28. Juli 2003

Baden-Württemberg: Bei Getreideernte 2003 Ertragsrückgang von 13 Prozent und mehr befürchtet

Themen: Archiv — info @ 10:07

Auch andere Kulturen vom Wassermangel betroffen

Stuttgart (agrar.de) – Die Getreideernte 2003 bleibt nach Feststellung des Statistischen Landesamtes voraussichtlich deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die erste Erntevorschätzung der amtlichen Berichterstatter bezieht sich dabei auf die Bedingungen von Ende Juni/ Anfang Juli. Danach schätzten die Sachverständigen im Mittel aller Anbaugebiete und Getreidearten (ohne Körnermais) den Ertrag auf voraussichtlich 52 Dezitonnen je Hektar (dt/ha; 1 dt = 0,1 Tonnen), gegenüber 60,8 dt/ha im Sechsjahresmittel 1997/2002 (-14,3 Prozent) und 60,3 dt/ha im Erntejahr 2002 (-13,8 Prozent).

Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen und ausbleibender Niederschläge in den letzten Wochen ist jedoch zu befürchten, dass die Ertragserwartungen beim nächsten Schätzungstermin (Ende Juli/Anfang August) nach unten korrigiert werden müssen. Genaueren Aufschluss über die tatsächliche Getreideernte werden erst die effektiven Probeschnitt- und Volldruschergebnisse der Besonderen Ernteermittlung Ende August liefern können.

Die Ernteaussichten werden bei allen Getreidearten zurückhaltend beurteilt. Als Folge der ungünstigen Aussaatbedingungen im Herbst 2002, verursacht durch die langanhaltende Nässeperiode, und die im langjährigen Vergleich hohen Auswinterungsschäden fallen die Mindererträge bei Winterweizen (58 dt/ha; minus 15,6 Prozent) und Wintergerste (53 dt/ha; -11,9 Prozent) deutlich höher aus als bei Hafer (45 dt/ha; -9 Prozent) bzw. Sommergerste (45 dt/ha; -5,8 Prozent).

Legt man die vorläufige Anbaufläche von Getreide aus der diesjährigen Bodennutzungshaupterhebung zugrunde, die durch eine Anbaueinschränkung um 13.100 ha, darunter Winterweizen um 25.400 ha und Wintergerste um 3.700 ha bei gleichzeitiger Anbauausdehnung von Sommergerste um 9.100 ha und Sommerweizen um 5.100 ha, gekennzeichnet war, wird die diesjährige Getreideernte (ohne Körnermais) auf voraussichtlich 24,9 Millionen dt veranschlagt. Damit würde das Vorjahresergebnis um annähernd 16 Prozent, die langjährige Durchschnittsernte 1997/2002 um knapp 18 Prozent verfehlt. Von der voraussichtlichen Gesamtgetreideernte entfielen nach jetzigem Stand etwa 12,0 Mill. dt auf die Brotgetreidearten (Weizen und Roggen) und ca. 12,6 Mill. dt auf die Futter – und Industriegetreidearten (Gerste, Hafer, Triticale).

Bei Winterraps, der mit Abstand wichtigsten Ölfrucht im Land, liegen die Ertragserwartungen mit 27 dt/ha sogar ein Fünftel unter dem mit 34,3 dt/ha allerdings erfreulichen Vorjahresergebnis. Probleme zeichnen sich darüber hinaus bei der Rauhfutterversorgung ab. Betroffen vom Wassermangel war insbesondere die zweite Grünlandnutzung (SiIage, Heu), die mancherorts ganz ausfiel.

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VDM: Verminderte Weizenmehl Exporte

Themen: Archiv — info @ 09:07

Niederlande wichtigster Kunde

Bonn (agrar.de) – Die Exporte der Getreidemühlen sind im Jahr 2002 merklich zurückgegangen. Wie der Verband Deutscher Mühlen (VDM) in Bonn mitteilt, lag die Ausfuhr mit 552.658 Tonnen Weizenmehl um 75.090 Tonnen bzw. 12 Prozent niedriger als 2001.

Der Rückgang geht sowohl auf die verminderten EU-Exporte als auch auf geringere Ausfuhren in die übrigen Länder zurück. Die EU-Staaten nahmen mit 311.903 Tonnen mehr als die Hälfte der deutschen Weizenmehlausfuhren ab, allerdings 37.322 Tonnen bzw. 10,7 Prozent weniger als im Jahr 2001. Mit 128.442 Tonnen waren die Niederlande der wichtigste Kunde vor Dänemark mit 76.151 Tonnen und Frankreich mit 48.336 Tonnen. Mit 240.755 Tonnen wurden 43,6 Prozent der Exporte in Drittländern abgesetzt. Der Anteil der Drittlandexporte verringerte sich in den letzten Jahren kontinuierlich, er machte Anfang der 90er Jahre noch 82 Prozent aus. Ein weiterer Rückgang ist zu befürchten, da immer mehr ausländische Mehlkäufer eigene Mühlenkapazitäten aufbauen und als Kunden ausfallen.

