04. November 2003

Mecklenburg-Vorpommern: Mehr als 500 Betriebe erhalten Dürrehilfe

Themen: Archiv — info @ 16:11

Bewilligungsbescheide werden in dieser Woche zugestellt

Schwerin (agrar.de) – Mehr als 500 Betriebe im Land erhalten noch in diesem Jahr finanzielle Unterstützung durch das Landwirtschaftsministerium zur Milderung der finanziellen Folgen durch die langanhaltende sommerlichen Trockenheit. ‚Wir sind in der Lage, mit der Dürrehilfe, die am stärksten betroffenen Betriebe im Land zu unterstützen‘, sagte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD). Das Land zahlt insgesamt 5,8 Mio. Euro an Dürrehilfe aus, die je zur Hälfte vom Bund und vom Land getragen werden.

Die Antragsprüfungen und Auszahlungsmodalitäten sind in enger Zusammenarbeit mit den berufsständischen Vertretern vorgenommen worden. In Anbetracht der begrenzt verfügbaren Haushaltsmittel kann nicht jeder Antrag in voller Höhe bedient werden. ‚Die kleinen Betriebe und solche mit besonders hohen Ertragsausfällen werden besonders berücksichtigt‘, betont Minister Backhaus.

‚Mit einer Kofinanzierungs-Zusage von 2,9 Mio. Euro war das Land Mecklenburg-Vorpommern bereits an seine finanziellen Grenzen gestoßen‘, begründet Minister Backhaus, dass keine weitere Mittelaufstockung vorgenommen wurde. Er selbst sei von dem hohen Antragsvolumen überrascht. Dies gelte vor allem für den Futterbau. Zwei von drei Anträgen kamen aus diesem Bereich. Bei der Erntevorausschätzung war dies so noch nicht zu erkennen gewesen. ‚Die Bewilligungsbescheide werden den Landwirten noch in dieser Woche zugestellt‘, betont er.

Nach einer Verwaltungsvereinbarung des Landes und des Bundes konnten alle Betriebe, die Erlösausfälle in Höhe von 30 Prozent, bzw. von 20 Prozent in benachteiligten Gebieten zu beklagen hatten, Dürrehilfe beantragen. Ausgegangen wurde dabei vom Bereinigten Betriebsertrag. Die Verluste müssen dabei auf Einbußen bei den Naturalerträgen bei Getreide oder Ölfrüchten oder bei der Bodenproduktion insgesamt, das heißt auch im Futterbau, aufgrund der Trockenheit zurückzuführen sein. Dabei wird das aktuelle Jahr mit den drei vorhergehenden Jahren verglichen.

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In Sachen Gen-Pflanzen wollen europäische Regionen Wahlfreiheit

Themen: Archiv — info @ 16:11

Kiel (agrar.de) – Neun europäische Regionen machen mobil gegen Brüssels Politik zur Gentechnik in der Landwirtschaft. Schleswig-Holstein unterzeichnete heute in Brüssel die Erklärung zur ‚Koexistenz von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen mit konventionellen und ökologischen Kulturen‘. Die Erklärung wird von insgesamt neun Regionen in der Europäischen Union getragen: Neben Schleswig-Holstein sind dies Aquitaine in Frankreich, Baskenland in Spanien, Limousin in Frankreich, Oberösterreich und Salzburg in Österreich, Thrace-Rodopi in Griechenland, die italienische Toskana und Wales im Vereinigten Königreich.

Die neun Regionen fordern von den Europäischen Institutionen die Chance auf Koexistenz von Landwirtschaftsformen mit und ohne Gentechnik. Sie setzen sich für das Verursacherprinzip (‚polluter pays‘) bei Verunreinigungen durch gentechnisch veränderte Organismen (GVO) und Maßnahmen zur Reinhaltung von Saatgut ein. Hauptanliegen ist, dass die Regionen selbst bestimmen können, inwieweit bei ihnen gentechnisch verändertes Saatgut angebaut werden darf oder nicht.

Hintergrund ist die Umsetzung der Empfehlungen der EU-Kommission vom 23. Juli 2003 zur Koexistenz. In der Bundesrepublik soll mit Hilfe der ‚Guten Landwirtschaftlichen Praxis‘ geregelt werden, dass das Auskreuzen von Transgenen minimiert wird.

