25. September 2007

Gemüseanbau in Mecklenburg-Vorpommern: Salate, Brokkoli und Spargel dominieren

Schwerin (agrar.de) – Freilandgemüse wird 2007 in Mecklenburg-Vorpommern auf 2.015 Hektar angebaut. Wie das Statistische Amt mitteilt, bestimmen die verschiedensten Salate, die knapp die Hälfte der Fläche einnehmen, ferner Brokkoli mit 18 Prozent und Spargel mit 15 Prozent Anteil die Anbaustruktur. In Gewächshäusern und Folienzelten beträgt die Gemüsefläche 19,5 Hektar.

Landesweit bauen 84 Gartenbau- und Landwirtschaftsbetriebe unterschiedlichster Größe und Rechtsform Freilandgemüse zum Verkauf an. Anbauumfang und Sortiment haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend stabilisiert.

Die größte Fläche mit zusammen 962 Hektar, fast 48 Prozent des Gemüseanbaus, ist auch 2007 wieder den Salaten vorbehalten. Den bedeutendsten Anteil daran hat Römischer Salat (Romana-Salat), auch bekannt als Mini-Romana oder Salatherzen, mit 500 Hektar. Eissalat ist von 230 Hektar und Kopfsalat von 130 Hektar zu ernten; Chicorée nimmt 98 Hektar ein.

Der Anbau von Kohlgemüse erstreckt sich auf 578 Hektar, von denen 370 Hektar auf Brokkoli, 114 Hektar auf Rosenkohl und 46 Hektar auf Blumenkohl entfallen. Der für den küstennahen Raum einst typische Kopfkohl wächst auf zusammen nur noch 32 Hektar.

Die Spargelfläche verringerte sich auf 298 Hektar, darunter 266 Hektar im Ertrag. Der Anbau von Möhren hingegen dehnte sich gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent auf 138 Hektar aus.

Der Anbau anderer Gemüsearten, darunter Sellerie, Rote Bete, Kürbisse, Buschbohnen, Speisezwiebeln und Porree, ist gering und beläuft sich zusammen auf weniger als 2 Prozent der gesamten Gemüsefläche im Freiland.

Um fast ein Fünftel erweitert wurde der Gemüseanbau unter Glas und in Folienzelten. Wichtigste Kultur sind hier die Tomaten mit 15,1 Hektar.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

24. September 2007

Rheinland-Pfalz: Mehr Wein als im Vorjahr erwartet

Themen: Anbauflächen,Rheinland-Pfalz,Statistik,Wein — info @ 16:09

Zuwachs beim Weißmost, Rotmost auf Vorjahresniveau

Bad Ems (agrar.de) – Mit 6,3 Millionen Hektolitern Weinmost rechnet das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz für die jetzt angelaufene Weinlese im Land. Den ersten Expertenschätzungen zufolge liegt die Erntemenge 2007 damit um etwa sechs Prozent über der des Vorjahres (5,9 Millionen Hektoliter). Der Durchschnitt aus den vergangenen zehn Erntejahren (6,4 Millionen Hektoliter) wird für die Gesamternte aber nicht erreicht werden. Ausschlaggebend für den Anstieg gegenüber dem Jahr 2006 ist der Weißmost. Die Menge liegt mit erwarteten 4,1 Millionen Hektolitern um acht Prozent über dem Vorjahreswert. Rotmost erreicht mit 2,1 Millionen Hektolitern das Vorjahresniveau.

Für die beiden Hauptrebsorten Riesling und Dornfelder sind die Ertragserwartungen unterschiedlich. Beim Riesling wird nach zwei Jahren des Rückgangs wieder mit einer größeren Ernte als im Vorjahr gerechnet (1,3 Millionen gegenüber 1,1 Millionen Hektoliter). Dieser Ertrag würde aber gerade dem langjährigen Durchschnitt entsprechen, sodass ein Überangebot der begehrten Trauben nicht zu befürchten ist. Die Prognosen beim Dornfelder weisen dagegen nach unten und damit weiter in Richtung Marktentlastung. Mit knapp 0,9 Millionen Hektoliter werden wohl etwa 100.000 Hektoliter weniger auf den Markt gelangen als 2006. Gegenüber dem Boomjahr 2004, als die Erntemenge die Millionen-Hektoliter-Grenze überschritt, wären das rund 16 Prozent weniger.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Rheinland-Pfalz.

