20. Juli 2007

Baden-Württemberg: Erdbeersaison 2007 bleibt hinter Rekord der Vorjahre zurück

105 Dezitonnen je Hektar oder insgesamt 27.200 Tonnen veranschlagt – Je Einwohner mehr als 2,5 Kilogramm Erdbeeren

Stuttgart (agrar.de) – Wie das Statistische Landesamt aufgrund eines ersten Gesamtüberblicks seiner Ernteberichterstatter von Ende Juni/Anfang Juli feststellt, wird der Hektarertrag bei Erdbeeren im Landesdurchschnitt auf rund 105 Dezitonnen (1 dt = 100 Kg = 0,1 Tonnen) veranschlagt. Für die baden-württembergischen Verhältnisse ist dies ein leicht unterdurchschnittliches Ergebnis, für das zum einen die Trockenheit im April und zum anderen die spätere Nässe mit der Folge von Fäulnis verantwortlich gemacht wird. Zum Vergleich: in den beiden letzten Jahren konnten mit 123 dt/ha (2005) und 139 dt/ha (2006) Rekorderträge erzielt werden.

Die Anbauverhältnisse des Vorjahres (2.600 ha) mit den Schwerpunkten an Rhein und Bodensee unterstellt, wird die diesjährige Gesamterdbeerernte im Verkaufsanbau auf 27.200 Tonnen (t) veranschlagt. Das wäre in Anbetracht der seit 2002 kontinuierlich ausgedehnten Anbauflächen die drittgrößte Erdbeerernte im Südwesten. Bei rund 10,7 Millionen Einwohnern im Land stünden damit pro Person mehr als 2,5 Kilogramm oder gut fünf Schalen zu je 500 Gramm aus heimischer Produktion zur Verfügung.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Baden-Württemberg.




   (c)1997-2017 @grar.de