Neben Weizenmehl haben die deutschen Mühlen in geringem Umfang auch Roggenmehl exportiert. Die absolute Menge ist mit 22.130 Tonnen um 3,5 Prozent niedriger als im Vorjahr. Beim Export von Roggenmehl war Frankreich mit 7.129 Tonnen der größte Abnehmer.

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Mecklenburg-Vorpommern: Schlechte Ernteaussichten für 2003

Themen: Archiv — info @ 09:07

Schwerin (agrar.de) – Nach Informationen des Statistischen Landesamtes Mecklenburg-Vorpommer ist mit Stand von Mitte Juli mit einer voraussichtlichen Getreideernte von 3,4 Millionen Tonnen zu rechnen, während es im Vorjahr gut 3,8 Millionen Tonnen gewesen waren (- 11 Prozent).

Zum aktuellen Zeitpunkt wird bei Winterraps von einer Gesamterntemenge von etwa 690.000 Tonnen (- 8 Prozent zu 2002) ausgegangen, die auf den relativ geringen Ertrag von 31,5 Dezitonnen pro Hektar zurückzuführen ist.

Auf der Grundlage der ersten Ernteschätzungen ist davon auszugehen, dass die Ertragserwartungen der Landwirte aus Mecklenburg-Vorpommern nicht erfüllt werden. Die teilweise niedrigen Erträge sind besonders mit den Trockenperioden im Herbst und Frühjahr sowie Kälteschäden als eine Folge des vergangenen Winters zu begründen. Dies betrifft fast alle Getreidearten sowie den Winterraps und bedeutet gleichzeitig hohe Einkommensverluste für die Landwirte.

Im Mittel des Landes werden rund 59 Dezitonnen Getreide pro Hektar erwartet, das sind 6,5 Dezitonnen weniger als im Vorjahr. Unter Berücksichtigung einer Getreideanbaufläche von 584.000 Hektar könnte sich die Gesamterntemenge auf 3,4 Millionen Tonnen belaufen.

Den ersten Schätzungen zufolge wird der Ertrag des Winterweizens ungefähr 65 Dezitonnen pro Hektar betragen. Im Jahr 2002 waren es 71,5 Dezitonnen pro Hektar gewesen (- 9 Prozent).

Ebenfalls sehr ungünstig sieht die Situation beim Roggen aus. Während im Jahr 2002 noch 53,6 Dezitonnen pro Hektar vom Halm geholt wurden, werden es in diesem Jahr mit etwa 45 Dezitonnen pro Hektar 15 Prozent weniger sein. Ertragseinbußen von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr sind bei der Wintergerste zu erwarten. Voraussichtlich werden von dieser Getreideart nur 55 Dezitonnen pro Hektar geerntet. Das bedeutet ein Defizit von fast 25 Dezitonnen zum Ergebnis des Spitzenjahres 2001.

Die Ertragsleistung von Triticale liegt im Vergleich zum Vorjahr bei 82 Prozent. So liegt der geschätzte Ertrag bei 50 Dezitonnen pro Hektar (2002: 60,9 Dezitonnen pro Hektar).

Der Sommergerstenertrag wird sich voraussichtlich wie im Jahr 2002 auf ungefähr 46 Dezitonnen pro Hektar belaufen. Sehr gering sind die Ertragseinbußen bei Hafer mit 1 Prozent (2003: 42 Dezitonnen pro Hektar).

Obwohl schon im Vorjahr mit 32,2 Dezitonnen pro Hektar ein niedriger Ertrag bei Winterraps ermittelt wurde, könnte das Ergebnis 2003 noch schlechter ausfallen. Den ersten Schätzungen zufolge wird von einem Durchschnittsertrag von unter 32 Dezitonnen pro Hektar ausgegangen. Das sind 10 Dezitonnen weniger als im Rekordjahr 2001. Aufgrund der Anbaufläche von 219.600 Hektar ergibt sich eine Gesamterntemenge von 690.000 Tonnen (2002: 751.700 Tonnen). Die Sommerrapserträge erhöhen sich um 34 Prozent auf 17 Dezitonnen pro Hektar.

