30. März 2007

Brandenburg: Boden- und Freilandhaltung von Legehennen gewannen an Bedeutung

Themen: Brandenburg,Geflügel,Statistik,Tierbestände — info @ 15:03

Potsdam (agrar.de) – Die 21 Brandenburger Legehennenbetriebe mit 3.000 und mehr Haltungsplätzen verfügten im Jahr 2006 nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg im Durchschnitt über gut 3,3 Millionen Legehennenplätze mit mehr als 2,6 Millionen Legehennen.

Jeweils am 1. Dezember werden die Haltungsplätze nach Haltungsformen auf der Grundlage des Agrarstatistikgesetzes erfasst. Hierbei erfolgt eine Unterscheidung nach Käfig-, Boden- und Freilandhaltung.

Von den 3,3 Millionen Haltungsplätzen im Dezember 2006 entfielen 2,2 Millionen (66,6 Prozent) auf die Käfighaltung, 1,0 Millionen (31,2 Prozent) auf die Freilandhaltung und 71 500 (2,2 Prozent) auf die Bodenhaltung. Im Vergleich zum Vorjahr war damit bei der Käfighaltung ein Rückgang und bei der Boden- sowie der Freilandhaltung eine Zunahme der Haltungsplätze zu verzeichnen.

Käfighaltung gab es in elf Brandenburger Betrieben, Bodenhaltung in sechs und Freilandhaltung ebenfalls in elf Betrieben, wobei in einigen Betrieben mehrere Haltungsformen praktiziert wurden.

Die durchschnittliche Legehennenzahl nahm im Laufe eines Jahres um rund 0,5 Prozent zu. Die stärker gestiegene Anzahl an Haltungsplätzen (+2,1 Prozent) führte jedoch innerhalb des letzten Jahres zu einem Rückgang der Auslastung von 82,1 auf 80,8 Prozent.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Brandenburg.

29. März 2007

Leichter Anstieg der Maisanbaufläche erwartet

Themen: Anbauflächen,Mais,Statistik — info @ 15:03

Bonn (agrar.de) – Die Maisanbaufläche in Deutschland wird 2007 voraussichtlich um rund 2,5 Prozent ansteigen. Eine repräsentative Umfrage des Markforschungsunternehmens Kleffmann im Auftrag des Deutschen Maiskomitees (DMK) ergab einen Zuwachs von annähernd 45.000 ha der gesamten Maisanbaufläche auf circa 1,78 Mio. ha in 2007.

32 Prozent der befragten Landwirte äußerten, dass sie ihre Maisanbaufläche im Vergleich zu 2006 ausdehnen werden, 51 Prozent werden diese nicht verändern, während immerhin 17 Prozent eine Verringerung planen. Werden die einzelnen Nutzungsrichtungen betrachtet, wird einmal mehr deutlich, dass der Silomaisanbau auch 2007 leicht rückläufig sein wird. Diesem Rückgang stehen eine stabile Körnermaisfläche sowie eine Ausdehnung der CCM-Fläche um 13 Prozent und des Energiemaisanbaus von 27 Prozent entgegen.

Insbesondere in Schleswig-Holstein und Niedersachsen sowie in den neuen Bundesländern wird der Silomaisanbau zu Futterzwecken nach den Ergebnissen der Umfrage in größerem Umfang durch den Anbau von Energiemais ersetzt.

Links zum Thema Mais.

Auktionsergebnisse Internet Schweinebörse

Themen: Handel,Schweine — info @ 11:03

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse wurden von insgesamt 545 angebotenen Schweinen alle Schweine in drei Partien zu einem Durchschnittspreis von 1,28 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,27 Euro bis 1,28 Euro verkauft.

Links zum Thema Schweine.

28. März 2007

RLV: Landwirte arbeiten länger

Themen: Arbeitsmarkt,Verbände — info @ 11:03

Bonn (agrar.de) – In der Landwirtschaft wird im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen länger gearbeitet. Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn hin. So arbeiten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes selbständige Landwirte im Jahr 2005 durchschnittlich 53,9 Stunden in der Woche. Selbständige im Bereich des produzierenden Gewerbes kamen nur auf 45,4 Stunden, während in der Gruppe der Selbständigen aller Wirtschaftsbereiche die ermittelte Arbeitszeit mit 43,5 Stunden noch etwas kürzer war.

