03. April 2003

DJV: Bevölkerung in Deutschland steht eindeutig zu Jagd und Jägern

Themen: Archiv — info @ 14:04

Über 80 Prozent der Deutschen halten die Jagd für notwendig

Berlin (agrar.de) – 83 Prozent der Bevölkerung sind der Ansicht, dass die Jagd notwendig ist und 81 Prozent sind der Meinung, dass durch die Jagd der Wald vor Wildschäden geschützt wird. Dies sind neueste Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Bundesbürgern ab 16 Jahre, die das unabhängige ‚Institut für Marktforschung und Kommunikation, Bremer und Partner GmbH (IFA)‘ Mitte Januar im Auftrag des Deutschen Jagdschutz-Verbandes (DJV) durchgeführt hat. Die aktuelle Studie stellte der DJV heute in Berlin vor.

Um die Grünröcke selbst ging es in weiteren Fragen, die per Telefoninterviews – von über 1.000 Gesprächspartnern in ganz Deutschland über alle Alters- und Gesellschaftsgruppen hinweg – beantwortet wurden: Fast 90 Prozent der befragten Personen sind der Ansicht, dass Jäger die Natur lieben. Sie bescheinigen ihnen auch einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur, denn rund 70 Prozent finden, dass Jäger selten gewordenen Arten helfen und viel Zeit für den praktischen Naturschutz aufwenden.

Kaum Zustimmung fand dagegen die Aussage ‚Jäger jagen nur aus Lust am Töten‘, diesem Statement schlossen sich nur 15 Prozent der Befragten an, über 80 Prozent sind also ganz anderer Meinung. Dass die Bundesbürger deutsche Jäger keineswegs für gefühllos oder grausam erachten, belegt auch die Tatsache, dass fast 80 Prozent der Aussage ‚Jäger kümmert es nicht, wenn Tiere leiden müssen‘ nicht zustimmten.

Aktionen militanter Jagdgegner, wie zum Beispiel das Ansägen von Hochsitzen, bei denen die Gesundheit oder auch das Leben der Jäger bedroht werden, verurteilen 98 Prozent der Bevölkerung als Straftaten und lehnen diese völlig ab.

‚Das Image der Jäger ist weitaus besser, als viele Tierschutzgruppen behaupten‘, resümierte DJV-Präsident Constantin Freiherr Heereman. Besorgt sei er aber darüber, dass die Hetzkampagnen von Tierschützern andere Menschen zu Straftaten anstiften könnten.

‚Wir werden alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um gegen Gewaltaufrufe militanter Tierschützer vorzugehen‘, kündigte der Präsident an, ‚da ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass die Mehrheit der Menschen in unserem Land hinter uns steht‘.

Jagd ist Naturschutz

Rund 70.000 biotopverbessernde Maßnahmen und Projekte führen Jäger jährlich in Deutschland durch und geben dafür fast 40 Millionen Euro aus. Dies sind Ergebnisse einer Studie, die vom DJV im Rahmen der Kampagne ‚Leben braucht Vielfalt‘ des Bundesumweltministeriums 2002 durchgeführt wurde.

‚Das private Naturschutz-Engagement ist nicht nur eine enorme finanzielle Entlastung der Öffentlichen Hand‘, erklärte Constantin Freiherr Heereman, ’sondern auch der Beleg: Jäger sind Naturschützer!‘. In rund 7.500 Revieren (10 Prozent der Reviere Deutschlands) wurden Naturschutzmaßnahmen erfasst und von der unabhängigen Firma Öconsult ausgewertet.

5.700 Streuobstwiesen – unentbehrliche Lebensräume für seltene Tierarten wie Fledermäuse, Steinkauz und Wendehals – werden gemäß der Studie durchschnittlich pro Jahr von Jägerhand angelegt. Darüber hinaus kaufen und pflanzen Jäger Sträucher für Hecken, die wichtige ökologische Trittsteine in der Kulturlandschaft bilden. ‚Stellen Sie sich die chinesische Mauer vor. Fast genauso lang, 6.000 km, ist die Hecke, die jährlich von Jägern angelegt wird‘, erläuterte der DJV-Präsident weiter.

Auch um Eisvogel, Zwergtaucher und Ringelnatter sorgen sich Deutschlands Jäger, der Beweis: Sie schaffen jährlich über 4.000 neue Feuchtbiotope, die zusammen der Gesamtfläche der Insel Amrum entsprechen.

