01. Februar 2003

DFV: Keine Sonderbehandlung für Direktvermarkter

Themen: Archiv — info @ 12:02

Fleischer-Verband kritisiert Vorschlag zur Sonntagsöffnung

Frankfurt (agrar.de) – Auf scharfe Kritik des Deutschen Fleischer-Verbandes (DFV) ist der Vorstoß der Landwirtschaftsminister von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gestoßen, Hofläden eine Öffnung an Sonn- und Feiertagen zu gestatten.

Wie DFV-Präsident Manfred Rycken betont, trete das Fleischerhandwerk entschieden für einen fairen Wettbewerb aller Marktteilnehmer ein. Das bestehende Ladenschlussgesetz müsse daher für alle gleichermaßen gelten. Es könne nicht sein, dass Direktvermarkter auf ihren Höfen sonntags Fleisch und Wurst verkaufen dürfen, während das Fleischer-Fachgeschäft nebenan geschlossen bleiben muss. Dies führe zu Wettbewerbsverzerrungen, die nicht hingenommen werden könnten.

Der Deutsche Fleischer-Verband appelliert daher an Bundestag und Bundesrat, dem positiven Votum des Agrarausschusses des Bundesrates zu diesem Vorstoß nicht zu folgen und es bei der bestehenden Regelung zu belassen.

Links zum Thema Fleischwirtschaft, Links zum Thema Verbände.

Jahresbericht über die Deutsche Fischwirtschaft 2002 erschienen

Themen: Archiv — info @ 12:02

Bonn (agrar.de) – Ab sofort können sich Interessenten im neu erschienenen Jahresbericht über die deutsche Fischwirtschaft 2002 über die jüngste Entwicklung in diesem Wirtschaftsbereich informieren. Der Jahresbericht wird jährlich vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) herausgegeben.

In 19 Beiträgen schildert der Bericht umfassend die Lage der deutschen Fischwirtschaft. Teil I des Jahresberichtes befasst sich mit Schwerpunkten der deutschen, europäischen und internationalen Fischereipolitik sowie der wirtschaftlichen Situation der verschiedenen Branchen innerhalb der Fischwirtschaft. Teil II berichtet über die Aktivitäten der deutschen Fischereiforschung sowohl im Bereich der Seefischerei als auch der Binnenfischerei. In Teil III werden in verschiedenen Artikeln die Fischereiflotte, die Fischereischutzboote und Fischereiforschungsschiffe, die Arbeit der Bordwetterwarten sowie die See- und Sozialversicherung dargestellt. Eine umfangreiche Statistik in Teil IV schließt sich an und in Teil V wird der Bericht durch eine Übersicht über Ansprechpartner in Fischereifragen abgerundet.

Der ‚Jahresbericht über die Deutsche Fischwirtschaft 2002‘, 225 Seiten, Einzelhandelspreis 31 Euro (zzgl. Versandkosten) ist zu beziehen über den Buchhandel oder direkt beim Druck Center Meckenheim, Eichelnkampstraße 2, 53340 Meckenheim, E-Mail.

Links zum Thema Fische und Fischerei.

Biogasbranche blickt besorgt in die Zukunft

Themen: Archiv,Biogas,Energie — info @ 10:02

Freising (agrar.de) – Nach der heutigen Bundestagsdebatte zum Novellierungsbedarf des EEG äußerten sich die Vertreter der Biogasbranche enttäuscht über den aktuellen Stand der Diskussion. ‚Die dringend notwendige Anpassung der Vergütungssätze für kleinere Biogasanlagen findet in der Debatte kaum Berücksichtigung‘ sagt Josef Pellmeyer, Präsident des Fachverbandes Biogas, ‚zwar stimmen alle darüber ein, dass Biomasse und Biogas das größte noch nutzbare Potential an Regenerativen Energien erschließen könnten – getan wird aber nichts‘ ergänzt der Biogasanlagenbetreiber.

Mit dem EEG wurde eine wichtige Grundlage für den Ausbau der Biogasnutzung in Deutschland gelegt. Im vergangenen Jahr stellte der Erfahrungsbericht des Bundeswirtschaftsministeriums zum EEG jedoch fest, dass Biogasanlagen mit einer installierten Leistung von weniger als 200 Kilowattstunden elektrischer Leistung unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben sind.