Bäuerinnentreff mit internationalem Kreativitätspreis ausgezeichnet

Themen: International,Landfrauen,Verbände — info @ 11:09

Passau/Genf (agrar.de) – Der Bäuerinnentreff wird im Rahmen des Weltlandfrauentages (15.10.) mit dem Kreativitätspreis der ‚Women’s World Summit Foundation‘ (WWSF) ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für Frauen und Frauengemeinschaften, die durch ihr innovatives und kreatives Engagement die Lebensqualität auf dem Land verbessern, für den Umweltschutz aktiv sind, Informationsaustausch und Wissensweitergabe fördern und für Menschenrechte und Frieden einstehen.

Neben dreizehn weiteren Siegern erhält der Bäuerinnentreff den Preis ‚für die Schaffung eines einzigartigen Netzwerkes im Internet, das von und mit seinen Mitgliedern lebt, von einem ehrenamtlich tätigen Moderatorenteam geleitet wird und das speziell auf die Bedürfnisse und Interessen von Frauen in der Landwirtschaft und auf dem Land zugeschnitten ist‘.

Der seit 2001 bestehende Bäuerinnentreff ermöglicht es Frauen und auch Männern, sich grenzüberschreitend und interaktiv auszutauschen und weiter zu bilden. Hier werden Freundschaften geschlossen, gemeinsame Ziele und Ideen umgesetzt und regionale und überregionale Treffen organisiert.

Der Preis wird am 26. Oktober 2007 im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Bäuerinnentreff e.V. im Romantikhotel ‚Zum Stern‘ in Bad Hersfeld durch die schweizerische Laudatorin Elsbeth Aeberhard überreicht. Dort werden die Vereinsmitglieder unter anderem darüber abstimmen, das mit dem Kreativitätspreis verbundene Preisgeld einem Projekt in Afrika zur Verfügung zu stellen.

Links zum Thema Landfrauen.

Sachsen-Anhalt: Mäßige Kirschenernte

Themen: Anbauflächen,Obst,Sachsen-Anhalt,Statistik — info @ 09:09

Halle (agrar.de) – Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt haben die Obstbaubetriebe in diesem Jahr je Hektar 40,4 Dezitonnen Süß- und 80,5 Dezitonnen Sauerkirschen geerntet. Das entspricht einer Erntemenge von jeweils über 1.400 Tonnen Süß- und Sauerkirschen. Die Erträge lagen unter dem sechsjährigen Durchschnittsertrag von 47,2 bzw. 88,1 Dezitonnen je Hektar.

Heftige Niederschläge in der Reifezeit haben viele Süßkirschen platzen und anschließend faulen lassen. Wegen Spätfrost reiften im Süden des Landes nur 50 Prozent einer durchschnittlichen Ernte. Die diesjährige Süßkirschenernte ist mengenmäßig um ein Fünftel niedriger ausgefallen als im Vorjahr. Die aktuelle Baumobstanbauerhebung 2007 ergab eine Flächenzunahme bei Süßkirschen um über 25 Prozent. Dank dieser Entwicklung liegt die Erntemenge von Süßkirschen dagegen mit über 1.400 Tonnen gut 6 Prozent über dem Mittel der letzten sechs Jahre.

Bei Sauerkirschen war der Hektarertrag besser als in den letzten zwei Jahren. Dennoch konnte die Vorjahreserntemenge von über 1.800 Tonnen in diesem Jahr nicht erreicht werden. Dies ist vor allem auf den laut aktueller Baumobstanbauerhebung 2007 zu verzeichnenden Flächenrückgang um mehr als ein Viertel, verursacht durch Rodung alter Bäume, zurückzuführen. Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Sachsen-Anhalt.

