11. März 2004

CDU/CSU: Verfehlte Hochwasserschutzpolitik auf Kosten der Landwirtschaft

Themen: Archiv — info @ 16:03

Frontalangriff auf den ländlichen Raum

Berlin (agrar.de) – Anlässlich der Verabschiedung des Gesetzesentwurfs zum vorbeugenden Hochwasserschutz durch das Bundeskabinett erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Peter Harry Carstensen, und die zuständige Berichterstatterin, Gitta Connemann:

‚Klassenziel verfehlt! Nur so lassen sich die Pläne der Bundesregierung zur Nutzung der Flächen in Überschwemmungsgebieten von Flüssen und Bächen bewerten. Ein wirksamer Hochwasserschutz wird damit nicht erreicht. Aber es wird die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe gefährdet.

Das geplante Verbot der ackerbaulichen Nutzung in Überschwemmungsgebieten hat mit Hochwasserschutz nichts zu tun. Es spricht auch gegen jede wissenschaftliche Vernunft. Denn auf Äckern kann wegen niedrigerer Abflusswerte mehr Regen versickern als auf magerem oder extensivem Grün- oder Ödland. Einmal mehr soll mit pseudowissenschaftlichen Argumenten den Landwirten ihre Produktionsgrundlage entzogen werden – mit negativen Folgen für die Natur.

Betroffen wären mit rund 900.000 Hektar etwa 7,5 Prozent des gesamten Ackerlandes in Deutschland mit einer Ertrags- und Vermögensvernichtung von rund 3,6 Milliarden Euro. Durch freiwillige Agrarumweltprogramme gemeinsam mit der Landwirtschaft kann für Boden- und Erosionsschutz in Überschwemmungsgebieten mehr getan werden.

Die vorgeschlagene Rückverlegung der Deiche kann nur als ‚volkswirtschaftlich unverhältnismäßig‘ benotet werden. Dem Hochwasserschutz ist mit der Pflege und Unterhaltung der bestehenden Deiche mehr und kostengünstiger gedient. Am wirksamsten für die Kappung von Hochwasserspitzen ist die Einrichtung von Hochwasserpoldern. Denn die Polderflächen können durchgehend ackerbaulich genutzt werden und müssen nur bei extremen Hochwasserereignissen geflutet werden.

An dem Gesetzentwurf zeigt sich deutlich, dass es nicht um die Sache geht. Vielmehr sollen Wunschvorstellungen des Naturschutzes erfüllt werden – einmal mehr auf Kosten der deutschen Landwirtschaft. Gegen diesen Frontalangriff auf den ländlichen Raum werden wir kämpfen.‘

Links zum Thema %url3%Gesetze und Verordnungen%/%, Links zum Thema %url4%Agrarpolitik%/%.

Schweizer sind skeptisch gegenüber Gentechnik

Themen: Archiv,Schweiz — info @ 15:03

Bern/Zürich (agrar.de) – Die Schweizer Bevölkerung ist in den letzten Jahren gegenüber der Gentechnik wieder skeptischer geworden. Das zeigt nach einer Meldung des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes (LID) eine Studie der Universität Zürich. Während im Jahr 2000 noch 59 Prozent von 1.000 Befragten der Meinung waren, die Gentechnik werde ihr Leben in den kommenden zwei Jahrzehnten verbessern, waren es 2002/03 nur noch 48 Prozent. 20 statt vorher 15 Prozent erwarteten eine Verschlechterung.

Gesunken ist in den letzten drei Jahren auch die Akzeptanz der Gentechnik. Nur noch 22 Prozent sind dafür (2000: 27 Prozent), während die Gegner mit 38 Prozent gleich stark blieben. 40 Prozent konnten sich weder dafür noch dagegen entscheiden oder gaben an, sich nie damit befasst zu haben.

Besonders schlecht weg kommt die Herstellung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Beinahe 60 Prozent der Befragten ist der Ansicht, dass Gentech-Food eher oder ganz überflüssig ist. Nur 10 Prozent sind voll und ganz vom Nutzen von Gentech-Food überzeugt. 58 Prozent sehen es gar als eine Gefahr für kommende Generationen. 87 Prozent gaben an, sie würden nicht einmal dann gentechnisch veränderte Lebensmittel kaufen, wenn sie im Vergleich billiger wären. Nur für 11 Prozent der Befragten wäre es wichtiger zu sparen.

