14. Oktober 2004

Absatz von Phosphatdüngern stark rückläufig

Themen: Archiv — info @ 10:10

Wiesbaden (agrar.de) – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Wirtschaftsjahr 2003/2004 aus inländischer Produktion oder Einfuhr 1,83 Mill. Tonnen Stickstoffdünger (N), 0,28 Mill. Tonnen Phosphatdünger (P2O5), 0,49 Mill. Tonnen Kalidünger (K2O) und 2,10 Mill. Tonnen Kalkdünger (CaO)

an landwirtschaftliche Absatzorganisationen oder Endverbraucher in Deutschland abgesetzt.

Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2002/2003 war dies eine Abnahme um 13,2 Prozent bei Phosphatdüngern und um 2,6 Prozent bei Kalkdüngern. Bei Stickstoffdüngern dagegen stieg der Absatz um 2,2 Prozent und bei Kalidüngern um 1,4 Prozent.

Der Aufwand je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche verringerte sich von 2002/2003 zu 2003/2004 bei Phosphatdüngern von 19 auf 17 kg P2O5 und bei Kalkdüngern von 118 auf 116 kg CaO. Der Aufwand von Stickstoffdüngern stieg von 105 auf 108 kg N; bei Kalidüngern blieb er mit 28 kg K2O unverändert.

Im Wirtschaftsjahr 2003/2004 wurden die Stickstoffdünger fast zur Hälfte (46 Prozent) als Kalkammonsalpeter, zu 17 Prozent als Harnstoffdünger und 13 Prozent als Ammonnitrat-Harnstoff-Lösungen abgesetzt. Als Mehrnährstoffdünger kamen Stickstoffdünger lediglich zu 10 Prozent zum Einsatz. Im Vergleich hierzu wurden Phosphatdünger zu annähernd 90 Prozent als Mehrnährstoffdünger abgegeben; dabei überwogen mit 36 Prozent die Stickstoff-Phosphatdünger.

Kalidünger wurden etwa zur Hälfte (51 Prozent) als Kaliumchlorid abgesetzt; 42 Prozent entfielen auf Mehrnährstoffdünger. Kalkdünger wurden zu über zwei Dritteln (72 Prozent) als kohlensaurer Kalk verkauft.

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