04. Oktober 2004

CDU/CSU zum Welttierschutztag 2004

Themen: Archiv — info @ 11:10

Oft nicht die nötige Kenntnis für den Umgang mit Tieren vorhanden

Berlin (agrar.de) – Zum Welttierschutztag erklärt der Tierschutzbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Bleser:

‚Tiere sind als Mitgeschöpfe eng mit uns Menschen verbunden. Ein würdiger Umgang mit ihnen ist sicherlich parteiübergreifend unser aller Ziel.

Leider sind sich längst nicht alle Tierbesitzer und die, welche es noch werden wollen, über die Konsequenzen im Klaren. Viele handeln oft aus Unwissenheit über Bedürfnisse von Heimtieren falsch und halten somit ihre ‚Lieblinge‘ nicht tiergerecht. Hier muss mehr Aufklärung betrieben werden. Erste Informationsquelle, wenn der Wunsch nach einem Haustier aufkommt oder es Probleme mit der Tierhaltung gibt, ist oft, neben dem Tierarzt, der Zoofachhandel. Die hier tätigen Personen spielen als Vermittler zwischen Tier und Mensch eine nicht zu unterschätzende Rolle. Umso bedauerlicher ist die Tatsache, dass es für den Zoofachhandel weder eine qualifizierte Berufsausbildung, noch eine bundesweit einheitliches Modell der Sachkundeprüfung gemäß § 11 des Tierschutzgesetzes gibt. Dies führt nicht zuletzt zu einer erheblichen Rechtsunsicherheit sowohl bei Zoofachhändlern als auch bei den Amtstierärzten. Der Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz e.V. (BNA) hat hier eine bemerkenswertes Aus- und Weiterbildungskonzept für den Zoofachhandel entwickelt. Leider ist dieses Thema wohl nicht publizistisch genug, um auf die ‚grüne‘ Tagesordnung zu kommen. Selbst die Tierschutzverbände, die die Interessen der Heimtierhalter vertreten wollen, sehen hier anscheinend keinen Handlungsbedarf.

Verantwortung setzt Wissen voraus. Was nützt ein Tierschutzgesetz, wenn in der Praxis oft nicht die nötige Kenntnis für den Umgang mit Tieren vorhanden ist. Nur durch Wissensvermittlung kann ein verantwortungsvoller Umgang mit Tieren erreicht werden.‘

Links zum Thema Agrarpolitik.

DBV: Erhebliche Fortschritte beim Tierschutz in der Landwirtschaft

Themen: Archiv — info @ 09:10

Novelle der Schweinehaltungsverordnung dringend geboten

Berlin (agrar.de) – Zum Welttierschutztag am 4. Oktober 2004 zieht der Deutsche Bauernverband (DBV) eine positive Zwischenbilanz. Der Tierschutz wurde in der Landwirtschaft kontinuierlich weiter entwickelt und nimmt heute einen hohen Stellenwert im Stallbau und den Haltungsverfahren ein. Moderne Nutz-Tierhaltung steht weitaus besser im Einklang mit tiergerechter Betreuung von Rindern, Schweinen, Geflügel und Pferden als Ställe und Haltungsformen der Vergangenheit. Tierschutz ist auch in der Ausbildung der Landwirte zu einer wichtigen Aufgabe entwickelt worden. Der Erkenntnisgewinn der Wissenschaft wird äußerst schnell von der Praxis in den Ställen umgesetzt, was nicht nur Know-How, sondern auch hohe Investitionen erfordert. Da tiergerechte Haltungsformen die höchsten Investitionen innerhalb der Landwirtschaft notwendig machen, sind „faire Preise“ für die Lebensmittel notwendig. Dies ist mit der derzeitigen Billigpreis-Mentalität der Verbraucher und des Lebensmittelhandels nur schwer zu realisier en, stellt der DBV fest.

