26. Februar 2004

DBV zur Agrarreform: Betriebe brauchen Planungssicherheit

Themen: Archiv — info @ 14:02

Deutscher Bauernverband fordert Aufklärung bei EU-Kommission

Berlin (agrar.de) – Bei der Einführung der entkoppelten Betriebsprämie 2005 treten nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) weiter Unstimmigkeiten zwischen der EU-Kommission und der Bundesregierung auf. So ist zurzeit strittig, wie die Zahlungsansprüche je Hektar im geplanten Kombimodell konkret berechnet werden sollen.

Nach der EU-Verordnung können für Dauergrünland und Ackerflächen unterschiedliche Werte ‚pro Einheit‘ festgesetzt werden. In Deutschland plant der Bund, den Betrieben unterschiedlich hohe Zahlungsansprüche für Acker- und Dauergrünland zuzuteilen. Dieser Spielraum ist jedoch aus Sicht des DBV nicht in der Verordnung gegeben. Vielmehr ergebe sich nach dem deutschen Gesetzentwurf der Wert der Zahlungsansprüche durch Division des Referenzbetrages durch die gesamte Hektarzahl. Außerdem sei die Differenzierung zwischen Acker- und Grünlandprämie nur als Verteilungsschlüssel für die Ermittlung des Referenzbetrages zu sehen und unterschiedlich hohe Zahlungsansprüche für Acker- und Grünlandflächen seien nicht zulässig.

Vor diesem Hintergrund bat der Generalsekretär des DBV, Dr. Helmut Born, den Stellvertretenden Generaldirektor der Generaldirektion Landwirtschaft der Europäischen Kommission, Dr. Dirk Ahner, in einem Schreiben um Klärung. Eine Klarstellung sei insbesondere aufgrund der vor allem symbolischen Rolle einer angeblichen Grünlandprämie in der deutschen Diskussion bedeutend. Zudem bräuchten die Betriebe Planungssicherheit.

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BBV zur EU-Osterweiterung: Fairen Wettbewerb und konsequenten Verbraucherschutz sicherstellen

Themen: Archiv — info @ 14:02

München (agrar.de) – Auf konsequenten Verbraucherschutz und fairen Wettbewerb bei der bevorstehenden EU-Osterweiterung hat der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), Gerd Sonnleitner, in einem Schreiben an Bayerns Verbraucherminister Werner Schnappauf gedrängt. Im gemeinsamen Binnenmarkt müssten für die Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln gleiche Standards gelten.

In einer Stellungnahme des BBV-Präsidiums zur EU-Osterweiterung hätten sich die bayerischen Bauernfamilien für gleiche Rahmenbedingungen in den ‚alten‘ und ’neuen‘ Mitgliedstaaten ausgesprochen, betonte Sonnleitner in dem Brief an Verbraucherminister Schnappauf. Die EU-Osterweiterung bedeute eine große Herausforderung für die Europäische Union. Die bayerischen Bauernfamilien würden sich dieser Herausforderung stellen in dem Bewusstsein, dass es um Frieden, Freiheit und Stabilität in Europa gehe.

Zwei zentrale Anliegen der bayerischen Bäuerinnen und Bauern seien deshalb fairer Wettbewerb und konsequenter Verbraucherschutz. ‚Wenn in einem gemeinsamen Binnenmarkt nur Produkte miteinander konkurrieren, die unter EU-Standards erzeugt und verarbeitet werden, dann herrscht fairer Wettbewerb. Und gleichzeitig weiß jeder Verbraucher, dass alle Waren, die verkauft werden, diese europäischen Standards erfüllen‘, betonte Sonnleitner gegenüber Schnappauf.

Nicht alles im grünen Bereich

Der aktuelle Fortschrittsbericht der EU-Kommission zeige jedoch, dass in den Beitrittsländern noch nicht alles im ‚grünen Bereich‘ sei. Insbesondere bei der Überwachung der EU-Standards bei Tier- und Umweltschutz, Hygiene und Lebensmittelsicherheit gebe es noch erhebliche Defizite. In einigen Bereichen werde den Beitrittskandidaten von der EU Übergangsfristen von bis zu drei Jahren eingeräumt.

