23. Februar 2004

Bayern legt beim Öko-Landbau weiterhin zu

Themen: Archiv — info @ 11:02

Nürnberg (agrar.de) – Der ökologische Landbau in Bayern wächst weiterhin kontinuierlich an. Wie Landwirtschaftsminister Josef Miller anlässlich der BioFach 2004 in Nürnberg mitteilte, hat sich die Anzahl der ökologisch wirtschaftenden und nach der EG-Ökoverordnung kontrollierten Betriebe im vergangenen Jahr um 9,22 Prozent auf insgesamt 4.622 erhöht. Gleichzeitig hat sich die ökologisch bewirtschaftete Fläche 2003 um 9,45 Prozent auf nunmehr 127.151 Hektar vergrößert.

An dieser Entwicklung hat nach Auffassung des Ministers die Staatsregierung einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet. Miller unterstrich, dass Bayern hier eine Vorreiterrolle übernommen hat und sich bereits seit 1978 massiv für den ökologischen Landbau einsetzt. Bis heute unterstütze man den ökologischen Landbau in vielen Bereichen. Bei der flächenbezogenen Förderung liegt Bayern ebenfalls an der Spitze: Pro Hektar erhält der Betrieb 255 Euro. Insgesamt wurden im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms 2003 rund 25 Millionen Euro an Ökobetriebe ausgezahlt. Miller erinnerte aber auch an die intensive Forschungs- und Beratungsarbeit, die der Freistaat im Bereich des ökologischen Landbaus leistet.

Nicht zuletzt aber hängt der Erfolg der Öko-Bauern von der Vermarktung ab. Daher ist es für Miller nur folgerichtig, dass sich der Freistaat auch hier engagiert. Mit insgesamt 60 000 Euro wird die Beteiligung bayerischer Betriebe auf der BioFach 2004 unterstützt. Wesentlicher Teil der Messepräsentation das bayerische Ökoprogramm ‚Öko-Qualität garantiert‚. ‚Gerade der Käufer ökologischer Produkte legt großen Wert auf regionale Herkunft‘, betont der Minister. Im Gegensatz zu den deutlich geringeren Anforderungen des Bundes- und des EU-Ökosiegels setzt Bayern auf höhere Standards und Herkunftsinformation.

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