13. August 2004

BNN: Aufwärtstrend in der Naturkostbranche

Themen: Archiv — info @ 15:08

Köln (agrar.de) – Auch wenn der allgemeine Konjunkturhimmel weiter verhangen ist – in der Naturkostbranche zeigen sich erste Aufhellungen: Die im Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel vertretenen Großhandelhandelsunternehmen haben für das erste Halbjahr eine Umsatzsteigerung von durchschnittlich 5,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gemeldet.

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2003 stieg der Gesamtumsatz von 228,1 auf 240,4 Millionen Euro. Ausschlaggebend für dieses deutlich positive Signal ist der Umsatzsprung um 9,4 Prozent im Frischbereich, also bei Obst, Gemüse und Milchprodukten. Für den Trockenbereich (verpackte Ware wie Reis, Getränke oder Naturkosmetik) konnte immerhin eine schwarze Null verzeichnet werden. Da seit Oktober 2003 ein führender Hersteller seine Ware nicht mehr über den Großhandel ausliefert, ist dieses Ergebnis durchaus positiv zu bewerten.

Zwar war die Branche zunächst noch verhalten in das neue Geschäftsjahr gestartet. Auf das schwächere Umsatzergebnis im Januar folgten jedoch deutlich positivere Abschlüsse. Mit 17,7 Prozent Steigerungsrate im Vergleich zum Vorjahr konnte dann im Juni ein Maximum erreicht werden, das den Halbjahresschnitt von 5,4 Prozentpunkten deutlich beeinflusst. Der Frischbereich baut dabei seinen Umsatzanteil seit 2001 kontinuierlich aus und trägt inzwischen fast 60 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Die insgesamt äußerst positiven Umsatzergebnisse machen Hoffnung auf ein gutes Jahresergebnis. Mit hoher Wahrscheinlichkeit lässt sich das bereits für den Frischbereich prognostizieren. Die ersten Monatsergebnisse für den Juli stützen diese Voraussage.

Umsatz der Großhandelsunternehmen im BNN im ersten Halbjahr 2004, getrennt nach Frisch- und Trockenbereich:

Gesamt 2003: 228.124.040 Euro; 2004: 240.389.672 Euro; +5,4 Prozent Frisch 2003: 129.761.540 Euro; 2004: 142.011.669 Euro; +9,4 Prozent Trocken 2003: 98.362.500 Euro; 2004: 98.378.003 Euro; +0,0 Prozent An der regelmäßigen Abfrage der Umsätze des BNN Herstellung und Handel beteiligen sich folgende Großhandelsunternehmen: Bodan GmbH, C.F. Grell GmbH & Co KG, Chiemgauer Naturkosthandel, Dennree Versorgungs GmbH, Ecofit Biofruchtimport GmbH, Gebrüder Franz GmbH, Kormoran Naturwaren, Kornkraft Naturkost und Naturwaren, Naturkost Elkershausen GmbH, Naturkost Nord GmbH, Naturkost West GmbH, Naturwaren Zaich & Woar GmbH, Ökoring Handels GmbH, Pax an GmbH, Phönix GmbH, Rinklin Naturkost GmbH, Terra Naturkost Handels GmbH und Weiling GmbH.

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CDU/CSU: Keine neuen Einschnitte im Agrarhaushalt

Themen: Archiv — info @ 15:08

Stattdessen Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe stärken

Berlin (agrar.de) – Anlässlich der weiterhin drohenden massiven Einschnitte, die die rot-grüne Bundesregierung beim Agrarhaushalt 2005 plant, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gerda Hasselfeldt:

‚Unsere Landwirte zeigen dieser Tage bei den laufenden Erntearbeiten mit ihrem enormen Arbeitseinsatz wieder einmal, zu welch großer Leistung sie in der Lage sind. Die überwiegend guten Erträge lassen hoffen, dass der Abwärtstrend in der Landwirtschaft und die katastrophalen Einkommensrückgänge der letzten Jahre aufgehalten werden können.

Umso wichtiger ist jetzt, dass die Wettbewerbsbedingungen der deutschen Landwirte nicht weiter verschlechtert und positive Weichen gestellt werden. Mit ihren massiven Kürzungen im Agrarhaushalt 2005 in Höhe von 550 Mio. Euro verursacht die rot-grüne Bundesregierung jedoch erneut große Verunsicherung. In Zeiten, in denen eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland propagiert wird, und in der Wirtschaftspolitik Steuer- und Abgabensenkungen hoch im Kurs stehen, kommen auf die Landwirte beim Agrardiesel massive Steuererhöhungen in Höhe von 280 Mio. Euro zu. Dabei ist die Agrardieselsteuer in Deutschland bereits jetzt schon viel höher als in den meisten anderen EU-Staaten!