Dies sei mit der Auflage verbunden, dass Produkte, die nicht unter EU-Standards erzeugt werden, nur auf dem lokalen Markt der Beitrittsländer angeboten werden dürfen. Auf den europäischen Binnenmarkt dürften diese Produkte jedoch nicht gelangen.

Dies im tagtäglichen Alltag des Güterverkehrs tatsächlich zu gewährleisten, liege in der klaren Verantwortung der EU-Kommission, der Regierungen der Beitrittsländer und der Bundesregierung, aber auch in den Händen der Bayerischen Staatsregierung, stellte das Präsidium in seiner Stellungnahme fest.

BBV-Präsident Sonnleitner bat Verbraucherminister Schnappauf deshalb, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um sowohl Verbraucher als auch Bauernfamilien zu schützen. Ihn interessiere dabei besonders die Vorgehensweise, beispielsweise wie und wo Kontrollen durchgeführt werden.

Fachtagung zur Osterweiterung

Die Fachtagung des Bayerischen Bauernverbandes zur EU-Osterweiterung am 8. März 2004 in Herrsching beschäftigt sich mit den Märkten in den Beitrittsländern und mit den Strategien und Konzepten von Unternehmen der Ernährungswirtschaft. Ein zentrales Thema ist außerdem, welche Standards im Warenverkehr der Agrar- und Ernährungswirtschaft gelten und wie die Einhaltung sichergestellt werden soll. Veranstaltungsort ist die Bildungsstätte des BBV, Rieder Straße 70, Herrsching, Tel. 08152-938-000.

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Ölpflanzenanbau in Bayern

Themen: Archiv — info @ 11:02

München (agrar.de) – In Bayern wurden nach Angaben des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) im vergangenen Jahr insgesamt 161.500 Hektar Raps angebaut, davon knapp 38.000 Hektar Raps als nachwachsender Rohstoff.

Auf Stilllegungsflächen haben im Jahr 2003 mehr als 10.000 Betriebe in Bayern über 41.000 ha nachwachsende Rohstoffe angebaut. Davon überwiegen die Ölpflanzen mit deutlich über 90 Prozent: 37.513 ha Winterraps, 796 ha Sommerraps, 414 ha Sonnenblumen und 11 ha Öllein.

Pro Jahr werden in Bayern rund 83.000 Tonnen Biodiesel produziert: die Anlage in Ochsenfurt erzeugt 75.000 Tonnen, in Mainburg entsteht aus Rapsöl 8.000 Tonnen Biodiesel. Zwischenzeitlich besitzt Deutschland eine Produktionskapazität von 1,06 Mio. Tonnen und verbrauchte 2003 rund 650.000 Tonnen Biodiesel.

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Umweltverträgliche Nutzung von Wirtschaftsdüngern auf neuen Wegen

Themen: Archiv — info @ 11:02

Neue Nährstoffbörse NRW vorgestellt – WLV-Präsident Möllers: Konzept des landwirtschaftlichen Berufsstandes in Zusammenarbeit mit dem NRW-Landwirtschaftsministerium

Münster (agrar.de) – Ein nachhaltiger Umgang mit Nährstoffen aus Wirtschaftsdüngern – Zu diesem Zweck hat der landwirtschaftliche Berufsstand die neue Nährstoffbörse NRW entwickelt, die nach Mitteilung des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) am 24. Februar in Münster auf Gut Havichhorst vorgestellt wurde. Wie WLV-Präsident Franz-Josef Möllers vor zahlreichen Vertretern aus Landwirtschaft und Verwaltung, darunter NRW-Staatssekretär Dr. Thomas Griese sowie Friedhelm Decker, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes, erläuterte, sei es in dieser wichtigen Frage zu einem gemeinsam abgestimmten Vorgehen des gesamten landwirtschaftlichen Berufsstandes mit dem NRW-Landwirtschaftsministerium gekommen.

