28. Mai 2004

SPD: Landwirte sollen sich am Markt ausrichten können

Themen: Archiv — info @ 10:05

Berlin (agrar.de) – Zur Debatte um den Agrarbericht 2004 und die Verabschiedung des Betriebsprämiendurchführungsgesetzes erklären die stellvertretenden Sprecherinnen der AG Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion, Jella Teuchner und Waltraud Wolff:

‚Es ist dringend erforderlich, dass die landwirtschaftliche Produktion endlich der unternehmerischen Freiheit unterliegt. Nur ein Unternehmer, der sich den tatsächlichen Marktgegebenheiten anpassen kann, hat reale Chancen. Der Agrarbericht zeigt deutlich, dass es neben der Witterung gerade die schwachen Märkte waren, die den Landwirten die Bilanz verhagelt haben. Wir brauchen eine Agrarpolitik, die den Landwirten die Freiheit gibt, auf die Entwicklungen der Märkte zu reagieren. Die EU-Agrarreform schafft dafür die Voraussetzungen.

Bund und Länder müssen gemeinsam die Chancen der Agrarreform nutzen. Am Freitag wird der Vermittlungsausschuss zur Agrarreform tagen. Der Versuch zu blockieren und möglichst wenig zu ändern schadet Landwirten. Es ist wichtig, dass ab 2005 eine marktorientierte landwirtschaftliche Produktion möglich wird!

Wir appellieren deswegen an die Länder: Lassen sie uns gemeinsam die Chance der Agrarreform nutzen, unseren Bauern auch in der Zukunft ein einträgliches Wirtschaften zu ermöglichen.‘

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