12. Dezember 2002

Mecklenburg-Vorpommern: Schweinebestand nahezu konstant

Themen: Archiv,Milch,Rinder,Statistik — info @ 09:12

Schwerin (agrar.de) – Die vorläufigen Resultate der repräsentativen Viehzählung vom 3. November 2002 besagen, dass in den landwirtschaftlichen Betrieben von Mecklenburg-Vorpommern 563.800 Rinder und 671.800 Schweine gehalten werden. Nach den Angaben des Statistischen Landesamtes verringerte sich damit der Bestand an Rindern gegenüber dem Vorjahr um gut 2 Prozent und blieb bei Schweinen etwa konstant.

Die Zahl der in Mecklenburg-Vorpommern gehaltenen Rinder hat sich um etwa 13.700 Tiere verringert. Die Milchkühe bilden mit 32 Prozent den Hauptanteil am Rinderbestand. Ihre Zahl ist weiterhin rückläufig (minus ein Prozent). Diese Entwicklung ist vorrangig mit der bestehenden Milchquote und den gestiegenen Milchleistungen je Kuh zu begründen.

Bei der Zahl der Kälber unter sechs Monaten gab es eine negative Bestandsentwicklung. Hier wurden gegenüber 2001 fast 1.900 Tiere weniger gezählt (minus zwei Prozent).

Nach der verhältnismäßig starken Zunahme der Schlacht- und Mastkühe im Jahr 2001 (+ 69 Prozent) sank deren Anzahl in diesem Jahr um mehr als die Hälfte (2002: 1.100 Tiere). War die Zahl der gehaltenen Ammen- und Mutterkühe im Jahr 2001 nahezu konstant geblieben, verringerte sie sich in diesem Jahr um acht Prozent auf 69.100 Tiere. Eine wesentliche Ursache für diese Entwicklung sind die aktuellen ökonomischen Rahmenbedingungen.

Der Aufwärtstrend des Vorjahres bei den Schweinebeständen setzte sich dieses Jahr nicht fort. Die Zahl dieser Tiere erhöhte sich nur um zirka 3.200 Schweine. Bei Mastschweinen insgesamt ist ein Rückgang um gut drei Prozent auf 242.700 Tiere zu verzeichnen. Die stärkste Reduzierung gab es bei den Mastschweinen mit einem Lebendgewicht von 80 bis 110 Kilogramm (- neun Prozent), während sich die Zahl der Tiere mit einem Lebendgewicht von über 110 Kilogramm um fast zehn Prozent erhöhte.

Die Bestände an Zuchtsauen im Land vergrößerten sich um drei Prozent auf 74.500 Tiere, während 2001 hier kaum eine Veränderung zu verzeichnen war. Einen deutlichen Rückgang um elf Prozent gegenüber dem Vorjahr gab es bei den nicht trächtigen Jungsauen (2002: 11.200 Tiere).

Um nur knapp ein Prozent stieg die Anzahl der im Land gehaltenen Ferkel. Der Ferkelbestand beläuft sich auf etwa 164.000 Tiere.

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NRW-Schweinehaltungserlass gekippt

Themen: Archiv — info @ 09:12

Minden/Düsseldorf (agrar.de) – Der Schweinehaltungserlass von NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn (unsere Meldung) ist gestern vom Verwaltungsgericht Minden gekippt worden.

Das Gericht entschied zugunsten eines Landwirts aus Bad Wünnenberg im Kreis Paderborn. Er muss sich damit beim Bau eines neuen Stalls für 2.800 Mastschweine nicht an die vom Ministerium in Düsseldorf festgelegten Vorschriften halten. Nach Ansicht des Gerichts gingen die Tierschutzbestimmungen im Erlass der NRW-Ministerin zu weit. Das Gericht sah die bestehenden Richtlinien der EU als umfassend genug an. (Aktenzeichen 11 K 1511/01)

Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband wertete das Urteil als vollen Erfolg. Das Ministerium kündigte an, in Berufung gehen zu wollen.

Ein weiterer Landwirt, der gegen den ‚Kuschelerlass‘ geklagt hatte, schloss vorgestern einen Vergleich vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg. Statt einer weichen Unterlage muss er in seinem Stallneubau für 200 Schweine nun für einen farbigen Bodenanstrich sorgen, den das Ministerium als ausreichend ‚kuschelig‘ wertete.