Inhalt der Nährstoffbörse NRW sei, so Präsident Möllers, die gezieltere Verteilung der Nährstoffe aus Wirtschaftsdüngern in Regionen mit geringer Viehhaltung. Der Transfer der Nährstoffe werde bei diesem Verfahren in einer Zentralen Datenbank gespeichert. ‚Die heutige Vorstellung der Nährstoffbörse ist ein entscheidender Schritt zur Etablierung eines umfassenden Nährstoffmanagements in Nordrhein-Westfalen. Dies ist ein Erfolg der konstruktiven Zusammenarbeit aller Beteiligten‘, betonte Staatssekretär Dr. Griese. Die Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen sei geprägt durch regional sehr unterschiedliche Schwerpunkte: Ackerbauregionen mit nur geringer Viehhaltung stünden Regionen mit traditionell sehr hoher Viehdichte gegenüber. Einem hohen Nährstoffanfall über Wirtschaftsdünger auf der einen stehe ein hoher Nährstoffbedarf auf der anderen Seite gegenüber. Gerade in den viehdichten Gebieten stünden zukunftsfähigen Betrieben landwirtschaftliche Flächen zur innerbetrieblichen Verwertung ihrer Wirtschaftsdünger zu wirtschaftlich vertretbaren Preisen nicht ausreichend zur Verfügung. Diese Nährstoffflüsse sinnvoll zu lenken bedeute Nährstoffmanagement.

Landwirtschaft sei in der Vergangenheit im Zusammenhang mit der Tierhaltung kritisch betrachtet worden, so Möllers. Hintergrund war oftmals das Verhältnis zwischen Nährstoffen aus der Tierhaltung und der zur Verfügung stehenden Fläche gewesen. Daher gehe es dem Berufsstand bei der neuen Nährstoffbörse NRW neben dem Schutz der Umwelt, der Böden und Gewässer nicht zuletzt auch um die Akzeptanz in der Gesellschaft für die moderne landwirtschaftliche Wirtschaftsweise sowie um die Entwicklungsmöglichkeiten für die heimischen Veredlungsbetriebe.

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Nationale Milchprämienverordnung tritt am 1. März in Kraft

Themen: Archiv — info @ 11:02

DBV begrüßt Erhöhung der Ergänzungszahlung

Berlin (agrar.de) – Die nationale Verordnung zur Durchführung der Milchprämienregelung wird am 1. März 2004 in Kraft treten und wurde als so genannte Eilverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates verkündet. Darauf weist der Deutsche Bauernverband (DBV) hin.

Der DBV begrüßt es, dass das Bundeslandwirtschaftsministerium seiner Forderung nachgekommen ist, die Ergänzungszahlung zur Milchprämie auf die Milchquote der Milcherzeuger zu verdicken. Die Ergänzungszahlung zur Milchprämie je Kilogramm prämienberechtigte Referenzmenge für das Jahr 2004 erhöht sich damit von 0,366 Cent je Kilogramm auf 0,367 Cent je Kilogramm.

Laut DBV müssen die Milcherzeuger bis zum 15. Mai 2004 ihren Antrag auf Milchprämie bei der zuständigen Landesstelle stellen. Der Milchprämienantrag muss die Art der Referenzmengen und im Falle von Anlieferungsreferenzmengen die Lieferantennummer, sowie Name und Anschrift der Molkerei enthalten. Die Milchprämie und die Ergänzungszahlung zur Milchprämie werden nach abgeschlossener Kontrolle der Beihilfevoraussetzungen von der Landesstelle festgesetzt und zwischen dem 1.12. und dem 30.06. des Folgejahres ausgezahlt.

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Milch: Superabgabe kaum noch abwendbar

Themen: Archiv,Milch — info @ 10:02

Hannover (agrar.de) – Die deutschen Milcherzeuger werden nach Einschätzung des niedersächsischen Landvolk-Verbandes die Zahlung einer Superabgabe kaum noch abwenden können. Bis Ende Januar wurden nach ersten vorläufigen Schätzungen die Quoten um mehr als ein Prozent überliefert. Wie der Landvolk-Pressedienst mitteilt, haben die Milchvieh haltenden Landwirte die Erzeugung im Januar zwar leicht gedrosselt, allerdings hat sich die Überlieferung in den letzten Monaten des Jahres 2003 bereits auf ein recht beträchtliches Pensum summiert. Die Landwirte müssten in den Monaten Februar und März die Milchanlieferung an die Verarbeitungsunternehmen um satte acht Prozent reduzieren, um die Superabgabe für das laufende Milchwirtschaftsjahr (1.4. bis 30.3.) aus der Welt zu schaffen. Da die Milcherzeugerpreise ohnehin weiter unter Druck stehen, sollten die Erzeuger ihr Augenmerk jetzt noch auf eine Reduzierung der Superabgaben richten.

