19. Mai 2005

RLV: Landwirte haben „60-Stunden-Woche“

Themen: Archiv — info @ 11:05

Bonn (agrar.de) – In der Landwirtschaft wird im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen länger gearbeitet. Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn hin. So arbeiten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes selbständige Landwirte im Jahr 2003 durchschnittlich 59,6 Stunden in der Woche. Selbständige im Bereich des produzierenden Gewerbes kamen nur auf 49,6 Stunden, während in der Gruppe der Selbständigen aller Wirtschaftsbereiche die ermittelte Arbeitszeit mit 48,3 Stunden noch etwas kürzer war.

Eine Besonderheit stelle – so der RLV – die Gruppe der ‚mithelfenden Familienangehörigen‘ in der Landwirtschaft dar, die mit 36,2 Stunden Arbeitszeit in der Woche noch vor Angestellten und Arbeitern liege, die im Durchschnitt aller Wirtschaftsbereiche nur knapp 35 Stunden in der Woche arbeiten. Bei den mithelfenden Familienangehörigen handelt es sich nach Angaben des RLV vor allem um die Ehefrauen und Kinder der Landwirte, manchmal aber auch um die Eltern des Betriebsleiters oder andere Verwandte, die auf dem landwirtschaftlichen Betrieb lebten und arbeiteten. Diese Personengruppe habe in keinem anderen Wirtschaftsbereich eine solche Bedeutung wie in der Landwirtschaft, betont der Verband. Vor allem in viehhaltenden Betrieben, aber auch insbesondere während der Erntezeit seien die Familienmitglieder vielfach unersetzlich, denn ohne sie könnte die auf den Höfen täglich anfallende Arbeit in den meisten Fällen nicht bewältigt werden.

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18. Mai 2005

Auktionsergebnisse Schweinebörse Nordwest

Themen: Handel,Schweine — info @ 16:05

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse Nordwest AG wurden von insgesamt 470 angebotenen Schweinen 470 Schweine verkauft, davon alle Schweine aus Deutschland zu einem Durchschnittspreis von 1,44 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,43 Euro bis 1,45 Euro. Es wurden 3 Partien gehandelt.

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Nordrhein-Westfalen: Weniger Schweine und Rinder geschlachtet

Themen: Fleisch,Statistik,Tiere — info @ 14:05

Düsseldorf (agrar.de) – In den nordrhein-westfälischen Schlachthöfen wurden im ersten Quartal 2005 3,8 Millionen Schweine, 170.900 Rinder und 38.500 Schafe geschlachtet. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, war damit sowohl die Zahl der geschlachteten Schweine (- 1,8 Prozent) als auch die der Rinder (-13,2 Prozent) niedriger als in den ersten drei Monaten 2004. Schafschlachtungen (+ 22,2 Prozent) wurden dagegen häufiger durchgeführt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Von der gesamten im ersten Quartal 2005 gewerblich produzierten Fleischmenge von 416.000 Tonnen entfielen 367.800 Tonnen auf Schweinefleisch (88,4 Prozent), 47.450 Tonnen auf Rindfleisch (11,4 Prozent) und 745 Tonnen auf Schaffleisch (0,2 Prozent).

Die Zahl der Hausschlachtungen war im ersten Vierteljahr 2005 sowohl bei Schweinen (3.817; -22,5 Prozent) und Rindern (1.730; -16,8 Prozent) als auch bei Schafen (8.263; -10,2 Prozent) niedriger als von Januar bis März 2004.

