04. Mai 2007

NRW-Schlachthöfe: Mehr Schweine und Rinder geschlachtet

Düsseldorf (agrar.de) – Von Januar bis März 2007 wurden in den nordrhein-westfälischen Schlachthöfen knapp 4,0 Millionen Tiere inländischer Herkunft geschlachtet, darunter nahezu 3,8 Millionen Schweine, 132.900 Rinder und 36.800 Kälber. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, war dabei die Zahl der geschlachteten Schweine um 10,0 Prozent und diejenige der Rinder um 1,6 Prozent höher als im ersten Quartal 2006. Dagegen ist die Zahl der geschlachteten Kälber um 1,1 Prozent zurückgegangen.

Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der gewerblichen Schlachtungen von Schweinen inländischer Herkunft von 12,1 Millionen auf über 14,2 Millionen Tiere im Jahre 2006 angestiegen. Die Zahl der geschlachteten Rinder (496.500) und Kälber (153.500) verringerte sich im gleichen Zeitraum um 15,1 bzw. 17,4 Prozent.

Die gewerblichen Schlachtungen von Tieren aus dem Ausland konnten gegenüber dem Jahr 2000 z. T. erheblich gesteigert werden: Im vergangenen Jahr wurden in den nordrhein-westfälischen Schlachtbetrieben 7.200 Rinder, 16.000 Kälber und fast 2,1 Millionen Schweine geschlachtet. Im Jahr 2000 waren knapp 1.000 Rinder, 1.300 Kälber und 1,25 Millionen Schweine aus dem Ausland in NRW geschlachtet worden.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Nordrhein-Westfalen.

03. Mai 2007

Auktionsergebnisse Internet Schweinebörse

Themen: Handel,Schweine — info @ 16:05

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse wurden von insgesamt 740 angebotenen Schweinen alle Schweine in fünf Partien zu einem Durchschnittspreis von 1,40 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,39 Euro bis 1,40 Euro verkauft.

Links zum Thema Schweine.

Markt zieht Milchpreis mit nach oben

Themen: Lebensmittel,Milch,Statistik — info @ 15:05

DBV rechnet mit höheren Milchauszahlungspreisen

Berlin/Bonn (agrar.de) – Die positive Entwicklung des Milchmarktes während der letzten Monate findet sich mittlerweile auch in höheren Auszahlungspreisen der Molkereien wieder. Nach Auswertung der amtlichen Statistiken und der Daten der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) sind in Deutschland im ersten Quartal 2007 die Auszahlungspreise für Milch mit 3,7 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß um 0,7 Cent/kg auf 27,4 Cent/kg gestiegen. Nach Angaben der ZMP hat sich der Vorsprung im März auf 0,8 Cent/kg erhöht. Der Milchpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Udo Folgart, machte aber deutlich, dass dies nur der Anfang einer Trendwende hin zu besseren Milchauszahlungspreisen sein kann. Er geht davon aus, dass im weiteren Verlauf des Jahres 2007 noch mit einer kräftigen Erhöhung der Milchauszahlungspreise zu rechnen ist.

Nach Auffassung Folgarts haben die Molkereien in den laufenden Listungsgesprächen mit dem Einzelhandel sehr gute Karten, die geforderten Preisanhebungen auch durchzusetzen. So ist der aus Butter- und Magermilchpulverpreisen abgeleitete Rohstoffwert für Milch binnen eines Monats um 2,9 Cent auf 34,52 Cent/kg Milch (3,7 Prozent Fett, 3,4 Prozent Eiweiß) gestiegen. Unerwartet erfreulich hätten sich auch die Preise für abgepackte Butter entwickelt. Seit Anfang Mai seien die Preise für dieses Produktsegment deutlich gestiegen, was aufgrund der Entwicklung in den letzten Jahren für diese Jahreszeit als sehr ungewöhnlich gilt. Hier zeigen sich nach Ansicht von Folgart die Auswirkungen der sehr stabilen Marktlage für Milch und Milchprodukte sowohl auf dem deutschen und europäischen Markt als auch auf dem Weltmarkt. Da in der Intervention keine freien Butterbestände mehr zur Verfügung stehen, sei auch eine knappe Versorgungslage im Herbst nicht auszuschließen – mit entsprechender Auswirkung auf die Preise. Voraussichtlich wird daher auch der letzte Schritt der EU-Interventionspreissenkung für Butter zum 1. Juli 2007 keine Auswirkung auf die Buttermärkte haben, sagte Folgart.

Die ZMP berichtet, dass viele Verträge mit dem Einzelhandel von längerfristiger Natur sind und bei den Produkten des weißen Sortiments sogar für einen Zeitraum von 12 Monaten festgelegt werden. Daher konnten die bisherigen Markttendenzen noch nicht das gesamte Sortiment der Milchprodukte erfassen, damit sei aber bald zu rechnen. DBV-Milchpräsident Folgart machte deutlich, dass ab der zweiten Jahreshälfte 2007 die Milcherzeuger einen kräftigen Schluck aus der Pulle zur Erhöhung der Milcherzeugerpreise erwarten.

Links zum Thema Milchwirtschaft, Links zum Thema %url2%Verbände%/%.

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