12. Oktober 2007

Rund ums Ei in Sachsen

Themen: Geflügel,Sachsen,Tierbestände — info @ 13:10

Dresden (agrar.de) – Der zweite Freitag im Oktober eines Jahres ist 1997 von der ‚International Egg Commission‚ (inter­nationaler Verband von Eierproduzenten) zum Welteitag erklärt worden, um Eier besonders ins Bewusstsein der Verbraucher zu rücken.

‚Rund ums Ei‘ betrachtet, zeigt sich für Sachsen dabei folgendes Bild:

In Sachsen stehen in 47 Betrieben mit 3 000 und mehr Legehennenplätzen rund 4,1 Millionen Legehennenplätze zur Haltung von Legehennen zur Verfügung. In diesen wurden im ersten Halb­jahr 2007 im Durchschnitt 3,26 Millionen Hennen gehalten. Damit wurden die vorhandenen Stall­plätze zu 80 Prozent ausgelastet.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 503,8 Millionen Eier erzeugt, da sind im Durchschnitt fast 155 Eier je Henne. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind dies 17,2 Millionen Eier bzw. 3,5 Prozent mehr.

In Sachsen existieren sieben Legehennenbetriebe mit über 100.000 Plätzen. In diesen konzentrieren sich 82 Prozent der vorhandenen Haltungskapazität und ebenfalls 82 Prozent der Eiererzeugung im ersten Halbjahr 2007. Die Legehennenplätze werden der Käfig-, Boden- und Freilandhaltung zugeordnet. Mit 84,1 Prozent (3,4 Millionen Plätze) wurden zum 1. Dezember 2006 die Mehrzahl der Plätze der Käfighaltung zugeordnet. Die restlichen teilen sich in 351.000 Plätze (8,7 Prozent) in der Freilandhaltung und 294.000 Plätze (7,2 Prozent) in der Bodenhaltung auf.

Neben den Eierproduzenten mit 3.000 und mehr Plätzen werden Legehennen in einer Vielzahl von landwirtschaftlichen Betrieben und weiteren Kleinbeständen gehalten. Die Eierproduktion dieser Erzeuger wird jedoch nicht statistisch erfasst.

Sachsen ist nach Niedersachsen und vor Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit der zweit­höchsten Eiererzeugung (2006). Der sächsische Anteil an der deutschen Erzeugung belief sich auf über zehn Prozent.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik,
Links zum Bundesland Sachsen.

11. Oktober 2007

Bioland lehnt eine generelle Stallpflicht für Geflügel ab

Themen: Biolandbau,Geflügel,Verbände,Vogelgrippe — info @ 17:10

Bundesrat entscheidet am 12.10.2007 über Geflügelpest-Verordnung

Mainz (agrar.de) – Der Bundesrat wird am 12. Oktober über die Geflügelpest-Verordnung abstimmen. Laut Entwurf soll zur Bekämpfung der Vogelgrippe eine allgemeine Aufstallungspflicht für Geflügel festgelegt werden. Bisher war die Stallpflicht ein umstrittenes Notinstrument zur Bekämpfung der Vogelgrippe. ‚Es ist für Biogeflügelhalter unakzeptabel, wenn sie aufgrund einer neuen Verordnung im Regelfall ihre Tiere einzusperren haben‘, warnt Bioland-Präsident Thomas Dosch. Bioland fordert daher, dass ein Freilandhaltungsverbot weiterhin nur bei konkreten Risiken, zeitlich befristet und nur in gefährdeten Gebieten ausgesprochen wird.

Die Entscheidung für eine generelle Aufstallungspflicht würde eine artgerechte und nachhaltige Geflügelhaltung einschränken und den Geflügelhaltern mit Bio- und Freilandhaltung deutliche Wettbewerbsnachteile bescheren. Die aktuelle Herausforderung liegt darin, die Ursachen für die Ausbrüche in den Nutztierbeständen und die Verbreitungswege der Seuchen aufzuklären: Ein Großteil der Geflügelpestausbrüche fand in Betrieben statt, die ihre Bestände vorschriftsmäßig eingesperrt hatten. Dies widerlegt die Vermutung, dass Wildvögel ursächlich im Zusammenhang mit der Verbreitung der Geflügelseuche stehe. In die gleiche Richtung weist wie auch eine aktuelle Studie der FAO.

Links zum Thema Verbände.