Niedersachsen ist an der bundesdeutschen Milchproduktion zu etwa einem Fünftel beteiligt und dürfte daher auch die Zahlung der Superabgaben in dieser Höhe schultern müssen. Zuletzt war die Zahlung für zuviel gelieferte Milch im Jahr 2001/02 in Höhe von 50 Mio. Euro fällig, ein Jahr zuvor wurden sogar 90 Mio. Euro aus Deutschland an die EU-Kasse abgeführt.

Milchpreis erreicht Tiefststand seit 1990

Die Stimmung unter den Milcherzerzeugern ist gedrückt, und das hat handfeste Gründe: Die Auszahlungspreise sind kräftig zurück gegangen. Nach einer Aufstellung der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen erhielten die Landwirte im vergangenen Jahr im Milchland Niedersachsen landesweit im Schnitt 27,04 Cent/kg, das war der niedrigste Auszahlungspreis seit 1990. Anfang der 90er Jahre pendelte der Auszahlungspreis zwischen 30,09 und 31,50 Cent/kg, er sackte dann 1996 schon einmal auf 27,78 Cent/kg ab. Das Jahr 2001 hebt sich aus Erzeugersicht positiv von allen anderen Jahren ab, die Landwirte konnten bei Auszahlungspreisen von 32,12 Cent/kg betriebswirtschaftlich gesehen ‚aufatmen‘. Allerdings war das Preishoch nur von kurzer Dauer, die Preise stürzten danach recht rapide ab. Eine Besserung ist derzeit schon allein aufgrund der politischen Vorgaben aus Brüssel kaum in Sicht, da die EU-Agrarminister bereits eine weitere Senkung der Milchpreise beschlossen haben.

Die Verbraucher profitieren im Gegenzug von günstigen Lebensmittelpreisen. Ein Stück Butter beispielsweise kostet heute im Einzelhandel mit 0,86 Cent fast 50 Cent weniger als vor knapp 25 Jahren. Mit rund 1,30 Euro für das 250-Gramm-Päckchen war der Brotaufstrich im Jahr 1980 auf der Preisskala am oberen Ende angelangt. In der jüngsten Vergangenheit dagegen haben gerade Milchprodukte die Teuerungsrate gedämpft. Erhebliche Sorgen bereitet den Landwirten dabei die ‚Schnäppchenmentalität‘ mancher Anbieter, die hochwertige Lebensmittel regelrecht verramschen.

Links zum Thema Milchquoten und -börsen, Links zum Bundesland Niedersachsen.

Landwirtschaft kapitalintensives Gewerbe

Themen: Archiv — info @ 10:02

Hoher Produktivitätsfortschritt in der Landwirtschaft

Bonn (agrar.de) – Gemessen an der Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen hat der landwirtschaftliche Sektor in Deutschland seine Produktivität in den vergangenen zehn Jahren um 60 Prozent gesteigert. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn mitteilt, ist der Anstieg der Produktivität in der übrigen Wirtschaft von einem allerdings deutlich höheren Niveau ausgehend wesentlich schwächer ausgefallen. Im produzierenden Gewerbe ist die Produktivität im letzten Jahrzehnt nur um 25 Prozent gestiegen, im Baugewerbe ist sie sogar leicht zurückgegangen. Möglich wurde dies durch leistungsstärkere Maschinen, bessere Düngung und Pflanzenschutzmittel und beispielsweise neue Getreidesorten sowie bessere Produktionsmethoden. Der Einsatz dieser kapitalintensiven Produktionsmittel ging auf Kosten der Arbeitsplätze.

Der hohe Produktivitätsfortschritt in der deutschen Landwirtschaft wurde allerdings erkauft durch eine kräftige Ausweitung des Kapitalstocks. Wird das gesamte in Produktionsanlagen gesteckte Vermögen der Landwirtschaft (ohne Grund und Boden) auf die Zahl der Erwerbstätigen umgelegt, kostet heute ein Arbeitsplatz in der Landwirtschaft rund eine Viertel Million Euro. Im produzierenden Gewerbe sind die Arbeitsplatzkosten nur halb so hoch. Damit produziert die Landwirtschaft erheblich kapitalintensiver als weiter Bereiche der übrigen Wirtschaft.

