21. August 2007

2007 weniger Äpfel aus Brandenburg

Potsdam (agrar.de) – Der durchschnittliche Apfelertrag fällt in diesem Jahr deutlich niedriger aus. Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg wird mit 106 Dezitonnen pro Hektar der niedrigste Ertrag bei Äpfeln seit 1990 für Brandenburg erwartet. Ein Jahr zuvor waren es 241 Dezitonnen pro Hektar und im dem Durchschnitt der letzten Jahre (2001 bis 2006) 224 Dezitonnen pro Hektar.

Die geringen Erträge bei den Äpfeln sind besonders auf die Blütenfröste Ende April und Anfang Mai zurückzuführen. Dabei gab es regional deutliche Unterschiede.

Des Weiteren hat sich die Anbaufläche dieser Obstart von 1.400 Hektar im Jahr 2006 auf 1.200 Hektar in diesem Jahr verringert. Unter Berücksichtigung der aktuellen Anbaufläche wird derzeit von einer Apfelerntemenge von 127.400 Tonnen ausgegangen. Ein Jahr zuvor waren es 338.500 Tonnen.

Die Hauptanbaugebiete dieses Kernobstes befinden sich im Landkreis Potsdam-Mittelmark und in der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder). Golden Delicious, Idared, und Jonagold gehören in Brandenburg zu den führenden Tafelobstsorten.

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