Auktionsergebnisse Internet Schweinebörse

Themen: Schweine,Statistik — info @ 12:10

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse wurden von insgesamt 560 angebotenen Schweinen 560 Schweine in 3 Partien zu einem Durchschnittspreis von 1,41 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,40 Euro bis 1,41 Euro verkauft.

Links zum Thema Schweine.

09. Oktober 2007

Gute Kartoffelernte in Bayern

Themen: Bayern,Erntebericht,Kartoffeln,Statistik — info @ 14:10

Langjähriger Durchschnitt um acht Prozent übertroffen

München (agrar.de) – 2007 wird es in Bayern eine überdurchschnittliche Kartoffelernte von voraussichtlich gut 2 Millionen Tonnen geben. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, sind das gut 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die durchschnittliche Erntemenge der vorangegangenen sechs Jahre wird um 8 Prozent überschritten. Als Durchschnittsertrag werden 431,6 Dezitonnen je Hektar erwartet, ein Wert der bisher erst zweimal übertroffen wurde (1996 und 2000). Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um gut 11 Prozent, gegenüber dem langjährigen Durchschnitt ein Plus von fast 16 Prozent. – Die Kartoffelanbaufläche verringerte sich binnen Jahresfrist um fast 4 Prozent auf rund 47.000 Hektar, wobei die Anbaufläche der überwiegend angebauten ertragreicheren mittelfrühen und späten Sorten um 4,3 Prozent eingeschränkt, die der Frühkartoffeln – sie werden nur auf 3,5 Prozent der Kartoffelfläche angebaut – dagegen um ein Zehntel ausgedehnt wurde.

Nach einem ersten vorläufigen Ergebnis wird es in diesem Jahr in Bayern eine gute Kartoffelernte geben. Den bisher ausgewerteten Ertragsmessungen im Rahmen der ‚Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung‘ in Verbindung mit den Ertragsschätzungen der amtlichen Berichterstatter zu Folge, wird bei Kartoffeln mit einem Durchschnittsertrag von 431,6 Dezitonnen je Hektar (dt/ha) gerechnet. Dies sind gut 11 Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr (387,3 dt/ha) und gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2001 bis 2006 (373,4 dt/ha) ein Plus von 15,6 Prozent. Ein höherer Hektarertrag konnte bisher nur in den Jahren 1996 und 2000 erwirtschaftet werden. Weiter reduziert wurde die Anbaufläche. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Bodennutzungshaupterhebung sank sie binnen Jahresfrist um 1.900 ha bzw. fast 4 Prozent auf rund 47 000 ha. Da der hohe Hektarertrag die Flächenreduzierung jedoch deutlich überkompensiert, kann nach derzeitiger Schätzung eine überdurchschnittliche Kartoffelernte von gut 2 Millionen Tonnen erwartet werden. Dies sind gut 7 Prozent mehr als im Vorjahr (1,90 Millionen Tonnen). Das mehrjährige Mittel der Jahre 2001 bis 2006 (1,88 Millionen Tonnen) wird um 8 Prozent übertroffen.

In Bayern werden hauptsächlich die ertragstärkeren mittelfrühen und späten Sorten angebaut. Ihr Anteil an der gesamten Kartoffelanbaufläche lag 2007 mit 45.400 ha bei 96,5 Prozent. Aufgrund der um 4,3 Prozent reduzierten Anbaufläche und gleichzeitiger Ertragssteigerung gegenüber dem Vorjahr um 11,5 Prozent auf 436,8 dt/ha, wird bei den mittelfrühen und späten Sorten mit einer Ernte von knapp 2 Millionen Tonnen gerechnet, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 6,7 Prozent und gegenüber dem vorangegangenen Sechsjahresdurchschnitt eine Steigerung um 7,7 Prozent.

Bei den in Bayern nur in geringem Umfang angebauten Frühkartoffeln konnten die Landwirte nach dem schlechten vorangegangenen Jahr heuer eine sehr gute Ernte einfahren. Aufgrund der günstigen Witterungsbedingungen im Frühjahr stieg der Durchschnittsertrag gegenüber 2006 (250,0 dt/ha) um 15,1 Prozent auf 287,7 dt/ha, dem besten Ergebnis seit neun Jahren.

Im Gegensatz zur Flächenminderung bei den mittelfrühen und späten Sorten wurde zudem die Anbaufläche binnen Jahresfrist um ein Zehntel auf rund 1.650 ha erhöht.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Bayern.

