24. Oktober 2005

Weniger Freilandgemüse in Sachsen

Themen: Archiv — info @ 16:10

Kamenz (agrar.de) – Die sächsischen Gemüsebauern bewirtschaften 2005 nach Angaben des Statistischen Landesamtes rund 4.661 Hektar Anbaufläche für Gemüse zum Verkauf. Im Vergleich zum Vor­jahr erhöhte sich die Zahl der Gemüse anbauenden Betriebe um neun auf nunmehr 379 Betriebe. Die Anbaufläche für Gemüse liegt um 143 Hektar unter der Fläche von 2004.

In diesem Jahr bauten 303 Betriebe auf 4.609 Hektar Freilandgemüse an. Zwar nimmt die Frischerbse, wie auch schon in den letzten Jahren, mit 2.260 Hektar Anbaufläche knapp die Hälfte der sächsischen Gemüseanbaufläche ein, aber sie wird nur in 51 Betrieben (rund 17 Prozent) an­gebaut. Grüne Pflückbohnen beanspruchen im Berichtsjahr 390 Hektar und damit rund acht Prozent der Gemüseanbaufläche auf dem Freiland. Der Anbau von grünen Pflückbohnen erfolgt in 136 sächsischen Betrieben. Zudem sind unter anderem 440 Hektar Spargel (darunter 386 Hektar im Ertrag stehend), 306 Hektar Blumenkohl, 381 Hektar Speisezwiebeln und 285 Hektar Spinat herangewachsen.

Der Anbau von Gemüse unter Glas wird in Sachsen von 252 Betrieben auf 51 Hektar durchgeführt. Dabei dominiert der Anbau von Gurken auf rund 16 Hektar, gefolgt von Tomaten auf einer Anbaufläche von zwölf Hektar.

Der Regierungsbezirk Dresden stellt mit 221 Betrieben und 2.650 Hektar Anbaufläche den Schwer­punkt des sächsischen Gemüseanbaus dar. Auf diesen Regierungsbezirk entfallen 58 Prozent der Gemüse anbauenden Betriebe und rund 57 Prozent der Anbaufläche. Im Regierungsbezirk Leipzig haben 87 Betriebe (23 Prozent) ihren Sitz. Sie bearbeiten 1.773 Hektar (38 Prozent) der Gemüsean­baufläche in Sachsen. Für den Regierungsbezirk Chemnitz werden 71 Betriebe (19 Prozent) und 237 Hektar (fünf Prozent) der Anbaufläche ausgewiesen.

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