19. Dezember 2002

Hessen: Sekterzeugung 2002 rückläufig

Themen: Hessen,Statistik,Wein — info @ 13:12

Wiesbaden (agrar.de) – Die Sekterzeugung in Hessen folgte in den letzten Jahren einem einfachen Muster: Auf ein Jahr mit einer Zunahme folgte eines mit einer Abnahme, worauf wieder ein Anstieg folgte usw. Nach Vermutungen des Hessischen Statistischen Landesamtes dürften die Silvesterfeiern in diesem Jahr trotz rückläufiger Sektproduktion aber gesichert sein. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres wurden 79,8 Millionen Flaschen à 0,75 Liter im Wert von insgesamt 231,2 Millionen Euro erzeugt. Das ist ein Rückgang gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 13,4 Prozent bei der Menge und von 15,5 Prozent beim Wert.

Ab Sektkellerei und ohne Sektsteuer ergab sich je Flasche ein Wert von 2,90 Euro. Die in die Bundeskasse fließende Sektsteuer beträgt 1,02 Euro je Flasche.

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Germanwatch kritisiert EU-Vorschlag für WTO-Agrarverhandlungen

Themen: Archiv — info @ 13:12

‚Vorweihnachtliche Mogelpakete in der WTO‘

Berlin (agrar.de) – Kurz vor der Weihnachtspause hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für die Agrarverhandlungen in der WTO vorgestellt. Sehnlichst erwartet, vorweihnachtlich mit schönem ‚Entwicklungsvokabular‘ geschmückt, vom Inhalt her aber eine Enttäuschung. ‚Der von der EU verkündete ‚radikal verbesserte Deal‘ für Entwicklungsländer entpuppt sich als „Mogelpackung mit geringen Verbesserungen‘, kritisiert Marita Wiggerthale, Referentin für Agrarhandel bei GERMANWATCH. Die von den Entwicklungsländern mehrheitlich beklagte „grundlegende Unausgewogenheit“ des Agrarabkommens werde nicht ernsthaft aufgegriffen.

Das strukturelle Problem, dass der Norden seine Exporte stark subventioniere und gleichzeitig den Süden zu einer stärkeren Marktöffnung dränge, werde nicht angegangen. Ruinöses Dumping bedrohe nach wie vor massiv die lokale Produktion in den Ländern des Südens. ‚Die EU nimmt damit die weitere Verdrängung von Kleinbauern aus der Produktion in Kauf‘, beklagt Wiggerthale. Die Vorschläge, die einen Schutz gegen Dumping erlaubten und folglich einen Schutz der lokalen Märkte und der Kleinbauern ermöglichten, seien unzureichend. Die von Entwicklungsländern aufgestellte Forderung, Ausgleichszölle zu erheben, werde nicht aufgegriffen. Auch sollen Grundnahrungsmittel nur ‚wenn nötig‘ vom weiteren Abbau der Zölle ausgenommen werden. Damit kann die EU auch weiterhin ihre überschüssigen Agrarprodukte zu einem Preis unterhalb der eigenen Produktionskosten und unterhalb der lokalen Preise auf Märkten im Süden verkaufen. Absatzmärkte für Kleinbauern schwinden und damit auch die Einnahmequellen. Armut ist die Folge.

‚Die EU macht letztendlich Zugeständnisse, die keine sind‘ kritisiert Rudolf Buntzel, Vorstandsmitglied von GERMANWATCH. Es würden scheinbar großzügige Reduzierungen zugestanden, bei den handelsverzerrenden Subventionen um 55 Prozent, bei den Exportsubventionen um 45 Prozent. Da die Berechnungsgrundlage sich nicht an den heutigen Zahlen orientiere, führe das im Ergebnis zu keiner realen Reduzierung der genannten Subventionen. Bei einer Reduktion der Exportsubventionen um 45 Prozent z.B. verblieben noch 3,72 Mrd Euro. Diese Summe überstiege das jetzige Subventionsvolumen von 2,76 Mrd Euro (2001) um knapp die Hälfte. Zudem würden ca. 68 Prozent der handelsverzerrenden Subventionen der EU nicht angetastet. Letztere fielen unter eine Ausnahmeregelung (blaue Box) in der WTO.