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17. Mai 2005

Thüringen: Schlachtungen und Fleischerzeugung im I. Quartal 2005

Themen: Archiv — info @ 13:05

Erfurt (agrar.de) – Von Januar bis März 2005 wurden in Thüringen insgesamt 398.556 als tauglich beurteilte Tiere, darunter 14.474 Rinder, 528 Kälber, 380.915 Schweine und 2.327 Schafe geschlachtet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden 10.050 Tiere oder 2,5 Prozent weniger geschlachtet als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Der Rückgang bei den Schlachtungen ist auf geringere Schweineschlachtungen und Rinderschlachtungen zurück zu führen. Insgesamt wurden 9.324 bzw. 2,4 Prozent weniger Schweine geschlachtet als im I. Quartal 2004. Die Rinderschlachtungen gingen um 1.846 Tiere bzw. 11,3 Prozent zurück. Dabei ist bei den weiblichen Schlachttieren ein Aufwärtstrend zu verzeichnen. Männliche Schlachttiere wurden hingegen nach den gestiegenen Schlachtungen im Februar 2005 wieder weniger vermarktet. Bei Kälbern wurden 82 Tiere bzw. 18,4 Prozent Tiere mehr geschlachtet und die Schafschlachtungen waren um 912 Tiere oder 64,5 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Ausschlaggebend hierfür sind die durch das zeitige Osterfest vermehrten Schafschlachtungen im März. So war die Zahl der Schafschlachtungen im März um das dreifache höher als im Vormonat.

Aus den geschlachteten Tieren wurden im vorgenannten Zeitraum insgesamt 39.585 Tonnen Fleisch erzeugt. Die Schlachtmenge lag um 1.657 Tonnen bzw. 4,0 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraumes.

Auf die einzelnen Fleischarten entfielen: 4.230 Tonnen Rindfleisch (Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum: – 585 t bzw. – 12,1 Prozent), 6 Tonnen Kalbfleisch (+ 15 t bzw. 47,8 Prozent), 35.243 Tonnen Schweinefleisch (- 1.106 t bzw. – 3,0 Prozent), 51 Tonnen Schaffleisch (+ 15 t bzw. 41,5 Prozent) und 15 Tonnen Ziegen- und Pferdefleisch (+ 4 t bzw. 38,6 Prozent).

Die Thüringer Landwirte erzielten im Durchschnitt aller Handelsklassen in den ersten drei Monaten des Jahres 2005 für Schweine für ein Kilogramm Schlachtgewicht 1,41 Euro. Die Auszahlungspreise für Schlachtrinder (Meldungen des Freistaates Thüringen und Sachsen) brachten 2,14 Euro/kg Schlachtgewicht. Die durchschnittlichen Auszahlungspreise für Kälber lagen bei 3,10 Euro/kg SG.

In allen Rinderkategorien waren im letzten Monat des 1. Quartals die höchsten Auszahlungspreise zu verzeichnen. Für Ochsen wurden im März für das Kilogramm Schlachtgewicht 2,40 Euro und für Bullen 2,92 Euro gezahlt. Für Schlachtkühe und Färsen wurden 2,01 bzw. 2,00 Euro/kg SG erzielt.

Bei Schlachtschweinen ist der kurzzeitige Aufwärtstrend der Auszahlungspreise wieder unterbrochen. Mit 1,41 Euro/kg SG fielen diese gegenüber dem Vormonat um 4 Cent/kg SG geringer aus.

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13. Mai 2005

Thüringen: Bestellung der Ackerflächen 2005

Themen: Archiv — info @ 10:05

Erfurt (agrar.de) – Nach ersten Prognosen zum Anbau auf dem Ackerland, die auf der Grundlage der Meldungen der Ernte- und Betriebsberichterstattung erstellt werden können, werden in Thüringen für die Ernte 2005 auf 373.600 Hektar Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) angebaut. Die Anbaufläche erreicht annähernd das Vorjahresniveau (-0,5 Prozent bzw. – 1.800 ha).

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entspricht die Anbaufläche von Wintergetreide mit 307.500 Hektar der Vorjahresfläche. Die Winterweizenaussaat wurde um rd. 2 Prozent auf knapp 222.000 Hektar ausgedehnt. Auf knapp 60 Prozent der Getreidefläche wächst somit Winterweizen. Annähernd auf Vorjahresniveau steht mit einem Anbauumfang von 60.600 Hektar die Wintergerste (+ 1 Prozent). Rückläufig ist der Anbau von Triticale und Roggen. Der Anbau von Triticale ging um 10 Prozent auf 15.200 Hektar zurück und Roggen wurde auf 8.900 Hektar angebaut. Das entspricht einer Reduzierung der Anbaufläche von rd. einem Viertel gegenüber dem Vorjahr.