Aber nicht nur Spaten und Schaufel werden in deutschen Jagdrevieren eingesetzt. Nahezu 270.000 Nistkästen, größtenteils selbst gezimmert, hängen die Waidmänner jährlich auf – Kinderstuben für rund 800.000 Jungvögel. Unzählige Müllsäcke werden in rund 16.500 Säuberungsaktionen mit Unrat gefüllt und abtransportiert, damit der Wald nicht zur Müllkippe verkommt. Außerdem gestalten Jäger im Rahmen der Initiative LERNORT NATUR fast 130.000 Schulstunden um für Schulklassen und Kindergruppen die Natur, meist vor Ort im Revier, erlebbar zu machen.

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Mecklenburg-Vorpommern: Erneut Rekorderzeugung bei Milch

Themen: Archiv,Milch — info @ 13:04

Schwerin (agrar.de) – Nach Information des Statistischen Landesamtes wurde auch im Jahr 2002 das Ergebnis des Vorjahres bei der Milchproduktion überboten. Die durchschnittliche Milchleistung je Kuh lag bei 7.257 Kilogramm. Dies bedeutete eine Steigerung um 1,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2001.

Die Gesamtmilcherzeugung fiel aber mit 1,327 Millionen Tonnen um 1 Prozent niedriger aus, da der Bestand an Milchkühen um etwa 3 Prozent zurückging.

Mit einer durchschnittlichen Milchproduktion von 7.257 Kilogramm je Kuh wurde der bisher erreichte Höchstwert von 7.143 Kilogramm aus dem Jahr 2001 um 114 Kilogramm nochmals übertroffen (+ 1,6 Prozent). Seit 1991 ist die durch die Milchquotenregelung auch in Mecklenburg-Vorpommern begrenzte Milcherzeugung nur um 5 Prozent gestiegen, die Milchproduktion je Kuh aber um 70 Prozent. Somit ging der durchschnittliche Milchkuhbestand um 38 Prozent zurück (2002: 182.800 Tiere; Veränderung gegenüber 2001: – 3 Prozent). Nach aktuellen Vorschlägen der Europäischen Kommission soll das Quotensystem bis 2015 beibehalten werden. Die EU-Quote wird danach bis zum Jahr 2008 um 3,5 Prozent auf 123 Millionen Tonnen für die EU-15 erhöht.

98 Prozent (1,297 Millionen Tonnen) der im Jahr 2002 erzeugten Milchmenge wurden an Molkereien und Händler verkauft. Der überwiegende Teil der dort nicht angebotenen Milch wurde in den Agrarbetrieben in der Kälberaufzucht verfüttert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich dieser Anteil von 31.100 Tonnen auf etwa 29.500 Tonnen verringert. Eine geringe Menge von rund 500 Tonnen wurde unmittelbar in den Erzeugerbetrieben verarbeitet oder direkt vermarktet.

Von der insgesamt verkauften Milchmenge wurden 89 Prozent an die 12 Molkereien des Landes Mecklenburg-Vorpommern geliefert. 141.700 Tonnen Milch gaben die Landwirte an Molkereien in den Bundesländern Brandenburg, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen ab. Von dieser Menge ging mehr als die Hälfte (56 Prozent) in das Land Brandenburg. Die Molkereien von Mecklenburg-Vorpommern kauften aber zusätzlich etwa 422.200 Tonnen Milch aus Bundesländern wie Schleswig-Holstein und Brandenburg (2001: 370.900 Tonnen).

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Grüne Gentechnik: Wahlfreiheit zur Beruhigung

Themen: Gentechnik,Umwelt — info @ 12:04

Renate Künast gerät zunehmend in ein Dilemma

München (agrar.de) – Gentechnik und Agrarwende – passt das zusammen? Obwohl sich Renate Künast in dieser Frage nach wie vor optimistisch gibt, dürften ihre Nerven blank liegen, urteilt Tamás Nagy in der April-Ausgabe von punkt.um, dem Informationsdienst für Umwelt und Nachhaltigkeit im ökom Verlag.

Jüngst verkündete die Verbraucherschutzministerin, dass schon in diesem Jahr gentechnisch veränderte Pflanzen in Europa zugelassen werden könnten.

Der Grund: Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass das Zulassungsmoratorium in der EU unaufhaltsam bröckelt. Die Voraussetzung dafür schuf sich die Staatengemeinschaft selbst, indem sie den Umgang mit gentechnisch veränderten Futter- und Nahrungsmitteln neu regelte. Künast gerät damit in eine Zwickmühle: Einerseits will sie den VerbraucherInnen gentechnikfreie Produkte garantieren, andererseits ist sie für den Einsatz der Grünen Gentechnik hierzulande verantwortlich. In Zukunft wird ihr Ministerium darüber entscheiden, ob Freisetzungsversuche und gentechnisch veränderte Pflanzen im Einzelfall zugelassen werden. Auch verfügt Künast über ein ‚Initiativrecht‘ mit dem sie das alte Gentechnikgesetz erneuert und die EU-Vorgaben in nationales Recht umsetzt.

