19. Juli 2005

Winterweizenanbau auf gut der Hälfte der hessischen Getreidefläche

Themen: Archiv — info @ 09:07

Wiesbaden (agrar.de) – Nach den vorläufigen Ergebnissen der diesjährigen Bodennutzungshaupterhebung im Mai wurden zur Ernte 2005 rund 157.800 Hektar Winterweizen angebaut. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, entsprach dies gut 50 Prozent der gesamten Getreideanbaufläche von 311.300 Hektar oder 32 Prozent der gesamten hessischen Ackerfläche (486.800 Hektar).

Die Gerstenanbaufläche betrug insgesamt 102.500 Hektar. Dabei wurde die Wintergerstenfläche auf knapp 74.000 Hektar ausgedehnt, während der Anbau von Sommergerste mit 28.600 Hektar auf dem Niveau der Vorjahre verharrte. Der Anbau von Roggen als zweitwichtigster Brotgetreideart umfasste zum Erhebungszeitpunkt 13.600 Hektar.

Die Gerstenanbaufläche betrug insgesamt 102.500 Hektar. Dabei wurde die Wintergerstenfläche auf knapp 74.000 Hektar ausgedehnt, während der Anbau von Sommergerste mit 28.600 Hektar auf dem Niveau der Vorjahre verharrte. Der Anbau von Roggen als zweitwichtigster Brotgetreideart umfasste zum Erhebungszeitpunkt 13.600 Hektar.

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18. Juli 2005

Schleswig-Holstein: Durchschnittliche Getreide- und Rapsernte erwartet

Themen: Archiv — info @ 12:07

Kiel (agrar.de) – Das Statistikamt Nord erwartet eine Getreideernte von 2,7 Mio. Tonnen (t). Dies wären 1 Prozent oder 39.000 t mehr als im Vorjahr, aber 7 Prozent oder 218.000 t weniger als im Spitzenjahr 2001.

2,0 Mio. t entfallen voraussichtlich auf die Brotgetreidearten (Weizen, Roggen) und 0,7 Mio. t auf die Futtergetreidearten (Gerste, Hafer, Triticale). Allein 1,9 Mio. t oder 68 Prozent der Getreideernte dürfte der Winterweizen, die mit 211.000 ha flächenstärkste Getreideart, erbringen. Die Getreidefläche wurde um 13.000 ha auf 331.000 ha ausgeweitet. Trotz Beeinträchtigungen der Aussaat im Herbst 2004 durch Nässe vergrößerte sich die Fläche mit Wintergetreide um 3 Prozent auf 301.000 ha, auch die Fläche mit Sommergetreide wurde um 16 Prozent auf 30.000 ha ausgeweitet. Eine insgesamt geringe Auswinterung und die kühle und trockene Witterung im Frühjahr ermöglichten – abgesehen von sehr leichten Standorten – eine überwiegend gute Entwicklung der Getreidebestände.

Die Rapsernte (einschl. Anbau als nachwachsender Rohstoff) wird auf 422.000 t geschätzt. Aufgrund einer Anbaueinschränkung auf 106.000 ha und teilweise leichten Auswinterungsschäden wird die Erntemenge voraussichtlich unter dem sehr hohen Niveau des Vorjahres liegen.

Da Kornbildung und Ernteverluste entscheidend von dem weiteren Witterungsverlauf (Niederschlagsverteilung, Sonneneinstrahlung) bis zum Erntezeitpunkt abhängen, kann die endgültige Erntemenge an Getreide und Raps noch mehr oder minder von dieser ersten Schätzung abweichen.

Die Ergebnisse beruhen auf den Ertragsschätzungen der amtlichen Ernteberichterstatter von Ende Juni und den vorläufigen Ergebnissen der diesjährigen Bodennutzungshaupterhebung im Mai.

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Hessen: Moderate Abnahme der Viehbestände

Themen: Hessen,Rinder,Statistik,Tierbestände — info @ 10:07

Starker Rückgang der viehhaltenden Betriebe

Wiesbaden (agrar.de) – Nach den vorläufigen Ergebnissen der im Mai dieses Jahres — gleichzeitig mit der Bodennutzungshaupterhebung — durchgeführten Erhebung über die Viehbestände wurden in Hessen insgesamt 804.000 Schweine sowie 474.100 Rinder gehalten. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren das 15.200 Schweine weniger als im Mai 2003. Allerdings erholte sich der Schweinebestand gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt wieder um 28.500 Tiere. Im Mai 2005 gab es 9.400 Betriebe mit Schweinehaltung in Hessen, darunter 2.300 mit Zuchtsauenhaltung. Dies waren gut 15 Prozent weniger Betriebe mit Schweinehaltung als noch im Mai 2003.