Links zum Thema Biotechnologie, Links zum Land %url3%Schweiz%/%.

Gentechnikfreie Region Spreewald ab 1. April

Themen: Archiv — info @ 14:03

Eberswalde/Lübben (agrar.de) – Am 1. April 2004 soll die Selbstverpflichtung in Kraft treten, mit der landwirtschaftliche Betriebe des Spreewaldes für eine ‚Gentechnikfreie Region Spreewald‘ eintreten.

Darauf einigten sich die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion, zu der das Biosphärenreservat Spreewald am Dienstag nach Lübben eingeladen hatte. Zuvor hatten bereits zahlreiche Spreewälder Unternehmen ihre Bereitschaft erklärt, sich an der Aktion zu beteiligen. Dazu gehören mehr als 50 ökologisch wirtschaftende Betriebe in der Biosphärenregion, aber auch ‚konventionelle‘ Landwirte. Die Erklärung gilt zunächst für ein Jahr.

Die angestrebte Selbstverpflichtung sei derzeit der einzig gangbare Weg, den Einsatz der ‚Grünen Gentechnik‘ in der ökologisch sensiblen Spreewaldregion auszuschließen, so die Landwirte. ‚Das UNESCO-Biosphärenreservat wird gerade wegen seiner beispielhaften Arbeit zur Erhaltung der Artenvielfalt international geschätzt. Aber uns geht es vor allem um das Vertrauen der Verbraucher in die Produkte der Region‘, erläutert Biosphärenreservatsleiter Eugen Nowak seine Initiative. Wie Marktforschungen ergeben haben, steht die Dachmarke Spreewald heute für Natürlichkeit und Naturbelassenheit. Drei Viertel der Verbraucher übertragen dieses Image auf ihre Kaufentscheidung. Da große Teile der Bevölkerung gentechnisch veränderte Produkte ablehnen, ist eine gentechnikfreie Region Spreewald wirtschaftlich bedeutsam.

Die Selbstverpflichtung kann in der Verwaltung des Biosphärenreservates angefordert werden (Tel.: 03542-89210) bzw. im Internet heruntergeladen werden. Die unterschriebene Verpflichtung sollte bis Ende März an die Biosphärenverwaltung (Schulstr. 9, 03222 Lübbenau) zurück geschickt werden.

Anfang Januar 2004 wurde in der Uckermark die bislang größte gentechnikfreie Region ausgerufen. Mittlerweile 36 Landwirte vor allem aus dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und dem Naturpark Uckermärkische Seen verpflichten sich, auf 17.000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche keine gentechnisch veränderten Pflanzen anzubauen bzw. zu verfüttern. ‚Wir haben die Aufgabe, Gebiete mit europäischem Schutzstatus wie Flora-Fauna-Habitate oder EU-Vogelschutzgebiete zu erhalten. Deshalb begrüße ich die Selbstverpflichtung der Landwirte und hoffe auf die beispielgebende Wirkung auch in anderen Biosphärenreservaten‘, sagt Axel Vogel, Direktor der brandenburgischen Landesanstalt für Großschutzgebiete.

Links zum Thema Biotechnologie, Links zum Thema %url4%Schutzgebiete%/%.

Europas Eierkörbe werden leerer – Eierproduktion in Deutschland überproportional zurückgefahren

Themen: Archiv,Tierseuchen — info @ 11:03

Geflügelpest und verschärfte Haltungsanforderungen dezimieren die Bestandszahlen

Hannover (agrar.de) – Die Zeiten der Expansion sind offensichtlich vorbei. Viele Hühnerställe in Europa werden nicht nur leerer, sondern komplett ausgeräumt. Die Eierproduktion in Europa ist nach Angaben des niedersächsischen Landvolk-Pressedienstes seit zwei Jahren leicht rückläufig. Wie die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) in Bonn ermittelte, wurden europaweit im vergangenen Jahr mit 5,5 Mio. Tonnen (t) Eiern 2,7 Prozent weniger erzeugt als im Jahr zuvor. Ausgedehnt wurde die Eiererzeugung lediglich in Spanien, während die Geflügelpest die Eierproduktion in den Niederlanden um gut ein Drittel dezimierte. Belgien, das von der Geflügelpest ebenfalls betroffen war, meldete ein Minus von fast neun Prozent.