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26. Juli 2003

Stächele: Tiertransporte auf acht Stunden EU-weit begrenzen

Themen: Archiv — info @ 16:07

Baden-Württemberg verstärkt Kontrollaktionen für Tiertransporte – Abschaffung der EU-Exporterstattungen gefordert

Stuttgart (agrar.de) – ‚Tiertransporte sollen zukünftig nicht länger als acht Stunden dauern. Die EU muss jetzt einheitliche Vorgaben für die Ausstattung der Transporte schaffen. Die Exporterstattungen aus dem EU-Gebiet für lebendes Schlachtvieh sind umgehend zu streichen.‘ Dies forderte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Willi Stächele, gestern in Stuttgart nach dem Besuch einer Schwerpunktkontrollaktion von Tiertransporten der Polizei und seines Ministeriums im Raum Nordwürttemberg/Nordbaden.

Stächele geht mit seinen Forderungen deutlich über die jüngsten Ankündigungen von EU-Verbraucherschutzkommissar David Byrne vom 16. Juli dieses Jahres hinaus. Zugleich teilte Minister Stächele mit, dass die Amtstierärzte und die Autobahnpolizei in Baden-Württemberg derzeit wieder Tiertransporte verstärkt kontrollieren. Verstöße seien streng zu verfolgen, betonte Stächele.

‚Der von der EU-Kommission vorgelegte Verordnungsentwurf zu den zukünftigen Anforderungen an Tiertransporte verfolgt teilweise gute Ansätze wie beispielsweise ein Transportverbot für besonders junge landwirtschaftliche Nutztiere über längere Strecken sowie die weitere Qualifikation des Transportpersonals. Er bleibt aber hinter unseren Erwartungen zurück‘, kritisierte Stächele. Es müsse sich zudem zeigen, ob die Mitgliedstaaten überhaupt diese Vorschläge mittragen werden. ‚In Baden-Württemberg gilt für Schlachttiere, deren Produkte unter dem Label des Herkunfts- und Qualitätszeichens (HQZ) verkauft werden, eine maximal zulässige Transportdauer von vier Stunden‘, informierte Stächele.

Mit einer vorläufigen Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum über die Anforderungen an den Tiertransport wurden den zuständigen Überwachungsbehörden in Baden-Württemberg umfangreiche Verfahrensanweisungen zur Abfertigung des grenzüberschreitenden Tiertransportes, Verfahrensanweisungen zu Ausgangskontrollen an Drittlandgrenzen, Interpretationshilfen zur Umsetzung der Tierschutztransportverordnung, Regelungen zur Sachkunde des Personals und ein Maßnahmenkatalog bei Transportunfällen zur Verfügung gestellt. ‚Mit einem bundesweit abgestimmten Vorgehen wird ein einheitlicher Verwaltungsvollzug der tierschutzrechtlichen Bestimmungen zum Tiertransport sichergestellt‘, stellte Stächele fest. ‚Dieser Rahmen muss Vorgabe für eine EU-weite Regelung sein‘, betonte der Minister.

‚Transporte stellen für viele Tiere eine erhebliche Belastung dar. Die Tiere werden ungewohnten Situationen beispielsweise bei der Be- und Entladung sowie durch die Fliehkräfte bei der Fahrt, Rangauseinandersetzungen mit unbekannten Artgenossen, unregelmäßiger Fütterung und Tränke, klimatischen Sonderfaktoren sowie der Trennung von vertrauten Personen, Artgenossen und Haltungseinheiten ausgesetzt‘, erläuterte Stächele. Daher müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um den Tieren während des Transports unnötige Schmerzen, Leiden oder Schäden zu ersparen, so der Minister.

Nach Auffassung von Minister Stächele reiche es jedoch nicht aus, allein die Vorschriften zu verschärfen. ‚Ganz konkret muss im Rahmen der Überwachung durch die zuständigen Behörden die Einhaltung der tierschutzrechtlichen Vorgaben im Einzelfall konsequent durchgesetzt werden‘, betonte Stächele. In den vergangenen Jahren wurden in Baden-Württemberg regelmäßig Schwerpunktkontrollen von Tiertransporten durchgeführt. Derzeit findet wieder eine solche Schwerpunktaktion statt. Mit insgesamt 107.875 Kontrollen im Jahr 2001 fanden rund 17 Prozent der Kontrollen in Deutschland auf dem Gebiet des Landes Baden-Württemberg statt. Kontrollen von Transportmitteln und Tieren finden u.a. beim Transport auf der Straße, bei der Ankunft am Bestimmungsort, auf Märkten, an Versandorten, an Aufenthalts- und Umladeorten sowie an Grenzkontrollstellen statt. Daneben werden die vorgeschriebenen Begleitdokumente überprüft.

Bei den Kontrollen wurden neben leichten Mängeln immer wieder schwerwiegende Verstöße gegen die Transportvorschriften festgestellt. So gab es unter anderem ungeeignete oder mangelhafte Transportmittel, eine unzureichende Versorgung mit Wasser und Futter und die Überschreitung der zulässigen Transporthöchstdauer zu bemängeln. Ein ganz wesentlicher Verstoß ist auch der Transport von transportunfähigen Tieren.