21. September 2007

Liquiditätshilfen für Schweine haltende Betriebe

Themen: Banken,Förderung,Schweine — info @ 09:09

Frankfurt (agrar.de) – Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet Schweine haltenden Betrieben mit sofortiger Wirkung Liquiditätshilfedarlehen zu besonders günstigen Junglandwirtekonditionen an. Die Darlehen sollen wirtschaftliche Schäden abmildern, die derzeit durch stark steigende Futterpreise bei gleichzeitig sinkenden Verkaufserlösen entstehen. Antragsberechtigt sind sowohl landwirtschaftliche Betriebe als auch gewerbliche Schweinehalter, die deutliche bzw. existenzgefährdende Umsatzeinbußen und/oder Kostensteigerungen zu verzeichnen haben.

Die Fördermittel werden mit einer Laufzeit von vier oder sechs Jahren angeboten und sind wahlweise mit einem Tilgungsfreijahr ausgestattet. Wie bei den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge formlos an die Hausbank zu richten.

Links zum Thema Banken.

20. September 2007

Niedersachsen: Deutlich geringere Getreideerträge

Themen: Anbauflächen,Getreide,Niedersachsen,Statistik — info @ 13:09

Niedersächsische Ernte verfehlt mit 5,2 Mio. t Vorjahresergebnis um 18 Prozent

Hannover (agrar.de) – Ob Weizen, Roggen oder Gerste – Die Landwirte in Niedersachsen haben in diesem Jahr deutlich weniger Getreide geerntet als in den Jahren zuvor, berichtet der Landvolk-Pressedienst. Das Bundeslandwirtschaftsministerium beziffert die durchschnittlichen Ernten der Jahre 2001 bis 2006 in Niedersachsen mit 6,563 Millionen Tonnen (t). Im vergangenen Jahr konnten die Mähdrescher zwischen Ems und Elbe noch 6,376 Mio. t Getreide ernten. In diesem Jahr wird die Getreideernte in Niedersachsen auf insgesamt 5,217 Mio. t geschätzt, das wären rund 18 Prozent weniger als im Jahr zuvor und 20,5 Prozent weniger als im Durchschnitt der Jahre 2001 bis 2006. Das Landesamt für Statistik spricht sogar von der niedrigsten Ernte seit 1994. Besonders hohe Einbußen verzeichneten die Landwirte bei der Gerste, deren Erträge mit 1,203 Mio. t das Vorjahresergebnis um knapp 30 Prozent verfehlt haben dürften. Beim Weizen fehlen mit insgesamt 2,868 Mio. t rund 15,6 Prozent und bei Triticale mit 415.945 t rund 14,8 Prozent gegenüber der Vorjahresmenge. Dagegen nehmen sich die Minderernten bei Roggen mit 664.514 t (minus 4,5 Prozent) und bei Hafer mit 68.277 t (minus 5,7 Prozent) fast ‚bescheiden‘ aus.

Geprägt wurde die diesjährige Ernte durch Wetterextreme. Der milde Herbst und die frost-freien Tage bis Weihnachten förderten zunächst die Blattlausvermehrung in den noch jungen Beständen. Die Insekten übertragen Virusinfektionen, die die Landwirte in diesem Jahr sehr häufig registrierten. Der extrem trockene April sorgte dann – vor allem auf den sandigen Böden – für sehr ‚dünne‘ Bestände. Die Getreidepflanzen hatten aufgrund der Trockenheit die Ähren tragenden Halme reduziert und damit die Weichen zu geringeren Erträgen gestellt. Trotzdem be-richteten die Erzeuger über viele Pilzinfektionen durch die extrem feuchte Witterung im Mai und Juni. Nach einigen Sommerstürmen lagen dann insbesondere an der Küste viele Getreidebestände komplett am Boden. Anschließend sorgte das ständige Regenwetter zur Erntezeit für weitere Verluste, da der Drusch aufgrund der mangelnden Befahrbarkeit der Böden häufig erst verspätet erfolgen konnte.

Die Wetterkapriolen haben auch bundesweit für eine geringere Ernte gesorgt, wenn auch nicht ganz so drastisch wie in Niedersachsen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium ver-anschlagt die bundesweite Getreideernte auf 40,9 Mio. t, das wären rund sechs Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Freude über die höheren Getreidepreise wird daher bei vielen Ackerbauern von der Enttäuschung über die geringen Erträge überlagert. Nur in Süddeutschland und in Sachsen waren die Landwirte mit der Ertragsentwicklung zufrieden und konnten rund 7,5 Prozent mehr Getreide ernten als in 2006. Bundesweit haben die Bauern dem Getreide mit 6,58 Millionen ha rund 1,8 Prozent weniger Fläche gewidmet als im Jahr zuvor, das sind rund 55 Prozent der deutschen Ackerfläche.

