20. März 2006

Niedersachsens Waldfläche wächst

Themen: Archiv — info @ 11:03

Hannover (agrar.de) – Wie das Landesamt für Statistik zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März mitteilt, nimmt die Waldfläche landesweit seit Jahren zu. Nach den Ergebnissen der Flächenerhebung wurden in den Jahren 2001 bis 2004 in Niedersachsen 7.715 Hektar Wald neu aufgeforstet.

Während sich die Fläche des Nadelwaldes um 2.976 Hektar verringerte, konnten beim Laubwald (+4.040 Hektar), Mischwald- (+2.524 Hektar) und der Gehölzfläche (+4.118 Hektar) Flächenzuwächse verzeichnet werden.

Zum Berichtszeitpunkt 31.12.2004 waren 1.011.427 Hektar oder 21,2 Prozent der Bodenfläche Niedersachsens von Wäldern bedeckt. Nach wie vor dominiert der Nadelwald. Immerhin sind 11 Prozent der gesamten Landesfläche von Nadelwäldern bedeckt.

Vor allem in den östlichen und südlichen Regionen des Landes konzentrieren sich die Waldflächen. Die Landkreise Goslar, Osterode und Holzminden sowie Celle sind die Spitzenreiter, was den Anteil der Waldflächen an der Gesamtfläche betrifft. Im Westen erreicht nur der Landkreis Osnabrück annähernd den Landesdurchschnitt.

Mit 69.058 Hektar (45 Prozent der Landkreisfläche) ist absolut gesehen der Landkreis Celle mit Abstand der größte Waldstandort. Mehr als dreimal die Fläche der Landeshauptstadt Hannover ist dort von Wald bedeckt.

Die größten Laubwaldflächen finden sich in den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Osterode und Hildesheim. Nadelwälder dominieren die Flächen der Landkreise Goslar und Celle. Mischwälder breiten sich in den südlichen Landkreisen Holzminden, Northeim und Göttingen flächendeckend aus.

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15. März 2006

Thüringen: Im Jahr 2005 legte jede Henne durchschnittlich 297 Eier

Themen: Archiv — info @ 15:03

Erfurt (agrar.de) – Im vergangenen Jahr gab es in Thüringen 21 Betriebe mit 3.000 und mehr Hennenhaltungsplätzen. In diesen auf Eierproduktion spezialisierten Betrieben standen im Jahresdurchschnitt 1.711.500 Legehennen. Das waren knapp 90 Prozent des zur Agrarstrukturerhebung vom Mai 2005 ermittelten Legehennenbestandes aller landwirtschaftlichen Betriebe (1.934.800 Tiere).

Insgesamt wurden 508,3 Millionen Stück Eier erzeugt. Die Eiererzeugung stieg nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gegenüber dem Jahr 2004 um 25,3 Millionen Eier bzw. 5,2 Prozent an. Ausschlaggebend dafür war ein um 83.800 Tiere bzw. 5,2 Prozent höherer Durchschnittsbestand an Legehennen gegenüber dem Vorjahr. Die Leistung des Federviehs blieb mit 297,0 Eiern je Henne (2004: 296,8 Eier/Henne) annähernd konstant.

Die 21 Betriebe mit einer Kapazität von 3.000 und mehr Haltungsplätzen verfügten im vergangenen Jahr über durchschnittlich 2,2 Millionen Stallplätze. Diese waren zu 78 Prozent ausgelastet. Im Jahr 2004 lag der Nutzungsgrad bei 75 Prozent.

59 Prozent der Legehennen wurden im Jahr 2005 in Käfigen gehalten (2004: 67 Prozent), 26 Prozent aller Stallplätze waren in der Bodenhaltung (2004: 21 Prozent) und zur Freilandhaltung gehörten 15 Prozent der Stallplätze (2004: 12 Prozent).