Das deutsche Tierschutzgesetz, das den rechtlichen Rahmen für alle Bereiche der Tierhaltung vorgibt und durch eine Reihe von fachspezifischen Verordnungen (u.a. Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, Verwaltungsvorschriften, Ländererlasse) ergänzt wird, ist weltweit beispielhaft. Basierend auf dieser rechtlichen Grundlage unterliegt insbesondere der landwirtschaftliche Bereich strengen behördlichen Kontrollen.

Im Sinne einer Weiterentwicklung des Tierschutzes und zur Sicherung der heimischen Produktion ist nach Ansicht des DBV gegenwärtig eine zügige Novellierung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung hinsichtlich der Erweiterung um EU-Regelungen zur Schweinehaltung dringend erforderlich. Auch die neu entwickelten tierschutzgerechten Haltungsformen für Legehennen, welche der exponierten Stellung des Schutzes der Tiere in unserer Gesellschaft Nachdruck verleihen, bedürfen einer schnellen rechtlichen Verankerung. Verzögerungstaktiken seitens der politisch Verantwortlichen stehen eindeutig gegen Verbesserungen im Tierschutz. Daran ändern spendenorientierte und deshalb einseitig emotionalisierende Aktionen der Tierschutzorganisationen nichts.

Links zum Thema Tierschutz, Links zum Thema Verbände.

01. Oktober 2004

Wachstumsstand der Reben in Sachsen „gut“

Themen: Archiv — info @ 14:10

Erste Erntevorschätzung lässt 18.000 Hektoliter Weinmost erwarten

Kamenz (agrar.de) – Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Kamenz schätzten die freiwillig berichtenden Winzer in Sachsen den Wachstumsstand (Behang) der Reben im Monat August mit der Note 2,4 ein. Diese Benotung bedeutet, dass der Stand des Wachstums der Rebstöcke immer noch mit ‚gut‘, also ‚besser als normal‘, eingeschätzt worden ist (’normal‘ = Note 3,0). Im Vergleich zum Vormonat (Note 2,1) jedoch wurde eine schlechtere Einstufung vorgenommen.

Die Witterung des Berichtsmonats wurde von knapp drei Vierteln der Weinbauern als insgesamt ‚mittel‘, von den restlichen mit ‚gut‘ für die Entwicklung der Reben bewertet. Den Temperaturverlauf beurteilte jeweils die Hälfte der Berichtenden mit ’normal‘ bzw. ‚günstig‘. Auch bei der Einschätzung der Sonnenscheindauer hielten sich die Benotungen ‚genügend‘ und ‚reichlich‘ etwa die Waage. Insgesamt wurde die Entwicklung der Trauben von drei Vierteln der Winzer als ‚mittel‘, von den anderen als ‚gut‘ bewertet.

Der Beginn der Beerenreife war ein weiteres zu beurteilendes Kriterium. Je früher der Reifeprozess der Beeren einsetzt, umso größer sind die Aussichten für eine völlige Ausreifung und damit für eine hohe Güte der Trauben. Eine langsam verlaufende Beerenreife ist die Voraussetzung für die Bildung der charakteristischen fruchtigen Säuren, die den typischen Geschmack der heimischen Weine auszeichnen. Der bisherige Witterungsverlauf des Weinjahres 2004 führte dazu, dass die Beerenreife im Vergleich zum Vorjahr bei allen Weinsorten wesentlich später begann. Setzte beispielsweise im Jahr 2003 bei nahezu allen Reben der Sorte Müller-Thurgau, der wichtigsten heimischen Rebsorte, die Beerenreife bereits vor dem 20. August ein, war dies in diesem Jahr bei nur etwa die Hälfte der Rebstöcke der Fall.