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11. Dezember 2002

Bauernverband: Milcherzeuger brauchen stabile Marktverhältnisse

Themen: Archiv — info @ 16:12

DBV-Präsidium bietet Molkereiwirtschaft Unterstützung an

Berlin (agrar.de) – Noch im Dezember werden Gespräche zwischen Vertretern des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und den Molkereien über die drastischen Einbrüche bei den Milcherzeuger-preisen geführt. Ziel ist es, eine höhere Wertschöpfung für qualitativ hochwertige Milchprodukte aus der gesamten Handelskette zu erreichen. Anfang des neuen Jahres sollen Diskussionen mit dem Lebensmitteleinzelhandel mit dem Ziel folgen, den ruinösen Preiskampf auf dem Rücken der Milcherzeuger zu beenden. Dies hat das DBV-Präsidium auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Das DBV-Präsidium war sich einig, dass sich aufgrund der derzeitigen Marktlage eventuelle Maßnahmen nicht gegen die Molkereien richten sollten. Auch befragte Landwirte lehnten derzeit mit großer Mehrheit einen Milchlieferstreik ab. Der DBV wird aber nachhaltig die Landesbauernverbände in Aktionen unterstützen, um die Milcherzeugerpreise zu stabilisieren. Es werden gemeinsam geeignete Maßnahmen beraten und organisiert, heißt es in der Stellungnahme.

Gegenüber dem vergangenen Jahr sind die Milcherzeugerpreise in 2002 in Deutschland um durchschnittlich 10 Prozent gesunken. Aufgrund der derzeitigen Marktlage und der fehlenden agrarpolitischen Unterstützung scheint sich auch noch keine Trendwende abzuzeichnen. Die negative Preisentwicklung bei den Schlachtkühen, Rindern und Kälbern hat die Erlössituation bei den deutschen Milcherzeugern weiter verschärft. Gleichzeitig sind die Produktionskosten deutlich gestiegen, was zu einem unvermeidlichen Druck auf die Einkommen der Betriebe führt.

Neben den Gesprächen mit den Molkereien und dem Lebensmitteleinzelhandel fordert das DBV-Präsidium deshalb auch, zur Markt- und Preisstabilisierung alle Elemente der Milchmarktordnung auszuschöpfen. Ein Vorziehen der Milchmarktreform um ein Jahr auf 2004 wird strikt abgelehnt. Die Milchmarktreform der Agenda 2000 ist noch einmal zu überprüfen, die Aufstockung der Milchquote und die Senkung der Interventionspreise müssen unterbleiben.

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Naturschützer stellen bundesweite Waldschadenserhebung vor

Themen: Statistik,Wald,Waldbericht — info @ 16:12

Zustand der Wälder bleibt besorgniserregend

Berlin (agrar.de) – Der Deutsche Naturschutzring (DNR) und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) weisen mit der Vorstellung der bundesweiten Waldschadenserhebung auf die akute Gefährdung des Öko-Systems Wald hin. ‚Die Bekämpfung der Waldschäden und die Abwehr der Klimakatastrophe müssen Hand in Hand gegen‘, verlangte DNR-Präsident Hubert Weinzierl. ‚Es ist bedauerlich, dass die Bundesregierung klammheimlich ihr bisheriges Ziel aufgegeben hat, die CO2-Emissionen bis 2005 um 25 Prozent zu verringern und nur noch eine 21 Prozent-Reduzierung anstrebt‘.

Die von DNR und SDW vorgelegte Bilanz der geschädigten Bäume in den einzelnen Bundesländern bleibt erschreckend hoch, zeigt aber nicht die ganze Wahrheit. Stickstoffemissionen aus dem ungebremst wachsenden Verkehr und durch Dünger und Gülle bei der Landwirtschaft setzen Waldböden und der Artenvielfalt zu. Gleichzeitig tragen sie auch zur globalen Klimaerwärmung bei. ‚Aus dem Waldsterben ist ein ‚Vegetationssterben‘ geworden‘, sagte Hubert Weinzierl.

‚Der Säuregehalt in den Waldböden hat sich in den letzten Jahrzehnten verhundertfacht. Die Feinwurzeln der Bäume sterben ab und der Wald kann keine Schadstoffe mehr aus dem Wasser herausfiltern‘, sagte SDW-Geschäftsführer Bernd Krebs. Dadurch ist aber die Qualität unseres Trinkwassers gefährdet. Giftige Stoffe wie Aluminium, Mangan und Nitrat gelangen ins Grundwasser. Auch die Artenvielfalt ist durch die Stickstoffbelastung bedroht. Pflanzen, die auf nährstoffarme Böden angewiesen sind, verlieren ihren Lebensraum.