08. Oktober 2007

Gemüseanbau 2007: Sehr gute Ernte zu erwarten

Themen: Anbauflächen,Erntebericht,Gemüse — info @ 20:10

Wiesbaden (agrar.de) – Nach aktuellen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes aus der repräsentativen Gemüseanbauerhebung 2007 werden in Deutschland auf einer Anbaufläche von 112.700 Hektar (+ 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr) Gemüseprodukte zum Verkauf erzeugt. Damit hat sich die für die Gemüseerzeugung genutzte Anbaufläche auf hohem Niveau stabilisiert.
Spargel ist die wichtigste Kultur im deutschen Gemüseanbau mit einer Gesamtanbaufläche von 21.700 Hektar (Anteil von 19 Prozent). An zweiter Stelle folgen mit 10.200 Hektar Möhren und Karotten und mit 8.400 Hektar nimmt der Anbau von Zwiebeln den dritten Platz ein.

Auf Basis dieser Ergebnisse und der aktuell verfügbaren Ernteschätzungen wurde bei Spargel in diesem Jahr mit 93.000 Tonnen eine Rekordernte erzielt. Auch verschiedene andere in Deutschland bedeutende Gemüsearten lassen in diesem Jahr sehr gute Erntemengen erwarten, wie zum Beispiel Möhren und Karotten mit fast 518.000 Tonnen, Porree mit gut 87.000 Tonnen, Rotkohl mit 130.000 Tonnen und Feldsalat (bedingt durch Flächenausweitung bei schwachen Erträgen) mit 18.000 Tonnen. Aber auch für Knollensellerie (62.000 Tonnen), Speisekürbisse (50.000 Tonnen) und Chinakohl (43.000 Tonnen) werden sehr gute Erntemengen vorausgesagt.

Dagegen fallen bei einigen anderen Gemüsearten, wie Blumenkohl mit 120.000 Tonnen, Kopfsalat mit 74.000 Tonnen und Brokkoli mit knapp 25.000 Tonnen die Erntemengen sehr schwach aus. Trotzdem wird die diesjährige Gemüseernte im Freiland voraussichtlich nahezu die Rekordernte des Jahres 2004 (3,1 Millionen Tonnen) erreichen, was unter anderem auf die vergrößerten Anbauflächen zurückzuführen ist.

Die Flächenausweitungen im Gemüseanbau fanden gegenüber dem Vorjahr vor allem bei Feldsalat (+ 320 Hektar), Spinat (+ 240 Hektar), Spargel im Ertrag (+ 200 Hektar) sowie bei Lollosalat und Gurken mit je 190 Hektar statt. Deutlich kleinere Anbauflächen wurden unter anderem für den Anbau von Brokkoli (- 480 Hektar), Blumenkohl (- 250 Hektar) und Roten Rüben (- 190 Hektar) genutzt.

Die umfangreichsten Gemüseanbauflächen liegen auch 2007 in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Bayern. Diese vier Länder bewirtschaften 61 Prozent der gesamten Gemüseanbauflächen, wobei der Schwerpunkt des Unterglasanbaus sich mit knapp einem Drittel der Anbauflächen weiterhin in Baden-Württemberg befindet.

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05. Oktober 2007

Rheinland-Pfalz: Anbaufläche für Gemüse auf neuem Höchststand

Blattgemüse wird bei den Kunden immer beliebter

Bad Ems (agrar.de) – Die Anbaufläche für Gemüse ist in diesem Jahr auf einen neuen Rekordwert ausgeweitet worden. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurde auf 16.900 Hektar Gemüse angebaut; das war gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs um ein Prozent. Im Jahr 1992 hatte die Anbaufläche mit rund 8.700 Hektar gerade einmal gut die Hälfte des diesjährigen Wertes erreicht.

Eine besonders große Zunahme gegenüber dem Vorjahr verzeichnete Blattgemüse, zu dem Salate und Spinat gehören. Die Fläche wuchs um knapp 15 Prozent auf 3.800 Hektar. Demgegenüber wurde der Anbau von Wurzel- und Knollengemüse, wie z. B. Radieschen und Möhren, um 3,3 Prozent eingeschränkt. Auf diese Gemüsearten entfiel mit 5.200 Hektar aber nach wie vor die größte Anbaufläche. Um 13 Prozent auf 2.300 Hektar deutlich eingeschränkt wurde auch die Erzeugung von Kohlgemüse. Diese Entwicklung dürfte auf ein geändertes Konsumverhalten zurückzuführen sein. Während sich Salate bei Verbrauchern einer steigenden Beliebtheit erfreuen und ständig neue Züchtungen auf den Markt kommen, verliert das klassische Kohlgemüse an Bedeutung. Stängelgemüse – im Wesentlichen Spargel und Rhabarber – legte um 5,8 Prozent auf 1.460 Hektar zu.