Eine Besonderheit stelle – so der RLV – die Gruppe der ‚mithelfenden Familienangehörigen‘ in der Landwirtschaft dar, die mit 33,2 Stunden Arbeitszeit in der Woche noch vor Angestellten und Arbeitern liege, die im Durchschnitt aller Wirtschaftsbereiche nur knapp 32 Stunden in der Woche arbeiten. Bei den mithelfenden Familienangehörigen handelt es sich nach Angaben des RLV vor allem um die Ehefrauen und Kinder der Landwirte, manchmal aber auch um die Eltern des Betriebsleiters oder andere Verwandte, die auf dem landwirtschaftlichen Betrieb lebten und arbeiteten. Diese Personengruppe habe in keinem anderen Wirtschaftsbereich eine solche Bedeutung wie in der Landwirtschaft, betont der Verband. Vor allem in viehhaltenden Betrieben, aber auch insbesondere während der Erntezeit seien die Familienmitglieder vielfach unersetzlich, denn ohne sie könnte die auf den Höfen täglich anfallende Arbeit in den meisten Fällen nicht bewältigt werden.

Links zum Thema Verbände.

26. März 2007

Thüringen; 2006 ein Jahr mit hoher Leistung der Legehennen

Themen: Geflügel,Statistik,Thüringen,Tierbestände — info @ 13:03

Erfurt (agrar.de) – Im vergangenen Jahr gab es in Thüringen 24 Betriebe mit 3.000 und mehr Hennenhaltungsplätzen. In diesen auf Eierproduktion spezialisierten Betrieben standen 1.744.600 Legehennen.

Insgesamt wurden 528,2 Millionen Stück Eier erzeugt. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilte wurden 19,9 Millionen Eier (+ 3,9 Prozent) mehr erzeugt als im Jahr 2005. Ausschlaggebend dafür war einerseits ein um 33,1 Tausend Stück höherer Durchschnittsbestand (+ 1,9 Prozent) und andererseits die Leistungssteigerung der Bestände um 5,8 Eier je Henne auf 302,8 Stück je Tier. Damit wurde 2006 das bisherige Spitzenergebnis der Legeleistung aus dem Jahr 2000 (303,0 Eier/Henne) nur knapp verfehlt.

Die auf Legehennenhaltung spezialisierten Betriebe verfügten im vergangenen Jahr über durchschnittlich 2,2 Millionen Stallplätze. Die Auslastung der Plätze lag mit 79 Prozent leicht über der von 2005 (78 Prozent).

57 Prozent der im Dezember 2006 vorhandenen Hennenhaltungsplätze entfielen auf die Aufstallung in Käfigen bzw. Legehennenbatterien. Bei steigender Tendenz bezifferte sich der Anteil der Kapazitäten in der Boden- und Freilandhaltung auf 43 Prozent. Noch vor 10 Jahren lag lediglich jeder 11. Hennenhaltungsplatz in der Boden- und Freilandhaltung.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Thüringen.

23. März 2007

Thüringen: 2006 weiterer Anstieg der Leistung der Milchkühe

Themen: Milch,Rinder,Statistik,Thüringen,Tierbestände — info @ 13:03

Erfurt (agrar.de) – Im Jahr 2006 gaben die Kühe von Thüringer Landwirten rund 942.100 Tonnen Rohmilch. Gegenüber dem Jahr zuvor wurden knapp 15.700 Tonnen weniger Milch erzeugt. Maßgebend dafür war ein weiterer Bestandsrückgang um rund 3.200 Tiere (- 2,6 Prozent). Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik standen im Jahresdurchschnitt ca. 119.400 Milchkühe (2005: 122.500 Stück) in den Ställen. Im Schnitt lieferten die Kühe 7.893 Kilogramm und gewannen somit erneut an Leistungskraft (2005: 7.818 kg/Kuh; 2004: 7.493 kg/Kuh). Gegenüber dem Jahr 1991 (4.435 kg/Kuh) wurde das Leistungsvermögen um 78 Prozent gesteigert.