Minister Müller: ‚Letztlich brauchen wir jetzt eine EU-weit harmonisierte Regelung zur Koexistenz, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden. Sonst kommt es zwangsläufig bei 15 und bald 28 Mitgliedstaaten zu unterschiedlichen Regelungen, mit denen niemand gedient ist.‘ Auch die Kommission hat ihr letztes Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen.

Ziel der Initiative sei nicht, Schleswig-Holstein zu einer gentechnikfreien Region zu machen. Wenn aber die Beteiligten dies in Teilregionen selbst wollen, spricht nichts dagegen. ‚Wir werden die weitere Entwicklung mit Interesse begleiten‘, kündigte Minister Müller an.

Schleswig-Holstein hatte am 11. Juli 2003 einen Entwurf für die Novellierung des Gentechnikgesetzes in den Bundesrat eingebracht, der mit den Forderungen der Regionen im Wesentlichen deckungsgleich ist. Minister Müller: ‚Wir fühlen uns auf dem von uns eingeschlagenen Weg von den anderen Regionen in Europa sehr unterstützt.‘

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Hessen: Wildschweinepest-Verdacht im Kreis Odenwald nicht bestätigt

Themen: Hessen,Schweinepest,Tierseuchen — info @ 15:11

Schutzmaßnahmen werden aufgehoben

Wiesbaden (agrar.de) – Im Falle des Schweinepestbefundes bei einem Wildschwein im Odenwald haben die zur Abklärung durchgeführten Untersuchungen sowie die Nachuntersuchungen, die auch in der Bundesforschungsanstalt Riems durchgeführt wurden, ergeben, dass die im Odenwald getroffenen Schutzmaßnahmen früher als erwartet aufgehoben werden können. Der positive Untersuchungsbefund hat sich nach einer Meldung des Ministeriums für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz nicht bestätigt, sodass die vorsorglich angeordnete Sperre der schweinehaltenden Betriebe im 10 km-Radius um den Erlegungsort im Odenwaldkreis mit sofortiger Wirkung aufgehoben wird.

Als Bilanz des Geschehens im Odenwald sei festzustellen, dass durch ein Höchstmaß an Kooperation der betroffenen Landwirtschaft und der tatkräftigen Mithilfe der Jägerschaft gute Aussichten bestehen, einer bedrohlichen Situation für die hessische Landwirtschaft wirksam begegnen zu können. Es wird weiter darauf hingewiesen, dass trotz der Aufhebung der Sperrmaßnahmen weiterhin die Gefahr einer Seucheneinschleppung bestehe, sodass Landwirtschaft und Jägerschaft weiterhin aufgerufen sind, in ihren Anstrengungen zur Seuchenprävention nicht nachzulassen.

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Bauernbund für Flächenprämien bei Agrarreform;

Themen: Archiv,Rinder,Statistik — info @ 12:11

Kombimodell brauchbarer Kompromiss

Belsdorf (agrar.de) – ‚Das von der EU-Kommission vorgeschlagene Standardmodell einer Betriebsprämie muss verhindert werden. Wir fordern daher den Bund und die Länder auf, einen gangbaren Kompromiss zu finden. Der Deutsche Bauernbund sieht in dem Kombimodell einen Weg, möglichst bald zu einer Lösung zu kommen. Vor diesem Hintergrund geben wir unsere Stellungnahme zu den Agrarreformvorschlägen ab,‘ so der Präsident des Deutschen Bauernbundes, Kurt-Henning Klamroth nach einer Bauernbund Vorstandssitzung.

1. Der DBB lehnt das Fischler-Standardmodell einer Betriebsprämie für Deutschland ab. Das Modell einer Betriebsprämie bietet eine Vielzahl von Nachteilen. Die gesellschaftliche Akzeptanz für Prämienzahlungen an die Landwirtschaft wäre in Frage gestellt. Juristische Streitigkeiten, welche Prämienrechte auf welchen Flächen liegen, wären vorprogrammiert. Der Strukturwandlungsprozess würde zum Erliegen kommen.

