24. Februar 2006

Geflügelhaltung spielt in Rheinland-Pfalz eine untergeordnete Rolle

Themen: Archiv — info @ 11:02

Landwirte halten rund 1,3 Prozent des deutschen Bestandes

Bad Ems (agrar.de) – Die Geflügelhaltung spielt in Rheinland-Pfalz, im Vergleich zu anderen Bundesländern, eine untergeordnete Rolle. Anfang Mai 2005 hielten rheinland-pfälzische Landwirte knapp 1,6 Millionen Hühner, Enten, Gänse und Truthühner; das waren nur 1,3 Prozent des deutschen Bestandes an Geflügel, der sich auf 120,6 Millionen Tiere belief. Der Schwerpunkt der Geflügelhaltung liegt in Niedersachsen, wo über 44 Prozent des deutschen Geflügelbestandes beheimatet waren. In Nordrhein-Westfalen und Bayern wurden 8,6 bzw. 8,1 Prozent des deutschen Geflügels gehalten.

In diesen Zahlen nicht enthalten sind die vielen kleinen Bestände von Privathaushalten, die überwiegend der Eigenversorgung mit Eiern und Geflügelfleisch dienen. Befragt wurden alle landwirtschaftlichen Betriebe mit zwei Hektar und mehr landwirtschaftlich genutzte Fläche bzw. Betriebe, die über bestimmte so genannte pflanzliche oder tierische Mindesterzeugungseinheiten verfügten.

98 Prozent des in Rheinland-Pfalz gehaltenen Geflügels waren Hühner, die entweder zur Eierproduktion oder für die Hähnchenmast genutzt werden. Enten, Gänse oder Truthühner hatten dagegen kaum Bedeutung. Deutschlandweit belief sich der Anteil der Hühner am Geflügelbestand auf 89 Prozent.

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