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Brandenburg: Mehr Schweine – weniger Rinder und Schafe

Themen: Archiv,Rinder,Statistik — info @ 13:07

Potsdam (agrar.de) – Mit den vorläufigen Ergebnissen der allgemeinen Viehzählung vom 3. Mai 2003 sind nach Mitteilung des Landesbetriebes für Datenverarbeitung und Statistik unterschiedliche Tendenzen festzustellen. Während sich der Schweinebestand erhöhte, war der Rinder- und Schafbestand niedriger als vor einem Jahr.

Der Schweinebestand in Höhe von 767.800 war um 12.200 Tiere innerhalb eines Jahres aufgestockt worden. Die Bestandserhöhung war hauptsächlich auf die Erweiterung des Zuchtsauenbestandes zurückzuführen. Mit 102.400 ermittelten Zuchtsauen war das der zu diesem Stichtag höchste Bestand der letzten fünf Jahre. Als Folge der Bestandserweiterung an Zuchtsauen stieg der Ferkelbestand auf 246.700 Ferkel. Der Bestand an Mastschweinen war mit 236.000 stabil.

Im Land Brandenburg wurden 612.900 Rinder ermittelt. Das waren 1,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Wesentlich wurde der Rückgang von der Verringerung des Kälberbestandes und des Ammen- bzw. Mutterkuhbestandes beeinflusst. Der Bestand an Ammen- und Mutterkühen betrug 92.700 Tiere. Der Rückgang im Verlaufe eines Jahres von 3,4 Prozent war schwächer als vor einem Jahr.

Der Bestand an Milchkühen von 181.900 erreichte fast den Wert des Vorjahres. Im Vergleich zur Novemberzählung des Vorjahres war sogar ein Anstieg festzustellen. Damit wurde der Rückgang des Milchkuhbestandes der letzten Jahre wesentlich verlangsamt.

Der Rückgang des Schafbestandes setzte sich weiter fort. Es wurde der niedrigste Bestand zu diesem Erhebungstag seit sechs Jahren festgestellt. Der Rückgang von 6,5 Prozent zum Vorjahr führte zu einem Bestand von 139.600 Schafen. Hauptsächlich wurden weniger Lämmer gezählt. Der Bestand an Mutterschafen betrug noch 97.200. Das waren 5,1 Prozent weniger als vor einem Jahr.

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BNN gibt Verbandsportrait heraus

Themen: Archiv — info @ 11:07

Köln (agrar.de) – Der Bundesverband Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel (BNN) hat eine Broschüre ‚Naturkost ist Zukunft – Kompetente Partner im Naturkostmarkt‘ mit einer Kurzdarstellung aller Mitglieder veröffentlicht.

Die Broschüre informiert kurz und bündig über Aufgaben und Leistungen des Verbandes und stellt alle Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Herstellung, Import, Großhandel und Inverkehrbringung vor. Praktische Informationen wie Ansprechpartner, Internetadresse sowie Fotos von den jeweiligen Betrieben ergänzen die Rubriken über Warengruppen und Marken. Die Broschüre ist als PDF-Dokument im Internet abrufbar.

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25. Juli 2003

Ein Jahr nach der Flut: Flath zieht positive Bilanz

Themen: Archiv,Umwelt,Wasser — info @ 16:07

Annaberg-Buchholz (agrar.de) – Knapp ein Jahr nach der verheerenden Flut hat Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath hat eine positive Bilanz zu den ergriffenen Hochwasserschutzmaßnahmen gezogen. ‚Wir sind heute vor Hochwasser besser geschützt als vor einem Jahr‘, sagte Flath heute in Annaberg-Buchholz.

Gleichzeitig sei ein für Deutschland einmaliges Hochwasserschutzprogramm auf den Weg gebracht worden. Der Minister stellte aber auch klar, dass die Arbeiten an dem Hochwasserschutzsystem noch etwa zehn Jahre andauern würden. Es sei aber illusorisch zu glauben, dass ein Schutz vor einem Jahrtausendhochwasser wie im letzten Jahr möglich sei. ‚Vor Extremereignissen können wir nicht schützen. Wir können lediglich eine Minderung der Schäden erreichen‘, sagte Flath. Alle Planungen im Freistaat seien auf ein hundert- bis zweihundertjährliches Hochwasser ausgerichtet. Flath verwies auf die bisher eingeleiteten Schutzmaßnahmen, wie die Erhöhung der Hochwasserrückhalteräume in den Talsperren, die gesetzliche Ausweisung vorläufiger Überschwemmungsgebiete oder die Verbesserung des Hochwasserwarndienstes.