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Neues Tierarzneimittelrecht: Bayern informiert Landwirte und Tierärzte auch im Internet

Themen: Archiv — info @ 12:12

Kostenloses Infotelefon ab 2. Januar

München (agrar.de) – Zum neuen Tierarzneimittelrecht, das Anfang November in Kraft getreten ist, informiert Bayern auch über das Internet. Zudem wird ab dem 2. Januar 2003 ein Infotelefon zur Verfügung stehen. Dies teilte Verbraucherschutzminister Eberhard Sinner heute in München mit.

Sinner: ‚Die Aufklärungsveranstaltungen zum neuen Tierarzneimittelrecht in ganz Bayern durch die Veterinärverwaltung haben gezeigt, dass nach wie vor großer Informationsbedarf besteht. Deshalb haben wir zusätzlich zu den bereits erfolgten Informationen die wichtigsten Fragen und Antworten zum neuen Recht für Landwirte und Tierärzte zusammengestellt. Diese Information stellen wir auch im Internet zur Verfügung, da dieses neue Informationsmedium sowohl in der Bauernschaft als auch bei den Tierärzten schon breit genutzt wird.‘

Die häufig gestellten Fragen sind ab sofort im Verbraucherinformationssystem des Bayerischen Verbraucherschutzministeriums im Internet, Website ‚Ernährung‘ (Schnellsuche A-Z, Stichworte ‚Tierarzneimittel‘ oder ‚Tiergesundheit‘), verfügbar.

Das Informationstelefon ist kostenlos und wird ab 2. Januar 2003 an Werktagen von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Nummer 0800/4411888 zur Verfügung stehen. Hier werden Fachleute umfassend Auskünfte zum neuen Tierarzneimittelrecht geben.

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Brandenburg: Anstieg der Schweinebestände und weniger Rinder ermittelt

Themen: Archiv,Milch,Rinder,Statistik — info @ 12:12

Potsdam (agrar.de) – Nach den vorläufigen Ergebnissen der repräsentativen Erhebung der Rinder- und Schweinebestände am 3. November 2002 sind unterschiedliche Tendenzen festzustellen. Während der Schweinebestand erheblich aufgestockt wurde, setzte sich der Bestandsabbau bei den Rindern fort, so der Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik.

Im Land Brandenburg wurden 817.000 Schweine ermittelt. Das war der höchste Bestand der vergangenen acht Jahre. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Zuwachs 3,8 Prozent. Bestandszuwächse wurden bei Ferkeln, Mastschweinen und Zuchtschweinen ermittelt. Der Bestandsaufbau bei Zuchtsauen setzte sich fort. Es wurden 105.100 Zuchtsauen nachgewiesen. Das war der höchste Bestand der vergangenen sieben Jahre. Da sich der Bestand an trächtigen Sauen um 5,1 Prozent innerhalb eines Jahres erhöhte, ist auch in den kommenden Monaten mit einer Erhöhung der Anzahl der Ferkelgeburten zu rechnen.

Wie der Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik weiter mitteilt, setzte sich die Verringerung des Rinderbestandes fort. Mit 600.000 Rindern wurde der niedrigste Bestand der vergangenen 50 Jahre festgestellt. Innerhalb eines Jahres betrug der Bestandsabbau 4,9 Prozent. Wesentliche Ursache dafür war die weitere Verringerung des Kuhbestandes und des weiblichen Jungviehbestandes. Der Bestand von 179.000 Milchkühen war ebenfalls der niedrigste seit fünfzig Jahren. Eine steigende Milchleistung je Kuh und die Begrenzung der Milcherzeugung durch die festgelegte Milchquote verursachten den ständigen Rückgang des Milchkuhbestandes. Der Bestand an Ammen- und Mutterkühen verringerte sich auf 92.600. Der Rückgang betrug 7.300 Ammen- und Mutterkühe bzw. 7,3 Prozent.

