20. März 2007

Mehr Rinder, Schweine und Schafe in Brandenburg geschlachtet

Themen: Fleisch,Statistik,Tiere — info @ 10:03

Potsdam (agrar.de) – Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg erhöhte sich 2006 im Land Brandenburg die Zahl der geschlachteten Rinder (ohne Kälber), Schweine und Schafe zum Teil deutlich gegenüber 2005.

Im Jahr 2006 wurden in Brandenburg insgesamt 66.654 Rinder (ohne Kälber) geschlachtet. Das waren 2,1 Prozent mehr als im Jahr davor. Einen deutlichen Rückgang gab es erneut bei den Schlachtzahlen der Kälber. Diese reduzierten sich im Vergleich zu 2005 um 42,5 Prozent (2006: 1.384 Kälber).

Die Schlachtungen von Schweinen erhöhten sich 2006 um 315.161 Tiere bzw. 29,7 Prozent deutlich (2006: 1.376.783 Tiere). Dagegen sank die Zahl der Schlachtungen von Tieren aus dem Ausland um 8,8 Prozent auf 70.458 Schweine. Bei den Schafen entwickelten sich die Schlachtzahlen im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls positiv. Sie stiegen um 13,3 Prozent von 61.727 Tieren im Jahr 2005 auf 69.962 Schafe im Jahr 2006.

Aufgrund der gestiegenen Zahl an geschlachteten Rindern ergab sich eine Erhöhung der Schlachtmenge für gewerbliche Schlachtungen von diesen Tieren gegenüber dem Vorjahr. Diese vergrößerte sich um 1,5 Prozent von 19.887 Tonnen im Jahr 2005 auf 20.181 Tonnen im Jahr 2006. Für Schweinefleisch aus der gewerblichen Schlachtung wurde ein Anstieg um 31,2 Prozent auf 123.357 Tonnen ermittelt. Der produzierte Schweinefleischanteil an der gewerblichen Gesamtfleischproduktion (ohne Geflügelfleisch) belief sich auf 85,1 Prozent. Der Rindfleischanteil lag 2006 bei 13,9 Prozent. Die Bedeutung der Schaffleischproduktion war auch im Jahr 2006 mit 1.204 Tonnen gering.

Bei den Hausschlachtungen zeigten sich für den Erhebungszeitraum bei Rindern (ohne Kälber) sowie bei den Schafen ansteigende Tendenzen. 2006 wurden 1.936 Rinder (ohne Kälber), das entspricht einem Plus von 4,6 Prozent, und 1.071 Schafe (+22,0 Prozent) hausgeschlachtet. Die Zahl der hausgeschlachteten Schweine sank dagegen um 1,2 Prozent auf 16.074 Tiere.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Brandenburg.

19. März 2007

Schlachtungen in Sachsen erreichen neuen Tiefpunkt

Themen: Fleisch,Sachsen,Statistik,Tiere — info @ 16:03

Dresden (agrar.de) – 2006 wurde in Sachsen durch Schlachtungen eine Fleischmenge von 58.400 Tonnen erzeugt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes ist das der niedrigste Wert seit Beginn dieser Statistik Anfang der neunziger Jahre.

Bei den 521.200 gewerblichen und 29.700 Hausschlachtungen (ohne Geflügel) wurden im Vergleich zum Vorjahr 2.400 Tonnen Fleisch (vier Prozent) weniger produziert. 485.900 Schweine, 36.700 Rinder, 22.100 Schafe, 3.800 Kälber sowie 2.000 Ziegen und 400 Pferde wurden der Schlachtung zugeführt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden mehr Schafe und Ziegen geschlachtet. Bei allen anderen Tierarten gingen die Zahlen zurück. Die Schlachtzahlen für Rinder, Kälber und Pferde sind die geringsten seit 1990.

Mit knapp 46.700 Tonnen ist Schweinefleisch zu 80 Prozent an der Gesamtschlachtmenge beteiligt. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich die Fleischmenge um 1.800 Tonnen (knapp vier Prozent). Die Zahl der Schweineschlachtungen verringerte sich zum Vorjahr um 18.100 auf 485.900. Das durchschnittliche gewerbliche Schlachtschwein brachte ebenso wie in den beiden Vorjahren rund 96 kg auf die Waage.