Stand der Hochwasserschutzmaßnahmen in Sachsen: Strategie bei der Schadensbeseitigung ist es, gleichzeitig den Hochwasserschutz zu verbessern. Das heißt, der Wiederaufbau erfolgt so, dass auch Erfahrungen aus der Katastrophe sowie neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zum Hochwasserschutz berücksichtigt werden. Nach der Hochwasserkatastrophe ging es darum, schnellstmöglich die größten Schäden an den Gewässern zu beseitigen. Von den 3.000 km Gewässer 1. Ordnung waren etwa 630 Kilometer (km) geschädigt. Über 100 km wurden bislang repariert. 950 Ingenieurbüros und 800 Baufirmen vornehmlich aus Sachsen sind in diesem Zusammenhang vertraglich gebunden. Zur Schadensbeseitigung und Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen wurden zusätzlich 2.750 Mitarbeiter zeitlich befristet eingestellt.

Durch das Hochwasser wurden zahlreiche Deiche geschädigt. Allein an der Elbe gab es 14 Deichbrüche und schwere Deichschäden, 115 an den Mulden und ihren Nebenflüssen (Freiberger Mulde 21, Vereinigte Mulde 82, Zschopau 4, Flöha 7, Striegis 1) und zwei an der Dahle. An den Deichen entstand ein Schaden von etwa 194,5 Mio. Euro. Alle Deichbrüche sind geschlossen, die Schäden aber noch nicht vollständig beseitigt. Für diese Leistungen wurden bereits Gelder im Umfang von 72,0 Mio Euro vergeben. Die Kosten für die Schadensbeseitigung an Gewässern 1. Ordnung, Deichen und Talsperren betragen nach derzeitiger Schätzung 429 Mio Euro, wobei sich allerdings noch wesentliche Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung der Schadensbeseitigung aus den Hochwasserschutzkonzepten ergeben werden. Von den rund 12.000 km Gewässern II. Ordnung gelten rund 6.000 km als geschädigt. Noch im letzten Jahr hat die Staatsregierung das Gesetz zur Erleichterung des Wiederaufbaus und Verbesserung des Hochwasserschutzes verabschiedet. Damit wurden durch Gesetz breitere Gewässerrandstreifen und Überschwemmungsgebiete festgesetzt. So dürfen zum Beispiel auf Flächen, die von einem aller 100 Jahre eintretenden Hochwasser überflutet werden, keine neuen Gebäude errichtet werden. werden.

Bis Ende 2003 sollen an den Gewässern 1. Ordnung alle notwendigen Überschwemmungsgebiete vorläufig ausgewiesen sein. Aktuell sind bereits etwa 200 Gebiete ausgewiesen. Derzeit werden für alle Gewässer 1. Ordnung (Unterhaltung obliegt dem Freistaat) insgesamt 47 Hochwasserschutzkonzepte erarbeitet, darunter auch fünf Konzepte für Flüsse, die nicht von der August-Flut betroffen waren. Fünf Konzepte für das Teilschadensgebiet Osterzgebirge sind bereits fertig. Dazu gehören unter anderem die Flüsse Müglitz, Gottleuba, Weißeritz, Triebisch und Lockwitzbach. Ziel aller Hochwasserschutzkonzepte ist es, durch ein differenziertes Schutzniveau z. B. Schutz vor einem 100-jährlichen Hochwasser in geschlossenen Siedlungen, größere Schäden zu vermeiden.

Hochwasserschutzkonzepte für alle Flussgebiete werden bis 2004 vorliegen, für die Hauptschadensgebiete Elbe, Vereinigte Mulde und das Westerzgebirge mit den Mulden und ihren Nebenflüssen bis Ende 2003. Die Flutkatastrophe hat gezeigt, dass beim Hochwasserschutz ein Umdenken erforderlich ist. Die sächsische Hochwasserschutzstrategie sieht deshalb vor, neben Maßnahmen zur operativen Abwehr und dem technischen Hochwasserschutz der Abflussminderung und dem Rückhalt in der Fläche einen höheren Stellenwert einzuräumen. Dazu gehört auch die Aufforstung des Waldes in Hochwasserentstehungsgebieten (Erzgebirge) ebenso wie erosionsmindernde Anbauverfahren in der Landwirtschaft. Der Hochwasserrückhalteraum in 14 sächsischen Talsperren wurde zugunsten des Hochwasserschutzes um 24 Mio. Kubikmeter auf insgesamt 146 Mio. Kubikmeter erhöht. Gegenwärtig wird geprüft, ob weitere Rückhalteräume möglich sind.