DNR und SDW forderten die Bundesregierung auf, konsequente Maßnahmen zur drastischen Verringerung der Luftverschmutzung zu treffen. ‚Wir brauchen Politiker, die den Mut haben, den Auto-, LkW- und Flugverkehr endlich entschieden einzudämmen und die auf Verkehrsvermeidung und auf den öffentlichen Verkehr setzen‘, sagte DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen. Dazu trage die kontinuierliche Erhöhung der Mineralölsteuer bei. Wir müssen auf das 1 Liter-Auto setzen, so der DNR. Bei der Landwirtschaft sei vor allem die Massenviehhaltung auszudünnen, die in hohem Maße zu Ammoniakstickstoff beitrage.

Die derzeitigen Schadstoffbelastungen für die Baumarten insgesamt der einzelnen Bundesländer sind in der beigefügten Übersicht (XLS-Datei) enthalten.

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Forstausschuss Deutscher Kommunalwald zur Reformierung des Bundeswaldgesetzes: Weniger könnte Mehr sein

Themen: Archiv — info @ 15:12

Auf Präzisierung der ‚Guten fachlichen Praxis‘ verzichten – Verschlanken statt Überregulieren

Berlin (agrar.de) – ‚Eine Novellierung des Bundeswaldgesetzes, die darauf abzielt, die forstliche Bewirtschaftung und den Holzeinschlag in Deutschland weiter einzuschränken, werden die waldbesitzenden Städte und Gemeinden nicht tolerieren‘, so der Vorsitzende des Ausschusses ‚Deutscher Kommunalwald‘, Reimer Steenbock (Mainz) und der Geschäftsführer Dr. Gerd Landsberg (Berlin) zu dem sich abzeichnendem Plan der Bundesregierung, das Bundeswaldgesetz mit weitreichenden Naturschutzanforderungen an die Waldbewirtschaftung zu verschärfen. Anlässlich der Sitzung des Gemeinsamen Forstausschusses ‚Deutscher Kommunalwald‘ in Geyer (Sachsen) warnen die kommunalen Waldbesitzer vor einer naturschutzfachlichen Überfrachtung des Bundeswaldgesetzes.

‚Wenn in Deutschland ein Gesetz novelliert wird, dann entstehen aus einem alten drei neue Paragrafen. Wir befürchten, dass das neue Bundeswaldgesetzhinsichtlich Regelungsinhalt und Regelungsdichte einer Durchführungsverordnung sehr nahe kommen könnte‘, appellieren Steenbock und Landsberg an die Bundesregierung, das Bundeswaldgesetz tatsächlich zu verschlanken und sich auf klare und verbindliche Mindestnormen in den wesentlichen Bereichen zu beschränken. Mit Rücksicht auf die unterschiedlichen forstlichen Verhältnisse in den Ländern müsse das neue Bundeswaldgesetz als ‚echtes Rahmengesetz‘ konzipiert werden und genügend Spielraum für landesrechtliche Regelungen lassen. ‚Weniger könnte hier mehr sei‘, so Steenbock und Landsberg.

Der Gemeinsame Forstausschuss ‚Deutsche Kommunalwald‘ warnt gleichzeitig davor, mit der Novellierung des Bundeswaldgesetzes modische Zeitströmungen oder aktuelle Tagespolitik abbilden zu wollen. Deshalb lehne der Kommunalwald zum jetzigen Zeitpunkt eine Präzisierung des Begriffs der ‚Guten fachlichen Praxis‘ als Teil der Ordnungsgemäßen Forstwirtschaft im Bundeswaldgesetz ab. Zum einen unterliege die wissenschaftliche Diskussion zu dieser Problematik zurzeit einem rasanten Wandel. Hier sei noch erheblicher Forschungsbedarf vorhanden. Auch beständen zwischen den naturschutzfachlichen und den forstbetrieblichen Zielsetzungen für eine ‚Gute fachliche Praxis‘ reale Zielsetzungskonflikte. Und selbst in Naturschutzkreisen herrschten widersprüchliche Ansichten hinsichtlich der erforderlichen Bewertungskriterien. Diese Erkenntnisse habe das vom Bundesamt für Naturschutz in Auftrag gegebene und im Juni diesen Jahres vorgestellte wissenschaftliche Gutachten ‚Naturschutzfachliche Kriterien zur Bewertung der Guten fachlichen Praxis in der Forstwirtschaft‘ eindrucksvoll dargelegt.