Auch der Befall mit Pflanzenkrankheiten war im Vergleich zum Vorjahresmonat stärker ausgeprägt. Insbesondere der Befall mit Peronospora (falscher Mehltau) war weit verbreitet. Fast zwei Drittel der Winzer meldeten einen mehr oder weniger starken Befall des Bestandes mit dieser Pflanzenkrankheit. Andererseits wurden im Vergleich zum Vorjahr keine Trockenschäden gemeldet; auch ein besonders starkes Auftreten von Schädlingen wurde im Berichtszeitraum nicht registriert.

Im Monat August wird durch die Winzer eine erste von jährlich insgesamt 3 Vorschätzungen über die zu erwartende Weinmosternte vorgenommen. Dabei wurde ein Ertrag von knapp 44 Hektolitern Weinmost je Hektar Rebfläche geschätzt, was einer Erntemenge von etwa 18 000 Hektolitern entspräche. Dies wären ca. 7 Prozent mehr, als im Vorjahr geerntet wurden.

Im Rahmen der ‚Ernte- und Betriebsberichterstattung für Reben‘ melden freiwillig berichtende Winzer in den Monaten Mai bis Oktober den Wachstumsstand der Reben, wachstumsbeeinflussende Faktoren sowie zu erwartende Erntemengen und -qualitäten

Links zum Thema Wein, Links zum Bundesland Sachsen.

SPD zum Wachstum des Waldes: Gut für Umwelt und Forstwirtschaft

Themen: Archiv — info @ 13:10

Berlin (agrar.de) – Zur Vorstellung der Ergebnisse der Bundeswaldinventur erklärt die zuständige Berichterstatterin der AG Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion, Gabriele Hiller-Ohm:

‚Die deutschen Wälder wachsen und werden zunehmend naturnah bewirtschaftet. Dies sind die beiden wichtigsten und erfreulichsten Feststellungen der vorgestellten Ergebnisse der Bundeswaldinventur.

Insgesamt ist ein Drittel Deutschlands mit Wald bedeckt. Von diesen rund elf Millionen Hektar sind inzwischen 73 Prozent Mischwälder. Vergleichsdaten liefert der Bericht allerdings nur für die alten Bundesländer, da die letzte Bundeswaldinventur vor dem Fall der Mauer durchgeführt wurde.

In Westdeutschland hat der Wald in den letzten 15 Jahren um rund 3.500 Hektar je Jahr zugenommen. Der Zuwachs lag damit über den Erwartungen und weist darauf hin, welche Potenziale zur Holznutzung im deutschen Wald schlummern. Diese Potenziale wollen wir mit der kürzlich verabschiedeten ‚Holz-Charta‘ freisetzen.

Die Inventur zeigt auch: Die Entwicklung geht weg von reinen Nadelbaumkulturen hin zu mit Laubbäumen durchsetzten Mischwäldern. Ich begrüße dies ausdrücklich, denn Mischwälder sind stabiler gegen Witterungsverhältnisse und Baumschädlinge, als die Nadelbaumkulturen der Vergangenheit. Mischwälder machen deshalb sowohl für die Umwelt als auch unter forstwirtschaftlichen Gesichtspunkten Sinn.

Um den nachhaltigen und naturnahen Umbau weiter Flächen deutschen Waldes weiter voran zu bringen und das deutsche Recht an diese Entwicklung anzupassen, wollen wir das Bundeswaldgesetz in Kürze novellieren. Das jetzige Waldgesetz stammt aus den 70er Jahren und geht von völlig anderen Voraussetzungen aus, als sie uns die Bundeswaldinventur jetzt zeigt.

Das neue Waldgesetz greift die Entwicklungen der letzten Jahre auf. Es sollen dabei auch gewisse Mindeststandards für die Waldbewirtschaftung festgelegt werden. Es ist heute Konsens, dass naturnahe Waldbewirtschaftung der richtige Weg ist. Dies zeigen auch die Ergebnisse der Bundeswaldinventur auf eindrucksvolle Weise: Eine erfreulich hohe Zahl der Betriebe arbeitet bereits auf einem hohen ökologischen Standard. Wir sind deshalb zuversichtlich, dass die Einhaltung der geplanten bundeseinheitlichen Rahmenbedingungen keine Schwierigkeiten für die Betriebe mit sich bringen wird.‘

Links zum Thema Wald und Forst, Links zum Thema %url2%Agrarpolitik%/%.