Die 10.860 Tonnen Rindfleisch entsprechen einen Anteil von knapp 19 Prozent an der Gesamt­fleischmenge. Dieses resultiert aus der Schlachtung von 11.600 Bullen und Ochsen, 18.800 Kühen und 6.300 Färsen. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 3.000 Schlachtungen bzw. 600 Tonnen Rindfleisch (gut fünf Prozent) weniger. Mit 270 Tonnen Kalbfleisch verringerte sich die erschlachtete Fleischmenge um 54 Tonnen (17 Prozent). Dafür wurden 3.800 Kälber – 459 weniger als 2005 – geschlachtet.

Die Schlachtung von 22.100 Schafen erbrachte eine Fleischmenge von 486 Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Schafschlachtungen um 1.000 (knapp fünf Prozent). Des Weiteren wurden 2006 in Sachsen 2.000 Ziegen und 400 Pferde geschlachtet, die 35 Tonnen Zie­gen- bzw. 105 Tonnen Pferdefleisch erbrachten. Dies sind zum Vorjahr fünf Tonnen Ziegenfleisch mehr und 14 Tonnen Pferdefleisch weniger. Die Zahl der abgerechneten Ziegenschlachtungen erhöhte sich seit 1990 von gut 100 geschlachteten Tieren fast kontinuierlich auf 2.000 Schlachtungen 2006.

Nach vorläufigen Angaben wurden 2006 in Deutschland knapp 5,88 Millionen Tonnen Fleisch (ohne Geflügel) erschlachtet – darunter 4,66 Millionen Tonnen (79 Prozent) Schweine- und 1,15 Millionen Tonnen (knapp 20 Prozent) Rindfleisch. Der sächsische Anteil an der deutschen Gesamterzeugung an Fleisch (ohne Geflügel) belief sich 2006 lediglich auf ein Prozent.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Sachsen.

16. März 2007

Milchkuhleistung 2006 in Brandenburg auf dem Niveau des Vorjahres

Themen: Brandenburg,Milch,Rinder,Statistik,Tierbestände — info @ 11:03

Potsdasm (agrar.de) – Brandenburgs Milchkühe waren im Jahr 2006 wieder sehr leistungsfähig. Nach den Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg lag deren Milchleistung bei 7.952 Kilogramm je Tier und ging im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,3 Prozent zurück (2005: 7.977 Kilogramm je Tier).

Insgesamt wurden mehr als 1,33 Millionen Tonnen Kuhmilch (natürlicher Fettgehalt) im Land erzeugt. Die leistungsstärksten Brandenburger Tiere wurden 2006 im Landreis Uckermark mit über 8.900 Kilogramm je Kuh und in der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) mit mehr als 8.400 Kilogramm je Kuh gehalten. Regional gab es deutliche Unterschiede und in mehreren Kreisen war eine niedrigere Milchleistung als 2005 zu vermelden. Eine mögliche Ursache war die komplizierte Futtersituation aufgrund der extremen Temperaturen im Jahr 2006.

Der durchschnittliche Milchkuhbestand verringerte sich 2006 um 3,5 Prozent auf rund 167.600 Tiere. Diese Entwicklung ist auch auf das marktregulierende Instrument der Milchquotenregelung zurückzuführen 96,8 Prozent (rund 1,29 Millionen Tonnen) der im Jahr 2006 erzeugten Milchmenge wurden an Molkereien und Händler abgeliefert. Diese Milch wurde zu Trinkmilch, Käse, Butter, Joghurt und anderen milchtypischen Erzeugnissen weiterverarbeitet.

Der Anteil der in den Agrarbetrieben besonders in der Kälberaufzucht verfütterten Milch sank von 3,3 auf 2,9 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr hat sich dieser Anteil von 45.475 Tonnen auf 39.248 Tonnen reduziert. Eine geringe Menge von rund 3.600 Tonnen wurde unmittelbar in den Erzeugerbetrieben verarbeitet oder direkt vermarktet. Damit spielte die Direktvermarktung in Brandenburg nur eine untergeordnete Rolle.