2. Vor diesem Hintergrund müssen alle politischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, das Betriebsprämienmodell zu verhindern. Daher stimmt der DBB dem Kombimodell des Bundes und der Länder im Grundsatz zu. Die Prämien für Ackerkulturen sollten ab 2005 in eine auf Bundeslandebene regionalisierte Ackerprämie überführt werden. Die entkoppelten Tier/Milchprämien sollten im Zeitraum von 2005 – 2012 stufenweise in Grünlandprämien überführt werden. Als Fernziel sieht der DBB die Notwendigkeit einer bundesweiten Angleichung der Flächenprämien.

3. Zum Ausgleich regionaler Unterschiede bei den Ackerprämien zwischen den Bundesländern sollten ab 2005 25 Prozent der Prämien als Sockelbetrag vereinheitlicht werden.

4. Ab 2005 sollte eine regionalisierte Grünlandprämie eingeführt werden, die sich aus der Schlachtprämie für Rinder und der Extensivierungsprämie ableitet.

5. Ab 2006 sollten schrittweise die Betriebsprämien für Mutterkühe, Rinder, Schafe und die Schlachtprämien für Kälber in eine Grünlandprämie überführt werden.

6. Die Milchprämie sollte von 2005 – 2007 als Betriebsprämie gezahlt werden und dann in fünf Stufen in eine Grünlandprämie überführt werden. Da nach diesem Modell die Einkommensverluste der Milchbetriebe nicht kompensiert werden, sind zur vollen Kompensation der Einkommensverluste noch andere Maßnahmen anzustreben.

7. Die cross compliance Maßnahmen, insbesondere die im Anhang 4 beschriebenen Bereiche, sind nicht zu verschärfen. Neben dem Problem der verwaltungsmäßigen Umsetzung vertritt der DBB die Auffassung, dass keine zusätzlichen produktionstechnischen Einschränkungen notwendig sind. Die Erhaltung des guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustandes ist durch die jetzt gängige Praxis im Zusammenhang mit der Einhaltung des Fachrechtes in Deutschland gewährleistet.

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Niedersachsen: Zukunft des Bieneninstitutes in Celle gesichert

Themen: Archiv,Bienen — info @ 11:11

Hannover (agrar.de) – Bei seiner heutigen Sitzung sicherte die Landesregierung die weitere Existenz des niedersächsischen Institutes für Bienenkunde in Celle. Das bereits 1927 gegründete Institut ist länderübergreifend von besonderer Bedeutung als Ausbildungsstätte für Berufsimker. Auch Fragen zur Bienengesundheit, Zucht, Ernährung und Umweltbeziehungen werden hier intensiv bearbeitet. Weiterhin züchtet das Institut Bienenköniginnen und erforscht Möglichkeiten zur Verbesserung der Honigqualität. Ebenso werden Wissenschaftler und technische Assistenten aus der ganzen Welt in Celle geschult.

In der Vergangenheit war das Bieneninstitut verschiedentlich vom Landesrechnungshof kritisiert worden. Mit dem heutigen Beschluss wird das Bieneninstitut als ein Fachinstitut dem niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) zugeordnet. Hiermit werden die bestehenden gemeinsamen fachlichen Berührungspunkte bei der lebensmittelrechtlichen Überwachung des Honigs und der Tierseuchenbekämpfung bei Bienenkrankheiten zusammengeführt, die Kommunikationswege und der fachinhaltliche Austausch intensiviert.

Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen zeigte sich hoch erfreut über die zukunftsfähige Lösung, die dem Bieneninstitut in Celle seine bisherige Position als kompetente Forschungs- und Ausbildungsstätte unter dem Dach des LAVES sichert. Nach intensiven Verhandlungen mit dem Finanzministerium sei es so gelungen, eine weit über die Grenzen Niedersachsens bekannte Institution zu sichern.