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Bayern: Schwarzwild wirksam bejagen

Themen: Archiv — info @ 12:12

Neue Broschüre klärt auf

München (agrar.de) – Eine neue Broschüre soll Jägern und Grundbesitzern in Bayern helfen, das vielerorts überhand nehmende Schwarzwild wirksam zu bejagen. Landwirtschaftsminister Josef Miller und der Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), Olaf Schmidt, stellten das rund 40 Seiten starke Heft mit dem Titel ‚Schwarzwild in Bayern‘ jetzt in München vor. Es informiert unter anderem über Lebensweise und Ausbreitung der Tiere, die Aufnahme von Wildschäden und Erfahrungen mit unterschiedlichen Jagdmethoden. Die Broschüre liefert damit laut Miller wertvolle Kenntnisse, wie Wildschweinbestände reduziert und die von den Tieren angerichteten Schäden in der Feldflur vermindert werden können. Der Minister verspricht sich zudem Impulse für mehr Zusammenarbeit bei der Bejagung. Nur durch örtlich angepasste Bejagungskonzepte und gemeinsame revierübergreifende Bewegungsjagden sei das Schwarzwildproblem in den Griff zu bekommen.

Im Jagdjahr 2001/2002 wurden bayernweit rund 46.000 Wildschweine erlegt, so viele wie nie zuvor. 1998 waren es rund 22.000. Eine intensive Bejagung ist laut Miller unverzichtbar, um einen weiteren Anstieg der Wildschäden zu verhindern.

Die Broschüre wird unentgeltlich an alle Jagdrevierinhaber und Jagdgenossenschaften in Bayern versandt. Zudem gibt es das Heft kostenlos beim Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten, Referat V 2, Ludwigstraße 2, 80539 München (Tel.: 089-2182-2470). Es kann auch im Internet abgerufen werden.

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Sachsen-Anhalt: Land kürzt Zuwendungen für Verbände

Themen: Archiv — info @ 12:12

Wernicke: Knappe Mittel effektiv einsetzen

Magdeburg (agrar.de) – Landwirtschafts- und Umweltministerin Petra Wernicke hat Vereine und Verbände aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt und Naturschutz heute über die Zuwendungen für 2003 informiert. Alle müssen im nächsten Jahr mit durchschnittlich 20 Prozent weniger Zuwendungen aus der Landeskasse wirtschaften. Dabei fallen die Einschnitte unterschiedlich hoch aus. Ministerin Petra Wernicke: ‚Wir wollen Qualität, Leistungsfähigkeit und Engagement fördern. Wir müssen aber auch sehen, was sich das Land noch leisten kann. Unser Ziel war nicht, die knapper werdenden Gelder möglichst gleichmäßig zu verteilen. Das liegt nicht im Interesse des Landes.‘

Zur Leistungsfähigkeit von Verbänden und Vereinen zählt der Nachweis einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung, die Erwirtschaftung von Eigen- und Drittmitteln und die Erfüllung des Zuwendungszwecks.

Berücksichtigt wird auch die fachliche Arbeit, z. B. die Beteiligung an Verfahren durch Stellungnahmen der anerkannten Naturschutzverbände, etwa bei der Ausweisung von Naturschutzflächen oder die Häufigkeit öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen bei Umweltbildungseinrichtungen. Wernicke: ‚Wir setzen auf effektiven Mitteleinsatz, verstärkte Nutzung von Synergieeffekten und eine klare Aufgabenbindung um die Aufgaben im Naturschutz zu sichern.‘

Grundsätzlich gilt, es werden Projekte und nicht Institutionen gefördert. Allerdings sind vor allem Naturschutzverbände darauf angewiesen, Personal und Mietkostenzuschüsse für die Geschäftsstellen zu beziehen. Denn die Naturschutzverbände erhalten zwar viele Privatspenden, allerdings nur für Projekte.