An Molkereien lieferten die Thüringer Milcherzeuger im Jahr 2006 insgesamt 916.727 Tonnen Rohmilch. Das waren 17.056 Tonnen bzw. 1,8 Prozent weniger Milch als im Vorjahreszeitraum. 484.283 Tonnen Rohmilch lieferten die Betriebe an Molkereien in Thüringen und 432.444 Tonnen an Molkereien in acht weitere Bundesländer. Allein 227.137 Tonnen gingen an Molkereien in Bayern. Nach Rheinland-Pfalz wurden 84.217 Tonnen und nach Sachsen-Anhalt 46.696 Tonnen geliefert. Molkereien in Sachsen kauften 34.367 Tonnen Rohmilch auf. Weitere Lieferungen gingen nach Nordrhein-Westfalen (23.659 Tonnen), Mecklenburg-Vorpommern (11.055 Tonnen), Niedersachsen (4.715 Tonnen) und Hessen (599 Tonnen).

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Thüringen.

22. März 2007

Auktionsergebnisse Internet Schweinebörse

Themen: Handel,Schweine — info @ 16:03

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse wurden von insgesamt 752 angebotenen Schweinen alle Schweine in fünf Partien zu einem Durchschnittspreis von 1,28 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,26 Euro bis 1,29 Euro verkauft.

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Bedeutung der Boden- und Freilandhaltung gestiegen

Themen: Geflügel,Statistik,Tierbestände — info @ 12:03

Wiesbaden (agrar.de) – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhöhten sich zwischen 2003 und 2006 in Betrieben mit 3.000 und mehr Hennenhaltungsplätzen die Kapazitäten in der Bodenhaltung von 3,6 Millionen auf 6,0 Millionen Plätze (+ 60 Prozent). In der Freilandhaltung nahmen sie um 65 Prozent auf 5,7 Millionen Plätze zu. Die Plätze in der Käfighaltung nahmen dagegen um 9 Prozent auf 27,9 Millionen ab. Der Zuwachs in der Boden- und Freilandhaltung hat damit den Rückgang in der Käfighaltung mehr als ausgeglichen. Diese erreichte 2006 nur noch einen Anteil von 70,5 Prozent an allen Haltungsplätzen (2003: 81 Prozent).

Zum Stichtag 1. Dezember 2006 verfügten Betriebe mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen über 39,6 Millionen Plätze, in denen 32,5 Millionen Hennen gehalten wurden. Die Auslastung der vorhandenen Stallplätze lag damit bei 82 Prozent.

Mehr als die Hälfte der Hennen (16,8 Millionen Tiere) wurde 2006 in größeren Betrieben mit 100.000 und mehr Plätzen gehalten. Diese Betriebe verfügten über 52 Prozent oder 20,7 Millionen Hennenhaltungsplätze.

An den verfügbaren Stallplätzen für Käfighaltung hatten die größeren Betriebe einen Anteil von 62 Prozent. Bei der Bodenhaltung verfügten sie über 23 Prozent und bei der Freilandhaltung über 35 Prozent der Stallkapazitäten.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik.

Immer mehr niedersächsische Eier aus Freilandhaltung

Hannover (agrar.de) – Im Dezember 2006 verfügten die niedersächsischen Betriebe von Unternehmen mit mehr als 3.000 Hennenhaltungsplätzen über 13,5 Mio. Hennenhaltungsplätze.

Wie das Niedersächsische Landesamt für Statistik auf Grundlage der Statistik für Legehennenhaltung und Eiererzeugung mitteilte, entfielen davon bereits 1,4 Mio. Plätze (10,7 Prozent) auf Freilandhaltung und 1,1 Mio. Plätze (8,0 Prozent) auf Bodenhaltung. Im Dezember 2005 betrug der Anteil der Freilandhaltung nur 7,7 Prozent und der der Bodenhaltung 5,9 Prozent. Der Anteil der Käfighaltungsplätze ging von 86,4 Prozent im Dezember 2005 auf 81 Prozent im Dezember 2006 zurück.