Da sie die Zeichen der Zeit erkannt hat, pocht die Ministerin mehr denn je auf die Wahlfreiheit von Landwirt und VerbraucherInnen. Doch lässt sich diese tatsächlich mit den neuen Regelungen garantieren? Um Lebensmittel von Gentechnik frei zu halten, müssen zunächst die Bedingungen auf dem Acker stimmen. Die Koexistenz von gentechnischer, konventioneller und biologischer Landwirtschaft ist jedoch nach wie vor ungeregelt. Während die EU-Kennzeichnungsverordnung für gentechnisch veränderte Bestandteile in Lebens- und Futtermitteln immer konkretere Formen annimmt, bleibt die Frage der Saatgut-Verunreinigung unangetastet.

Bislang liegt lediglich ein Vorschlag der EU-Kommission vor. Er beinhaltet einen je nach Pflanzenart gestaffelten Schwellenwert von 0,3 bis 0,7 Prozent Gentechnik-Anteil im Saatgut. Erst wenn diese Schwellenwerte überschritten würden, wären die jeweiligen Saatgut-Partien zu kennzeichnen. Die Bauern wüssten daher künftig nicht einmal, ob und welche gentechnisch veränderten Organismen sich auf ihrem Acker und in ihren Produkten befinden. Auf jedem Hektar Rapsfeld könnten auf diese Weise 2.000 genmanipulierte Pflanzen stehen und sich dann ’natürlich‘ ausbreiten – indem sie gentechnikfreie Pfanzen bestäuben. Zudem wären die festgelegten Schwellenwerte nur bei hohem technologischen und finanziellen Aufwand realisierbar. Denn Verunreinigungen sind nicht nur während des Anbaus möglich, sondern auch bei Saatguterzeugung, Ernte, Lagerung, Transport und Verarbeitung. Wer für die technologisch getrennten Wege sowie die gentechnische Verschmutzung aufkommen soll, ist bislang ungeklärt.

Renate Künast weiß um diese Probleme. Und darum, wie schnell die deutsche Landwirtschaft von ihnen ereilt werden kann. Dass der Versuch, Gentechnikfreiheit zu garantieren, viel Geld verschlingt, ist sicher. Doch ob sie sich auch gewährleisten lässt, ist zu bezweifeln. Solange die Ministerin jedoch den Verbraucher in Sicherheit wiegen kann, ist die Welt der Agrarwende wohl in Ordnung. Im Zweifel wirkt eine Prise vorgegaukelter Wahlfreiheit als Beruhigungspille, urteilt Tamás Nagy.

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Schleswig-Holstein: Strategien für den Ausbau der energetischen Biomassenutzung

Themen: Archiv — info @ 12:04

Kiel (agrar.de) – Die Landesregierung will die Potenziale der erneuerbaren Energie ‚Biomasse‘ stärker nutzen. Das kündigte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Klaus Müller auf der Fachtagung ‚Biogas‘ von Landwirtschaftskammer und Investitionsbank in Rendsburg an. ‚Bis zu 13 Prozent des Energieverbrauchs in Schleswig-Holstein können mit Biomasse abgedeckt werden‘, heißt es in einem Strategiepapier, das Müller der Fachtagung vorstellte.

‚Die Biomasse ist der erneuerbare Energieträger mit den höchsten und den bisher am wenigsten ausgeschöpften Potenzialen‘, sagte der Minister. In den Jahren 2001 und 2002 wurden im Rahmen der Initiative Biomasse und Energie zehn Projekte zur energetischen Biomassenutzung gefördert. Dabei ging es um Biogasgemeinschaftsanlagen, Holzheizwerke, ein Strohheizwerk, ein Rapsöl-Blockheizkraftwerk und ein Projekt zur Hackschnitzelbereitstellung. Alle Projekte wurden von der Energieagentur der Investitionsbank Schleswig-Holstein betreut. Mit öffentlichen Mitteln in Höhe von 3,0 Millionen Euro wurden Investitionen in Höhe von 14,5 Millionen Euro gefördert. Bis zum Jahr 2006 sollen rund 11,8 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt werden, wobei Schleswig-Holstein als erstes Bundesland eine Kofinanzierung der EU erreicht hat.