Getreide- und Rapsernte in Schleswig-Holstein

Themen: Archiv — info @ 11:10

Hohe Getreideerträge von 85 dt/ha, Rekordergebnis im Rapsanbau sowohl im Ertrag (44 dt/ha), als auch in der Menge (500.000 t)

Kiel (agrar.de) – Nach den endgültigen Ertragsfeststellungen des Statistikamtes Nord wurden im Jahre 2004 in Schleswig-Holstein auf einer um drei Prozent auf 318.000 Hektar (ha) eingeschränkten Anbaufläche 2,7 Mio. Tonnen (t) Getreide geerntet, das sind 35.000 t oder ein Prozent mehr als im Vorjahr. Davon entfielen allein 1,9 Mio. t oder 69 Prozent auf den Winterweizen, die ertragsstärkste und mit 205.000 ha die am häufigsten angebaute Getreideart.

Während der trockenen Sommertage ab der dritten Julidekade konnte die Ernte von Wintergerste und Raps überwiegend problemlos und verlustarm mit geringen Kornfeuchten begonnen werden. Wechselhafte Witterung ab der zweiten Augustwoche verzögerte und erschwerte die Ernte der anderen Getreidearten. Anfang September wurde die Ernte bei sonnenreicher Spätsommerwitterung abgeschlossen.

Der durchschnittliche Getreideertrag betrug im Landesmittel 85 Dezitonnen je Hektar (dt/ha) und war um vier Prozent höher als im Jahre 2003. Die höchsten Hektarertrage erbrachte der Winterweizen, erreichte aber mit 91 dt nicht den Spitzenertrag des Jahres 2001 (98 dt). Auch bei der Wintergerste (84 dt/ha), dem Roggen (70 dt/ha) und der Triticale (73 dt/ha) wurden die Ertragserwartungen erfüllt. Regional waren die Hektarerträge des Getreides im Hügelland am höchsten.

Beim Winterraps waren die Ertragsunterschiede zwischen den Naturräumen wesentlich geringer, im Landesmittel wurde erstmals ein Ertrag von 44 dt/ha erzielt. Auf der gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent ausgeweiteten Anbaufläche (113.000 ha) wurden insgesamt 500.000 t Raps geerntet.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Schleswig-Holstein.

Im Saarland wurde Saatgut mit Spuren von Gen-Raps ausgebracht

Themen: Archiv,Saarland — info @ 10:10

Umweltministerium: Betroffene Felder werden beprobt

Saarbrücken (agrar.de) – Im Saarland ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Rapssaat ausgesät worden, die Spuren von gentechnisch verändertem Raps enthält.

Das hat das Umweltministerium bei Kontrollen festgestellt. Die Felder, auf denen das Saatgut ausgebracht worden ist, sollen jetzt beprobt werden, um auszuschließen, dass genveränderte Rapspflanzen sich vermehren.

Die Behörde hat unverzüglich alle Bundesländer und das Bundesverbraucherschutzministerium über den Fall des verunreinigten Saatgutes informiert. Derzeit wird recherchiert, wie viele und welche Landwirte das verunreinigte Saatgut erworben und ausgesät haben.

Eine konkrete Gefährdung der Umwelt oder der menschlichen Gesundheit durch das Ausbringen der Rapssaaten ist nach Auffassung des Mi-nisteriums auszuschließen. In Anbetracht der sehr geringen Verunreinigung mit gentechnisch veränderten Saaten an der Nachweisgrenze soll jetzt zunächst der Aufwuchs auf den Feldern, auf denen der Raps ausgesät wurde, beprobt werden.