Der Gemeinsame Forstausschuss ‚Deutscher Kommunalwald‘ befürchtet zudem, dass durch eine gesetzliche Verankerung ein Status quo zur Naturschutzpolitik im Wald festgeschrieben wird, die dem Waldbesitzer quasi zur Aufgabe der forstlichen Bewirtschaft auf der Basis der Sozialpflichtigkeit des Eigentums zwingt. ‚Eine derartig einseitige Lastenverteilung auf die kommunalen Forstbetriebe lehnen die kommunalen Waldbesitzer kategorisch ab; denn die kommunale Forstwirtschaft stößt bereits heute vielerorts an die Grenze ihrer Finanzierbarkeit‘, fordern Steenbock und Landsberg eine klare Abgrenzung der Rechte und Pflichten der Waldbesitzer gegenüber den Ansprüche von Staat und Gesellschaft. Mit der Novelle des Bundeswaldgesetzes müssten daher auch Rahmenbedingungen geschaffen werden, die dem Kommunalwald wieder eine ökonomische Perspektive eröffneten. Dies setze das grundsätzliche Recht auf freie Bewirtschaftung und auf fairen finanziellen Ausgleich für forstliche Bewirtschaftseinschränkungen voraus.

In diesem Zusammenhang begrüßen Steenbock und Landsberg das Vorhaben von SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN, auf Regierungsebene zusammen mit der Forst- und Holzwirtsch aft eine ‚Nationale Holzcharta‘ zu initiieren, als einen ersten Schritt in die richtige Richtung. ‚Mit diesem Vorhaben trägt die Bundesregierung der Tatsache Rechnung, dass Forst- und Holzwirtschaft nach der neuen EU-Definition des ‚Clusters Forst & Holz‘ an Bedeutung zunehmende Wirtschaftszweige darstellen. Die waldbesitzenden Städte und Gemeinden wollen die Bundesregierung bei ihrem Plan unterstützen, den Holzabsatz und die Holzverwendung nachhaltig zu fördern und zu verbessern. Es hilft aber wenig, auf der einen Seite die enorme Bedeutung des CO2-neutralen Rohstoffes Holz für eine nachhaltige Entwicklung Deutschlands zu propagieren, und auf der anderen Seite aus Naturschutzgründen der weitestgehendenVerzicht auf forstliche Nutzung der Wälder gesetzlich festzuschreiben‘, so Steenbock und Landsberg abschließend.

Hintergrund:

Der Gemeinsame Forstausschuss ‚Deutscher Kommunalwald‘ vertritt die Interessen des Kommunalwaldes in der Bundesrepublik Deutschland. Er setzt sich zusammen aus Vertretern des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages sowie des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DSTGB).

Die Fläche von Deutschland ist zu 30 Prozent mit Wald bedeckt (10.8 Mio. ha). 46 Prozent hiervon befinden sich im Privatbesitz, 34 Prozent im Eigentum des Staates (davon 31 Prozent Landeswald, 3 Prozent Bund (Truppenübungsplätze)) und 20 Prozent im Eigentum der Städte, Gemeinden und Körperschaften.

Im bewirtschafteten Wald werden Maßnahmen zur Erhaltung und zum Schutz der Ressourcen und der biologischen Vielfalt in die Nutzung integriert, d. h., es findet grundsätzlich keine Trennung zwischen reinen Wirtschaftswäldern und reinen Schutzwäldern statt. Dies ist einer der wesentlichen Bestandteile der multifunktionalen Forstwirtschaft.

Die Forstwirtschaft versorgt die Holzwirtschaft mit dem nachwachsenden Zukunftsrohstoff Holz.

Forst- und Holzwirtschaft bieten über 800.000 Arbeitsplätze (75.000 in Forstwirtschaft, 700.000 in Holzwirtschaft, 100.000 im Nebenerwerb in der Forstwirtschaft).

Der Sinn einer planvollen Forstwirtschaft wird gesellschaftlich und politischzunehmend in Frage gestellt. Die Versorgung der Volkswirtschaft mit dem nachwachsenden Rohstoff wird nicht mehr so wichtig genommen, die Naturschutz- und Freizeitnutzung stehen immer mehr im Vordergrund.

Über 95 Prozent der Einkünfte der Forstwirtschaft stammen jedoch aus Holzverkauf, der jährliche Erlös aus dem Holzverkauf liegt bei etwa 3,5 Mrd. DM. Die Holzpreise haben sich seit 1955 nicht erhöht, die Lohnpreise sind jedoch um das 60-fache gestiegen.