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Winzer erzeugten 9,2 Millionen Hektoliter Wein

Themen: Anbauflächen,Erntebericht,Statistik,Wein — info @ 11:03

Wiesbaden (agrar.de) – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben die Winzer im Jahr 2005 in Deutschland 9,2 Millionen Hektoliter Wein (einschließlich des in Wein umgerechneten Mostes) erzeugt. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Weinerzeugung damit um 8,4 Prozent niedriger, gegenüber 2003 jedoch um 13 Prozent höher. Umgerechnet in 0,75-Liter Flaschen ergibt die Weinernte des Jahres 2005 rund 1.220 Millionen Flaschen Wein, also knapp 15 Flaschen pro Einwohner Deutschlands.

31,2 Prozent der Weinerzeugung waren Qualitätswein mit Prädikat, 65,5 Prozent Qualitätswein und 3,4 Prozent Tafelwein. Der Anteil der erzeugten Rotweine liegt mittlerweile bei 41,1 Prozent, während der Anteil der Weißweine auf 58,9 Prozent gesunken ist (2004: 60,3 Prozent, 2003: 66,5 Prozent).

Die quantitativ bedeutendsten Weinanbaugebiete in Deutschland sind Rheinhessen (27,9 Prozent der Weinerzeugung), die Pfalz (20,6 Prozent), Mosel-Saar-Ruwer (14,8 Prozent), Baden (13,6 Prozent), Württemberg (12,3 Prozent), Franken (4,4 Prozent), Nahe (2,7 Prozent) und der Rheingau (2,2 Prozent).

Erstmals floss auch die Weinerzeugung in dem seit Februar 2004 festgeschriebenen Tafelweinbaugebiet ‚Stargarder Land‘ in Mecklenburg-Vorpommern in die Erhebung ein. Auf einer Rebfläche von 3,7 Hektar wurden hier 82 Hektoliter Tafelwein erzeugt.

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14. März 2006

Deutschlands Waldfläche wächst weiter

Themen: Archiv — info @ 10:03

Wiesbaden (agrar.de) – Wie das Statistische Bundesamt zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März mitteilt, ist die Waldfläche in Deutschland zwischen 1992 und 2004 pro Jahr durchschnittlich um 160 Quadratkilometer gewachsen; dies entspricht der Fläche der Stadt Aachen.

Etwa 30 Prozent der Bodenfläche Deutschlands (357.050 Quadratkilometer) sind mit Wald bedeckt. Das zeigen aktuelle Auswertungen des amtlichen Liegenschaftskatasters von Ende 2004. Unter den Flächenländern haben Rheinland-Pfalz mit 41 Prozent und Hessen mit 40 Prozent den höchsten, Schleswig-Holstein mit 10 Prozent den niedrigsten Waldanteil.

Den größten Anteil an der Bodenfläche Deutschlands hat mit 53 Prozent die Landwirtschaft – allerdings mit sinkender Tendenz. Dagegen nimmt die für Siedlungs- und Verkehrszwecke genutzte Fläche kontinuierlich zu und erreicht aktuell einen Anteil von knapp 13 Prozent an der Bodenfläche Deutschlands.

Der Anteil der Waldfläche an der Bodenfläche Europas beträgt rund 45 Prozent. Deutschland liegt mit seinem Waldanteil also im unteren Mittelfeld einer Spanne, die von Finnland (rund 72 Prozent) bis Malta reicht, das keinerlei Waldflächen besitzt.

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10. März 2006

Mecklenburg-Vorpommern: Nebenerwerb mit durchschnittlich 32 Hektar Betriebsgröße

Themen: Archiv — info @ 16:03

Schwerin (agrar.de) – Von den 5.151 landwirtschaftlichen Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern sind 3.649 bäuerliche Familienbetriebe und somit der Rechtsform Einzelunternehmen zuzuordnen. Nach Angaben des Statistischen Amtes werden zwei Drittel dieser Betriebe im Nebenerwerb geführt, der weniger als die Hälfte des Familieneinkommens abwirft. Sie bewirtschaften im Mittel 32 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche. Die 1.300 Haupterwerbsbetriebe dagegen verfügen über eine Flächenausstattung von durchschnittlich 238 Hektar.

Die Haupterwerbsbetriebe bewirtschafteten 2005 insgesamt 310.700 Hektar (23 Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche des Landes), somit durchschnittlich 238 Hektar, 20 Hektar mehr als im Jahr 2003. Im früheren Bundesgebiet hingegen lag 2003 die mittlere Flächenausstattung dieser Betriebe bei 47 Hektar, sodass sich auch hier die großbetrieblichen Strukturen in der Landwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns widerspiegeln.