Wieder der Rheinische Landwirtschafts-Verband weiter mitteilt, war das nicht immer so. 1960 war die Kapitalintensität der Arbeitsplätze mit umgerechnet 37.000 Euro je Arbeitsplatz in der Landwirtschaft nur geringfügig höher als in der übrigen Wirtschaft mit rund 34.000 Euro.

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Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Lebensmittelwirtschaft

Themen: Archiv — info @ 09:02

Nürnberg (agrar.de) – Im Rahmen eines Seminars, das am 20. Februar 2004 auf der BIOFACH in Nürnberg stattfand, diskutierten 25 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Politik und Administration die Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Lebensmittelwirtschaft. Das Seminar ist Teil des Europäischen Forschungsvorhabens Marketing Sustainable Agriculture (SUS-CHAIN). Deutsche Partnerinstitute sind das Institut für Ländliche Strukturforschung (IfLS) Frankfurt vertreten durch Dr. Karlheinz Knickel und Ecozept Freising/Montpellier vertreten durch Dr. Burkhard Schaer.

Den Ausgangspunkt für das Seminar bildeten die Ergebnisse einer Status-quo-Analyse, in der die SUS-CHAIN-Wissenschaftler einen Überblick über Nachhaltigkeitsansätze in der europäischen Lebensmittelwirtschaft geben. Eine zentrale Frage war, wie das abstrakte Konzept der Nachhaltigkeit in konkrete Maßnahmen umzusetzen ist und wie es in der Lebensmittelvermarktung vorangetrieben werden kann.

Die Zusammenfassung der Ergebnisse der Status-quo-Analyse und der Diskussionen sind jetzt online verfügbar.

Links zum Thema %url3%Lebensmittelqualität und Kontrolle%/%.

Hessen: CDU und Bauernverband wollen gentechnikfreie Zonen verhindern

Themen: Gentechnik,Hessen — info @ 09:02

Wiesbaden (agrar.de) – Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen kritisiert den Versuch des hessischen Bauernverbandes (HBV), gentechnikfreie Zonen in Hessen zu verhindern. In der Rhön, wo sich der Kreisbauernverband zunächst positiv zu einer gentechnikfreien Zone geäußert hatte, ist er wohl von der Spitze des HBV zurückgepfiffen worden. ‚Offenbar überwiegt in der Führungsspitze des Bauernverbandes, allen voran bei dem Vorsitzenden Heinz Christian Bär, die dogmatische Ansicht, Gentechnik stelle die Zukunft der Landwirtschaft dar‘, kritisiert der agrarpolitische Sprecher der Grünen, Martin Häusling.

Danach stelle sich die Spitze des Bauernverbandes gegen die überwiegende Mehrheit seiner Mitglieder. Die einzigen Befürworter des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen unter den Landwirten seien die wenigen Großbetriebe in Hessen. Diese erhofften sich so einen betriebswirtschaftlichen Vorteil. Auch die überwiegende Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher lehnt gentechnisch veränderte Lebensmittel ab.

‚Die Hessen-CDU und die Spitze des Bauernverbandes machen mit ihrer rein ideologischen Sichtweise gemeinsame Sache anstatt die Meinung ihrer Mitglieder zu vertreten und auf den Markt zu reagieren, der Produkte ohne Gentechnik haben will. Die CDU-geführte Regierung von Baden-Württemberg und die bayerische CSU-Fraktion haben klar Stellung für die Einrichtung von gentechnikfreien Zonen bezogen. Wir fordern Minister Dietzel und den Hessischen Bauernverband auf, sich die dortige Haltung zu eigen zu machen‘, so Martin Häusling.

Links zum Thema Agrarpolitik, Links zum Bundesland Hessen.

25. Februar 2004

Auktionsergebnisse Schweinebörse Nordwest

Themen: Handel,Schweine — info @ 14:02

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse Nordwest AG wurden von insgesamt 480 angebotenen Schweinen 480 Schweine verkauft, davon 480 Schweine aus Deutschland zu einem Durchschnittspreis von 1,38 Euro/kg SG in einer Spanne von 1,36 Euro bis 1,39 Euro zur Lieferung am Anfang der kommenden Woche.

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