Müller betonte, dass die investive Förderung aufgrund der knappen öffentlichen Mittel eine Hilfslösung sei und der breite Ausbau der energetischen Biomassenutzung erst gelinge, wenn die Wirtschaftlichkeit nicht mehr von einem erfolgreichen Förderverfahren abhänge. ‚Kurzfristig hat die Verbesserung der Vergütungssätze für Strom­erzeugung aus Biomasse im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die höchste Priorität, mittelfristig sollte die Wirkungsweise des EEG auch auf die Wärmeerzeugung aus Erneuerbaren Energien übertragen werden‘, sagte Müller.

Der Umwelt- und Landwirtschaftsminister unterstrich, dass der Dreiklang ‚Akzeptanz – Förderung – Genehmigung‘ harmonisch gespielt werden müsse, um die Potenziale der Biomassenutzung zu realisieren. ‚Als Umweltminister bestehe ich einerseits darauf, dass die Umweltanforderungen an Bau und Betrieb von Biomasseanlagen wichtig sind, aber in einigen Bereichen müssen wir die Rahmenbedingungen deutlich verbessern.‘ So sei ein gemeinsamer baurechtlicher Erlass mit dem Innenministerium in Vorbereitung. Dieser Erlass werde im Rahmen des bestehenden Baurechtes die baurechtliche Genehmigung für Einzelhof- und kleinere Gemeinschaftsanlagen erleichtern. Größere Gemeinschaftsanlagen sind davon jedoch ausgenommen. Deshalb hat Müller den Beschluss der Agrarministerkonferenz vom 21. März unterstützt: ‚Im Rahmen der in 2004 anstehenden Novellierung des Baugesetzbuchs wollen wir eine baurechtliche Privilegierung für Biomasseanlagen im Außenbereich schaffen, sofern sie in räumlich-funktionellem Zusammenhang mit landwirtschaftlichen, forstwirtschaftlichen oder gärtnerischen Betrieben stehen‘, so Müller in Rendsburg.

In dem Strategiepapier hat die Landesregierung ihre Position zur energetischen Nutzung von Anbau-Biomasse formuliert und die Bedingungen genannt, unter denen sie den Anbau von Energiepflanzen unterstützt. Allerdings hat die Nutzung von Reststoffen wie Gülle, Stroh und Holz aus Forst- und Knickpflege für sie weiterhin Vorrang.

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RLV: Deutschland ist wichtiger Agrarproduzent der EU

Themen: Archiv — info @ 12:04

Bonn (agrar.de) – Deutschland gehört in der EU nach wie vor zu den wichtigsten Agrarproduzenten. In den vergangenen Jahren konnte die deutsche Landwirtschaft erneut ihre Stellung als eine der Hauptagrarerzeuger innerhalb der 15 EU-Mitgliedstaaten weiter ausbauen. Nach Angaben des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) in Bonn war Deutschland im Durchschnitt der Jahre 1999 bis 2001 Marktführer bei der Milcherzeugung, bei der Schweinefleisch- und Kartoffelproduktion sowie bei der Rapserzeugung. Den zweiten Platz behaupteten Deutschlands Bauern mit Zucker, Getreide, Rindfleisch und Eiern.

Mit einem Marktanteil von 23 Prozent stammte fast jeder vierte Liter Milch in der EU aus Deutschland. Der Marktanteil bei Schweinefleisch betrug 22 Prozent und somit wurde jedes fünfte Schwein in deutschen Landen erzeugt. Bei Kartoffeln betrug der Marktanteil der deutschen Landwirtschaft sogar 26 Prozent, noch höher war der Anteil bei Raps mit 41 Prozent. Bei den Produktsparten, in denen die deutsche Landwirtschaft innerhalb der EU den zweiten Platz belegte, hatte die Zuckerproduktion einen Anteil von 25 Prozent und Getreide einen Anteil von 23 Prozent. Nur unwesentlich darunter lag die Rindfleischproduktion mit einem Marktanteil von 19 Prozent. Deutschlands Legehennenhalter produzierten im Durchschnitt der Jahre 1999 bis 2001 immerhin 16 Prozent der gesamten EU-Erzeugung.

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Carstensen: Unser Wald braucht mehr als rot-grünen Öko-Aktionismus

Themen: Statistik,Wald,Waldbericht — info @ 12:04

Wirtschaftlicher Aspekt kommt im Waldzustandsbericht nicht vor

Berlin (agrar.de) – Anlässlich der Debatte des Waldzustandsberichtes der Bundesregierung 2002 erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Harry Carstensen:

‚Der jährliche Waldzustandsbericht ist ein gegebener Anlass, sich im Deutschen Bundestag mit dem Thema Wald zu beschäftigen. Man entwertet aber die Debatte, wenn man wie Rot-Grün auf einem 5-seitigen Entschließungsantrag zwar alles hineinschreibt, was irgendwie ‚öko‘ ist, in vielen Fällen mit dem Wald nichts zu tun hat, aber mit keinem Wort den wirtschaftlichen Aspekt der Waldbewirtschaftung erwähnt.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird zum Waldzustandbericht keinen Entschließungsantrag vorlegen, die Argumente sind ohnehin in langen Jahren ausgetauscht. Wir werden aber im Herbst eine große Anfrage zum Thema Wald einreichen, welche die Probleme des deutschen Waldes umfassend angehen wird. Wir wollen unter anderem auch Auskunft darüber haben, warum es unter Rot-Grün sich für Waldbesitzer immer weniger lohnt, ihre Wälder zu bewirtschaften. Für die Union war schon immer klar, dass beim Thema Wald Ökologie und Ökonomie zusammen gesehen werden müssen. Eine einseitige Betrachtungsweise kann nur zu politischem Fehlhandeln führen, darunter müssen die Waldbesitzer bereits jetzt schon leiden.‘

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Jeggle: Branntweinmonopol läuft aus: Verbaucherschutzministerin Künast hat versagt

Themen: Archiv — info @ 11:04

Brüssel (agrar.de) – Vor dem Hintergrund der sich inzwischen im Agrarministerrat abzeichnenden Einigung über das Auslaufen des deutschen Branntweinmonopols bis zum Jahre 2010 hat die deutsche Europaabgeordnete Elisabeth Jeggle (CDU) Verbraucherschutzministerin Renate Künast ’schweres Versagen‘ vorgeworfen. So gebe es derzeit allein in Deutschland noch mehr als 20.000 Kleinbrennereien sowie gut 200.000 Stoffbesitzer, die zusammen jährlich 200.000 Tonnen Streuobst zu Schnaps verwerten würden, was in manchen Gebieten bis zu einem Viertel der Ernte entspreche. Damit leisteten die Brennereien und die Obstbesitzer einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der mitteleuropäischen Streuobstwiesen im Hinblick auf den Landschafts-, Umwelt- und Artenschutz, betonte die CDU-Europaabgeordnete heute in Brüssel. Dies sei aber nur möglich durch den Schutz des deutschen Branntweinmonopols, das mit jährlichen Kosten von ca. 110 Millionen Euro den Fortbestand der Kleinbrennereien und die Vermarktung von zwei Dritteln der gewonnen 83.000 Hektoliter reinen Alkohols sicherstelle.

Da die EU-Kommission das Branntweinmonopol jedoch als unerlaubte Beihilfe angesehen habe, legte sie im Februar 2001 eine Gemeinsame Marktordnung (GMO) für Agraralkohol vor, die dessen sicheres Aus bedeutet hätte. Anstatt nun jedoch wie mehrfach vom Agrarausschusses des Europäischen Parlamente einstimmig gefordert, eine Ausnahmeregelung für alle europäischen Kleinbrenner anzustreben, habe Künast auf einer rein deutschen Regelung im Tausch gegen eine zeitliche Befristung auf maximal sieben Jahre bestanden. ‚Der von mir favorisierte Vorschlag hatte dagegen gelautet: Zustimmung zur GMO inklusive Beihilfen, dafür aber zeitlich unbefristete Ausnahmen für Kleinbrennereien mit bis zu 10 Hektolitern pro Jahr‘, erklärte die CDU-Europaabgeordnete aus Baden-Württemberg. Leider habe das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Ernährung es jedoch bisher konsequent vermieden, diese Position zu unterstützen.

Elisabeth Jeggle: ‚Die Quittung hat Frau Künast jetzt im vorbereitenden Fachausschuß der Agrarminister erhalten, denn dort ist das Auslaufen des deutschen Branntweinmonopols bis 2010 inzwischen beschlossene Sache. Vielleicht wäre es sinnvoller, wenn sich Frau Künast weniger umweltpolitische Ereignisse kümmern würde, die sie ohnehin nicht beeinflussen kann, sondern mehr um die berechtigten Interessen der Verbraucher und der Brantweinhersteller‘. Nun sei nicht nur das Aus für die traditionsreichen Kleinbrennereien zu befürchten, sondern zudem der Verlust einer kompletten, historisch gewachsenen Kulturlandschaft insbesondere in Mitteleuropa. Die EVP-Agrarpolitikerin kündigte an, sich auch in Zukunft für eine bessere Lösung möglichst unter Mitentscheidung des Parlaments und hoffentlich mit einer anderen Bundesregierung einzusetzen.