In Deutschland wurde die Eierproduktion aufgrund politischer Vorgaben um 5,7 Prozent überproportional zurückgefahren. Ursache dafür sind Bestandsabstockungen, die sich aus den neuen Haltungsnormen für Käfighennen ergeben, aber auch die Schließung ganzer Anlagen.

Nach ersten vorsichtigen Schätzungen haben damit die europäischen Eierproduzenten ihren klaren Exportüberschuss in der EU abgegeben. Gleichzeitig gelangten vermehrt Eier aus Spanien und Polen beispielsweise auf den deutschen Markt. Eier deutscher Erzeugung werden derzeit lediglich in die Schweiz exportiert. Während sich der tendenzielle Bestandsabbau im vergangenen Jahr unvermindert fortsetzte, registrierten Marktbeobachter eine eher stärkere Nachfrage. Aus diesem Grund wird der prognostizierte Rückgang des Pro-Kopf-Verbrauches um drei Eier auf 214 Stück im Jahr 2003 eher mit Angebotsengpässen als einem tatsächlich willentlich beeinflussten Rückgang des Verbrauchs erklärt. Mittlerweile rechnen Marktbeobachter nach den Einbrüchen durch die Geflügelpest mit einer wieder etwas ansteigenden Eierproduktion in der alten EU, die früheren Höchstbestände dürften aber kaum wieder erreicht werden.

Links zum Thema Geflügel.

Ein Bauer ernährt 140 Menschen

Themen: Archiv — info @ 10:03

Kräftiger Produktionszuwachs in 50 Jahren – Gewaltiger Strukturwandel

Hannover (agrar.de) – Vor rund 50 Jahren ernährte ein deutscher Bauer zehn Menschen, heute macht er 140 Personen satt, also 14-mal so viel. Wie das Landvolk Niedersachsen mitteilt, beweisen diese Zahlen den gewaltigen Produktionszuwachs der deutschen Landwirtschaft in den vergangenen fünf Jahrzehnten.

Damals waren noch 25 Prozent der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft tätig, dieser Anteil ist heute auf 2,4 Prozent geschrumpft. Auch die Zahl der Betriebe ging von 2,3 Mio. auf rund 390.000 Bauernhöfe in 2003 zurück. Dieser gravierende Strukturwandel führte zu einer beachtlichen Produktionsverbesserung, allerdings erkauft durch eine kräftige Ausweitung des Kapitaleinsatzes je Arbeitsplatz. In der Landwirtschaft kostet ein Arbeitsplatz rund 250.000 Euro, dagegen sind es in der übrigen Wirtschaft mit rund 130.000 Euro nur die Hälfte. Die hohen Arbeitsplatzkosten sind auf den Einsatz kapitalintensiver Produktionsmittel zurückzuführen, wie z. B. moderne Landtechnik in der Innen- und Außenwirtschaft, aber auch Dünger- und Pflanzenschutzmittel sowie hochwertiges Saatgut.

Der technische und züchterische Fortschritt sowie der gezielte Einsatz von Mineraldünger und Pflanzenschutz sind die Ursachen für beachtliche Leistungssteigerungen in der pflanzlichen und tierischen Erzeugung. Die Hektar (ha)-Erträge beim Weizen nahmen in den letzten 50 Jahren durchschnittlich von 27,3 auf rund 75 Dezitonnen (dt) pro ha zu. Bei Kartoffeln stiegen die Erträge von 224 auf über 390 dt pro ha und bei Zuckerrüben von 345 auf 570 dt pro ha. Die Milchleistung je Kuh konnte im gleichen Zeitraum von 2.480 auf rund 6.200 kg gesteigert werden. Die Legeleistung der Hennen stieg von 120 Eiern in 1950 auf rund 280 Eier im Jahr 2002.