Der Rinderbestand in Hessen verringerte sich binnen Zweijahresfrist um gut sechs Prozent auf 474.100 Tiere. Dabei nahm die Zahl der Ammen- und Mutterkühe um 3.600 auf nun 37.700 Tiere ab, die Anzahl der Milchkühe verringerte sich um 2800 auf 158.800. Hessenweit gab es 10.800 Betriebe mit Rinderhaltung, gut zehn Prozent weniger als im Mai 2003. Im gleichen Zeitraum gaben 490 Betriebe die Milchviehhaltung auf, sodass nun 5.100 milcherzeugende Betriebe gezählt wurden.

Des Weiteren wurden 1.470.000 Hühner, darunter 1.111.000 Legehennen (1/2 Jahr und älter) sowie 128.800 Truthühner ermittelt. Dabei halbierte sich die Zahl der Betriebe mit Truthuhnhaltung, während der Bestand gegenüber dem Jahr 2003 um knapp zwölf Prozent abnahm.

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15. Juli 2005

Nutzung der Ackerflächen in Schleswig-Holstein

Themen: Archiv — info @ 09:07

Zunahme beim Winterweizen, Silomaisflächen erstmals über 100.000 ha

Kiel (agrar.de) – Nach den vorläufigen Ergebnissen der diesjährigen Bodennutzungshaupterhebung im Mai werden in Schleswig-Holstein auf 651.000 ha Ackerfläche 468.000 ha Marktfrüchte – und zwar 331.000 ha Getreide, 106.000 ha Ölfrüchte, 2.500 ha Hülsenfrüchte, 19.000 ha Hackfrüchte sowie 8.000 ha Gemüse und Erdbeeren – und 144.000 ha Futterfeldfrüchte angebaut.

Die Fläche mit Getreide ist in Jahresfrist um 4 Prozent gestiegen und hat einen Anteil an der Ackerfläche von 51 Prozent. Der Winterweizen konnte mit einer Anbaufläche von 211.000 ha seine dominante Stellung unter den Getreidearten behaupten. Die Wintergerste blieb mit 55.000 ha auf Vorjahresniveau. Der Anbau von Triticale stieg auf 17.000 ha (+ 13 Prozent), der von Roggen um 4 Prozent auf 18.000 ha und der von Sommergerste um 8,5 Prozent auf 15.000 ha an.

16 Prozent der Ackerfläche sind mit Ölfrüchten bestellt, dabei erreichte die Fläche mit Winterraps (einschl. Anbau als nachwachsender Rohstoff) 105.000 ha. Bei den Hackfrüchten steht einer leichten Abnahme der Kartoffelanbaufläche (- 5 Prozent) auf 6.000 ha eine konstante Zuckerrübenfläche mit 12.000 ha gegenüber. Der Anbau von Gemüse und Erdbeeren nahm gegenüber 2004 um 7 Prozent ab. Der Ackerfutterbau wurde um 8 Prozent auf 144.000 ha ausgeweitet; sein Anteil an der Ackerfläche beträgt 22 Prozent. Die Fläche mit Silomais stieg um 4 Prozent auf erstmals über 100.000 ha, die des Ackergrases stieg um 7 Prozent (36.000 ha). Unter der aktuellen EU – Flächenstilllegungsregelung hat sich die Brachfläche gegenüber 2004 um 5 Prozent erhöht. Mit 37.000 ha beträgt der Anteil an der Ackerfläche wie im Vorjahr 6 Prozent.

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06. Juli 2005

Auktionsergebnisse Schweinebörse Nordwest

Themen: Handel,Schweine — info @ 11:07

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse Nordwest AG wurden von insgesamt 510 angebotenen Schweinen 510 Schweine verkauft, davon alle Schweine aus Deutschland zu einem Durchschnittspreis von 1,44 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,44 Euro bis 1,45 Euro. Es wurden 3 Partien gehandelt.

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01. Juli 2005

Kaufwerte landwirtschaftlicher Grundstücke in Hessen

Themen: Archiv — info @ 15:07

Mehr Veräußerungsfälle, aber sinkende Kaufwerte

Wiesbaden (agrar.de) – Im Jahr 2004 wurden in Hessen 2.223 landwirtschaftliche Grundstücke zu einem durchschnittlichen Kaufwert von knapp 13.300 Euro je Hektar landwirtschaftlicher Fläche veräußert. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit knapp 400 Grundstücke mehr als im Vorjahr gehandelt. Allerdings fiel der durchschnittliche Kaufwert gegenüber dem Jahr 2003 um fast 500 Euro und bewegte sich damit ungefähr auf dem Niveau der Jahre 1989 bzw. 1993.