Seit 1. April 2003 gibt es Hochwasserwarnungen und -vorhersage für alle sächsischen Flüsse aus einer Hand. Dazu wurden die regionalen Hochwasserzentralen Bautzen, Leipzig, Chemnitz und Dresden in einem Landeshochwasserzentrum (Sitz beim Landesamt für Umwelt und Geologie in Dresden) zusammengeführt. Darüber hinaus wurden die Meldewege verkürzt. Hochwassermeldungen gehen nicht nur an die Regierungspräsidien, sondern zusätzlich per E-Mail auch an die Landratsämter und kreisfreien Städte. Die Bürger können die Hochwassernachrichten im Internet abrufen.

Vorhersagen und Hochwasserwarnungen werden im Internet nicht nur für die Elbe und ihre Nebenflüsse, sondern jetzt auch für weitere sächsische Flussgebiete veröffentlicht. Die Pegelwerte gelangen wie bisher zu den Gemeinden und sind ebenso im Internet abrufbar. Die Hochwasservorhersage für die Elbe wurde für den Pegel -Dresden bereits um 12 Stunden auf 36-Stunden-Vorherabschätzung verlängert. Der Vorhersagezeitraum soll auf 60 Stunden ausgedehnt werden.

Im Falle der Mulde wird der Vorhersagezeitraum noch in diesem Jahr von jetzt sechs bis zwölf Stunden um weitere zwölf Stunden verlängert. Der Deutsche Wetterdienst hat seine Unwetterwarnungen gegenüber dem Vorjahr verbessert. Warnungen vor Starkregenereignissen von mehr als 100 mm in 24 Stunden kommen jetzt mindestens 24 Stunden im Voraus. Unwetterwarnungen erfolgen auf Landkreisebene. 28 der 108 Hochwassermeldepegel waren stark beschädigt, drei davon vollständig zerstört. Die Wiederinstandsetzung ist vollständig abgeschlossen. Wie vor dem Hochwasser sind derzeit 75 Pegel mit Datenfernübertragung ausgerüstet.

Bis Ende 2003 sollen 90 Prozent mit Datenfernübertragung ausgerüstet, der Rest bis 2004. Ebenfalls bis En-de 2004 soll außerdem eine neue hochwassersichere Technik eingesetz werden, um einen Ausfall weitestgehend zu verhindern. Insgesamt soll der Aufbau eines leistungsfähigen Hochwasserfrühwarnsystems im kommenden Jahr abgeschlossen sein.

Links zum Thema Hochwasser, Links zum Bundesland Sachsen.

Geograph warnt vor katastrophalen Waldbränden

Themen: Archiv — info @ 15:07

Mannheim (agrar.de) – Der Geograph und Feuerökologe Dr. Christophe Neff von der Universität Mannheim prognostiziert für diesen Sommer verheerende Waldbrände, vor allem im westlichen Mittelmeerraum. Aber nicht nur in Südfrankreich, Spanien und Portugal wachse aufgrund der Trockenheit die Gefahr von Feuerkatastrophen. Auch in Süddeutschland würden angesichts der seit Wochen herrschenden Gluthitze und Trockenheit Waldbrände immer wahrscheinlicher.

Im Massiv des Maures nahe der französischen Mittelmeerküste fielen in der letzten Woche bereits mehr als 10.000 Hektar Wald und Buschland den Flammen zum Opfer. Damit wurde in der Region erstmals seit Jahren der Schwellenwert überschritten, ab welchem Brände als ‚large fires‘ definiert werden. Eines der letzten Feuer dieser Größenordnung war im August 1990 in Collobrières im Massiv des Maures ausgebrochen. Brände von solchen Dimension entwickeln sich zu unkontrollierbaren Feuerwalzen und Feuerstürmen, die praktisch nicht mehr zu löschen sind. Die Biomassenentwicklung der letzten Jahre sowie die Hitze und die lang anhaltende Trockenheit der vergangenen Monate im westlichen Mittelmeerraum lassen befürchten, dass es in diesem Sommer dort wieder verstärkt zu solchen Feuerkatastrophen kommen könnte.

In Süddeutschland sind nach Einschätzung des Mannheimer Geographen die Trockenwälder am Oberrhein und die Kiefernforste des Pfälzer Waldes besonders anfällig für Waldbrände. Rund um Mannheim hält Neff insbesondere den Dossenwald zwischen Rheinau und Friedrichsfeld für gefährdet. Ähnlich schätzt der Wissenschaftler die Lage in den Trockenwäldern bei Maxdorf zwischen Ludwigshafen und Bad Dürkheim ein. Im mittleren Schwarzwald, wo ein Expertenteam der Uni Mannheim mehrere Jahre lang die Anwendung von Feuer in der Natur- und Landschaftspflege erforscht hat, sei die Lage besonders kritisch. ‚Die Böden sind regelrecht ausgetrocknet, kleinere Bäche und Wasserläufe versiegen, mancherorts befindet sich durch die Stürme der Vergangenheit noch sehr viel Totholz in den Wäldern‘, schildert Neff die gefährliche Situation.