Die knapp 2.300 Nebenerwerbsbetriebe verfügten 2005 über eine Fläche von 72.500 Hektar; damit standen den Nebenerwerbslandwirten 5,3 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche Mecklenburg-Vorpommerns zur Verfügung. Sie bewirtschafteten durchschnittlich 32 Hektar; 2003 waren es 25 Hektar, in Westdeutschland 12 Hektar.

44 Prozent der Nebenerwerbsbetriebe haben eine Größe von jeweils weniger als 10 Hektar und bewirtschaften zu fast 70 Prozent Dauergrünland, z. B. als Weide für Rinder, Pferde und Schafe. Für die Inhaber dieser kleinen Betriebe dient die Landwirtschaft wohl auch der Freizeitgestaltung.

Bei den größeren Nebenerwerbsbetrieben jedoch, allein 174 von ihnen haben eine Flächenausstattung von jeweils mehr als 100 Hektar (zusammen 43 Prozent der gesamten Nebenerwerbsflächen), dominiert der Ackerbau. Vier Fünftel ihrer Fläche nutzen sie als Ackerland, vorzugsweise für den Anbau von Getreide und Raps. Weniger verbreitet im Nebenerwerb ist eine intensive Viehhaltung, beispielsweise von Milchkühen oder Mastschweinen.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

Geflügelhaltung in Sachsen: Mehr Hühner, Gänse und Enten – weniger Truthühner

Themen: Archiv — info @ 13:03

Dresden (agrar.de) – In den landwirtschaftlichen Betrieben in Sachsen wurden im Mai 2005 rund 7,76 Millionen Hühner und 277.000 Stück sonstiges Geflügel (Gänse, Enten und Truthühner) gehalten. Der Hühnerbestand teilt sich in 3,42 Millionen Legehennen, 1,11 Millionen Junghühner und 3,23 Millionen Masthühner auf. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, erhöhte sich der Hühnerbestand zu 2003 um 493.000 Hühner (sieben Prozent). Demgegenüber ist bei den sonstigen Geflügelarten ein Bestands­rückgang um 14.000 Tiere (fünf Prozent) zu verzeichnen. Von den über 7.800 landwirtschaftlichen Betrieben in Sachsen besitzt jeder dritte Betrieb (2.550) eine oder mehrere Geflügelarten.

Der überwiegende Teil des Geflügels wird in großen Beständen gehalten. In der Legehennenhaltung besitzen sechs Betriebe mit 100.000 und mehr Tieren 79 Prozent (2,7 Millionen) des sächsischen Bestandes. Eine noch größere Konzentration ist in der Masthühnerhaltung zu verzeichnen. Die vier größten Geflügelmäster halten mit 3,2 Millionen Tieren 99,5 Prozent des Bestandes. In Sachsen existieren acht landwirtschaftliche Betriebe mit 10.000 und mehr Truthühnern (Puten). Die 201.000 Tiere in diesen Betrieben entsprechen 90 Prozent des sächsischen Bestandes.

Im Vergleich zu 2003 verringerte sich die Zahl der Geflügelhaltungen in Sachsen um 300. Somit wurde jeder zehnte Bestand aufgegeben. In 2.400 der insgesamt 2.450 landwirtschaftlichen Geflügelhaltungen werden Legehennen gehalten. Mit der Junghennen- bzw. Masthühnerhaltung (einschließlich Hähne) befassen sich 188 bzw. 653 Betriebe. In jedem fünften Geflügel haltenden Betrieb befinden sich Enten. Weit seltener finden sich Gänsehalter (249). Die geringste Verbreitung besitzen Truthühner in lediglich 79 Beständen.

In der Geflügelhaltung erfolgte seit 1996 eine erhebliche Aufstockung der Bestände bei Hühnern und Truthühnern. In diesem Zeitraum erhöhte sich der Hühnerbestand um fast 2,5 Millionen Tiere (47 Prozent). Dieser Anstieg ist insbesondere in der überdurchschnittlichen Erhöhung des Mast­hühnerbestandes auf fast das Dreifache begründet. Aber auch die Legehennenbestände erhöhten sich um rund zehn Prozent und die der Junghennen um acht Prozent. Eine Verdoppelung der Bestände erfolgte in der Truthühnerhaltung.