Im Jahr 2006 wurden in den 407 niedersächsischen Betrieben von Unternehmen mit mehr als 3.000 Hennenhaltungsplätzen 3,4 Mrd. Eier erzeugt. Das waren 4,8 Prozent mehr als im Vorjahr und trotz bundesweiter Steigerung immerhin noch 35,7 Prozent der deutschen Eierproduktion in den spezialisierten Geflügelhaltungsbetrieben.

Im Jahresdurchschnitt standen den Legehennenhaltern 13,3 Mio. Haltungsplätze zur Verfügung. Auf diesen wurden im Jahr 2006 durchschnittlich 11,4 Mio. Legehennen gehalten.

Im Gegensatz zu den Vorjahren, in denen die Anzahl der Haltungsplätze und die Zahl der Legehennen kontinuierlich sanken, scheint der Abwärtstrend gestoppt. Im Vergleich zum Jahr 2005 hat sich die Zahl der Haltungsplätze um 2,9 Prozent und die Anzahl der eingestallten Legehennen um 4,2 Prozent erhöht. Viele der Legehennenhalter haben sich entschieden, statt Ausstieg aus der Eiererzeugung Umstieg auf die Kleingruppenhaltung bzw. Freiland- oder Bodenhaltung.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Niedersachsen.

21. März 2007

KLJB: Versuchslabor Östliche Bundesländer

Themen: Bundesländer,Gentechnik,Umwelt,Verbände — info @ 11:03

Katholische Landjugendbewegung kritisiert zunehmenden Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in östlichen Bundesländern

Bad Honnef-Rhöndorf (agrar.de) – Der Anbau genveränderter Pflanzen im Osten Deutschlands steigt stetig an. Dabei wird die Meinung der VerbraucherInnen und der Bevölkerung aufgrund fehlender Lobby häufig nicht berücksichtigt. Die Bundesversammlung der KLJB machte Anfang März im brandenburgischen Alt-Buchhorst auf die Problematik der Agro-Gentechnik und auf die besondere Situation in Brandenburg aufmerksam.

‚Es kann nicht sein, dass Regionen, die mit Strukturproblemen zu kämpfen haben, als großflächiges Versuchslabor ausgenutzt werden‘, kritisiert Monica Kleiser vom Bundesvorstand der KLJB. Insbesondere die dünne Besiedlung dieser Regionen erschwere einen konzentrierten Widerstand. In den östlichen Bundesländern wird derzeit genveränderter Mais im großen Stil kommerziell angebaut. Künftig sollen hier auch verstärkt Kartoffeln im Freilandversuch auf die gewünschten Zusatzeigenschaften überprüft werden. Im Jahr 2007 wurde in Deutschland eine Fläche von fast 3.700 Hektar für den Anbau genveränderter Pflanzen angemeldet. Die Anbaufläche liegt zu 99 Prozent in den östlichen Bundesländern, allein in Brandenburg sind rund 2.000 Hektar vorgesehen.

Die KLJB sehe weder für LandwirtInnen noch für VerbraucherInnen einen Nutzen durch den Einsatz von Agro-Gentechnik. Stattdessen wirke sie sich negativ auf die natürliche Umwelt und die kulturellen Gegebenheiten und damit auch auf den Tourismus sowie die wirtschaftliche Entwicklung der jeweiligen Region aus. ‚Eine Koexistenz mit natürlichen Pflanzen ist nicht garantiert, und die Spätfolgen der Gentechnik sind nicht ausreichend erforscht. Diese Risiken sind uns entschieden zu hoch‘, sagt Kleiser weiter.

Alle Verbandsebenen der KLJB werden die Problematik der Agro-Gentechnik in den östlichen Bundesländern in Gesprächen mit entsprechenden FunktionsträgerInnen und Organisationen zum Thema machen, so lautet der einstimmige Beschluss der rund 100 Delegierten der Bundesversammlung.

Links zum Thema Verbände, Links zum Thema Biotechnologie.

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