Der Anbauumfang von Sommergetreide spiegelt die gute Überwinterung des Wintergetreides wider. Auswinterungsschäden sind nicht nennenswert. Ertragsmindernd könnte sich in diesem Jahr jedoch die Mäusepopulation erweisen.

Sommergetreide steht auf einer Fläche von 66.100 Hektar. Das sind 1.600 Hektar oder 2 Prozent weniger als im Erntejahr 2004. Auf rd. 53.400 Hektar steht Sommergerste. Das sind knapp 3 Prozent weniger als im Jahr 2004. Der Anbau von Hafer ging um rd. ein Viertel auf 5.200 Hektar zurück. Eine Anbauausdehnung ist bei den weniger flächenintensiven Getreidearten Sommerweizen um 16 Prozent auf 4.500 Hektar und Hartweizen um 41 Prozent auf 2.400 Hektar zu verzeichnen.

Im Gegensatz zum Getreide war der Winterraps regional etwas zurück gefroren, so dass sich für Thüringen insgesamt eine von Auswinterung betroffene Fläche über 1.300 Hektar errechnet. Der Anbau von Winterraps (einschließlich der mit nachwachsenden Rohstoffen bestellten Flächen) liegt mit einer Fläche von 109.400 Hektar dennoch leicht über dem Niveau des Vorjahres (2004: 108.873 ha).

Der Zuckerrübenanbau auf einer Fläche von 10.500 Hektar tendiert leicht nach unten (- 400 Hektar zum Vorjahr). Eine größere Anbaureduzierung ist bei Kartoffeln zu erwarten. Nach ersten Ergebnissen werden die Knollen noch auf 2.500 Hektar heranwachsen. Das sind 400 Hektar bzw. 14 Prozent weniger als im Jahr 2004.

Für die Futterversorgung stehen 39.700 Hektar Grün- und Silomais an. Das entspricht annähernd dem Anbauumfang des Vorjahres (2004: 40.146 ha). Weiter in der Anbauplanung 2005 der Thüringer Landwirte stehen 19.400 Hektar Hülsenfrüchte. Im Einzelnen sind das 16.700 Hektar Futtererbsen (2004: 17.256 ha), 2.400 Hektar Ackerbohnen (2004: 2.556 ha) und rd. 300 Hektar Lupinen (2004: 265 ha).

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12. Mai 2005

Nordrhein-Westfalen: Hennen legten sieben Prozent mehr Eier

Themen: Archiv — info @ 15:05

Düsseldorf (agrar.de) – Im ersten Quartal 2005 legten die nordrhein-westfälischen Legehennen rund 226 Millionen Eier. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, lag die Eierproduktion damit um sieben Prozent höher als von Januar bis März 2004.

Die Zahl der nordrhein-westfälischen Betriebe bzw. Unternehmen mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen war mit 247 um 20 höher als im Durchschnitt des ersten Vierteljahres 2004. Auch die Zahl der Hennenhaltungsplätze lag mit vier Millionen (+6,4 Prozent) über dem Vergleichsergebnis des Vorjahres.

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EU: Große Unterschiede bei Bauernsubventionen

Themen: Archiv — info @ 11:05

Deutschland knausert mit 12 Prozent von gesamten Beihilfen – Finnland an der Spitze

Hannover (agrar.de) – Beim Thema Subventionen gerät als Erstes die Landwirtschaft ins Visier. Richtig sei in der Tat, dass der ‚grüne‘ Berufsstand in großem Maße von staatlichen Zuwendungen abhänge, so der niedersächsische Landvolk-Verband. Allerdings knausere gerade Deutschland als Europameister beim Gewähren von Beihilfen bei der finanziellen Unterstützung der Agrarwirtschaft.