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Goldmann: Länder müssen Wort halten – 1:1-Umsetzung der Schweinehaltungs-Verordnung erforderlich

Themen: Archiv — info @ 10:11

Berlin (agrar.de) – Zu den Beratungen im Bundesrat zur Schweinehaltungs- und Hennenhaltungs-Verordnung erklärt der agrarpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Hans-Michael Goldmann:

‚Die Länder und ihre zuständigen Agrarminister stehen im Wort: Sie haben sich mehrfach klipp und klar für eine 1:1-Umsetzung der Schweinehaltungs-Verordnung in nationales Recht ausgesprochen. Das war und ist richtig. Weitere Wettbewerbsverzerrungen durch nationale Alleingänge unter dem Deckmantel des Tierschutzes sind nicht hinnehmbar.

Nationale Sonderwege vertreiben die Produktion ins Ausland, wo dann unter niedrigeren Tierschutzstandards produziert wird.

Diese katastrophalen Auswirkungen der Hennenhaltungs-Verordnung müssen bei der Schweinehaltungs-Verordnung verhindert werden. Daher ist ein ‚Kuhhandel‘ abzulehnen. Korrekturen bei der Hennenhaltungs-Verordnung sind erforderlich. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse des Tier- und Verbraucherschutzes müssen bei der Hennenhaltung Berücksichtigung finden. So sind Erprobungsmöglichkeiten für die ‚Kleingruppenhaltung‘ zu eröffnen. Allerdings dürfen Schweinehalter nicht gegen Legehennenhalter ausgespielt werden.

Deshalb wird die FDP-Bundestagsfraktion auf eine 1:1-Umsetzung der Schweinehaltungs-Verordnung bestehen. Die Länder und der Bund dürfen nicht auch noch die Wettbewerbsbedingungen für die heimische Schweineproduktion drastisch verschlechtern.

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03. November 2003

Thüringen: Rinder- und Schweineschlachtungen unter Vorjahresniveau

Themen: Fleisch,Statistik,Tiere — info @ 16:11

Erfurt (agrar.de) – Von Januar bis September 2003 wurden in Thüringen 1.234.110 als tauglich beurteilte Tiere, darunter 53.004 Rinder, 1.331 Kälber, 1.174.852 Schweine und 4.262 Schafe, geschlachtet. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 20.709 Tiere bzw. 1,7 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Rückgang der Schlachtungen resultiert aus geringeren gewerblichen Schlachtungen von 19.896 Tieren (- 1,6 Prozent auf 1.213.546 Stück) und weniger Hausschlachtungen von 813 Tieren (- 3,8 Prozent auf 20.564 Stück).

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden 15.629 Schweine bzw. 1,3 Prozent weniger geschlachtet. Die Rinderschlachtungen gingen um 4.887 Tiere bzw. 8,4 Prozent, die Kälberschlachtungen um 98 Tiere bzw. 6,9 Prozent und die Schafschlachtungen um 298 Tiere bzw. 6,5 Prozent zurück.

Aus den von Januar bis September 2003 geschlachteten Tieren wurden insgesamt 123.990 Tonnen Fleisch erzeugt. Die Schlachtmenge lag um 2.813 Tonnen bzw. 2,2 Prozent unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Auf die einzelnen Fleischarten entfielen: 108.221 Tonnen Schweinefleisch (- 1 122 Tonnen bzw. – 1,0 Prozent), 15.560 Tonnen Rindfleisch (- 1.682 Tonnen bzw. – 9,8 Prozent), 101 Tonnen Kalbfleisch (- 7 Tonnen bzw. – 6,6 Prozent), 80 Tonnen Schaffleisch (entsprach Vorjahresniveau) und 29 Tonnen Ziegen- und Pferdefleisch (- 1 Tonne bzw. – 4,2 Prozent).

Die Landwirte erzielten von Januar bis September 2003 für Schweine 1,24 Euro/kg SG (Euro je Kilogramm Schlachtgewicht) im Durchschnitt aller Handelsklassen. Im 3. Quartal 2003 stiegen die Preise für Schlachtschweine wieder leicht auf 1,32 Euro/kg SG an. Der durchschnittliche Auszahlungspreis per September 2003 lag noch um 9 Cent/kg SG unter dem des Vorjahreszeitraumes.

