15. Dezember 2003

Weinernte 2003: sächsischer Wein mit Superqualtät

Themen: Anbauflächen,Erntebericht,Statistik,Wein — info @ 13:12

Dresden (agrar.de) – Die Weinernte 2003 war für sächsische Winzer hinsichtlich der Qualität ein Superjahr, so Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath. Knapp drei Viertel der Ernte (10.586 Hektoliter) seien für Qualitätswein mit Prädikat geeignet. Einen so hohen Anteil Spitzenweine gab es in Sachsen noch nie. Insgesamt beläuft sich der Weinertrag auf 15.046 Hektoliter. Das ist etwas mehr, als aufgrund der extremen Trockenheit prognostiziert worden war. Der Ertrag entspricht dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre, liegt aber rund ein Viertel unter den sehr guten Jahren 1998 – 2000.

Bisheriger Spitzenreiter in punkto Qualität war der Jahrgang 1999 mit reichlich 9.000 Hektoliter Prädikatswein, das entsprach etwa der Hälfte der damaligen Ernte.

Der Rotweinanteil lag in diesem Jahr bei 16 Prozent und damit ähnlich wie im Vorjahr. Absolut ist die Menge mit 2.360 Hektoliter aber geringer als im Vorjahr (2002: 2.907 hl). Mit 450 Hektar Anbaufläche ist das sächsische Weinanbaugebiet eines der kleinsten in Deutschland. Rund 215 Hektar werden nach den Richtlinien des kontrolliert umweltschonenden Weinbaus bewirtschaftet. Vorwiegend angebaut werden in Sachsen die Rebsorten Müller-Thurgau, Riesling, Weißburgunder und als wichtigste Rotweinsorte der Spätburgunder.

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