In Rheinland-Pfalz wird zwar eine große Vielfalt von Gemüsearten angebaut, die Masse des Anbaus konzentriert sich aber auf wenige Arten. So nahmen 2007 nur neun Arten zusammen etwa zwei Drittel der Anbaufläche ein. Fast 16 Prozent des Anbaus entfielen auf Radieschen (2.670 Hektar; minus 3,1 Prozent), gefolgt von Möhren und Karotten (1.640 Hektar; minus 4,1 Prozent). Blumenkohl, die wichtigste Kohlart, wurde um 12,1 Prozent auf nur noch 1.300 Hektar eingeschränkt. Auch Brokkoli, der zum Kohlgemüse zählt, wurde im Anbau reduziert. Er wuchs nur noch auf 221 Hektar (minus 43,5 Prozent). Demgegenüber konnte Feldsalat eine Flächenausweitung um 51,5 Prozent auf 1.080 Hektar verzeichnen. Lollosalat legte um 34,2 Prozent auf 320 Hektar zu. Weitere wichtige Gemüsearten waren mit je rund 1.120 Hektar Anbaufläche Speisezwiebeln (minus 7,5 Prozent) und Spargel (minus 5,6 Prozent). Auf über 1.000 Hektar erstreckt sich auch die Anbaufläche für Bundzwiebeln (plus 1,6 Prozent).

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04. Oktober 2007

Rheinland-Pfalz: Boden- und Freilandhaltung gewinnen an Bedeutung

Themen: Geflügel,Rheinland-Pfalz,Tierbestände — info @ 14:10

Anteil der Legebatterien nahm binnen zehn Jahren um 30 Prozentpunkte ab

Bad Ems (agrar.de) – Der Anteil der Käfighaltung von Legehennen geht zurück. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems zum Welttierschutztag mitteilt, wurden im vergangenen Jahr 68 Prozent der insgesamt 627.000 Haltungsplätze in Form von Käfigen vorgehalten; zehn Jahre zuvor waren es noch mehr als 98 Prozent. Im Jahr 2006 entfielen 27 Prozent der Kapazität auf die Bodenhaltung (1996: 1,5 Prozent), die Freilandhaltung erreichte einen Anteil von 4,8 Prozent (1996: 0,3 Prozent). Die Zunahme der alternativen Haltungsformen dürfte maßgeblich auf die Diskussionen um das Verbot der Käfighaltung zurückzuführen sein. Nach der derzeitigen Rechtslage ist seit dem 1. Januar dieses Jahres die Haltung von Legehennen in Käfigen (Legebatterien) verboten. Sofern ein Betrieb über ein verbindliches Betriebs- und Umbaukonzept verfügt, ist die Haltung der Legehennen in Käfigen bis zum 31. Dezember 2008 gestattet. Für die so genannten ausgestalteten Käfige gelten längere Übergangsfristen.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe mit 3.000 und mehr Hennenhaltungsplätzen. Im vergangenen Jahr gab es 46 Betriebe dieser Art; dort wurden knapp 120 Millionen Eier produziert. Im Jahr 1990 erzeugten 86 Betriebe rund 236 Millionen Eiern, also fast die doppelte Menge des Jahres 2006. Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Rheinland-Pfalz.

02. Oktober 2007

Thüringen: 2007 wird gutes Kartoffeljahr

Themen: Anbauflächen,Thüringen — info @ 11:10

Erfurt (agrar.de) – Die diesjährige Kartoffelernte in Thüringen wird nach den vorläufigen Ergebnissen einen Flächenertrag von 395 Dezitonnen je Hektar (dt/ha) erreichen. Die Hektarerträge werden das langjährige Mittel der Jahre 2001/2006 (374 dt/ha) um 22 Dezitonnen bzw. 6 Prozent und das Ergebnis des Vorjahres (354 dt/ha) um 41 Dezitonnen bzw. 12 Prozent überschreiten.