Schlachtrinder brachten seit Jahresbeginn bis September 1,79 Euro/kg SG und lagen um 8 Cent/kg SG über dem Ergebnis von 2002. Dennoch war im 3. Quartal bei einem Auszahlungspreis von 1,71 Euro/kg SG ein Rückgang zu verzeichnen. Die Preise für Schlachtkälber lagen mit 3,08 Euro/kg SG um 22 Cent/kg SG über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes und haben ebenfalls im 3. Quartal 2003 (3,04 Euro/kg SG) wieder etwas nachgegeben. Die durchschnittlichen Auszahlungspreise für Schafe lagen mit 3,69 Euro/kg SG um 58 Cent/kg SG über dem Ergebnis von Januar bis September 2002.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Thüringen.

Goldmann: CSU und Ministerpräsident Stoiber haben Wähler getäuscht

Themen: Archiv — info @ 15:11

Berlin (agrar.de) – Der agrarpolitsche Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Hans-Michael Goldmann erklärt:

‚Die Landwirte und ihre Familien haben bei der Landtagswahl in Bayern mehrheitlich CSU gewählt. Das lag vor allem an CSU-Anzeigen wie diesen: ‚Keine Erhöhung der Krankenkassenbeiträge‘, ‚Keine Erhöhung des Steuersatzes beim Agrardiesel‘.

Offensichtlich hatten diese Versprechen nur bis zum 21.9. 2003 dem Tag der Landtagswahl Gültigkeit. Denn nur neun Tage später wurden diese Versprechen durch die Vorschläge der Ministerpräsidenten Koch/Steinbrück aufgekündigt. Ihre Vorschläge enthalten genau die oben genannten Erhöhungen der Krankenkassenbeiträge und des Steuersatzes beim Agrardiesel. Ministerpräsident Stoiber unterstützt die Vorschläge seines CDU-Kollegen aus Hessen und fordert in einer dpa-Meldung vom 3.10. 2003, diese Maßnahmen ‚fortzuschreiben und zu verschärfen‘.

Die Forderungen des CSU-Vorsitzenden stehen eindeutig im krassen Widerspruch zu den Wahlversprechen der CSU im Agrarbereich. Da hilft kein drum herum reden: So was nennt man Wählertäuschung!‘

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Agritechnica-Eintrittsfreikarten zu gewinnen

Themen: Archiv — info @ 13:11

Bielefeld/Rheine (agrar.de) – Wer schnell ist und ein bisschen Glück hat, zahlt nichts für die Agritechnica! AGROCOM und @grar.de verlosen 25 Eintrittsfreikarten für die Landtechnikmesse in Hannover. Wie Sie teilnehmen können erfahrten Sie am Ende dieser Mitteilung.

AGROCOM – geniale Lösungen für die betriebliche Praxis, ausgezeichnete Innovationen und wegweisende Entwicklungen im Precision Farming. Wir erwarten Sie auf der Agritechnica in Halle 8, Stand B12.

+++ So einfach wie ergiebig: AGRO-NET NG +++ ——————————————– ‚Frischer Wind aus Bielefeld‘ – so titelt der Anwenderbericht zu AGRO-NET NG in der Profi, Ausgabe 11/2003. Warum? Im Vergleich zu anderen Schlagkarteien überzeugt geballte Funktionalität, die Dynamik und Transparenz in jedes Datenmanagement bringt. Dabei ist die grafisch gestützte Anwendung so selbsterklärend, dass auch Einsteiger sofort professionell arbeiten können.

+++ CROP-Meter mit Silber ausgezeichnet +++ ——————————————- Für eine teilflächengerechte Applikation von Dünger, Pflanzenschutzmitteln und Halmstabilisatoren ist Messen allemal besser als Schätzen. So urteilte auch die DLG-Jury und vergab Silber für das innovative CROP-Meter. Es erfasst mit Hilfe eines Pendels die Unterschiede des Pflanzenbestandes zugunsten einer variablen Bestandesführung.

+++ Praktiker im Dialog +++ ————————— Aus der Praxis für die Praxis – dieser Maxime folgt AGROCOM seit jeher in der Produktentwicklung. Die positive Resonanz gibt diesem Prinzip recht. Beispiel Ertragskartierung: „Kaum eine andere technische Investition amortisiert sich so schnell wie die Ertragskartierung von AGROCOM. Der Nutzen ist enorm!“, so Jürgen Mull, Seeliger von Cramm GbR.