Zur Erhaltung der Stabilität, Leistungsfähigkeit und Funktionsvielfalt der Wälder ist jedoch entscheidend, dass die kommunalen Forstbetriebe wirtschaftlich auf gesunden Füßen stehen.

Etwa zwei Drittel der Deutschen suchen mindestens einmal pro Jahr einen Wald auf, insgesamt ca. 1,5 Mrd. Waldbesuche pro Jahr.

Beziffert man die monetäre Wertschöpfung von Naherholern auf lediglich 100 DM pro Kopf, ergibt dies einen Erholungswertvon jährlich 5 Mrd. DM.

Der Wert der Ferienerholung wurde zusätzlich auf etwa 1 Mrd. DM pro Jahr geschätzt (Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft).

Einnahmen der Betriebe aus der Vermarktung von Schutz- und Erholungsleistungen im Durchschnitt weniger als 2 Prozent der Belastungen. Der überwiegende Teil der Belastungen wird von den Betrieben ohne entsprechende Einnahmen getragen.

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Großhandelspreise im November um 1,1 Prozent zum Vorjahr gestiegen

Themen: Archiv — info @ 15:12

Wiesbaden (agrar.de) – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag der Index der Großhandelsverkaufspreise im November 2002 um 1,1 Prozent über dem Niveau von November 2001. Dies ist der stärkste Anstieg im Vorjahresvergleich seit August 2001 (+ 1,5 Prozent). Im Oktober 2002 und im September 2002 hatten die Jahresveränderungsraten + 0,9 Prozent bzw. + 0,3 Prozent betragen. Der Gesamtindex ohne Mineralölerzeugnisse lag im November 2002 um 0,6 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Gegenüber Oktober 2002 sank der Großhandelsverkaufspreisindex um 0,8 Prozent. Ohne Mineralölerzeugnisse fielen die Großhandelsverkaufspreise im Vormonatsvergleich nur geringfügig (– 0,1 Prozent). Binnen Monatsfrist verbilligten sich vor allem Tomaten (– 25,8 Prozent), leichtes Heizöl (– 9,6 Prozent), Fische und Fischerzeugnisse (– 7,2 Prozent), Dieselkraftstoff (– 4,4 Prozent), Zitrusfrüchte (– 4,3 Prozent), Motorenbenzin (– 4,0 Prozent), Äpfel (– 3,3 Prozent) und Bananen (– 3,0 Prozent). Dagegen wurde Rohkaffee (+ 6,1 Prozent) teurer.

Starke Preiserhöhungen gegenüber dem Vorjahr gab es im November 2002 u.a. bei lebenden Rindern (+ 15,8 Prozent), Tomaten (+ 9,2 Prozent), Zitrusfrüchten (+ 8,5 Prozent), Motorenbenzin (+ 8,4 Prozent) und Dieselkraftstoff (+ 3,1 Prozent). Dagegen waren u.a. Kartoffeln (– 17,2 Prozent), Geflügelfleisch (– 15,1 Prozent), lebende Schweine (– 10,1 Prozent), Schweinefleisch (– 9,2 Prozent), Fische und Fischerzeugnisse (– 9,0 Prozent), Futtermittel (– 5,7 Prozent), Bananen (– 4,5 Prozent) und Äpfel (– 4,2 Prozent) billiger als vor einem Jahr.

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Situationsbericht 2003: Besondere Negativentwicklung in Rheinland-Pfalz

Themen: Archiv — info @ 14:12

Mainz (agrar.de) – ‚In der Einkommensentwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe haben wir im Vergleich zu den anderen Bundesländern mittlerweile die rote Schlussleuchte erhalten. Wir haben in diesem Jahr ein nicht hinnehmbares Minus für die Haupterwerbsbetriebe gegenüber dem Vorjahr von 26,9 Prozent hinnehmen müssen‘, fasst Norbert Schindler, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd (BWV), die Situation für Rheinland-Pfalz nach der Vorstellung des Situationsberichtes des Deutschen Bauernverbandes (DBV) am 10. Dezember zusammen.

Dies sei vor allem auch auf den hohen Dauerkulturanteil wie Obst und Wein und dort besonders auf den Fassweinbereich zurückzuführen, so Schindler. Auch der Veredelungsbereich wie die Schweineproduktion sei stark betroffen. Hier sei deutlich die Landesregierung gefragt, was so nachhaltig falsch laufe. Im Futterbau – also den Milchviehbetrieben – sei durch den vergleichsweise stabilen Milchpreis im vergangenen Jahr sogar ein leichtes Plus von 2,4 Prozent zu verzeichnen. Dies verschöne sogar noch die allgemeine Negativsituation.