Zudem hat Rot-Grün vor, bei den Zuschüssen zur landwirtschaftlichen Krankenversicherung massiv zu kürzen. Anstatt die deutschen Bauernfamilien zu verunsichern, sollte zweckmäßigerweise der Ausgang der Diskussion über die künftige Gestaltung des Krankenversicherungssystems abgewartet werden. Aber Rot-Grün ist in der Agrarsozialpolitik schon seit Jahren dabei, das Problem des ländlichen Strukturwandels auf dem Rücken der Landwirte auszutragen, anstatt sich einer grundlegenden Reformdiskussion zu stellen.

Die Regierungskoalition will leider nichts mehr davon wissen, dass alle Fraktionen im Bundestag bei den letztjährigen Haushaltsverhandlungen die Sondersituation der Landwirtschaft anerkannt und im Rahmen des Vermittlungsergebnisses von überproportionalen Kürzungen im Agrarsektor Abstand genommen haben. Wieder einmal zeigt sich, dass sich unsere Landwirte bei der rot-grünen Bundesregierung anscheinend nur auf eines verlassen können: Auf ihre Unzuverlässigkeit!‘

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Mecklenburg-Vorpommern: Positive Entwicklung bei Schlachtungen im 1. Halbjahr

Themen: Archiv — info @ 14:08

Schwerin (agrar.de) – Im 1. Halbjahr 2004 wurden 67.000 Rinder und 303.000 Schweine gewerblich geschlachtet, das sind 4 bzw. 2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes ist nach rückläufiger Fleischerzeugung in den Jahren 2002 und 2003 damit erstmals wieder eine positive Entwicklung zu verzeichnen.

Bei Geflügelschlachtungen erhöhte sich die Schlachtmenge um sogar 10 Prozent auf 50.200 Tonnen.

Im Zeitraum von Januar bis Juni 2004 wurden in Mecklenburg-Vorpommern 66.996 Rinder (ohne Kälber) und 303.358 Schweine gewerblich geschlachtet. In den ersten sechs Monaten des Vorjahres waren es 64.349 Rinder und 298.339 Schweine. Mit dieser Steigerung konnte zwar die rückläufige Entwicklung in den vergangenen beiden Jahren aufgehalten werden, dennoch werden Berechnungen zufolge nach wie vor mehr als ein Drittel der Schweine zur Schlachtung in andere Bundesländer ausgeführt.

Die Hälfte der Rinderschlachtungen entfiel mit 33.391 Tieren auf Kühe; ein Drittel (22.285) waren Bullen. Weiterhin wurden 3.615 Ochsen und 7.705 Färsen geschlachtet.

Trotz Anstiegs um 7 Prozent auf 3.713 Tiere ist die Zahl der gewerblichen Schlachtungen bei Schafen fast unverändert auf sehr niedrigem Niveau. Gemessen am Bestand erfolgen 90 Prozent der Schlachtungen außerhalb Mecklenburg-Vorpommerns.

Die Gesamtschlachtmenge (ohne Geflügelfleisch) des 1. Halbjahres 2004 aus den gewerblichen Schlachtungen erhöhte sich um 2 Prozent auf 46.514 Tonnen. Rindfleisch hat daran einen Anteil von knapp 42 Prozent (19.314 Tonnen), Schweinefleisch von 58 Prozent (27.024 Tonnen). Fleisch anderer Tierarten (Kälber, Schafe, Ziegen, Pferde) bleibt mit einem Anteil von zusammen lediglich 0,4 Prozent an der gewerblichen Fleischerzeugung in Mecklenburg-Vorpommern (Vorjahr: 0,3 Prozent) von untergeordneter Bedeutung.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden 50.204 Tonnen Geflügel geschlachtet, 10 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Bei Truthühnern stieg die Erzeugung um 11 Prozent auf 27 066 Tonnen, bei Jungmasthühnern um 9 Prozent auf 23.139 Tonnen.

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Rentenbank senkt Zinsen für Sonderkredite

Themen: Banken,Förderung — info @ 11:08

Frankfurt (agrar.de) – Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Sonderkredite gesenkt. Die Kredite der hauseigenen Sonderkreditprogramme ‚Landwirtschaft‘, ‚Junglandwirte‘ sowie ‚Dorferneuerung und ländliche Entwicklung‘ verbilligen sich mit sofortiger Wirkung um bis zu 0,20 Prozentpunkte (nominal). Sonderkredite mit einer Laufzeit von 10 Jahren kosten jetzt für Junglandwirte z. B. bei 10-jähriger Zinsbindung effektiv 4,30 Prozent, bei 5 jähriger Zinsbindung effektiv 3,89 Prozent.