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EU-Agrareinkommen 2002 real um 3,8 Prozent gesunken

Themen: Archiv — info @ 11:04

Spanne reicht von -24 Prozent in Dänemark bis +7 Prozent im Vereinigten Königreich

Luxemburg (agrar.de) – Das landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitskraft in der EU ist im Jahr 2002 real um 3,8 Prozent zurückgegangen. Dies geht aus revidierten Schätzungen hervor, die heute von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften in Luxemburg, veröffentlicht wurden. In der Eurozone (Belgien, Deutschland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Finnland) ist das landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitskraft um 4,0 Prozent gesunken.

Der Rückgang des realen landwirtschaftlichen Einkommens je Arbeitskraft in der EU15 ergab sich einerseits aus einer Verringerung des realen landwirtschaftlichen Einkommens selbst (-6,6 Prozent) und einem anhaltenden Rückgang des landwirtschaftlichen Arbeitseinsatzes (-2,9 Prozent) andererseits.

In zwölf Mitgliedstaaten lag das Einkommen aus landwirtschaftlicher Tätigkeit unter dem Niveau des Jahres 2001. Die deutlichsten Rückgänge verzeichneten Dänemark (-24,4 Prozent), Deutschland (-19,5 Prozent), Irland (-11,7 Prozent), die Niederlande (-10,0 Prozent) und Belgien (-8,0 Prozent). Höher als im Jahr 2001 war das landwirtschaftliche Einkommen pro Arbeitskraft lediglich im Vereinigten Königreich (+6,8 Prozent), Griechenland (+5,4 Prozent) und Finnland (+4,5 Prozent).

Veränderung des realen landwirtschaftlichen Einkommens je Arbeitskraft im Jahr 2002

Land Veränderung 2002/2001 in Prozent; Indizes für 2002 EU15 -3,8; 107,8 Schweden -2,4; 120,7 Eurozone -4,0; 112,0 Österreich -3,7; 103.3 Portugal -5,5; 131,8 Ver. Königreich +6,8; 69,9 Luxemburg -5,9; 86,9 Griechenland +5,4; 114,9 Belgien -8,0; 100,5 Finnland +4,5; 115,6 Niederlande -10,0; 80,9 Spanien -0,6; 117,9 Irland -11,7; 93,6 Frankreich -0,9; 110,8 Deutschland -19,5; 110,7 Italien -2,2; 111,2 Dänemark -24,4; 87,1

* Indizes: 1995 = 100 (1995 = Durchschnitt der Jahre 1994, 1995 und 1996)

Die Verringerung des realen landwirtschaftlichen Einkommens je Arbeitskraft in der EU15 im Jahr 2002 ergab sich aus dem Zusammenwirken mehrerer Faktoren:

– einer Abnahme der landwirtschaftlichen Gesamtproduktion um real 3,9 Prozent, – einer Verringerung der Vorleistungskosten um 2,3 Prozent und der Abschreibungen um real 0,9 Prozent, – einem Rückgang der nicht produktspezifischen Subventionen um real 1,5 Prozent und der nicht produktspezifischen Abgaben um real 0,2 Prozent, – einer anhaltende Verringerung des landwirtschaftlichen Arbeitseinsatzes um 2,9 Prozent.

Rückgang der Gesamtproduktion hauptsächlich aufgrund niedrigerer Erzeugerpreise

Der Rückgang der realen landwirtschaftlichen Gesamtproduktion im Jahr 2002 in der EU15 (-3,9 Prozent) ist hauptsächlich auf die Rückgänge des Produktionswerts von tierischen und pflanzlichen Erzeugnissen (-6,6 Prozent bzw. -2,1 Prozent) zurückzuführen, die wiederum durch geringere Erzeugerpreise (-8,4 Prozent bzw. -2,8 Prozent) verursacht wurden. Das Produktionsvolumen war um 0,7 Prozent höher als im Vorjahr (+0,9 Prozent für die tierische und +0,6 Prozent für die pflanzliche Erzeugung).

Die Verringerung des Produktionswerts der tierischen Erzeugung in der EU15 im Jahr 2002 (-6,6 Prozent) wurde in erster Linie durch starke, preisbedingte Rückgänge der Produktionswerte bei Schweinen (-19,7 Prozent), Milch (-7,1 Prozent) und Geflügel (-10,6 Prozent) verursacht. Diese Rückgange wurden durch die Erholung der nach den Krisen im Zusammenhang mit BSE und MKS im Jahr 2001 stark beeinträchtigten Produktionswerte für Rinder (+6,8 Prozent) sowie Schafe und Ziegen (+7,3 Prozent) nicht ausgeglichen.