Links zum Thema Verbände, Links zum Bundesland Niedersachsen.

Auktionsergebnisse Internet Schweinebörse

Themen: Handel,Schweine — info @ 12:09

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse wurden von insgesamt 790 angebotenen Schweinen alle Schweine in 4 Partien zu einem Durchschnittspreis von 1,45 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,43 Euro bis 1,47 Euro verkauft.

Links zum Thema Schweine.

Niedersachsen: Molkereien werben um Auszubildende

Themen: Arbeitsmarkt,Industrie — info @ 11:09

Vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten – Neue Fachkraft für Lohnunternehmen

Hannover (agrar.de) – Freie Lehrstellen, aber kaum Bewerber – dieser Situation sehen sich immer wieder Niedersachsens Molkereien ausgesetzt. Zwölf Unternehmen bauen nach Umfragen der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen vor und informieren angehende Schulabgänger über berufliche Perspektiven im wichtigsten Zweig der Ernährungswirtschaft.

Gesucht werden Absolventen der Realschule oder mit Abitur, die ein besonders ausgeprägtes Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern sowie Mathematik haben. Sie können in den Molkereien die Ausbildung zum Molkereifachmann oder der Molkereifachfrau absolvieren. Sie erwerben die Kenntnisse und Fertigkeiten, um den Rohstoff Milch von der Annahme an der Rampe über die verschiedenen Verarbeitungsstufen zu einem hochwertigen Lebensmittel und gefragten Produkt zu begleiten. Sie übernehmen damit zugleich die Verantwortung zur Erzeugung hochwertiger und sicherer Lebensmittel, sei es Trinkmilch, Joghurt, Quark, Käse oder auch ein erfrischendes Speiseeis. Die dreijährige Ausbildung beinhaltet neben der Praxis auf den Betrieben Blockunterricht im Milchwirtschaftlichen Bildungszentrum der Lufa Nord-West in Oldenburg. Die Ausbildungsvergütung beträgt zwischen 580 Euro im ersten und 730 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Nach dem Abschluss bietet sich eine weitere Qualifizierung an. Sie kann mit dem Meisterbrief gekrönt werden, aber auch ein Studium an der Fachhochschule oder Hochschule zum Ziel haben. Da alle Unternehmen für den eigenen Bedarf ausbilden, ist ein Anschlussvertrag nach abgeschlossener Lehre nahezu sicher. Weitere Informationen zu dem Beruf und der Molkereiwirtschaft.

Auf großes Interesse stieß dagegen ein neuer Ausbildungsberuf im Spektrum der Grünen 14: die Fachkraft Agrarservice. Die 20 ersten Absolventinnen und Absolventen erhielten jetzt in Niedersachsen ihre Urkunden und haben bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Der Ausbildungsberuf entspricht dem wachsenden Bedarf der weit mehr als 400 Lohnunternehmen im Agrarland Niedersachsen und mit seinen technischen und kaufmännischen Ausbildungsinhalten auch dem Interesse vieler junger Menschen. Die ersten werden sich nun im Winterhalbjahr 2007/08 auf die Meisterprüfung vorbereiten. Weitere Informationen zum Beruf Fachkraft Agrarservice.

Links zum Thema Arbeitsmarkt.

19. September 2007

Nordrhein-Westfalen: Maisfläche erreicht Höchststand

Bonn (agrar.de) – Deutlich später als im Vorjahr läuft in Nordrhein-Westfalen die Maisernte an. Der verregnete Sommer hat im Vergleich zum Vorjahr die Abreife verzögert, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit. Erntereif sind jetzt die Bestände, die zeitig gesät wurden und durch die warmen Apriltage einen deutlichen Entwicklungsvorsprung zeigen.

Bei der zurzeit laufenden Silomaisernte wird die gesamte Maispflanze gehäckselt und unter einer Plane siliert. Die Maissilage bildet die Futtergrundlage in Milchvieh- und Bullenmastbetrieben, wird aber auch zunehmend zur Energieproduktion in Biogasanlagen eingesetzt. Körnermais und das Mais-Spindel-Gemisch Corn-Cob-Mix kommen hingegen überwiegend in der Schweinemast zum Einsatz oder werden zu Kraftfutter verarbeitet.