In den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gehört Deutschland zu den drei größten Agrarproduzenten. Bei der durchschnittlichen Flächenausstattung liegen die deutschen Höfe im europäischen Vergleich dagegen nur in der Mitte. Die größten Betriebe gibt es in Großbritannien mit einer Durchschnittsgröße von über 70 ha und die kleinsten in Griechenland mit nur vier ha. In Deutschland hat der Durchschnittshof eine Größe von 36 ha, bei den Haupterwerbsbetreiben sind es allerdings deutlich über 50 ha.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik.

Niedersachsens Wälder überwiegend in Privatbesitz

Themen: Archiv — info @ 09:03

Hannover (agrar.de) – Weit über die Hälfte der Waldfläche in Niedersachsen befindet sich in Privatbesitz. Nach Ermittlungen des Landvolkverbandes liegt die Waldfläche bei 1,07 Millionen Hektar (ha). Auf den Privatwald entfallen 497.000 ha oder 46 Prozent der gesamten Waldfläche. Der Staatswald ist mit 394.000 ha, gleich 37 Prozent, beteiligt. Davon gehören dem Land 342.000 ha und dem Bund 52.000 ha. Der Rest von 184.000 ha oder 17 Prozent entfällt auf den Kör-perschaftswald. Besitzer sind hier Klosterforsten, Kommunen und Realverbände.

Links zum Thema Wald und Forst, Links zum Bundesland Niedersachsen.

10. März 2004

Auktionsergebnisse Schweinebörse Nordwest

Themen: Handel,Schweine — info @ 16:03

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse Nordwest AG wurden von insgesamt 690 angebotenen Schweinen 690 Schweine verkauft, davon 690 Schweine aus Deutschland zu einem Durchschnittspreis von 1,40 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,39 Euro bis 1,41 Euro zur Lieferung am Anfang der kommenden Woche.

Links zum Thema Schweine.

Stächele: Verbot des Ackerbaus in Überschwemmungsgebieten ist unverhältnismäßig

Themen: Archiv — info @ 16:03

Gesetz zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes im Deutschen Bundestag beschlossen

Stuttgart (agrar.de) – ‚Das pauschale Verbot des Ackerbaus in Überschwemmungsgebieten zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes ist untragbar, wenn man die Bemessungsgrenze eines hundertjährlichen Hochwassers bedenkt‘, erklärte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Willi Stächele, heute in Stuttgart.

‚Das gilt auch für die pauschal vorgegebenen Auflagen in Ausnahmefällen außerhalb der Abflussbereiche‘, betonte Stächele. Außerdem seien in den bereits vorhandenen Fachgesetzen zum Bodenschutz Vorgaben zur Verhinderung von Bodenerosion vorhanden. Auch die nach dem baden-württembergischen Wassergesetz möglichen spezifischen Anordnungen seien völlig ausreichend und würden individuelle Vorgehensweisen ermöglichen. Vergangene Woche hat der Deutsche Bundestag den vorgelegten Entwurf für ein Gesetz zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes nahezu unverändert beschlossen.

‚Es ist nicht haltbar, dass Landwirten ohne eine angemessene Entschädigung ihre Lebensgrundlage entzogen wird‘, betonte der Agrarminister. Allein in Baden-Württemberg wären ca. 95.000 Hektar Ackerland entsprechend 11 Prozent der derzeitigen Ackerfläche betroffen. Im bundesdeutschen Vergleich liegt Baden-Württemberg damit über dem Durchschnitt. 900.000 Hektar Ackerfläche sind in der Bundesrepublik von dem Verbot betroffen. Das sind etwa 7,5 Prozent des gesamten Ackerlandes. ‚Das kann zu bundesweiten Ertragsverlusten von rund 3,6 Milliarden Euro führen‘, erklärte Stächele. Auch der neu aufgenommene, von den Ländern zu regelnde Ausgleich für unzumutbare Härtefälle bringe für die Betroffenen kaum Entlastung, so Stächele. Für die Länder bedeute das nur zusätzliche Belastungen in der ohnehin schwierigen Haushaltslage.

Links zum Thema Gesetze und Verordnungen, Links zum Thema Agrarpolitik.

