21. Dezember 2006

Niedersachsen: Deutliche Ausweitung der Anbaufläche bei Gartenbaubetrieben

Hannover (agrar.de) – Im Jahr 2005 haben die niedersächsischen Gartenbaubetriebe eine Fläche von 35.546 ha bewirtschaftet. Seit 1994 erfolgte eine Ausweitung der Anbaufläche bei Gartenbaubetrieben um 25 Prozent. Damit lag Niedersachsen bezogen auf die Anbaufläche bundesweit auf Platz 2, gleich hinter Baden-Württemberg mit 35.685 ha.

Wie das Niedersächsische Landesamt für Statistik mitteilt, spielt die Gewächshausfläche mit 523 ha nur eine untergeordnete Rolle, diese Fläche ist gegenüber 1994 immerhin um 6 Prozent ausgeweitet worden. Der Anbau findet hauptsächlich auf der Freilandfläche statt, die innerhalb der letzten 10 Jahre um ein Viertel vergrößert wurde. Die Freifläche wird sehr unterschiedlich genutzt, hier werden nicht nur Obst, Gemüse und Zierpflanzen angebaut, sondern auch die Flächen der Baumschulen gehören mit dazu.

Allein 40 Prozent der Freilandfläche wird für den Gemüseanbau genutzt. Insbesondere zu Gunsten einer Ausweitung des Anbaus von Spargel und Eissalat wurde der Gemüseanbau deutlich vergrößert (+37 Prozent). Die höchsten Zuwachsraten bezogen auf die Fläche weist allerdings der Erdbeeranbau aus, diese Anbaufläche vervierfachte sich innerhalb von 10 Jahren.

Die meisten gärtnerischen Nutzflächen liegen in den Gemeinden rund um Hamburg, in Stade und Harburg, und im Westen von Niedersachsen, dazu gehören die Gemeinden Ammerland, Cloppenburg, Vechta und Diepholz.

Im Jahr 2005 gab es 4.313 Gartenbaubetriebe, ein Drittel weniger als 1994. 70 Prozent dieser Betriebe erzielten mehr als 50 Prozent ihrer Einnahmen aus der Gartenbauproduktion.

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