Die Sonderkredite des zentralen Refinanzierungsinstituts dürfen neben anderen zinsverbilligten Krediten eingesetzt werden. Außerdem ist die Inanspruchnahme von Zinszuschüssen aus öffentlichen Mitteln möglich. Wie bei den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge formlos an die Hausbank zu richten.

Links zum Thema Banken.

DRV zum Außenhandel der Genossenschaften: Milchwirtschaft meldet Zuwachs um 11 Prozent

Themen: Archiv — info @ 10:08

Bonn (agrar.de) – Die Unternehmen der genossenschaftlichen Milchwirtschaft führten im Jahr 2003 Agrarerzeugnisse im Gesamtwert von 1,86 Mrd. Euro aus. Nach Information des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) ist das im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 190 Mio. Euro bzw. rund 11 Prozent.

Qualitätsprodukte wie Käse, Quark, Butter und Butterschmalz waren die Renner auf Drittlandsmärkten. Absatzmenge und Wert wurden hier nahezu verdoppelt. Mit 57 Prozent entfällt auf die Milchwirtschaft auch der größte Ausfuhranteil am Gesamtexport der Raiffeisen-Genossenschaften, gefolgt von der Vieh- und Fleischwirtschaft mit 730 Mio. Euro (22,5 Prozent) und der Warenwirtschaft mit 585 Mio. Euro (18 Prozent).

Als Folge der niedrigen Ernte im Jahr 2003 gingen die Exporte von pflanzlichen Erzeugnissen deutlich zurück. Bei Getreide sank der Wert um fast ein Drittel auf 369 Mio. Euro.

109 Raiffeisen-Genossenschaften sind im Export engagiert, darunter 15 Zentralen und 94 Primärgenossenschaften. Sie führten 2003 Agrar­erzeugnisse im Gesamtwert von 3,24 Mrd. Euro aus, davon 2,75 Mrd. EURO (+ 6,5 Prozent) in EU-Mitgliedstaaten.

Links zum Thema Verbände, Links zum Thema Landhandel und Genossenschaften.

12. August 2004

Milcherzeugerpreise auf Talfahrt

Themen: Archiv — info @ 15:08

Produktion kaum noch kostendeckend – Niedersachsen hält die ‚rote Laterne‘

Hannover (agrar.de) – Die deutschen Milcherzeuger erhielten im vergangenen Jahr einen durchschnittlichen Auszahlungspreis von 29,9 Cent je Kilogramm (kg) Milch (bei einem Fettgehalt von 4,2 Prozent und einem Eiweißgehalt von 3,4 Prozent). Nach Informationen des Landvolks Niedersachsen gab es allerdings in den einzelnen Regionen beträchtliche Unterschiede. Die ‚rote Laterne‘ hält Niedersachsen mit einem Durchschnittspreis von nur 28,3 Cent pro kg in 2003, dies entspricht einem Rückgang von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach Berechnungen der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) lag der Erzeugerpreis in Niedersachsen im Durchschnitt der Jahre von 1999 bis 2003 bei 30,1 Cent pro kg. Auch in den ersten Monaten des laufenden Jahres verharren die Erzeugerpreise auf niedrigem Niveau. Seit zwei Jahren müssen die Milcherzeuger Rückgänge beim Milchgeld verkraften. Schlimmer noch: die Produktion ist kaum noch kostendeckend und bringt die Familien immer mehr in finanzielle Bedrängnis. In Niedersachsen gibt es knapp 16.500 Milchviehhalter mit einem Bestand von rund 740.000 Milchkühen.

Die höchsten Milcherzeugerpreise wurden in Rheinland-Pfalz mit durchschnittlich 32,7 Cent pro kg Milch bezahlt. Auch in Baden-Württemberg und Bayern lagen die Preise mit durchschnittlich 30,6 Cent pro kg deutlich über den Erlösen im Norden. In den neuen Bundesländern wurde ein Durchschnittspreis von 29,6 Cent pro kg erzielt. In der Europäischen Union konnten sich die italienischen Milcherzeuger mit einem Durchschnittspreis von 33,7 Cent pro kg über deutlich höhere Preise freuen. In Finnland, Dänemark und Schweden waren es ebenfalls mehr als 30 Cent pro kg. Nur in Großbritannien waren es mit umgerechnet 24,5 Cent pro kg erheblich weniger als in Deutschland. Die belgischen und irischen Bauern mussten sich jeweils mit 27 Cent pro kg Milch zufrieden geben. Für den Rest des Jahres signalisieren Marktexperten eine leichte Besserung. Die Marktlage gebe Anlass für eine Stabilisierung der Milchpreise, bestenfalls sogar für eine leichte Erhöhung.