Ein Grillfeuer, eine unachtsam weggeworfene Zigarette, aber auch ein überhitzter Katalysator könnten in den Wäldern rund um die Schwarzwaldstadt Schramberg eine Katastrophe auslösen. Ebenso bestehe die Gefahr, dass ein Blitzschlag einen Waldbrand entfacht. ‚Die Vegetation im Raum Schramberg ist inzwischen so trocken, dass trotz Gewitterregen ein Blitzeinschlag im Wald verheerende Folgen hätte‘, so Neff. Anders als die lichten Trockenwälder rund um Mannheim beherbergen die Tannenwälder im mittleren Schwarzwald einen beachtlichen Biomassenvorrat, der im Brandfall nur sehr schwer unter Kontrolle zu bringen wäre.

Links zum Thema Wald und Forst.

Menge und Intensität extremer Wetterereignisse nimmt zu

Themen: Archiv — info @ 15:07

Genf (agrar.de) – Weltweit treten in diesem Jahr Klima-Rekorde auf. Neue wissenschaftliche Einschätzungen registrieren und warnen, daß bei weiterer globaler Erwärmung die Zahl und Intensität extremer Wetterereignisse zunehmen.

• In Deutschland war seit 1901 kein Juni so heiß wie der letzte. Die Tagesmitteltemperatur lag mit 19,1°C dreieinhalb Grad über dem langjährigen Mittel. Die Monatssumme von 240 Sonnestunden lag ein Viertel über dem langjährigen Durchschnitt. Die die Tagesmitteltemperatur in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren um 0,3°C gestiegen.

• In der Schweiz war der Monat Juni nach Ansicht der Klimahistoriker der heißeste in den letzten 250 Jahren. In Genf fiel die maximale Tagestemperatur seit dem 29. Mai nicht unter 25°C und macht den diesjährigen Juni zum heißesten Juni seit Aufzeichnung für die Stadt.

• Im Juni wurden über Südfrankreich maximale Temperaturen notiert, die 40°C übersteigen. Die durchschnittlichen Temperaturen für Juni lagen 5 bis 7°C über dem langfristigen Durchschnitt. Großflächige Waldbrände im Juli sind die ersten Folgen.

• Im Monat Mai gab es in den Vereinigten Staaten 562 Tornados, die 41 Todesfälle verursachten. Seit Aufzeichnungsbeginn wurden nicht soviele Tornados in irgendeinem Monat gezählt. Den bisherigen ‚Rekord‘ hielt der Juni 1992 mit 399 Tornados.

• Indien erlebte eine Vormonsun-Hitzewelle mit Höchsttemperaturen zwischen von 45°C und von 49°C, mit einer Abweichung von 2°C bis 5°C. Mindestens 1.400 Menschen starben wegen des heißen Wetters.

• In Sri Lanka töteten schwere Überschwemmung und Erdrutsche durch Niederschläge tropischer Wirbelstürme mindestens 300 Leute. Infrastruktur und Wirtschaft im Süden Sri Lankas wurden schwer geschädigt. Für die kommenden Monate wird mit einer bis zu 30 Prozent geringeren Tee-Erntemenge gerechnet.

Extreme Wetterrekorde treten jedes Jahr irgendwo in der Erde auf, allerdings nimmt die Zahl solcher Ereignisse in den letzten Jahren übermäßig zu. Nach Einschätzungen durch die World Meteorological Organization (WMO) und das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) liegt der Grund darin, daß sich die Erde im vergangenen Jahrhundert erwärmte – und das stärker als erwartet.

• Die neunziger Jahre waren die wärmste Dekade für die Nordhemisphäre und 1998 das wärmste Jahr des vergangenen Jahrhunderts. Das Jahrhundert selbst war wahrscheinlich das wärmste in den letzten 1.000 Jahren.

• Die globalen durchschnittlichen Land- und Seeoberflächentemperaturen waren im Mai 2003 die zweithöchsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880.

Die mittlere Oberflächentemperatur der erde stieg um 0.6°C. Dieser Wert liegt um 0.15°C über dem Wert, der in früheren Publikationen genannt wurde. Der Einfluß der Klimaphänomene ‚El Niño‘ und ‚La Niña‘ auf die extremen Wetterereignisse ist laut WMO noch unklar.

Für das globale Klima bedeutet eine Erwärming vor allem, dass der Wasserkreislauf beschleunigt wird. Die Verdunstung von Wasser, insbesondere in den Ozeanen, die knapp zwei Drittel der Erdoberfläche bedecken, nimmt zu. Die in die Atmosphäre aufgenommene Energie entlädt sich mit zunehmender Intensität.