+++ Anbaugerätesteuerung von seriell bis ISO +++ ———————————————— Es ist ausgereift und zukunftssicher: Das Multifunktionsterminal ACT II-60 unterstützt den Datenaustausch über RS 232, LBS- und ISOBUS-Schnittstellen. Damit ist das Gerät in punkto Steuerung perfekt geeignet für vorhandene Anbaugeräte und gleichzeitig bestens gerüstet für die kommende Generation mit ISOBUS-Technologie.

+++ Palm und grafische Dispo bei AGRO-LU +++ ——————————————– Die etablierte Lohnunternehmer-Software AGRO-LU glänzt auf der AGRITECHNICA mit zwei neuen komfortablen Modulen: Die grafische Auftragsdisposition liefert perfekten Überblick in der Einsatzplanung und die Palmanbindung macht mobiles Datenhandling in beliebigem Umfang möglich.

+++ Für bessere Anbauergebnisse: RAMIS +++ —————————————— Das Raiffeisen Ackermanagement-Informationssystem (RAMIS) erweitert die Funktionalitäten einer Ackerschlagkartei um topaktuelle qualifizierte individuelle Anbauempfehlungen sowie automatische Dokumentationsprinzipien in Antragswesen und Qualitätsnachweis. Praktiker sind begeistert!

Hier finden Sie Produkte und Lösungen von AGROCOM auf der Agritechnica:

– AGROCOM, Halle 8, Stand B12 – CLAAS, Halle 4 – CLAAS Industrietechnik, Halle 7, Stand E29 – Bundesverband der Lohnunternehmer, Halle 4, Stand A53 – DLG Special Düngung und Pflanzenschutz, Halle 8, Stand E28b – DLG Neuheiten, Halle 3, Stand A15 – AMAZONE, Halle 17, Stand C54 – Boegballe, Halle 17, Stand C16 – Fritzmeier, Halle 8, Stand B11 – SULKY, Halle 17, Stand D05

+++ Informationen zur Verlosung +++ ———————————– AGROCOM und @grar.de verlosen 25 Eintrittsfreikarten für die Landtechnikmesse Agritechnica in Hannover. Um an der Verlosung der Eintrittsfreikarten teilzunehmen besuchen Sie die WWW-Seite http://www.agrar.de/agritechnica.html oder senden Sie eine E-Mail unter Angabe Ihrer Mailadresse an agritechnica@agrocom.com. Die Gewinner werden umgehend per Mail benachrichtigt.

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Sachsen: Ackerbauern bleiben deutliche Prämienkürzungen erspart

Themen: Archiv — info @ 12:11

Strafabzug um 10 Millionen Euro geringer als erwartet

Dresden (agrar.de) – Für Sachsens Landwirte fallen die Kürzungen der EU-Ausgleichszahlungen für bestimmte Ackerkulturen geringer aus als befürchtet. So müssen Sachsens Landwirte statt der befürchteten 22,6 Millionen Euro lediglich 12,5 Millionen Euro Kürzungen in Kauf nehmen. Das erklärte Landwirtschaftsminister Steffen Flath in Dresden. Die Möglichkeit, Über- und Unterschreitungen der regionalen Grundflächen zwischen den Bundesländern zu verrechnen, führt in Sachsen dazu, dass sich der Strafabzug um 10 Millionen Euro reduziert.

Ausgleichszahlungen waren im Rahmen der Agrarreform 1992 europaweit als Auffüllung für die gleichzeitig gesenkten Erzeugerpreise eingeführt worden. Diese Ersatzleistung gibt es seitdem nur für eine limitierte Anbaufläche von Getreide, Ölsaaten, Eiweißpflanzen, Öllein, Faserflachs und -hanf und für stillgelegte Flächen. Wird diese so genannte Grundfläche überschritten, droht eine Kürzung der Zahlungen.

Sachsens Bauern haben ihre vorgegebene Fläche von 599.000 Hektar im Erntejahr 2003 mit 52.826 Hektar (8,81 Prozent) überschritten. Durch die Saldierung in Deutschland verringert sich die Kürzung der Ausgleichszahlungen auf 4,85 Prozent.

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