. Mit einem Gesamtumsatz vom 859 Mio. Euro erzielte das Segment ein Plus von 1,3 Prozent.

Wie schon 2006 legte der Bedarfsartikelmarkt für Kleintiere mit einem Plus von 3,2 Prozent auf 96 Mio. Euro am stärksten zu. Es folgten Bedarfsartikel für Hunde (plus 3,0 Prozent auf 136 Mio. Euro), für Katzen (plus 1,9 Prozent auf 158 Mio. Euro), Katzenstreu (plus 1,0 Prozent auf 205 Mio. Euro) sowie Bedarfsartikel für die Haltung von Zierfischen in Aquarien und Gartenteichen (plus 0,9 Prozent auf 220 Mio. Euro).

Einbußen musste erneut der Bedarfsartikelmarkt für Ziervögel hinnehmen, der um 6,4 Prozent auf 44 Mio. Euro zurückging.

Bedeutung der Vertriebswege bleibt unverändert

Die Bedeutung der Vertriebswege für Heimtierfutter und Bedarfsartikel hat sich auch 2007 nicht verändert. Der Fachhandel war mit einem Umsatz von insgesamt 715 Mio. Euro und einem Umsatzanteil von 83 Prozent wichtigster Absatzweg für Bedarfsartikel. Für Heimtierfertignahrung blieb der Lebensmitteleinzelhandel (einschließlich Drogeriemärkten und Discountern) der wichtigste Absatzweg. Hier wurden mit einem Anteil von 69 Prozent 1.705 Mio. Euro umgesetzt.

In jedem dritten Haushalt lebt ein Heimtier

Katzen und Hunde waren auch 2007 die beliebtesten Heimtiere: 7,9 Millionen Katzen und 5,3 Millionen Hunde lebten in deutschen Haushalten. Meerschweinchen, Kaninchen & Co. erfreuten sich wie schon in den vergangenen Jahren zunehmender Beliebtheit. Insgesamt 6,6 Millionen Kleintiere wurden ermittelt. Trotz rückläufiger Population belegten die Ziervögel mit 3,4 Millionen Tieren 2007 Platz vier auf der Beliebtheitsskala. Aquarien und Gartenteiche liegen nach wie vor im Trend: In 2,1 Millionen Aquarien und 2,3 Millionen Gartenteichen lebten im vergangenen Jahr Zierfische. Hinzu kommen 420.000 Terrarien.

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20. März 2008

Brandenburg: 79 Prozent Pachtflächen

Potsdam (agrar.de) – Nach den Ergebnissen der repräsentativen Agrarstrukturerhebung 2007 sind 1,06 Millionen Hektar der rund 1,33 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche gepachtetes Land. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, hat sich damit der Anteil der Pachtflächen an der landwirtschaftlich genutzten Fläche im Jahr 2007 auf 79 Prozent reduziert. 2005 waren es noch 81 Prozent. Damit setzte sich der Trend des Pachtflächenrückganges in den landwirtschaftlichen Betrieben Brandenburgs weiter fort. Eine Ursache für diese Entwicklung lag in den gestiegenen Verkäufen durch die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG).

Die eigene selbstbewirtschaftete Fläche hatte sich dagegen um 24.000 Hektar vergrößert und belief sich im Jahr 2007 auf 261.000 Hektar. Das waren 20 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Im Jahr 2005 betrug dieser Anteil 18 Prozent, 1999 waren es 9 Prozent.

Der durchschnittliche Pachtpreis für die landwirtschaftlich genutzte Fläche lag im Jahr 2007 bei 80 Euro pro Hektar und war damit um 3 Euro niedriger als 2005 (1999: 63 Euro pro Hektar; 2001: 68 Euro pro Hektar).

Je nach Nutzungsart fiel das Niveau der Pachtpreise unterschiedlich aus. So waren im Durchschnitt für Ackerland 86 Euro pro Hektar (2005: 91 Euro pro Hektar) und für Dauergrünland 61 Euro pro Hektar (2005: 58 Euro pro Hektar) zu entrichten.

Für die Betriebe, die im Haupterwerb wirtschafteten, ergab sich ein durchschnittlicher Pachtpreis von 86 Euro pro Hektar, während Nebenerwerbsbetriebe 74 Euro pro Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche zahlten.

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Informationen zu Pachtpreisen in den Bundesländern.

Hessen: 290 Eier je Legehenne und Jahr

Wiesbaden (agrar.de) – Im Jahresdurchschnitt 2007 legten die rund 1,19 Millionen Legehennen in den hessischen Betrieben mit mehr als 3.000 Hennenhaltungsplätzen 347 Millionen Eier. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, legte jede Henne im vergangenen Jahr durchschnittlich 290 Eier. Die hessische Eiererzeugung verringerte sich moderat gegenüber dem Vorjahr um gut ein Prozent (minus 3,88 Millionen Eier).

Die Mehrzahl (71 Prozent) der hessischen Haltungsplätze waren in Ställen mit Käfighaltung zu finden, hierzu zählen auch ausgestaltete Käfige sowie die Kleingruppenhaltung. Fast ein Viertel der Hennenhaltungsplätze wurde in Betrieben mit Bodenhaltung ermittelt, die anderen vier Prozent waren Haltungsplätze in Betrieben mit Freilandhaltung bzw. ökologischer Erzeugung.