Sachsen-Anhalt hat sich in der Vergangenheit zum Teil sehr hohe Zuwendungen geleistet. So liegen die Zuwendungen für Landschaftspflegeverbände bisher nach Bayern an zweithöchster Stelle in Deutschland.

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt unterstützt

– 7 Naturschutzverbände, 6 Naturparkverbände, 12 Landschaftspflegeverbände, – 1 Umweltstiftung, 12 Umweltbildungseinrichtungen, den Landfrauen- und den Landjugendverband.

Im Jahr 2002 erhielten die Vereine und Verbände insgesamt ca.1.9 Mio. Euro Zuwendungen. Für 2003 sind 1,55 Mio Euro geplant.

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Birther: Mittel aus der Modulation wieder für die Landwirtschaft einsetzen

Themen: Archiv — info @ 10:12

Potsdam (agrar.de) – Ab Januar 2003 müssen sich deutsche Landwirte auf ein neues Agrarprogramm einstellen, das unter dem für Laien wenig naheliegenden Titel ‚Modulation‘ vom Bund in Kraft gesetzt wird. Die mit der Agrarreform Agenda 2000 verbundene Umverteilung von Mitteln aus der Marktordnung (Preisstützungen) in die Entwicklung ländlicher Räume wird als Modulation bezeichnet.

Die Bundesregierung setzt dabei einen Schwerpunkt auf die Umwelt. Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Wolfgang Birthler (SPD) betont dazu: ‚Brandenburg hat seine Zustimmung zum Modulationsgesetz davon abhängig gemacht, dass die über die Modulation eingesammelten Mittel den Landwirten nicht verloren gehen. Sie sollen für zusätzliche Umweltmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden.‘

Im kommenden Jahr werden die Direktzahlungen (Flächen- und Tierprämien) an die Landwirte in Deutschland um zwei Prozent gekürzt. In Brandenburg wird dies insgesamt acht Mio. Euro ausmachen, wobei sechs Mio. Euro von der EU kommen und zwei Mio. Euro den nationalen Anteil von Bund und Land darstellen.

Aus dem Spektrum des im Planungsausschuss der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes angebotenen Maßnahmen hat Brandenburg in der vergangenen Woche vier Richtlinien ausgewählt, für die die Modulationsmittel mit dem nächsten Agrarhauptantrag am 15. Mai 2003 zur Verfügung gestellt werden. Es sind dies die Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Winterbegrünung auf Ackerflächen, Maßnahmen zur Auflockerung der Fruchtfolge (Fruchtartendiversifizierung -Zwischenfruchtarten und Untersaaten), biologische und biotechnische Maßnahmen beim Pflanzenschutz sowie besonders umweltfreundliche Ausbringungsverfahren von flüssigem Wirtschaftsdünger.

Damit hat Brandenburg nach den Worten Birthlers die Voraussetzungen dafür geschaffen um das Geld wieder in brandenburgischen Agrarbetrieben einzusetzen.

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Wirtschaftsergebnisse von norddeutschen Betrieben ausgewertet

Themen: Archiv — info @ 10:12

Kiel (agrar.de) – Der Landwirtschaftliche Buchführungsverband (LBV) hat seine statistische Auswertung von Jahresabschlüssen des Wirtschaftsjahrs 2001/02 veröffentlicht. Die Zusammenstellung stellt die wirtschaftliche Situation und Entwicklung von etwa 4.000 Betrieben aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg dar.

Die einzelnen Abschnitte behandeln u.a. den Betriebs-/Unternehmenserfolg, die Finanzsituation für die wichtigsten Betriebstypen sowie die begleitenden Preis- und Witterungsbedingungen. Der ausführliche Tabellenteil enthält Kennzahlen zur Betriebs- und Produktionsstruktur sowie zur Finanz-, Erfolgs- und Vermögensrechnung. Das Zahlenwerk ist geordnet nach Region, Betriebstyp und Betriebsgröße.