Die höchsten Kaufwerte wurden in der Stadt Offenbach am Main mit gut 92.200 Euro je Hektar ermittelt, gefolgt vom Main-Taunus-Kreis mit 54.500 Euro je Hektar. Demgegenüber wurden die geringsten Kaufwerte mit 5.900 Euro je Hektar im Vogelsbergkreis erzielt, im Werra-Meißner-Kreis waren es 6.300 Euro je Hektar. Frankfurt am Main und der Rheingau-Taunus-Kreis wurden in der Auswertung auf Grund von Geheimhaltungsgründen nicht berücksichtigt.

Insgesamt wurden 1.890 Hektar Fläche veräußert, was einer durchschnittlichen Fläche von 0,85 Hektar je Veräußerungsfall entsprach. Die mittlere Ertragsmesszahl betrug dabei — wie bereits im Vorjahr — 46 Punkte.

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DBV empfiehlt zur Ernte 2006: Raps anbauen

Themen: Archiv — info @ 10:07

Warenterminbörse notiert Raps doppelt so hoch wie Getreide

Berlin (agrar.de) – Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) hat nach Mitteilung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) die Anbauplanung zur Aussaat 2005 herausgegeben. Die Rapsverarbeitung boomt in Deutschland. Dieser Trend wird anhalten, denn die Ölnachfrage wird auch im Wirtschaftsjahr 2005/2006 weiter zunehmen. Neben dem Einsatz in der Ernährungsindustrie (Food-Raps) ist Rapsöl für die Biodieselherstellung (Non-Food-Raps) rege gefragt. Nach der Empfehlung sollen die Landwirte den Umfang des Anbaus von Food- und Non-Food-Raps in Regionen mit hohem Fruchtfolgeanteil beibehalten, der Winterrapsanbau in anderen Regionen ist auszudehnen. Die Energiepflanzenprämie (45 Euro je Hektar) für Raps ist auf nicht stillgelegten Flächen in Anspruch zu nehmen.

EU-weit ist bei Biodiesel auch in 2005 und 2006 ein weiterer kräftiger Zuwachs zu erwarten. Bis Ende 2005 stehen hier Produktionskapazitäten von über 3,5 Millionen Tonnen zur Verfügung. Dies sind 800.000 Tonnen mehr als im Vorjahr und doppelt so viel wie Ende 2002. Mit einem aktuellen Preisabstand von 20 Cent je Liter zu konventionellem Diesel ist Biodiesel für das Transportgewerbe ein echter Kostensenker. Ein Umstieg lohnt sich für gewerbliche Flottenbetreiber und auch für Privatkunden. Aufgrund des hohen Vorfruchtwertes bis 150 Euro je Hektar genießt der Rapsanbau im Ackerbau hohe Wertschätzung. Die bodenverbessernde Wirkung von Raps wird in einer Studie der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) Braunschweig bestätigt. Neben anderen werden vor allem phytosanitäre Vorteile bei Raps in der Fruchtfolge genannt. Rapsanbau wird als unterstützender Faktor, Getreide nach Getreide hingegen als begrenzender Faktor für Pflugverzicht gesehen.

Auch im nächsten Wirtschaftsjahr wird Raps seine Vorzüglichkeit gegenüber Getreide behalten und in Abhängigkeit von der weiteren Preisentwicklung voraussichtlich sogar ausbauen. Die aktuelle Rapssaat-Notierung für die Ernte 2006 übersteigt die Getreidenotierungen um weit mehr als das Doppelte, was den Wettbewerbsvorteil für Winterraps nochmals verbessert. Eine Fruchtfolge mit einem hohen Rapsanteil ermöglicht darüber hinaus weitere Stückkostensenkungen. Bei Rübenbauern stellt Winterraps eine interessante Alternative dar, durch die in der Rotation eine Lücke bei der Blattfrucht geschlossen werden kann.

Trotz einer aktuellen Rapsanbaufläche von über 1,3 Millionen Hektar in Deutschland ist in weiten Regionen noch weiteres Potenzial für eine Anbauausdehnung vorhanden. Die derzeitige Notierung der Warenterminbörse MATIF um 235 Euro je Tonne für den Termin August 2006 bietet durchaus eine attraktive wirtschaftliche Kalkulationsgrundlage. Die UFOP-Information Juli 2005 mit den Empfehlungen zur Winterrapsaussaat sowie Markt- und Praxisinformationen stehen als Download zur Verfügung unter .

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