Die Zunahme des Produktionsvolumens bei Schweinen im Jahr 2002 in der EU15 (+1,0 Prozent) wurde von einem starken Verfall der Erzeugerpreise (-20,5 Prozent) begleitet. Dieser Rückgang, der auf deutliche Anstiege in den Jahren 2000 und 2001 folgte, war der wichtigste Faktor für die jüngste Entwicklung des landwirtschaftlichen Einkommens in der EU15. Der zweitwichtigste Faktor war der Rückgang der Milchpreise um 7,1 Prozent bei einem geringfügig höheren Produktionsvolumen (+0,3 Prozent) (Milch ist der Posten mit dem höchsten Anteil an der Agrarproduktion in der EU15).

Der Rückgang des Wertes der pflanzlichen Erzeugung in der EU15 im Jahr 2002 (-2,1 Prozent) war im Wesentlichen die Folge geringerer Produktionswerte bei Kartoffeln (-16,0 Prozent), Wein (-6,7 Prozent), Obst (-4,1 Prozent) und Getreide (-1,7 Prozent). Die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die Entwicklung des landwirtschaftlichen Einkommens waren jedoch sehr viel geringer als die Auswirkungen der im vorangegangenen Abschnitt beschriebenen Veränderungen.

Nach Milch ist Getreide das zweitwichtigste landwirtschaftliche Erzeugnis der EU15. Bei Volumen und bei den Preisen waren erhebliche Schwankungen zu verzeichnen (+6,9 Prozent bzw. -8,5 Prozent), die einander allerdings weitgehend ausglichen. Durch die Steigerung des Volumens erreichte die Getreideproduktion 2002 fast das Rekordniveau des Jahres 2000.

Das Produktionsvolumen bei Kartoffeln lag in der EU15 um 1,6 Prozent über dem des Vorjahres, während die Preise um 17,4 Prozent sanken. Bei Wein sank das Produktionsvolumen um 6,6 Prozent, während die Erzeugerpreise nahezu stabil blieben (-0,1 Prozent).

Beitretende Länder: Veränderungen des realen landwirtschaftlichen Einkommens pro Arbeitskraft 2002 reichen von -26 Prozent in Polen bis +11 Prozent in Slowenien und Lettland.

Von den Beitretenden Ländern (ohne Zypern) verzeichneten im Jahr 2002 Slowenien (+10,7 Prozent), Lettland (+10,6 Prozent), Malta (+3,3 Prozent) und die Slowakische Republik (+2,7 Prozent) ein höheres reales landwirtschaftliches Einkommen je Arbeitskraft als 2001. Die stärksten Rückgänge wurden in Polen (-25,6 Prozent) und in Ungarn (-20,9 Prozent) verbucht. In der Tschechischen Republik sanken die Einkommen um 10,1 Prozent, in Litauen um 5,5 Prozent und in Estland um 4,9 Prozent.

Der Rückgang des realen landwirtschaftlichen Einkommens je Arbeitskraft in den Beitretenden Ländern um durchschnittlich 18,7 Prozent im Jahr 2002 war hauptsächlich auf die Entwicklung in Polen zurückzuführen, wo sich über die Hälfte der landwirtschaftlichen Gesamtproduktion dieser Länder konzentriert.

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Grüne: Naturschutz konsequenz umsetzen!

Themen: Archiv,Biogas,Energie — info @ 10:04

Berlin (agrar.de) – 1. Jahrestag des Inkrafttretens des neuen Bundesnaturschutzgesetzes erklärt Undine Kurth, naturschutzpolitische Sprecherin von Bündnis 90 / Die Grünen:

‚Vor einem Jahr ist in Deutschland ein modernes Naturschutzgesetz in Kraft getreten. Damit wurde eines der zentralen umweltpolitischen Versprechen von Bündnis 90/Die Grünen eingelöst. Nach unzähligen Jahren des Stillstands unter den Vorgängerregierungen wurden die grundlegenden rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dem Verlust an wild lebender Fauna und Flora, aber auch an genetischen Ressourcen landwirtschaftlicher Nutzpflanzen entgegenzuwirken. Damit ist dieses Thema aber nicht erledigt!

Bis zum Jahr 2005 haben die Länder die Bestimmungen des Gesetzes in Landesrecht umzusetzen. Wir erwarten von ihnen, dass sie zügig die vom Bundesgesetzgeber eröffneten Chancen für einen modernen, kooperativen Naturschutz, eine nachhaltige Nutzung der Natur und den Erhalt der biologischen Vielfalt nutzen.