Fleischerzeugung in Sachsen: Leichter Anstieg gegenüber Vorjahresmonat

Themen: Fleisch,Sachsen,Statistik,Tiere — info @ 13:03

Dresden (agrar.de) – Im Januar 2004 wurden in Sachsen 5 200 Tonnen Fleisch aus gewerblichen und Hausschlachtungen erzeugt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes sind das 38 Tonnen (ein Prozent) mehr als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Von der im Januar 2004 erbrachten Fleischmenge entfallen 78 Prozent auf Schweine- und 21 Prozent auf Rindfleisch. Der Anteil an Kalb-, Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch liegt bei einem Prozent. Im Berichtszeitraum wurden 3.700 Hausschlachtungen durchgeführt. Damit blieb die Zahl der Hausschlachtungen im Vergleich zum Vorjahr konstant.

Die Rindfleischerzeugung betrug im Berichtsmonat 1.090 Tonnen. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahresmonats um 15 Tonnen (ein Prozent) unterschritten. Es wurden 1.180 Bullen und Ochsen, 2.140 Kühe und 400 Färsen geschlachtet. Diese Schlachtungen unterteilen sich in 3.200 gewerbliche und 500 Hausschlachtungen. Gegenüber dem Vorjahr ist das bei Hausschlachtungen ein Rückgang um 15 Tiere bzw. drei Prozent. Die 340 im Januar 2004 geschlachteten Kälber erbrachten eine Kalbfleischmenge von 16 Tonnen. Das sind 37 Tiere (zwölf Prozent) mehr als im Vorjahresmonat.

Die im Berichtsmonat erzeugten 4.100 Tonnen Schweinefleisch stammen aus 39. 600 gewerblichen und 2.300 Hausschlachtungen. Gegenüber Januar 2003 ist das ein Anstieg um 50 Tonnen (ein Prozent). Unter den geschlachteten Schweinen befanden sich 1.100 Spanferkel.

Außerdem wurden im Freistaat 27 Tonnen Schaffleisch durch die Schlachtung von 1.280 Schafen erzeugt. Im Vergleich zum Januar 2003 sind das sechs Tonnen Fleisch (31 Prozent) mehr. Unter den im Januar 2004 geschlachteten Schafen befanden sich 750 Hausschlachtungen. Weiterhin wurden im Berichtsmonat 41 Ziegen und 39 Pferde geschlachtet.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Sachsen.

Großhandelspreise Februar 2004: + 0,1 Prozent zum Vorjahr

Themen: Archiv — info @ 12:03

Wiesbaden (agrar.de) – Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Februar 2004 um 0,1 Prozent über dem Niveau von Februar 2003. Im Januar 2004 und im Dezember 2003 hatten die Jahresveränderungsraten + 0,4 Prozent bzw. + 1,3 Prozent betragen. Der Gesamtindex ohne Mineralölerzeugnisse erhöhte sich im Februar 2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,2 Prozent.

Im Vergleich zum Januar 2004 stieg der Index der Großhandelsverkaufspreise um 0,3 Prozent. Ohne Mineralölerzeugnisse lag der Großhandelspreisindex um 0,4 Prozent über dem Stand des Vormonats. Binnen Monatsfrist erhöhten sich vor allem die Preise für Tomaten (+ 10,7 Prozent), lebende Schweine (+ 10,2 Prozent), Rohkaffee (+ 7,8 Prozent), Schweinefleisch (+ 6,9 Prozent) sowie für Bananen (+ 4,7 Prozent). Dagegen verbilligten sich frische Eier (- 6,6 Prozent) und Zitrusfrüchte (- 5,1 Prozent).

Starke Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahr gab es im Februar 2004 u.a. bei Getreide (+ 38,2 Prozent), Kartoffeln (+ 34,0 Prozent), frischen Eiern (+ 22,7 Prozent), Futtermitteln (+ 12,2 Prozent) sowie bei Tomaten (+ 12,0 Prozent). Dagegen waren u.a. Fische und Fischerzeugnisse (- 19,2 Prozent), leichtes Heizöl (- 17,1 Prozent), Rohkaffee (- 10,0 Prozent) und Bananen(- 7,6 Prozent) billiger als vor einem Jahr.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik.

Seiten: << 1 2 3 ...6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 >>



   (c)1997-2017 @grar.de