04. Februar 2008

Als „Zivi“ auf dem Bauernhof

Themen: Arbeitsmarkt,Nordrhein-Westfalen — info @ 08:02

Noch freie Plätze für Zivildienst als landwirtschaftlicher Betriebshelfer

Bonn (agrar.de) – Nicht immer sind Zivildienstleistende nur in Krankenhäusern, Alten- und Behindertenheimen im Einsatz.

Wer eine Ausbildung als Landwirt oder Gärtner gemacht hat, kann seinen Zivildienst nach Informationen des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) auch als landwirtschaftlicher Betriebshelfer ableisten. Neun Monate lang gilt es dann, auf den Betrieben der Landwirtschaft und des Gartenbaus, die Arbeitskraft des kranken Betriebsleiters oder dessen Ehegatten zu ersetzen. In dieser Zeit kann der Zivildienstleistende berufsnah eingesetzt werden und dabei zugleich den Landwirten beziehungsweise Gärtnern und deren Familien in schwierigen Situationen helfen.

Trägerorganisation für den Zivildienst als landwirtschaftlicher Betriebshelfer im Rheinland ist der Verein Landbildung Rheinland. Dieser Verein hat noch freie Zivildienstplätze zu vergeben. Eine abgeschlossene Berufsausbildung als Landwirt oder Gärtner ist dabei für Bewerber zwingend notwendig, um den Anforderungen auf den landwirtschaftlichen Betrieben gerecht werden zu können. Der Zivildienstleistende hat den Vorteil, dass die Zivildienstzeit als Gehilfenjahr in seinem beruflichen Werdegang anerkannt wird.

Wer sich für den Zivildienst als landwirtschaftlicher Betriebshelfer interessiert, kann nähere Informationen erhalten über den Verein Landbildung Rheinland e. V. (Rochusstr. 18, 53123 Bonn, Telefon 0228/52006-28, Fax 0228/52006-59), oder über die Kreisbauernschaften des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes.

01. Februar 2008

Thüringen: 2007 war Jahr mit der höchsten Legeleistung

Erfurt (agrar.de) – Im vergangenen Jahr gab es in Thüringen 24 Betriebe mit 3.000 und mehr Hennenhaltungsplätzen. In diesen auf Eierproduktion spezialisierten Betrieben wurden im Jahresdurchschnitt über 1,7 Millionen Legehennen gehalten.

Insgesamt wurden 531,3 Millionen Stück Eier erzeugt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 3,1 Millionen Eier (+ 0,6 Prozent) mehr als im Jahr 2006.

Durchschnittlich legte jede Henne 304 Eier. Die Legeleistung lag damit um 1,5 Eier je Henne über dem bereits hohen Niveau von 2006 und verwies das bisherige Spitzenergebnis aus dem Jahr 2000 mit einer jährlichen Legeleistung von 303 Eiern je Henne an die zweite Stelle.

Die auf Legehennenhaltung spezialisierten Betriebe verfügten im vergangenen Jahr über durchschnittlich 2,2 Millionen Stallplätze. Die Auslastung der Plätze lag mit 78 Prozent leicht unter der von 2006 (79 Prozent).

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik,
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Sachsen-Anhalt: Fleischerzeugung 2007 geringer als im Vorjahr

Halle (agrar.de) – In Sachsen-Anhalt wurden im Jahr 2007 rd. 261.000 Tonnen Fleisch (ohne Geflügelfleisch) gewerblich erzeugt. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 25.800 Tonnen bzw. 9 Prozent weniger.

Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes wurden dazu 2,9 Mill. Tiere vermarktet, 291.400 weniger als 2006.

Die gewerblich erzeugte Fleischmenge war mit 259.900 Tonnen (- 9 Prozent zum Vorjahr) hauptsächlich Schweinefleisch. Auf Rindfleisch entfielen 900 Tonnen (- 5 Prozent zum Vorjahr) und auf Kalbfleisch, Schaf- und Ziegenfleisch sowie Pferdefleisch zusammen 200 Tonnen.

Die Zahl der geschlachteten Schweine lag mit 2.860.300 Tieren, nach einem ununterbrochenen jährlichen Zuwachs seit dem Jahr 1999, um 291.200 Tiere unter dem Niveau des Vorjahres. Die durchschnittliche Zahl der jährlichen geschlachteten Schweine der vergangenen fünf Jahre wurde aber noch um rd. 300.000 Schlachtungen übertroffen.

Hausgeschlachtet wurden 25.100 Tiere, darunter 22.600 Schweine. Die daraus resultierende Fleischmenge belief sich auf 2.500 Tonnen (- 5 Prozent gegenüber 2006).

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