Eine sehr hohe Flächenleistung erzielten die Frühkartoffeln. Je Hektar wurden 331 Dezitonnen geerntet. Das war zugleich der zweithöchste Ertrag (2005: 336 dt/ha) seit mehr als 25 Jahren. Die Erträge lagen um 68 dt/ha bzw. um mehr als ein Viertel über dem sechsjährigen Durchschnitt der Jahre 2001/2006 und um 137 dt/ha bzw. um sieben Zehntel über dem niedrigen Vorjahresniveau.

Für mittelfrühe und späte Sorten werden mit 396 dt/ha gleichfalls überdurchschnittliche Erträge erwartet (Durchschnitt 2001/2006: 377 dt/ha). Bestätigen sich die Ergebnisse, wird das langjährige Mittel um 20 dt/ha bzw. um 5 Prozent und das Vorjahresniveau wird um 41 dt/ha bzw. um 12 Prozent überschritten.

Von rund 2.550 Hektar werden etwa 100.700 Tonnen Kartoffeln geerntet. Durch eine höhere Anbaufläche (+ 170 Hektar bzw. + 7 Prozent) und gestiegene Ertragsleistung (+ 41 dt/ha) gegenüber dem Vorjahr, wird die diesjährige Gesamterntemenge um 16.500 Tonnen bzw. 20 Prozent höher ausfallen als die Kartoffelernte von 2006. Im letzten Jahr wurden lediglich 84.124 Tonnen gerodet. Das war nach dem Ergebnis von 2003 die niedrigste Erntemenge seit mehr als 25 Jahren.

Im gesamten Bundesgebiet wird das Jahr 2007 gleichfalls als ‚gutes Kartoffeljahr‘ in die Statistik eingehen. Bei einer Ertragsleistung von 420 dt/ha wird mit eine Kartoffelernte von 11,6 Millionen Tonnen gerechnet. Im Vorjahr wurden ein Flächenertrag von 366 dt/ha und eine Gesamterntemenge von 10,0 Millionen Tonnen erreicht. Bundesweit werden in diesem Jahr Kartoffeln von rund 276.300 Hektar geerntet (2006: 274.300 Hektar).

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Thüringen.

01. Oktober 2007

Brandenburger Erdbeeren von 350 Hektar geerntet

Themen: Anbauflächen,Brandenburg,Pflanzen,Statistik — info @ 14:10

Potsdam (agrar.de) – In Brandenburg reiften in diesem Jahr auf 350 Hektar Erdbeeren zum Verkauf heran. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, sind das 75 Hektar weniger als im Vorjahr.

Nach den bisherigen Ergebnissen der Ernte- und Betriebsberichterstattung wurde 2007 ein Ertrag von 38,0 Dezitonnen je Hektar erzielt. Damit wurden bis Ende August rund 13.200 Dezitonnen dieser roten Früchte geerntet. Der sechsjährige Landesdurchschnitt (2001 bis 2006) lag mit 48,9 Dezitonnen je Hektar deutlich höher.

Der Erdbeeranbau konzentriert sich auf die beiden Landkreise Potsdam-Mittelmark (100 Hektar) sowie Spree-Neiße (120 Hektar). Der Anbau von Erdbeeren unter Glas stieg von fast 3 Hektar 2006 auf fast 6 Hektar in diesem Jahr.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Brandenburg.

Rentenbank erhöht Zinsen für Sonderkredite

Themen: Banken,Förderung — info @ 12:10

Frankfurt (agrar.de) – Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Sonderkredite erhöht.

Die Kredite der hauseigenen Sonderkreditprogramme ‚Landwirtschaft‘, ‚Junglandwirte‘, ‚Umweltschutz und Nachhaltigkeit‘ sowie ‚Ländliche Entwicklung‘ erhöhen sich mit sofortiger Wirkung nominal um 0,20 Prozentpunkte.

Sonderkredite mit einer Laufzeit von zehn Jahren kosten jetzt für Junglandwirte und im Sonderkreditprogramm ‚Umweltschutz und Nachhaltigkeit‘ bei zehnjähriger Zinsbindung effektiv mindestens 5,17 Prozent, bei fünfjähriger Zinsbindung 5,11 Prozent.

Die Sonderkredite der Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen zinsverbilligten Krediten eingesetzt werden. Außerdem ist die Inanspruchnahme von Zuschüssen aus öffentlichen Mitteln möglich. Wie bei den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge formlos an die Hausbank zu richten.

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