22. März 2005

Immer bessere Noten für die Landwirte im Gewässerschutz

Themen: Archiv — info @ 11:03

DBV zum Weltwassertag

Berlin (agrar.de) – Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat die Bedeutung des Mottos für den dies­jährigen Weltwassertag der Vereinten Nationen ‚Wasser für das Leben‘ hervorgehoben. Von großer Relevanz sei der sparsame Umgang mit der Ressource Wasser, wozu die deutsche Landwirtschaft erheblich beitrage. So verringerte sich der Wasserverbrauch in diesem Sektor seit 1991 um fast 70 Prozent. Insgesamt entfalle nur 1,1 Prozent des Gesamtwassereinsatzes in Deutschland auf die Landwirtschaft. Andererseits findet unter landwirtschaftlichen Nutzflächen die größte Grundwasserneubildung statt, erklärte der DBV. Auch die Anstrengung der Landwirte zur Optimierung des Betriebsmitteleinsatzes habe in Deutschland zu einer hervorragenden Wasserqualität beigetragen. Damit dienen die Landwirte der Erzeugung und Reinhaltung qualitativ hochwertigen Grundwassers, womit der ländliche Raum zum Trinkwasserreservoir für städtische Gebiete geworden ist, betonte der DBV.

Insgesamt wurde der Wirkstoffaufwand bei Pflanzenschutzmitteln seit 1987 um mehr als 50 Prozent reduziert, was einem aktiven Gewässerschutz zugute komme. Über 99,1 Prozent der Messungen der 20 häufigsten Pflanzenschutzmittel an den über 13.000 Grundwasser­messstellen halten den Trinkwassergrenzwert für Pflanzenschutzmittel in Höhe von 0,1 Mikrogramm pro Liter ein. Laut Wasserwirtschaftsbericht der Bundesregierung wird außerdem an keiner Dauermessstelle in Deutschland der Trinkwassergrenzwert für Nitrat von 50 Milligramm pro Liter Wasser überschritten, was ebenfalls die Fortschritte im Gewässerschutz unterstreicht.

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