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Niedersachsen: Gute Erträge – schlechte Preise

Themen: Archiv — info @ 12:08

Ernte bei optimaler Witterung zügig vorangekommen – Nur der Weizen steht noch

Hannover (agrar.de) – Im Süden Niedersachsens laufen die Mähdrescher noch auf vollen Touren, im Norden dagegen konnten die meisten Bauern nach einer Umfrage des Landvolks Niedersachsen bereits Erntefest feiern. Dort ist die Getreideernte bis auf wenige Restflächen abgeschlossen. Auch in den östlichen Landesteilen ist das Getreide auf den leichteren Sandböden weitgehend abgeerntet. Auf den besseren Standorten sind die Arbeiten allerdings bisher nur bei Wintergerste und Raps beendet, während die Weizenernte erst vor wenigen Tagen begonnen hat. Teilweise sind die Bestände noch nicht ganz reif, so dass mit dem Abschluss der Ernte erst in der zweiten Augusthälfte zu rechnen ist.

Bei optimalen Wetterbedingungen konnte bisher sehr zügig und mit niedrigen Kornfeuchten gedroschen werden. Auch Qualitäten und Erträge waren überwiegend gut durchschnittlich und übertreffen das schlechte Vorjahresergebnis deutlich. Nicht zufrieden sind die Bauern dagegen mit den Ernteerlösen, die zurzeit stark unter Druck stehen. Vor allem beim Raps mussten gegenüber den Vorverträgen kräftige Abstriche hingenommen werden: Während Verträge vor der Ernte in der Spitze mit über 24 Euro je Dezitonne (dt) abgeschlossen wurden, zahlen Handel und Genossenschaften gegenwärtig mitunter nicht einmal 19 Euro je dt. Kräftige Abstriche müssen ebenso die Braugerstenerzeuger hinnehmen. Gegenüber dem Erntepreis von 11 Euro je dt lagen die Kurse bei den Vorverträgen im April noch um fast zwei Euro höher. Auf niedrigstem Niveau liegen nach dem Wegfall der Intervention die Erlöse für Roggen, die mit 7,50 Euro je dt ihren Tiefpunkt erreicht haben. Weniger erhielten die Bauern auch für Futtergerste, allerdings waren die Preise zur Ernte im vergangenen Jahr wegen der Knappheit auf bis zu 10,50 Euro gestiegen und sind nun mit einem bis zwei Euro weniger wieder auf das normale Maß zurückgegangen.

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Thüringen: Gute Kirschernte im Jahr 2004

Themen: Archiv — info @ 09:08

Erfurt (agrar.de) – Für die auf Marktobstbau ausgerichteten Thüringer Obstbaubetriebe meldeten die Ernte- und Betriebsberichterstatter im Juli 2004 eine gute Kirschernte. Für Pflaumen und Birnen rechnen die Berichterstatter ebenfalls mit über dem langjährigen Mittel liegenden Erträgen.

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wurden in diesem Jahr von rund 102.700 Bäumen 930 Tonnen Süßkirschen geerntet. Diese Erntemenge entspricht in etwa dem sechsjährigen Mittel der Jahre 1998 bis 2003, verfehlt aber das hohe Vorjahresergebnis um 19 Prozent. Im Landesdurchschnitt reiften an jedem Baum 9,1 Kilogramm dieser süßen Früchte. Im Jahr 2003 trugen die Kirschbäume durchschnittlich 11,2 Kilogramm und im langjährigen Mittel der letzten sechs Jahre 9,0 Kilogramm.

Die Erträge der Sauerkirschen liegen mit 8,2 kg je Baum um ein Zehntel über dem durchschnittlichen Ertragsniveau der Jahre 1998 bis 2003 mit 7,4 kg/Baum. Das gute Vorjahresergebnis mit 9,6 kg je Baum konnte jedoch nicht erreicht werden. Die von 555.200 Bäumen erzielte Gesamtmenge von 4.553 Tonnen gelangt fast ausschließlich über Gläser, Dosen oder verarbeitet zu anderen schmackhaften Produkten an die Konsumenten.

