26. August 2003

Wirtschaftspartner per Mausklick: Internet-Kooperationsbörsen für Außenwirtschaft werden vernetzt

Themen: Archiv — info @ 15:08

Eschborn (agrar.de) – Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) sowie sechs private und öffentliche Institutionen unterzeichnent ein Kooperationsabkommen, um ihre bislang separaten Internet-Kooperationsbörsen miteinander zu vernetzen. Damit entsteht das bundesweit größte Daten-Netzwerk für Außenwirtschaftskontakte mit Entwicklungsländern.

In Deutschland entstanden in den vergangenen Jahren zwei bedeutsame Internet-Plattformen zur Vermittlung internationaler Geschäftskontakte: Das E-Trade-Center, das von den deutschen Auslandshandelskammern (AHKs), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) betrieben wird – und die Global Business Platform, die aus Entwicklungspartnerschaften zwischen der GTZ sowie dem Afrika Verein (AV), dem Ostasiatischen Verein (OAV) und dem Ibero-Amerika Verein (IAV) entstanden ist.

Beide Kooperationsbörsen bieten ihren Nutzern die Möglichkeit, Unternehmen und Produkte zu präsentieren sowie schnell, gezielt und kostengünstig nach Geschäftspartnern und potenziellen Investoren zu suchen – weltweit. Mit dem Kooperationsabkommen, das heute unterzeichnet wird, führen die Organisationen nun beide Plattformen inhaltlich zusammen. Die Datenbanken werden miteinander verknüpft: Jetzt präsentieren sich mehr als 1.400 deutsche sowie rund 1.500 Unternehmen aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Beide Internet-Portale ‚e-trade-center‚ und ‚global-business-platform bewahren dabei ihr eigenes Erscheinungsbild.

Durch die Kooperationsbörsen sollen auch auf der Süd-Süd-Schiene Firmen aus Afrika, Asien und Lateinamerika zueinander finden.

Die GTZ ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen für internationale Zusammenarbeit. Rund 10.000 Mitarbeiter arbeiten in 130 Ländern daran, die politische, ökologische und soziale Entwicklung in den Ländern des Südens und Ostens voran zu bringen und dadurch die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Seit 1999 arbeitet die GTZ im Rahmen des Public Private Partnership Programms verstärkt mit privaten Unternehmen und Verbänden zusammen, um die wirtschaftliche Entwicklung der Partnerländer in gemeinsamen Projekten zu fördern.

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