23. September 2003

Baden-Württemberg: Grundstückspreise steigen um vier Prozent

Themen: Archiv — info @ 11:09

Durchschnittlicher Kaufpreis bei 18.900 Euro

Stuttgart (agrar.de) – Für landwirtschaftliche Grundstücke (ohne Gebäude und ohne Inventar) in Baden-Württemberg wurde nach Feststellungen des Statistischen Landesamts im ersten Halbjahr 2003 ein durchschnittlicher Kaufpreis von 18.900 Euro je Hektar (ha) Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung entrichtet; gut 700 Euro oder 4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Im ersten Halbjahr 2003 wurden im Rahmen der Kaufwertstatistik von 2.400 veräußerten landwirtschaftlichen Grundstücken die jeweils erzielten Preise erfasst. Dabei wechselte je Kauffall im Durchschnitt eine Fläche von 1 ha den Besitzer.

Die höchsten durchschnittlichen Bodenpreise je ha von zum Teil deutlich über 50.000 Euro wurden in den Stadtkreisen Stuttgart, Pforzheim, Mannheim und Heidelberg entrichtet. Unter den Landkreisen stehen Ludwigsburg (45.100 Euro) und Esslingen (38.700 Euro) für die obersten Preispositionen. Am unteren Ende der Preisskala rangieren dagegen die Landkreise Tuttlingen, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Zollernalbkreis, Waldshut und der Neckar-Odenwald-Kreis mit Grundstückspreisen von 8.000 bis 11.000 Euro/ha Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung.

Deutliche Preisunterschiede ergeben sich auch hinsichtlich der Parzellengröße. So werden für Grundstücke mit 0,1 bis 0,25 ha durchschnittlich über 31.100 Euro/ha bezahlt, für Grundstücke von 0,25 bis 1 ha nur noch gut 20.700 Euro/ha. Mit zunehmender Parzellengröße gehen die durchschnittlichen Kaufwerte noch weiter zurück, bis in der Größenklasse von 2 ha und mehr mit 17.800 Euro/ha der niedrigste Wert erreicht wird.

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