In keinem anderen Mitgliedsland der EU fällt der Beihilfeanteil zugunsten der Landwirtschaft so niedrig aus wie in der Bundesrepublik. Nach einem Bericht der Europäischen Kommission wurden in Deutschland im Jahr 2003 staatliche Beihilfen von insgesamt 16,4 Milliarden Euro gezahlt. Auf den Agrarsektor entfielen davon aber nur 1,9 Milliarden Euro, das sind gerade 12 Prozent der gesamten Subventionen. Nur in Dänemark war der Anteil der Landwirtschaft gleich niedrig. In allen anderen Ländern der Gemeinschaft erhielten die Bauern mehr Geld aus staatlichen Töpfen.

Am höchsten wurden die finnischen Bauern subventioniert. In absoluten Zahlen erhielten sie mit 1,5 Milliarden Euro fast genau soviel wie ihre deutschen Kollegen, diesen Betrag mussten sich aber weit weniger Bauern teilen. In Deutschland zählten die EU-Statistiker nämlich 390.200 landwirtschaftliche Betriebe, in Finnland dagegen nur 74.200. Insgesamt zahlte Finnland zwei Milliarden Euro an Beihilfen, von denen die Bauern allein drei Viertel erhielten. Nicht wesentlich geringer war der Anteil der holländischen Bauern mit 66 Prozent an den gesamten holländischen Beihilfen. Dies ist besonders bemerkenswert, denn obwohl die Niederlande immer wieder vehement für eine weitgehende Liberalisierung des Agrarhandels eintreten, unterstützen sie ihre eigenen Landwirtschaft mit 993 Millionen Euro. Auch Österreichs Bauern können sich mit 60 Prozent Anteil an den gesamten Subventionen einer großzügigen Unterstützung erfreuen, hier allerdings dürften die schwierigen Bedingungen für die Bergbauern eine entscheidende Rolle spielen. Frankreichs Bauern sind nur mit 40 Prozent an den gesamten staatlichen Beihilfen ihres Landes beteiligt, mit 3,5 Milliarden Euro stehen sie aber absolut an der Spitze.

Eher bescheiden nimmt sich dagegen die Agrarförderung in vielen anderen Mitgliedsländern der EU aus. So waren die Bauern in Großbritannien nur mit 24 Prozent oder einer Milliarde Euro am Subventionstopf beteiligt, Schweden (25 Prozent) und Portugal (22 Prozent) lagen auf ähnlichem Niveau. Auch in Spanien wurden die Bauern mit einem Anteil von 18 Prozent oder 723 Millionen Euro eher knapp gehalten, ebenso in Italien, wo der Anteil mit 1,1 Millionen Euro nur 16,7 Prozent betrug.

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Rapsanbau bundesweit in 15 Jahren verdoppelt

Themen: Archiv — info @ 11:05

Hannover (agrar.de) – In diesen Tagen ist es unübersehbar: Der Raps hat sich auf deutschen Äckern deutlich ausgebreitet. Auf einer Fläche von 1,3 Millionen Hektar (ha) wurde die Ölpflanze in diesem Frühjahr gesät, teilt der Landvolk-Pressedienst mit. Zurzeit bilden diese Flächen mit ihren leuchtend gelben Blüten echte ‚Hingucker‘ in der Landschaft und symbolisieren nach Angaben der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) ‚Deutschland schönste Ölfelder‘. Niedersachsen stellt jeden zehnten Rapsacker.

Im Jahr 1990 wuchs der Raps bundesweit nur auf 722.000 ha. Heute wird dieses Areal nahezu allein für den Absatz im Kraftstoffmarkt benötigt, 680.000 ha Raps sind für diese Schiene reserviert. Auf weiteren 487.000 ha wächst Raps als Rohstoff für Speiseöle, vor 15 Jahren wurden dafür lediglich 305.000 ha benötigt. Rapsöl eignet sich aufgrund seines optimalen Fettsäuremusters ideal für die moderne Ernährung und erweist sich in der Küche als äußerst vielseitig verwendbar.