Die Anbaufläche für Mais beläuft sich in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr auf etwa 229.000 Hektar. Mit einer Steigerung um noch einmal 6.000 Hektar erreicht sie damit einen historischen Höchststand. Verantwortlich für die Flächenzunahme ist die Ausdehnung der Silomaisfläche auf mehr als 145.000 Hektar. Obwohl der Silomaisbedarf für die Rindviehhaltung abnimmt, wird er durch den Anbau als Energiemais für Biogasanlagen, der sich mittlerweile auf schätzungsweise knapp über 30.000 Hektar belaufen dürfte, mehr als kompensiert.

Landesweit wird 2007 mit einer durchschnittlichen Maisernte gerechnet. Während der Mais auf den leichten Sandböden von den ständigen Niederschlägen deutlich profitierte, hatte die Frucht auf den besseren Böden unter der ständigen Feuchtigkeit eher zu leiden. Sauerstoffmangel durch Nässe im Wurzelbereich schränkte hier das Wachstum oftmals ein. Die Ertragsunterschiede zwischen den Standorten werden daher in diesem Jahr geringer ausfallen.

Die Maisanbauer in Nordrhein-Westfalen benötigen jetzt einige Wochen trockenes Wetter, damit die Ernte auf den häufig vernässten Flächen nicht zur Schlammschlacht und die Folgefruchtbestellung nicht beeinträchtigt wird. Insbesondere die Silomaisernte ist dabei oft mit erheblichen Transporten zwischen den Ackerflächen und den Lagerstätten auf den Betrieben verbunden.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Nordrhein-Westfalen: Grüne Berufe bieten noch Ausbildungsplätze

Themen: Arbeitsmarkt,Nordrhein-Westfalen — info @ 09:09

Bonn (agrar.de) – In Nordrhein-Westfalen gibt es noch 215 freie Ausbildungsplätze in den Agrarberufen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Junge Menschen, die noch keine Ausbildungsstelle gefunden und Spaß am Umgang mit Pflanzen und Tieren sowie Interesse an einer Arbeit in freier Natur haben, finden hier vielfältige Möglichkeiten. 81 Auszubildende im Gartenbau werden landesweit noch gesucht, besonders gefragt ist hier der Nachwuchs im Garten- und Landschaftsbau.

82 Ausbildungsplätze stehen in Nordrhein-Westfalen noch für die Ausbildung zum Landwirt zur Verfügung. Für Pferdewirte sind nur wenige Ausbildungsplätze frei, 17 in der Sparte Pferdezucht und -haltung und sieben im Schwerpunkt Rennreiten. In der Sparte Reiten gibt es noch zehn freie Stellen. Auch in diesem Jahr hatten sich für den Ausbildungsberuf Pferdewirt zahlreiche Interessenten offensichtlich frühzeitig um einen Ausbildungsplatz bemüht. Im Ausbildungsberuf Hauswirtschaft, der in Nordrhein-Westfalen ebenfalls von der Landwirtschaftskammer betreut wird, sind noch 14 Ausbildungsverträge in der ländlichen und städtischen Hauswirtschaft zu vergeben.

Die Berufsaussichten für junge Landwirte und Gärtner werden allgemein gut beurteilt. Zwar wird die Zahl, vor allem der landwirtschaftlichen Betriebe, ständig kleiner. Die Höfe, die übrig bleiben, werden aber größer und sind dabei zunehmend auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Damit bieten sich Chancen auch für diejenigen jungen Menschen, die nicht von einem Hof stammen, den sie später einmal selbst bewirtschaften können.

Umfangreiche Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten in Land- und Hauswirtschaft sowie Gartenbau, Ausbildungsinhalte, Adressen der Ausbildungsberater und vor allem Adressen der Betriebe, die jetzt noch Auszubildende suchen, gibt es im Internet der Landwirtschaftskammer.

Links zum Thema Arbeitsmarkt, Links zum Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Seiten: << 1 2 3 4 >>



   (c)1997-2017 @grar.de