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Weiterhin großbetriebliche Strukturen in Brandenburgs Landwirtschaft

Potsdam (agrar.de) – Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg gab es 2007 im Land Brandenburg 6.704 Landwirtschaftsbetriebe. Das waren 36 mehr im Vergleich zu 2005. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF), die diese Betriebe bewirtschaften, betrug rund 1,33 Millionen Hektar (2005: 1,34 Millionen Hektar).

Während die durchschnittliche Flächenausstattung der Brandenburger Landwirtschaftsbetriebe 1991 noch bei 252 Hektar lag, waren es im Jahr 2007 nur noch 198 Hektar. Die 5.067 Einzelunternehmen bewirtschafteten im Durchschnitt jeweils 63 Hektar. Fast 41 Prozent dieser Einzelunternehmen hatten eine Betriebsgröße von unter 10 Hektar.

Die 970 Betriebe in der Hand von juristischen Personen bearbeiteten dagegen im Durchschnitt 797 Hektar LF (2005: 830 Hektar). In Brandenburgs Landwirtschaft gab es 680 Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH), die zusammen ein Drittel der LF bewirtschafteten. Im Durchschnitt verfügte eine GmbH über 652 Hektar LF.

Die großbetrieblichen Strukturen in der Landwirtschaft von Brandenburg haben sich 17 Jahre nach dem Übergang in die Marktwirtschaft offenbar dauerhaft etabliert. So wurden 2007 fast die Hälfte der 1,33 Millionen Hektar LF von weniger als 6 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe bewirtschaftet, deren Betriebsgrößen über 1.000 Hektar lag. Im Jahr 2005 wurden 1.707 Betriebe mit einer Flächenausstattung zwischen 100 und 1.000 Hektar gezählt, zwei Jahre später hatte sich diese Zahl auf 1.712 Betriebe erhöht. Betriebe mit weniger als 100 Hektar LF bewirtschafteten seit Jahren unverändert 7 Prozent der LF.

Die durchschnittliche LF je Betrieb belief sich im Landkreis Uckermark auf 308 Hektar, während es im Landkreis Spree-Neiße rund 128 Hektar waren. In der Uckermark gab es 50 Landwirtschaftsbetriebe, die 1.000 und mehr Hektar bearbeiteten. Dagegen waren es im Landkreis Oberspreewald-Lausitz nur elf derartige Betriebe. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hatte im Jahr 2007 die meisten Betriebe mit einer Flächenausstattung von unter 10 Hektar (261 Betriebe).

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Thüringen: Legeleistung unverändert

Im Jahr 2007 gab es in Thüringen 24 Betriebe mit 3.000 und mehr Hennenhaltungsplätzen. Im Jahresdurchschnitt verfügten diese Betriebe über eine Haltungskapazität von 2,24 Millionen Hennenhaltungsplätzen. Mit einem Legehennenbestand von über 1,75 Millionen Tieren lag die jährliche Auslastung der Haltungskapazitäten somit bei 78 Prozent. Bei einer durchschnittlichen Legeleistung von 304,3 Eiern je Henne wurden insgesamt 531,3 Millionen Eier erzeugt.

In den ersten zwei Monaten 2008 wurden nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik insgesamt 86,6 Millionen Eier erzeugt. Rein rechnerisch legte jede der 1,81 Millionen Legehennen in diesen beiden Monaten täglich 0,8 Eier. Die durchschnittliche Legeleistung entsprach damit der des Vorjahreszeitraumes. Rein rechnerisch waren das 38 Eier für jeden Thüringer.

Ein höherer Legehennenbestand gegenüber dem Vorjahreszeitraum (+ 128.000 Tiere bzw. 7,6 Prozent) und ein zusätzlicher Tag im Februar brachte in den ersten zwei Monaten 2008 im Vergleich mit den ersten zwei Monaten des Vorjahres ein Plus von 8,4 Millionen Eiern (Januar und Februar 2007: 78,2 Millionen Eier).

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Bauern düngen und spritzen immer sparsamer

Themen: Düngung,Pflanzenschutz,Verbände — info @ 09:03

Bonn (agrar.de) – Die deutschen Landwirte greifen immer sparsamer in den Düngesack. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, sei die Nachfrage nach Stickstoff, Phosphat und Kali in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen.

So habe der Stickstoffeinsatz in Deutschland im Wirtschaftsjahr 2006/07 mit 1,60 Mio. t um etwa 33 Prozent unter dem Stand des Jahres 1989/90 gelegen. Bei Phosphat und Kali betrage der Rückgang jeweils über 70 Prozent.

Eine ähnliche Entwicklung ist bei Pflanzenschutzmitteln zu beobachten. So hat sich nach Angaben des RLV der Wirkstoffaufwand je ha Landfläche im Zeitraum 1987 bis 2007 von 3,65 auf 1,87 kg verringert. Zur Reduzierung der Wirkstoffmengen von Pflanzenschutzmitteln hätte eine Reihe von Faktoren beigetragen, hebt der RLV hervor. So seien neu entwickelte Pflanzenschutzmittel gezielter wirksam und besser biologisch abbaubar. Darüber hinaus würden die Prinzipien des integrierten Pflanzenschutzes immer konsequenter in der Praxis umgesetzt. Hinzu kämen die Fortschritte in der Gerätetechnik und die Erfolge in der Resistenzzüchtung.

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