Die Verunreinigung mit gentechnisch veränderten Rapssorten im Saatgut war äußerst gering: So findet sich nach den Analysen unter 2000 Rapskörnern lediglich ein gentechnisch verändertes Korn (0,02 Prozent). Nach einer EU-Richtlinie, die derzeit in Arbeit ist, soll konventionelles Saatgut erst ab einem Anteil von 0,3 Prozent (also der 60-fachen Menge, die im Saarland nachgewiesen wurde) an gentechnisch verändertem Saatgut kennzeichnungspflichtig werden.

‚Die äußerst geringe Menge an gentechnisch verändertem Raps und der fehlende Selektionsdruck in der Saatgutcharge machen es sehr unwahrscheinlich, dass in Nachbarkulturen in Folge von Auskreuzungen gen-technisch veränderte Pflanzen auftreten‘, so Dr. Andre Johann, Gentechnik-Experte im Umweltministerium. Dennoch gehe das Ministerium mit der Beprobung der Raps-Jungpflanzen auf Nummer sicher. Auf diese Weise kann sicher verhindert werden, dass sich auf den Rapsfeldern möglicherweise gentechnisch veränderte Pflanzen vermehren können.

Der Sachverhalt stellt sich im Einzelnen wie folgt dar:

Das Ministerium für Umwelt als zuständige Behörde für die Überwachung des Gentechnikgesetzes (GenTG) hat am 06.08.2004 die Landwirtschaftskammer (LWK) als zuständige Behörde für die Saatgutverkehrskontrolle beauftragt, Proben von konventionellem Winterrapssaatgut bei saarländischen Saatguthändlern zu ziehen und diese dem molekularbiologischen Überwachungslabor des Landesamtes für Verbraucher-, Gesundheits- und Arbeitschutzes (LVGA) zu übergeben, welches eine Analyse auf Bestandteile gentechnisch veränderter Rapssamen in den konventionellen Sorten vornehmen sollte. Die LWK hat am 18.08.2004 fünf Proben beim LVGA abgegeben. Die Proben wurden nach anerkannten Methoden auf mögliche Bestandteile von gentechnisch veränderten Rapspflanzen untersucht. Zur Absicherung erster Untersuchungsergebnisse im Rahmen der Analyse wurde eine weitere Probe aus einer der bereits beprobten Chargen gezogen. Die Gesamtuntersuchung des LVGA war am 07. September abgeschlossen und wurden dem Ministerium am darauf folgenden Tag mitgeteilt.

Der Gutachter des LVGA kam in seinem Bericht zu folgendem Ergebnis:

Die erste Probe aus der Charge der Saatgutsorte OASE enthielt geringfügige Bestandteile gentechnisch veränderter Rapspflanzen. Für die zweite Probe aus der gleichen Charge konnten keine Bestandteile an gentechnisch veränderten Rapspflanzen nachgewiesen werden. Insgesamt kam das LVGA zu dem Ergebnis, dass der entsprechenden Saatgutcharge ein geringfügiger Anteil an gentechnisch veränderten Rapspflanzen zu bescheinigen ist.

Um auszuschließen, dass es sich bei dem erzielten positiven Untersuchungsergebnis des LVGA um ein Artefakt handelt, wurde sicherheitshalber das akkreditierte Prüflaboratorium des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Freiburg (CVUA) mit einer Kontrollanalyse der beiden fraglichen Proben beauftragt. Das CVUA konnte in beiden Proben Bestandteile gentechnisch veränderter Rapspflanzen nachweisen. Es bezifferte die Mengen auf unter 0,05 Prozent. Die Nachweisgrenze der vom CVUA eingesetzten Methode liegt bei 0,02 Prozent. Der Anteil an gentechnisch verändertem Saatgut liegt somit zwischen 0,02 und 0,05 Prozent (das entspricht maximal einem genveränderten Korn auf 2000 nicht-genveränderten Körnern).

Links zum thema Biotechnologie.

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