Wir fordern die Länder eindringlich auf, jeden Versuch zu unterlassen, den Regelungsgehalt des neuen Bundesnaturschutzgesetzes auszuhöhlen. Wir lehnen die Bundesratsinitiative der CDU- und CSU-geführten Länder entschieden ab, die abweichend vom Bundesnaturschutzgesetz im Hinblick auf die Verbandsklage abweichende landesrechtliche Regelungen schaffen will. Sie geht von einem grundfalschen Verständnis von Bürgerbeteiligung, Bürgerrechten und Naturschutz aus, würde Naturschutzinteressen zurückdrängen und den demokratischen Rechtsstaat schwächen. Verzögerungen bei den Verkehrsplanungen lassen sich am besten dadurch vermeiden, dass frühzeitig die Belange des Naturschutzes berücksichtigt werden.

Die Bundesregierung erfüllt tatkräftig die ihr aus dem neuen Gesetz erwachsenden Aufgaben. So werden für das Meeresgebiet zwischen 12 und 200 Seemeilen vor der Küste, die so genannte Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ), Meeresschutzgebiete sowie Vorranggebiete für den Aufbau von Offshore-Windparks ausgewiesen werden. Auch bei der anstehenden Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) werden wir darauf achten, dass bei der Förderung erneuerbarer Energien, etwa von Windenergie- und Biogasanlagen, auch Kriterien einer natur- und umweltverträglichen Realisierung berücksichtigt werden – das dient der Natur, dem Klimaschutz und der Akzeptanz dieser Energieformen gleichermaßen.

Wichtige Vorleistungen erbringt der Bund auch für die Realisierung des bundesweiten Biotopverbundes. Besonders bedeutsam ist die Erhaltung des ‚Grünen Bandes‘, d.h. der ökologisch wertvollen Flächen entlang des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens.

Für uns bleibt der Naturschutz auch weiterhin ein ’starkes‘ Thema.‘

Links zum Thema Landschaft und Natur, Links zum Thema Agrarpolitik.

DBV: Italiens fortgesetzte Erpressungen für mehr Milchquoten nicht akzeptabel

Themen: Archiv — info @ 10:04

Sonnleitner spricht mit Abgeordneten des italienischen Abgeordnetenhauses

Brüssel/Rom (agrar.de) – Am 2. April 2004 hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und des europäischen Bauernverbandes COPA, Gerd Sonnleitner, in Berlin Mitglieder des Landwirtschaftsausschusses des italienischen Abgeordnetenhauses unter Leitung des Vorsitzenden De Ghislanzoni Cardoli zu einem Gespräch empfangen. Die römischen Abgeordneten wollten sich über die Haltung des europäischen und des deutschen Bauernverbandes zu den Vorschlägen der EU-Kommission für die Reform der EU-Agrarpolitik informieren. In der Bewertung der Vorschläge und der Zeitabfolge weiterer Reformschritte in Verbindung mit der WTO gab es eine große Übereinstimmung mit den für Landwirtschaft zuständigen italienischen Abgeordneten. Die Beschlüsse der Agenda 2000 müssten respektiert werden und seien auch die Verhandlungsgrundlage für die laufenden WTO-Verhandlungen. Dafür werde sich Italien während der Ratspräsidentschaft in der zweiten Hälfte dieses Jahres in Brüssel einsetzen.

Deutliche Missstimmungen zwischen den Abgeordneten und Präsident Sonnleitner gab es allerdings zur Fragen der Milch-Garantiemegenregelung. Es sei schlicht nicht akzeptabel und gefährde die europäische Solidarität, wenn Italien fast zwanzig Jahre nach Einführung der Mengenbegrenzung diese nicht konsequent anwende und immer neue Zugeständnisse zu erpressen versuche, sagte Sonnleitner den italienischen Volksvertretern. Ein solches Verhalten destabilisiere fortlaufend den Milchmarkt und stelle letztlich die Milch-Garantiemengenregelung in Frage. So wie sich Italien vermeintlich in Bezug auf die Höhe der Milchquote benachteiligt fühle, gehe es Deutschland bei vielen anderen Produkten, wie Wein, Obst und Gemüse.

Hintergrund: Die italienische Regierung behindert seit Wochen einen Kompromiss zu grenzüberschreitenden Zinsbesteuerung, mit der die Steuerflucht in der Gemeinschaft eingedämmt werden soll. Sie fordert für ihre Zustimmung einen Kompromiss zur wegen Überproduktion fälligen Strafzahlungen von italienischen Milcherzeugern an die EU.

Die italienischen Landwirte sollen wegen der Milchquoten-Überschreitung eine Strafe von 684 Mio Euro an die EU-Kasse zahlen., welche die Regierung in Rom teilweise direkt übernehmen will. Die Europäische Kommission lehnt dies als unzulässige Beihilfe ab. Sie sieht darin, wie die anderen EU-Staaten, eine illegale staatliche Beihilfe.

Links zum Thema EU Und Landwirtschaft, Links zum Thema Verbände.

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