29. April 2004

Niedersachsen bleibt Agrarland Nr. 1

Themen: Archiv — info @ 15:04

Bruttowertschöpfung in 2003 am höchsten – Bayern belegt Platz zwei

Hannover (agrar.de) – Niedersachsen hat 2003 seine Führungsposition als Agrarland Nr. 1 der Bundesrepublik verteidigt. Wie das Landvolk Niedersachsen mitteilt, war die Bruttowertschöpfung der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei mit 4,16 Milliarden Euro am höchsten im Vergleich zu allen anderen Bundesländern. Gegenüber 3,96 Milliarden Euro in 2002 entspricht dies einem Zuwachs von 5,1 Prozent. Damit konnte die Land- und Forstwirtschaft in Niedersachsen die höchste Wachstumsrate im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen erzielen.

Zweitwichtigstes Agrarland war Bayern, das bis Anfang der neunziger Jahre die Führungsposition inne hatte. Für die bayrischen Landwirte ermittelte das Landesamt für Statistik eine Bruttowertschöpfung von 3,97 Milliarden Euro. Den dritten Platz belegte Nordrhein-Westfalen mit 3,12 Milliarden Euro, gefolgt von Baden-Württemberg mit 2,23 Milliarden Euro.

Deutlich geringer war die Bruttowertschöpfung der Land- und Forstwirtschaft in den anderen Bundesländern. In Schleswig-Holstein waren es 1,21 Milliarden Euro und in Rheinland-Pfalz 1,14 Milliarden Euro. In den neuen Bundesländern übernahm erstmals Mecklenburg-Vorpommern mit 1,07 Milliarden Euro den Spitzenplatz von Sachsen-Anhalt und Sachsen, die mit 941 bzw. 954 Millionen Euro Bruttowertschöpfung dicht beieinander liegen. Gleich danach folgt Brandenburg mit 933 Millionen und das Schlusslicht bildet Thüringen mit 747 Millionen Euro.

Insgesamt lag die Bruttowertschöpfung in den fünf ostdeutschen Bundesländern mit 3,57 Milliarden Euro unter dem Gesamtvolumen der niedersächsischen Bauern mit 4,16 Milliarden Euro. Bundesweit erzielte die Land- und Forstwirtschaft in 2003 eine Bruttowertschöpfung von insgesamt 21,8 Milliarden Euro, davon entfiel knapp ein Fünftel auf Niedersachsen.

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