Dies wurde ebenfalls durch eine vom Bundesverband Bioenergie (BBE) in Auftrag gegebenen Studie, belegt. Aus dieser Studie geht auch hervor, dass die Substratkosten der entscheidende Faktor für die Wirtschaftlichkeit der Biogasanlagen sind. ‚Das Potential für die Biogasnutzung liegt in den rein landwirtschaftlichen Produkten‘, erläutert Josef Pellmeyer, wenn wir das Gesamtpotential des Biostroms aus Biogas ermitteln, sehen wir, dass 75 Prozent dieses Potentials aus Gülle, Mist und Energiepflanzen kommt. Die 25 Prozent, die aus der Vergärung von Abfällen gewonnen werden können, sind jedoch in vielen Regionen bereits ausgeschöpft‘, ergänzt der Landwirt aus Freising.

Egal wie groß eine Biogasanlage ist, der Anbau von Energiepflanzen kostet Geld – dies wird in den derzeit gültigen Vergütungssätzen nicht berücksichtigt. Soll dieses Potential wirklich ausgenutzt werden, müssen solche Anlagen für Ihren Biostrom deutlich angehobene Vergütungssätze erhalten. Der Fachverband Biogas hat dies bereits durch unabhängige Gutachter prüfen lassen. Anhand dieser Daten wurde eine notwendige Vergütungsanpassung von zusätzlichen 8 Cent pro Kilowattstunde Biostrom für Biogasanlagen, die ausschließlich Gülle und Energiepflanzen einsetzen und über eine installierte elektrische Leistung von 100 Kilowatt verfügen, ermittelt.

‚Wir gingen davon aus, das mit Biogasanlagen langfristig Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen geschaffen werden können‘, erläutert Markus Ott, Vizepräsident des Fachverbandes Biogas die aktuelle Situation der Branche ‚jetzt müssen wir feststellen, dass die meist jungen Firmen Mitarbeiter entlassen müssen, weil der Biogasmarkt weggebrochen ist. Nachdem im Jahr 2000 noch rund 700 Anlagen gebaut wurden waren es im vergangenen Jahr nur noch 150, ob wir diese Zahl im laufenden Jahr überhaupt erreichen, ist fraglich‘, analysiert der Diplomchemiker weiter.

Von dieser Entwicklung sind auch regionale Handwerkersbetriebe, die die Anlagen warten, und natürlich die Landwirte selbst betroffen. ‚Wenn die Vergütungssätze nicht sehr bald angepasst werden, hat das EEG wohl im Biogasbereich nur für ein Strohfeuer, aber nicht für die Verwirklichung der Vision vom Landwirt als Energiewirt gereicht‘, ergänzt Josef Pellmeyer regsigniert.

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Beschreibende Sortenliste 2002 für Strauchbeerenobst erschienen

Themen: Archiv — info @ 09:02

Bonn (agrar.de) – Das Bundessortenamt hat eine Beschreibenden Sortenliste für Strauchbeerenobst herausgegeben. Sie enthält die Beschreibung von 38 roten und weißen sowie 40 schwarzen Johannisbeerensorten sowie 19 Stachelbeer- und 5 Jostabeersorten.

Neben zahlreichen neuen Sorten, sind auch bekanntere und bewährte ältere Sorten in ihren verschiedenen Qualitäts- und Ertragseigenschaften beschrieben. Darüber hinaus sind einige für die Unterscheidbarkeit der Sorten wichtige Merkmale aufgeführt. Jede Beschreibung wird durch eine repräsentative Abbildung ergänzt. Die Beschreibende Sortenliste informiert über Sorteneigenschaften und -vielfalt und bietet Hilfe bei der Sortenwahl.

Die ‚Beschreibende Sortenliste Strauchbeerenobst 2002‘, Preis je Einzelheft 9,90 Euro (zzgl. Versandkosten; Ermäßigung bei Abnahme von mehr als 25 Exemplaren) ist zu beziehen bei der Deutschen Landwirtschaftsverlag GmbH, Postfach 1440, 30014 Hannover, Tel.: 0511-67806-230; Fax: 0511-67806-220; E-Mail.

Links zum Thema Pflanzenarten und -sorten.

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