19. Oktober 2005

Absatz von Phosphatdüngern leicht gestiegen

Themen: Archiv — info @ 11:10

Wiesbaden (agrar.de) – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Wirtschaftsjahr 2004/2005 aus inländischer Produktion oder Einfuhr

– 1,78 Millionen Tonnen Stickstoffdünger (N), – 0,30 Millionen Tonnen Phosphatdünger (P2O5), – 0,48 Millionen Tonnen Kalidünger (K2O) und – 1,96 Millionen Tonnen Kalkdünger (CaO)

an landwirtschaftliche Absatzorganisationen oder Endverbraucher in Deutschland abgesetzt.

Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2003/2004 war dies eine Abnahme um 2,7 Prozent bei Stickstoffdüngern, 1,7 Prozent bei Kalidüngern und um 6,9 Prozent bei Kalkdüngern. Beim Phosphatdünger dagegen gab es eine Steigerung um 6,5 Prozent, 2003/2004 war hier der Absatz gegenüber dem vorherigen Wirtschaftsjahr noch um 13,2 Prozent gesunken.

Der Aufwand je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche verringerte sich von 2003/2004 zu 2004/2005 bei Stickstoffdüngern von 108 auf 105 kg N, bei Kalidüngern von 29 auf 28 kg K2O und bei Kalkdüngern von 116 auf 109 kg CaO. Der Aufwand erhöhte sich bei Phosphatdüngern von 17 auf 18 kg P2O5.

Im Wirtschaftsjahr 2004/2005 wurden die Stickstoffdünger zu 47 Prozent als Kalkammonsalpeter, zu 15 Prozent als Harnstoffdünger und zu 13 Prozent als Ammonnitrat-Harnstoff-Lösungen abgesetzt. Als Mehrnährstoffdünger kamen Stickstoffdünger lediglich zu 11 Prozent zum Einsatz. Im Vergleich hierzu wurden Phosphatdünger zu annähernd neun Zehnteln als Mehrnährstoffdünger abgegeben; dabei überwogen mit einem Anteil von 40 Prozent die Stickstoff-Phosphatdünger. Kalidünger wurden zur Hälfte (50 Prozent) als Kaliumchlorid abgesetzt, 42 Prozent entfielen auf Mehrnährstoffdünger. Kalkdünger wurden zu über zwei Dritteln (71 Prozent) als Kohlensaurer Kalk verkauft.

Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2003/2004 wurden bei den Stickstoffdüngern verhältnismäßig mehr Kalkammonsalpeter (Anteil um 1 Prozentpunkt gestiegen) und weniger Harnstoffdünger (– 2 Prozentpunkte) abgesetzt. Bei den Phosphatdüngern hat sich der Anteil von Stickstoff-Phosphatdüngern um 4 Prozentpunkte weiter erhöht. Die Anteile bei den übrigen Düngerarten haben sich kaum verändert.

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