Die heimischen Molkereien erhielten 48,3 Prozent der insgesamt abgelieferten Brandenburger Milchmenge. 666.671 Tonnen der durch Brandenburger Landwirte erzeugten Milch wurde an Molkereien in Mecklenburg- Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz geliefert. Die Brandenburger Molkereien bekamen im Gegenzug 158.559 Tonnen Milch aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Berlin zur weiteren Verarbeitung.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Brandenburg.

15. März 2007

Auktionsergebnisse Internet Schweinebörse

Themen: Handel,Schweine — info @ 10:03

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse wurden von insgesamt 358 angebotenen Schweinen alle Schweine in drei Partien zu einem Durchschnittspreis von 1,27 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,26 Euro bis 1,27 Euro verkauft.

Links zum Thema Schweine.

14. März 2007

Baden-Württemberg: Neue Höchstzahl bei Schweineschlachtungen

Themen: Fleisch,Statistik,Tiere — info @ 12:03

Gewerbliche Schlachtungen bei Schweinen insgesamt 304.000 Tonnen oder umgerechnete bei 28 kg je Einwohner – Kaum mehr Hausschlachtungen

Stuttgart (agrar.de) – In den baden-württembergischen Schlachthöfen wurden nach Feststellung des Statistischen Landesamtes im Kalenderjahr 2006 über 3,5 Millionen Schweine und annähernd 600.000 Rinder geschlachtet. Dies bedeutet bei Schweinen einen Anstieg um rund 200.000 Tiere (+6 Prozent) gegenüber dem Vorjahr und damit die Fortsetzung des langfristigen Trends mit einer in den letzten beiden Jahren aber beschleunigten Aufwärtsentwicklung. Zugleich wurde damit ein neuer Höchstwert seit 1990 in Baden-Württemberg erzielt. Bei Rindern stieg die Zahl der geschlachteten Tiere binnen Jahresfrist um 4.300 (+0,7 Prozent) an. Die Schlachtmenge stieg infolge höherer durchschnittlicher Schlachtgewichte dabei um 1,8 Prozent an.

Im Wesentlichen wird die Fleischproduktion im Land von der Anzahl der gewerblichen Schlachtungen bestimmt. Insgesamt belief sich die heimische Fleischerzeugung aus gewerblichen Schlachtungen im vergangenen Jahr auf 510.000 Tonnen (t) Fleisch (ohne Geflügel) und liegt damit um 3,7 Prozent oder 18.300 t über dem Vergleichswert von 2005. Von der Gesamtschlachtmenge entfallen auf Schweinefleisch 304.000 t oder rund sechs Zehntel, 199.000 t oder 39 Prozent auf Rindfleisch, der Rest auf Kalb- (2.400 t) bzw. Schaffleisch (3.400 t).

Zum Vergleich: Umgerechnet auf die rund 10,7 Millionen Einwohner im Südwesten belief sich die gewerbliche Schlachtmenge bei Schweinefleisch von 304.000 t auf 28 kg je Einwohner, und bei Rindfleisch mit 199.000 t auf 19 kg je Einwohner.

Gegenüber der gewerblichen Fleischproduktion sind die Hausschlachtungen (Schweine: 40.500 Tiere; Rinder: 6.700 Tiere; Kälber: 1.200 Tiere) nur von untergeordneter Bedeutung, und bei allen Tierarten weiterhin rückläufig. Lediglich bei Schafen (-16 Prozent, 15.500 Tiere) stammt mit 7 Prozent ein größerer Anteil der gesamten Fleischerzeugung von 3.600 t aus Hausschlachtungen. Hintergrund dürften hier die Sitten und Gebräuche ausländischer Bevölkerungsgruppen sein.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Baden-Württemberg.