Eine zusätzliche Schichtung nach Betriebserfolg (gute, durchschnittliche, abfallende Betriebe) ermöglicht eine schnelle Ersteinschätzung individueller Wirtschaftsergebnisse.

Alle Berichte und Tabellen sind auf der Homepage des Verbandes abrufbar.

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Geringere Weinernte in der Schweiz

Themen: Archiv — info @ 10:12

Bern (agrar.de) – Die Traubenernte 2002 in der Schweiz liegt mit 111,0 Millionen Litern Traubenmost deutlich unter dem zehnjährigen Mittel (-9,4 Mio.). In diesem Jahr ergab die Ernte 54,3 Millionen Liter roten Traubenmost und 56.7 Millionen Liter weissen Traubenmost, womit sie insgesamt um 5 Prozent geringer ausfiel als 2001, so das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW).

Der Produktionsrückgang ist einerseits auf strengere Ertragsbeschränkungen in einigen Kantonen und andererseits auf eine Abnahme der Rebfläche zurückzuführen. Die drei Produktionsgebiete der Schweiz haben folgenden Anteil an der Ernte: Westschweiz 82,5 Prozent, Deutschschweiz 13,3 Prozent und italienische Schweiz 4,2 Prozent. Von den 56,7 Millionen Litern weisser Traubenmost werden rund 3,5 Millionen Liter als alkohol-freie oder schwach alkoholhaltige Getränke, die ausschliesslich aus Trauben der Sorten Chasselas und Müller-Thurgau hergestellt worden sind, auf den Markt gelangen. Der Bund unterstützt diese Traubenverwertung mit finanziellen Beiträgen.

Dank der klimatischen Bedingungen Ende der Saison und einer aussergewöhnlich günstigen Wetterlage im Reifemonat September war die Traubenernte von guter Qualität. Die ersten Verkostungen der neuen Weine lassen auf einen guten bis sehr guten und harmonischen Jahrgang 2002 schliessen.

Die aktuelle Rebfläche beträgt 15.010 Hektaren. Rote Traubensorten sind auf 8.046 Hektar angewachsen (+ 13 ha), während die weissen Traubensorten auf 6.964 Hektar zurückgegangen sind (- 76 ha).

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DBV begrüßt Antibiotika-Verbot

Themen: Archiv — info @ 09:12

Bauern verzichten bereits heute auf Fütterungsantibiotika

Berlin (agrar.de) – Der Deutsche Bauernverband (DBV) begrüßte die Entscheidung der EU-Agrarminister, den Einsatz von Antibiotika als Zusatzstoffe in Futtermitteln für landwirtschaftliche Nutztiere ab 2006 zu verbieten. Für die deutsche Landwirtschaft wird das Anwendungsverbot von Antibiotika in der Fütterung jedoch keinen großen Einschnitt bedeuten. In verschiedenen Qualitätsfleisch-Programmen wird schon seit längerer Zeit auf den Einsatz von Futterantibiotika gänzlich verzichtet, betonte der DBV. Schließlich werden Warnungen von Humanmedizinern ernst genommen, wonach Gefahr besteht, dass Resistenzbildungen bei Krankheitskeimen durch die Fütterungsantibiotika zunehmen und die Wirksamkeit des Antibiotikaeinsatzes im Humanbereich eingeschränkt würde.

Die überwiegende Zahl der Mischfutterhersteller in Deutschland verzichtet deshalb bereits seit geraumer Zeit auf den Einsatz der vier EU-weit noch zugelassenen Antibiotika als so genannte Leistungsförderer. Die jetzt von den EU-Agrarministern beschlossene EU-einheitliche Regelung dient somit nicht nur dem Verbraucherschutz sondern auch der Wettbewerbsgleichstellung innerhalb der europäischen Veredlungswirtschaft, stellt der DBV fest.

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