31. März 2004

Tierschlachtungen in Brandenburg nehmen zu

Themen: Fleisch,Statistik,Tiere — info @ 13:03

Potsdam (agrar.de) – Nach vorläufigen Informationen des Landesbetriebes für Datenverarbeitung und Statistik wurden im Jahr 2003 rund 63.200 Rinder gewerblich geschlachtet, die Anzahl stieg damit um etwa 3 Prozent gegenüber dem Jahr 2002. Dies ist besonders auf die größere Anzahl an geschlachteten Kühen (+ 16 Prozent) zurückzuführen. Die Hausschlachtungen von Rindern sanken dagegen 2003 um nicht ganz 3 Prozent auf 2.900 Tiere.

Im Jahr 2003 wurden mit über 1,1 Millionen Schweinen gut 3 Prozent mehr als im Jahr 2002 gewerblich geschlachtet. Darüber hinaus fanden mehr als 20.000 Hausschlachtungen statt, was im Vergleich zum Jahr 2002 einem Rückgang von über 3 Prozent entspricht.

Leicht rückläufig ist die Zahl der gewerblich geschlachteten Schafe auf fast 50.400 Tiere (- 1 Prozent im Vergleich zu 2002). Die Zahl der Hausschlachtungen blieb mit etwa 850 konstant. Die Bedeutung der Schaffleischproduktion war damit auch im Jahr 2003 verschwindend gering.

Aufgrund der gestiegenen Zahlen an geschlachteten Tieren ergaben sich gegenüber dem Vorjahr höhere Schlachtmengen (einschließlich Hausschlachtungen) von gut 20.500 Tonnen Rindfleisch insgesamt (+ 4 Prozent) und zirka 101.800 Tonnen Schweinefleisch insgesamt (+ 3 Prozent). Die Schweinefleischimporte aus Dänemark sind 2003 um 18 Prozent gestiegen. Der produzierte Schweinefleischanteil an der Gesamtfleischproduktion (ohne Geflügelfleisch) beläuft sich auf über 82 Prozent. Der Rindfleischanteil blieb bei etwas unter 17 Prozent.

Mit fast 53.200 Tonnen Geflügelfleisch erhöhte sich die produzierte Menge im Vergleich zu 2002 um 12 Prozent. Damit wurde das beste Ergebnis der letzten 14 Jahre nachgewiesen. Hauptsächlich wurden Masthähnchen und Enten produziert. Mit der verstärkten Produktion von Geflügelfleisch werden die veränderten Verbraucheransprüche auch in Bezug auf ein gestiegenes Gesundheitsbewusstsein berücksichtigt.

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