09. März 2007

Sachsen-Anhalt: Leistung der Milchkühe stieg auf fast 8.000 Kilogramm je Kuh

Halle (agrar.de) – Mit der letzten Viehbestandserhebung im November 2006 wurden 129.300 Milchkühe in Sachsen-Anhalt ermittelt. Das waren rd. 39.500 weniger als vor zehn Jahren. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurde trotzdem mehr Milch erzeugt: 999 Tausend Tonnen im Jahr 1996 und 1.044 Tausend Tonnen im Jahr 2006. Entsprechend stieg in diesem Zeitraum die durchschnittliche jährliche Milchleistung je Kuh. Lag sie vor zehn Jahren noch unter 6.000 Kilogramm, gab im Jahr 2006 eine ‚Durchschnittskuh‘ 7.925 Kilogramm Milch ab.

Mit 1.044.400 Tonnen wurde im Jahr 2006 weniger Milch erzeugt als im Vorjahr (- 38.400 Tonnen oder – 3,5 Prozent). Bei einem überdurchschnittlichen Rückgang des mittleren Milchkuhbestandes um 5.100 Tiere (- 3,7 Prozent) auf 131.800 Milchkühe innerhalb des Jahres 2006 war ein leichter Leistungszuwachs auf 7.925 Kilogramm Milch je Kuh zu verzeichnen. Der Tagesdurchschnitt betrug 22 Kilogramm Milch je Kuh.

Der überwiegende Teil (98,2 Prozent) der in Sachsen-Anhalt erzeugten Milch wurde von den Milcherzeugern direkt an Molkereien zur Weiterverarbeitung verkauft. Der Rest wird hauptsächlich in den landwirtschaftlichen Betrieben verfüttert.

Die Lieferung der Rohmilch erfolgte dabei zu 71 Prozent (726.600 Tonnen) an Molkereien im eigenen Land. Weitere Abnehmer waren Molkereien in Niedersachsen (164.800 Tonnen), Sachsen, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Sachsen-Anhalt.

08. März 2007

Auktionsergebnisse Internet Schweinebörse

Themen: Handel,Schweine — info @ 15:03

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse wurden von insgesamt 655 angebotenen Schweinen 485 Schweine in drei Partien zu einem Durchschnittspreis von 1,32 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,32 Euro bis 1,32 Euro verkauft.

Links zum Thema Schweine.

Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke in Schleswig-Holstein 2006

Themen: Agrarstruktur,Schleswig-Holstein,Statistik — info @ 14:03

Durchschnittlicher Kaufwert im Jahre 2006 unter Vorjahresniveau

Kiel (agrar.de) – In Schleswig-Holstein wurden nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistikamtes Nord im Jahre 2006 nahezu 800 Verkäufe landwirtschaftlicher Grundstücke registriert. Dabei wechselten 4.300 Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (ha FdlN) ohne Gebäude und ohne Inventar den Eigentümer.

Der durchschnittliche Kaufwert lag mit 11.000 Euro je ha FdlN um zehn Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Nachdem die durchschnittlichen Kaufwerte von einem Höchststand im Jahre 1980 (14.240 Euro je ha FdlN) auf die Hälfte im Jahre 1993 (7.770 Euro je ha FdlN) zurückgegangen waren, sind sie seit 1999 nahezu stabil geblieben. Die im Berichtsjahr veräußerten Flächen wiesen im Landesmittel gegenüber dem Vorjahr eine geringere Bodengüte auf.

Hohe Kaufwerte wurden mit durchschnittlich 16.800 Euro je ha FdlN im Kreis Pinneberg erzielt. Demgegenüber betrugen die Kaufwerte in den Landkreisen Dithmarschen und Nordfriesland im Mittel nur 8.700 Euro je ha FdlN. Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Schleswig-Holstein.

Informationen zu Pachtpreisen in den Bundesländern.