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Niedersachsen: Getreideanbau auf dem Rückzug

Themen: Archiv,Biogas,Energie — info @ 09:05

Weniger Sommergetreide ausgesät – Auch weniger Hackfrüchte, aber mehr Mais

Hannover (agrar.de) – Hafer und Sommergerste sind nach Angaben des Landvolks Niedersachsen bei der diesjährigen Frühjahrsbestellung auf der Beliebtheitsskala bei den Bauern offenbar noch weiter abgesackt. Wie eine erste Erhebung der Anbauflächen in Niedersachsen durch das Landesamt für Statistik ergeben hat, wurde der Anbau von Sommergerste um schätzungsweise weitere 15 Prozent auf gut 70.000 Hektar (ha) reduziert. Im vergangenen Jahr wurden noch gut 85.000 ha mit Sommergerste bestellt, und zwar vor allem als Braugerste. Der Hafer konnte seinen Flächenanteil gerade behaupten, allerdings mit 24.000 ha auf niedrigstem Niveau.

Auch insgesamt ging der Getreideanbau auf den niedersächsischen Feldern für die kommende Ernte mit einem leichten Minus von 2,5 Prozent auf ungefähr 950.000 ha zurück. Lediglich der Winterweizen konnte seine Spitzenposition mit einem Plus von 3,3 Prozent weiter ausbauen und beansprucht mit 430.000 ha fast die Hälfte der gesamten niedersächsischen Getreidefläche. Bei Triticale, Roggen und Wintergerste wurde die Anbaufläche bei der Herbstsaat hingegen eingeschränkt. Triticale wächst nach den Erhebungen der Statistiker zurzeit auf 95.000 ha (minus 7,5 Prozent), Roggen steht auf 112.000 ha (minus sieben Prozent) und Wintergerste als zweitwichtigste Getreideart auf 184.000 ha (minus vier Prozent).

Gewinner bei den Frühjahrssaaten war der Mais, für den allerdings nach der erst in diesen Tagen abgeschlossenen Aussaat lediglich Trendaussagen mit großen Unsicherheiten vorliegen. Demnach wurde die Maisfläche um voraussichtlich ungefähr 12 Prozent ausgeweitet. Beim Silomais war die Anbauausweitung offenbar sogar noch größer. Nach ersten Schätzungen dürfte Silomais auf knapp 290.000 ha ausgesät worden sein. Die Ausweitung ist vermutlich zumindest teilweise auf den Biogasboom zurück zu führen. Viele Maisflächen sind offenbar als Rohstofflieferant für Biogasanlagen vorgesehen. Deutlich geringer war die Anbausteigerung bei Körnermais mit einem Plus von 4,9 Prozent auf knapp 70.000 ha sowie Corn-Cob-Mix mit Plus 3,7 Prozent auf gut 20.000 ha. Während der Kartoffelanbau insgesamt um 7,4 Prozent auf 127.000 ha zurück gegangen ist, bereitet den Frühkartoffelanbauern die Anbauausdehnung der Fläche um 4,5 Prozent auf 4.205 ha einige Sorge. Erneut müssen sie ein Überangebot der Knollen befürchten. Reduziert wurde neben dem Kartoffelanbau auch die Zuckerrübenfläche, und zwar um 4,2 Prozent auf 103.300 ha. Außerdem trägt auch die Einbeziehung der Hackfruchtflächen in die neue EU-Prämienregelung und damit in die Stilllegungsverpflichtung Früchte: Die Brache erhöhte sich um voraussichtlich 3,8 Prozent auf gut 117.000 ha.

Der Sieger beim Flächenzuwachs stand bereits im vergangenen Herbst fest: Mit einem Plus von 9,1 Prozent hat der Raps seinen Spitzenplatz auch nach den Ergebnissen der Frühjahrsbestellung behauptet. Derzeit blühen 110.000 ha im leuchtenden Gelb der Ölsaat. Mit der Ausdehnung des Anbaus haben die Bauern der steigenden Nachfrage nach Rapsöl, vor allem zur Biodieselherstellung, Rechnung getragen.

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11. Mai 2005

Auktionsergebnisse Schweinebörse Nordwest

Themen: Handel,Schweine — info @ 16:05

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse Nordwest AG wurden von insgesamt 550 angebotenen Schweinen 550 Schweine verkauft, davon alle Schweine aus Deutschland zu einem Durchschnittspreis von 1,46 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,46 Euro bis 1,46 Euro. Es wurden 3 Partien gehandelt.

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