24. September 2004

Landwirtschaftliche Grundstückspreise wieder rückläufig

Durchschnittlicher Kaufpreis bei 17.300 Euro

Stuttgart (agrar.de) – Für landwirtschaftliche Grundstücke (ohne Gebäude und ohne Inventar) in Baden-Württemberg wurde nach Feststellung des Statistischen Landesamts im ersten Halbjahr 2004 ein durchschnittlicher Kaufpreis von gut 17.300 Euro je Hektar (ha) Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN) entrichtet. Das sind rund 1.600 Euro oder gut 8 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der für die Kaufwertstatistik relevanten Veräußerungsfälle ging von 2.400 im ersten Halbjahr 2003 auf 2.200 (-7 Prozent) im Zeitraum Januar bis Juni 2004 zurück. Dabei wechselten Grundstücke mit einer Fläche von insgesamt 2.000 ha FdlN (-13,5 Prozent), je Kauffall also rund 0,9 ha, die Besitzer.

Die höchsten durchschnittlichen Bodenpreise von zum Teil deutlich über 50.000 Euro je ha wurden in den Stadtkreisen, allen voran Stuttgart und Ulm, erlöst. Ludwigsburg (33.000 Euro je ha FdlN) und Böblingen (26.600 Euro je ha FdlN), beides Kreise mit hohen Siedlungsdichten und guten Böden, stehen unter den Landkreisen für die obersten Preispositionen. Am unteren Ende der Skala (9.000 bis 11.000 Euro je ha FdlN) finden sich mit Sigmaringen, Freudenstadt, dem Main-Tauber-Kreis, Tuttlingen, dem Zollernalbkreis und Rottweil eher ländliche Regionen mit meist unterdurchschnittlichen Bodenqualitäten.

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