In Sachsen werden rund sieben Prozent des deutschen Hühnerbestandes gehalten, darunter fast jede zehnte Legehenne. Der Anteil beim sonstigen Geflügel beträgt zwei Prozent. Sachsen besitzt nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen den drittgrößten Gänsebestand unter den Bundes­ländern mit einem Anteil von zwölf Prozent am Gesamtbestand.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Sachsen.

09. März 2006

Auktionsergebnisse Schweinebörse Nordwest

Themen: Handel,Schweine — info @ 14:03

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse Nordwest AG wurden von insgesamt 505 angebotenen Schweinen 530 Schweine verkauft, davon alle Schweine aus Deutschland zu einem Durchschnittspreis von 1,48 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,47 Euro bis 1,48 Euro. Es wurden drei Partien gehandelt.

Links zum Thema Schweine.

08. März 2006

Mecklenburg-Vorpommern: Rückgang der Schlachtungen im Jahr 2005

Themen: Fleisch,Statistik,Tiere — info @ 14:03

Schwerin (agrar.de) – Aus gewerblichen Schlachtungen – außer Geflügel – wurden 2005 in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 86.500 Tonnen Fleisch erzeugt, das sind 8,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Amt mitteilt, ging die Produktion von Rindfleisch um 10,1 Prozent auf 37.200 Tonnen und die von Schweinefleisch um 7,4 Prozent auf 48.700 Tonnen zurück. Bei Schweinen steht die rückläufige Entwicklung mit 8,4 Prozent weniger Schlachtungen dem Bundestrend entgegen (4,3 Prozent mehr Schlachtungen und 4,6 Prozent mehr Fleisch).

Die Zahl der gewerblichen Rinderschlachtungen reduzierte sich um 10 Prozent auf 130.500 Tiere und war damit die niedrigste der vergangenen fünf Jahre. Davon entfielen mit 69.100 Tieren mehr als die Hälfte auf Schlacht- und Mastkühe, 41.000 auf Bullen, 16.100 auf Färsen und 4.300 auf Ochsen.

Bei den gewerblichen Schweineschlachtungen führte der Rückgang um 8,4 Prozent gegenüber 2004 auf 541.000 Tiere zum niedrigsten Ergebnis seit 1997. Da sich im Vergleich zum Vorjahr jedoch der Schweinebestand um 1,3 Prozent auf 693.400 Tiere, darunter der Bestand an Mastschweinen sogar um 1,6 Prozent auf 255.600 Tiere, erhöhte, dürfte eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Schlachtungen in anderen Bundesländern bzw. im Ausland erfolgt sein.

Die Fleischerzeugung aus den gewerblichen Schlachtungen von Rindern und Schweinen lag mit 85.900 Tonnen um 8,6 Prozent unter der Produktion von 2004. Kalbfleisch, Schaf- und Ziegenfleisch sowie Pferdefleisch hatten auch 2005 mit zusammen knapp 600 Tonnen (+ 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr) nur untergeordnete Bedeutung.

An der gewerblichen Erzeugung von Schweinefleisch in Deutschland im Jahr 2005 hat Mecklenburg-Vorpommern einen Anteil von 1,1 Prozent, am Schweinebestand hingegen von 2,6 Prozent (Land Brandenburg zum Vergleich: Anteil am Schweinebestand 3,0 Prozent, Anteil an den Schweineschlachtungen 2,3 Prozent). Bei Rindfleisch beläuft sich der Anteil Mecklenburg-Vorpommerns auf 3,1 Prozent, beim Rinderbestand auf 4,1 Prozent.

