05. Februar 2007

Mecklenburg-Vorpommern: Weniger Getreide, Rapsanbau auf ein Viertel des Ackerlandes ausgedehnt

Schwerin (agrar.de) – Die Aussaat von Getreide und Raps im vergangenen Herbst erfolgte zu ähnlich günstigen Witterungsbedingungen wie 2005. Nach Angaben des Statistischen Amtes wurden zur Ernte im kommenden Sommer 528.000 Hektar Wintergetreide gedrillt, das sind 48 Prozent der Ackerfläche. Damit verringerte sich sein Anbau gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent.

Die Winterrapsfläche wurde dagegen um 7 Prozent auf 260.700 Hektar ausgedehnt und nimmt nunmehr fast ein Viertel des Ackerlandes ein.

Die mit Winterweizen bestellte Fläche verringerte sich um 5 Prozent auf 312.200 Hektar und hat damit den niedrigsten Anbauumfang seit 2001. Bei Wintergerste, die auf 136.500 Hektar ausgesät wurde, ist ein gleichfalls 5-prozentiger Anbaurückgang zu verzeichnen. Roggen nimmt zur diesjährigen Ernte eine Fläche von 62.000 Hektar ein, das sind 24 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anbau von Triticale ist verstärkt rückläufig. 17.400 Hektar sind 29 Prozent weniger als im Vorjahr.

Winterraps wächst nach abermaliger Erweiterung seines Anbaus auf noch nie erreichte 260.700 Hektar und somit auf 24 Prozent des Ackerlandes.

Wintergetreide und Winterraps zusammen bedecken eine Fläche von 788.700 Hektar (Vorjahr: 789.500 Hektar) und nehmen damit 72 Prozent der Ackerfläche ein.

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