NRW: Ermittlungen gegen Schweinehalter wegen Verstoßes gegen Regeln der Ökovermarktung

Themen: Biolandbau,Nordrhein-Westfalen,Schweine,Tiere — info @ 13:03

Düsseldorf (agrar.de) – Zwei Schweinehalter in Ostwestfalen stehen im Verdacht, gegen die Regeln des ökologischen Landbaus verstoßen zu haben. Die beiden Halter haben nach gegenwärtigen Kenntnissen auf verschiedenen Betriebsstätten Schweine angeblich in ökologischer Produktion gehalten, sich bei der Verwendung von Futtermitteln, dem Arzneimitteleinsatz und bei der Herkunft der Tiere aber nicht an die vorgegebenen Produktionsregeln gehalten. Die Verwendung des Ökosiegels ist aber an die strenge Einhaltung dieser Regeln gebunden. Nach Kontrollen im letzten Jahr kam das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) dieser Täuschung auf die Spur. Seit Dezember sind beide Betriebe für die Vermarktung gesperrt. Gleichzeitig wurde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld eingereicht. Diese hat ein Verfahren wegen Betrugs eingeleitet und gestern alle Betriebsstätten durchsucht und Beweismaterial sichergestellt.

‚Die Biobranche boomt und Bioprodukte genießen das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher‘, so Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg. ‚Die nordrhein-westfälischen Verbraucherschutzbehörden kontrollieren die Betriebe in Zusammenarbeit mit den Kontrollstellen und den Anbauverbände daher sehr sorgfältig, schwarze Schafe werden wie in diesem Fall unverzüglich angezeigt. Verbraucherschutz ist auch Täuschungsschutz und wir werden es nicht hinnehmen, wenn einzelne aus Profitgier eine ganze Branche in Misskredit bringen.‘

Insgesamt handelt es sich um die Haltung von rund 380 Zuchtsauen mit entsprechender Nachzucht. Das Fleisch könnte durchaus als konventionelle Ware vermarktet werden, erfüllt aber nicht die strengen Kriterien des Ökolandbaus.

Links zum Thema Bio-Landbau, Links zum Bundesland Nordrhein-Westfalen.

07. März 2007

Nordrhein-Westfalen: Holzeinschlag im Jahr 2006 gestiegen

Themen: Nordrhein-Westfalen,Statistik,Wald,Waldbericht — info @ 11:03

Düsseldorf (agrar.de). In Nordrhein-Westfalen ist der Holzeinschlag im Jahr 2006 mit 4,5 Millionen Kubikmetern gegenüber 2005 um 11,2 Prozent gestiegen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, könnte man aus dieser Menge Holz etwa 6,9 Millionen Kubikmeter Holzpellets herstellen; damit könnte man theoretisch alle rund 1,15 Millionen Wohnungen im Regierungsbezirk Münster ein Jahr beheizen.

Die durch den Sturm Kyrill Anfang des Jahres in den NRW- Wäldern verursachten Schäden liegen nach Schätzungen des NRW-Umweltministeriums bei 15 bis 16 Millionen Kubikmetern Holz. Das ist mehr als dreimal so viel wie im Jahr 2006 eingeschlagen wurde. Der Holzeinschlag des Jahres 2007 wird dadurch maßgeblich beeinflusst werden.

Der Einschlag der in Nordrhein-Westfalen bedeutendsten Holzarten Fichte, Tanne und Douglasie war 2006 um 10,2 Prozent höher als 2005. Für Eichen ist die Zunahme mit 4,6 Prozent im Vergleich zu den übrigen Holzsorten eher unterdurchschnittlich. Dagegen wurden bei Buchen und anderem Laubholz 14,0 Prozent sowie bei Kiefern und Lärchen 17,3 Prozent mehr eingeschlagen.

Im Jahr 2006 war der Einschlag in privaten Wäldern mit 64,3 Prozent am höchsten. Die Wälder der öffentlichen Körperschaften hatten mit 17,7 Prozent einen höheren Anteil am gesamten Einschlag als die Wälder im Landesbesitz mit 16,3 Prozent. Der Anteil am gesamten Einschlag fiel bei den Wäldern im Bundesbesitz mit 1,7 Prozent am niedrigsten aus. Die Anteile an der gesamten Waldfläche (857.000 Hektar) in NRW entsprechen in den vier Kategorien in etwa den Einschlagsquoten.

Links zum Thema Wald und Forst, Links zum Bundesland Nordrhein-Westfalen.

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