Links zum Thema Wetter.

Dürrehilfe: Künast informiert Bundesländer über Agrarrat

Themen: Archiv,Banken,Förderung — info @ 14:07

Ministerin unterstützt Länder bei Milderung der Dürrefolgen

Berlin (agrar.de) – Bundesverbraucherministerin Renate Künast hat die Bundesländer in einem Schreiben über die Ergebnisse des Agrarrates am 22. Juli informiert und Unterstützung bei deren Maßnahmen zur Milderung der Dürrefolgen für die Landwirtschaft angeboten. ‚Zunächst muss das tatsächliche Ausmaß der Ertragseinbußen erfasst werden. Ich habe die Länder gebeten, mir die konkreten Erntedaten zuzusenden, sobald diese vorliegen, damit wir dann über einen möglichen Beitrag des Bundes zu Liquiditätshilfen der Länder sprechen können‘, so Künast. Sie erinnerte an die vorrangige Verantwortung der Länder und deren bereits jetzt bestehende Möglichkeiten zur Unterstützung der betroffenen Betriebe. ‚Den Ländern rate ich, dem Bund Anträge für genehmigungspflichtige Maßnahmen so schnell wie möglich zu übermitteln, damit diese an die Europäische Kommission weitergeleitet werden könnten.‘

Der Agrarrat habe sich eingehend mit den Folgen der Trockenheit für die Landwirtschaft in verschiedenen Mitgliedstaaten befasst. Sie habe die Probleme der deutschen Landwirte erläutert und die Europäische Kommission um Unterstützung gebeten, so Künast. Die Kommission habe sich aufgeschlossen gezeigt, betroffene Betriebe zu unterstützen, indem bestimmte Prämienzahlungen vorgezogen werden oder die Programme zur ländlichen Entwicklung gezielt genutzt werden könnten. Allerdings habe Agrarkommissar Fischler auch auf den geringen Handlungsspielraum der EU wegen knapper Haushaltsmittel hingewiesen.

Künast erinnerte in ihrem Schreiben an die Länder an die von der EU-Kommission bereits bewilligte Möglichkeit, die Stillegungsflächen für die Viehfütterung zu nutzen, um trockenheitsbedingte Futterengpässe zu lindern. Außerdem könnten die Länder

• Betriebe steuerlich entlasten, • eigene, durch die EU zu genehmigende Liquiditätshilfen gewähren, • die Programme zur Entwicklung ländlicher Räume überarbeiten und • Anträge zum Vorziehen von Prämienzahlungen stellen.

Hilfe biete auch das Sonderkreditprogramm der Landwirtschaftlichen Rentenbank für dürregeschädigte Betriebe. (unsere Meldung)

Grundsätzlich gehe es bei der Unterstützung der von der Trockenheit betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe nicht um einen Schadensausgleich, sondern ausschließlich um Hilfen zu Existenzsicherung, so Künast.

Langfristig hält die Ministerin es für nötig, dass sich die Landwirtschaft auf den von Klimaforschern angekündigten Klimawandel und zunehmende Witterungsextreme einstellt. Die Überlegungen sollten dabei unvoreingenommen in die verschiedensten Richtungen gehen. Beispielsweise sei intensive Entwässerung an manchen Standorten heute nicht mehr verantwortbar. An trockenen Getreidestandorten könne über eine Aufforstung mit Mischwald oder über die Erzeugung von nachwachsenden Rohstoffen nachgedacht werden. Durch noch stärker konservierende Bodenbearbeitung und Erhöhung des Humusgehaltes könnten Wasseraufnahme- und -speicherfähigkeit des Bodens verbessert werden.

Mit der im Rahmen der Agrarreform beschlossenen Entkoppelung der Direktzahlungen von der Produktion werde es für die Landwirte leichter, die Fruchtfolge am Standort statt an den zu erzielenden Prämien auszurichten.

Gefragt sei dabei auch die Unterstützung durch die Forschung. Die Bundesanstalt für Züchtungsforschung arbeite bereits daran, Kulturpflanzen widerstandsfähiger gegen Trockenheit zu machen; erste Erfolge bei Kartoffeln und Ackerbohnen gebe es schon.

‚Es sind aber auch andere Bereiche als die Landwirtschaft gefordert‘, so Künast. Dazu gehöre z.B. auch die Renaturierung von Fließgewässern und Feuchtgebieten als Vorsorge gegen Trockenheit und gegen Hochwasser. Waldumbau sei ein weiteres Stichwort. Kiefernwälder könnten beispielsweise mit Laubholz angereichert werden, um die Wasserspeicherung im Winter zu fördern.

Links zum Thema Agrarpolitik.

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