Zurückgegangen sind auch die Hausschlachtungen. Ihre Zahl sank um 11 Prozent auf 14.700, darunter allein bei Schweinen gleichfalls um 11 Prozent auf 11.900. Daraus ergab sich eine Schlachtmenge von 1.500 Tonnen, darunter 1.100 Tonnen Schweinefleisch.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

07. März 2006

Thüringen: 89 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen sind Pachtland

Themen: Archiv,Pacht&Besitz — info @ 14:03

Pachtpreise erneut leicht angestiegen

Erfurt (agrar.de) – Nach den Ergebnissen der Agrarstrukturerhebung 2005 bewirtschafteten rund 5.200 landwirtschaftliche Betriebe in Thüringen 799.400 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche (LF). Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren 707.500 Hektar Pachtflächen (88,5 Prozent der LF), 85.500 Hektar (10,7 Prozent) wurden von ihren Besitzern selbst bewirtschaftet und weitere 6.500 Hektar (0,8 Prozent) wurden unentgeltlich zur Bewirtschaftung übernommen.

3.500 landwirtschaftliche Betriebe (68 Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe) bewirtschafteten Pachtland. Dabei produzierte ein Viertel aller landwirtschaftlichen Betriebe ausschließlich auf gepachteten Flächen. 3.800 Betriebe verfügten über 94.300 Hektar eigene LF, davon bewirtschafteten diese Betriebe über 85.400 Hektar (90,6 Prozent) selbst, 8.100 Hektar (8,6 Prozent) wurden an andere Betriebe verpachtet und knapp Hektar (0,8 Prozent) unentgeltlich an andere Landwirte zur Bewirtschaftung überlassen.

Auch im Jahr 2005 setzte sich der Trend des Rückganges der Pachtflächen zu Gunsten der selbst bewirtschafteten eigenen Flächen fort. Der Pachtflächenanteil an der landwirtschaftlich genutzten Fläche verringerte sich von 90,2 Prozent im Jahr 2003 auf 88,5 Prozent im Jahr 2005. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil der selbst bewirtschafteten Eigenflächen von 9,2 auf 10,7 Prozent an.

Die im Jahresdurchschnitt zu zahlenden Pachtpreise für die landwirtschaftlich genutzte Fläche sind innerhalb von zwei Jahren leicht von 114 Euro je Hektar auf 116 Euro je Hektar angestiegen. Dabei wurde für ein Hektar Ackerfläche 133 Euro bezahlt, Dauergrünland wurde für 58 Euro je Hektar verpachtet. Gegenüber der Erhebung von 2003 entsprach das einem Anstieg um 2 bzw. 1 Euro je Hektar.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Thüringen.

Brandenburg: Weniger Pachtflächen, mehr eigene Flächen landwirtschaftlich genutzt

Themen: Archiv,Pacht&Besitz — info @ 09:03

Potsdam (agrar.de) – Nach den Ergebnissen der repräsentativen Agrarstrukturerhebung 2005 sind von rund 1,35 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche 237.000 Hektar (18 Prozent) Eigentum der Bewirtschaftenden. Wie der Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, lag dieser Anteil im Jahr 2003 bei 13 Prozent und 1999 bei 9 Prozent. Gleichzeitig waren 2005 insgesamt 81 Prozent (1,10 Millionen Hektar) der landwirtschaftlich genutzten Fläche gepachtetes Land. Im Jahr 2003 waren es 86 Prozent. Damit setzt sich der Trend des Pachtflächenrückganges und der Bewirtschaftung eigener Flächen in den landwirtschaftlichen Betrieben Brandenburgs weiter fort.

Der durchschnittliche Pachtpreis für landwirtschaftlich genutzte Flächen lag im Jahr 2005 bei 83 Euro pro Hektar und damit um 9 Euro höher als 2003 (2001: 68 Euro pro Hektar; 1999: Euro EUR pro Hektar). Je nach Nutzungsart unterscheiden sich die Pachtpreise: Durchschnittlich für Ackerland Euro EUR pro Hektar (2003: Euro EUR pro Hektar) und für Dauergrünland 58 Euro pro Hektar (2003: 56 Euro pro Hektar). Für die Betriebe, die im Haupterwerb wirtschaften, ergab sich ein durchschnittlicher Pachtpreis von 122 Euro pro Hektar, während es bei den Nebenerwerbsbetrieben 72 Euro pro Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche waren.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Brandenburg.

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