Für die diesjährige Apfelernte ist nach den Schätzungen der Ernteberichterstatter mit einem Baumbehang von rund 11 Kilogramm zu rechnen. Damit wird die Ertragsleistung der Apfelbäume geringfügig unter langjährigen Mittel der Jahre 1998 bis 2003 mit 11,8 kg/Baum liegen. Gegenüber der guten Ernte im Jahr 2003 tragen die Apfelbäume im Marktobstanbau durchschnittlich rund 2 Kilogramm weniger Früchte. Für die 2.534.800 Apfelbäume wurde nach den ersten Schätzungen eine Gesamternte von rund 28.780 Tonnen errechnet (2003: 33.192 Tonnen).

Für Pflaumen und Zwetschen wurde nach den ersten Meldungen durch die Ernteberichterstatter in diesem Jahr ein Baumertrag von 18 kg geschätzt, gegenüber 19,8 kg im Vorjahr und 15,6 kg im Mittel der Jahre 1998 bis 2003. Von rund 83.300 Bäumen könnten damit reichlich 1.500 Tonnen geerntet werden; rund 150 Tonnen weniger als im Jahr 2003, jedoch 410 Tonnen mehr als im Durchschnitt der Jahre 1998 bis 2003.

Hohe Erwartungen werden an die diesjährige Birnenernte gestellt. Die rund 31.500 Bäume werden mit einem geschätzten Baumbehang von durchschnittlich 11,5 Kilogramm je Baum eine Erntemenge von etwa 360 Tonnen bringen, rund 120 Tonnen mehr als im Vorjahr. Bestätigt sich diese Schätzung, dann wird nicht nur die Ertragsleistung vom Vorjahr (7,5 kg/Baum) sondern auch das langjährige Mittel der Jahre 1998 bis 2003 (7,9 kg/Baum) in diesem Jahr weit überschritten.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Thüringen.

11. August 2004

DBV warnt vor Waldbrandgefahr

Themen: Archiv — info @ 16:08

Extreme Trockenheit gefährdet deutschen Wald

Berlin (agrar.de) – Durch Hitze und Trockenheit hat die Waldbrandgefahr in ganz Deutschland zugenommen. Darauf verweist der Deutsche Bauernverband (DBV) angesichts der momentanen Hitzeperiode hin. Nach Ansicht des DBV sei nicht nur der finanzielle Schaden eines Waldbrandes enorm, sondern auch die Schäden an Flora und Fauna. Immerhin sei der Wald Ergebnis der harten Arbeit mehrerer Generationen.

Besonders betroffen von der Waldbrandgefahr sind nach Angabe des Deutschen Wetterdienstes vor allem die ostdeutschen Bundesländer. So sei in Teilen Sachsens, Sachsen-Anhalts und Mecklenburg-Vorpommerns, aber auch in manchen Landkreisen Schleswig-Holsteins und Niedersachsens bereits die höchste Waldbrandwarnstufe ausgerufen worden.

Der DBV appelliert an alle Bürger, im Wald nicht zu rauchen, zu grillen, Feuer zu machen und keine glühenden oder brennenden Gegenstände aus dem Fahrzeug zu werfen. Ohnehin sei vom 1. März bis zum 30. Oktober offenes Feuer und Rauchen im Wald verboten. Erhebliche Brandgefahr berge auch das Abstellen von Fahrzeugen auf Wiesen oder Waldböden. Ebenso könnten Glasflaschen durch ihre Brennglaswirkung einen Waldbrand entfachen. Es könne nicht hingenommen werden, dass über 90 Prozent der jährlichen Brände und bis zu 99 Prozent der Schadfläche auf menschliches Verhalten zurück zu führen sei. Die Waldbesitzer seien dieser Gefahr beinahe schutzlos ausgeliefert. Laut Bundeswaldgesetz ist jedermann berechtigt, den Wald frei zu betreten. Daher betonte der DBV, dass der begrenzte Ausgleich für dieses freie Betretungsrecht, den die Waldbauern als Zuschüsse zur Waldbrandversicherung aufgrund des erhöhten Brandrisikos erhalten, nicht wie von der Politik seit Jahren praktiziert, weiter demontiert werden dürfe.

Links zum Thema Verbände.

Auktionsergebnisse Schweinebörse Nordwest

Themen: Handel,Schweine — info @ 10:08

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse Nordwest AG wurden von insgesamt 330 angebotenen Schweinen 330 Schweine verkauft, davon alle Schweine aus Deutschland zu einem Durchschnittspreis von 1,57 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,57 Euro bis 1,58 Euro.

Links zum Thema Schweine.

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