Aber nicht nur die Sonderkulturbetriebe hätten zu dem Desaster beigetragen, sondern auch der Marktfruchtbau – hier vornehmlich der Getreidebereich. Dies sei vor allem auf die Einbrüche im Getreidepreis seit Anfang 2002 zurückzuführen, nachdem die EU-Kommission das Importkontingent erweitert habe und rund 10 Millionen Tonnen Getreide zu Dumpingpreisen aus der Schwarzmeerregion auf den Markt gelassen habe.

Im diesjährigen Betriebsabschluss 2002/01 lag damit das durchschnittliche Bruttoeinkommen je Familienarbeitskraft bei 16.100 Euro. ‚Solche Einkommensrückgänge, die auch bundesweit noch immerhin 14 Prozent betragen, zeigen dramatisch die Konsequenzen von politisch gewollten Preisrückgängen auf, die trotz Ausgleichszahlungen das Betriebsergebnis mittelfristig halbieren. In eine solche Situation passen die derzeitigen steuer- und haushaltspolitischen Überlegungen der Bundesregierung wie ein Faustschlag in das Gesicht der Pietät‘, so der Bauernpräsident. Wer auf solche Tendenzen mit der steuerpolitischen Daumenschraube besonders im Agrarbereich antworte, betreibe politische Folter.

Die durchschnittlichen Betriebsergebnisse in rheinland-pfälzischen Haupterwerbsbetrieben mit 24.000 Euro pro Jahr schnürten den Landwirten jegliche Luft ab. Schließlich müssten von diesem Ergebnis noch die Steuern, die soziale Absicherung und die Investitionen getragen werden. Die Landwirte seien total verunsichert. Dies zeige sich auch darin, dass die Investitionszurückhaltung in Rheinland-Pfalz besonders hoch sei. Auch das Investitionsklima sei in der bundesweiten Benotung in Rheinland-Pfalz mit 3,4 nach Sachsen an letzter Stelle der Stimmungsskala angelangt. In Ländern mit einem Betriebsergebnis von 42.000 Euro wie in Schleswig-Holstein und 39.000 Euro im Durchschnitt der neuen Bundesländer sei natürlich die Investitionsneigung wesentlich besser beziehungsweise seien dort überhaupt noch Investitionen möglich.

Das Ende der Fahnenstange sei eigentlich bereits in den vergangenen Jahren erreicht worden. Es gelte, endlich aufzuwachen von der Alptraumpolitik, die einen gesamten Berufsstand bis in den Schlaf verfolge.

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Deutschland bleibt Kartoffelland Nr. 1 in der EU

Themen: Archiv — info @ 13:12

Ernte jedoch erheblich kleiner als in 2001 – EU-Ergebnis steigt auf 45,2 Millionen t

Hannover (agrar.de) – Die Kartoffelsäcke der europäischen Landwirte sind in diesem Jahr voraussichtlich nur wenig praller gefüllt als zur Vorjahresernte. Die diesjährige Kartoffelernte der EU wird auf insgesamt 45,2 Millionen Tonnen (t) veranschlagt, das wären 0,9 Prozent mehr als in 2001, berichtet der niedersächsische Landvolk-Pressedienst aus einer vorläufigen Schätzung der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) in Bonn.

Demnach hat Deutschland seinen Ruf als ‚Kartoffel-land Nr. 1‘ mit 10,97 Millionen t behaupten können, obwohl dieses Ergebnis das Vorjahresniveau um 4,6 Prozent verfehlt. Die Landwirte in den Niederlanden erzielten mit 7,3 Millionen t ein Plus von 4,1 Prozent, ihre Kollegen in Großbritannien fuhren mit 6,6 Millionen t ein geringfügig schlechteres Ergebnis ein als in 2001. In den übrigen Haupterzeugungsländern der begehrten Knollen fiel die Ernte dagegen besser aus als im Jahr zuvor: So wird die Ernte in Frankreich auf 6,4 Millionen t veranschlagt, das wäre eine Steigerung um 5,3 Prozent. Die Landwirte in Spanien sollen 3,0 Millionen t (plus 1,5 Prozent) und die Bauern in Belgien 2,74 Millionen t (plus 6,8 Prozent) Kartoffeln von ihren Äckern gerodet haben.

Die deutschen Landwirte hatten ihr Anbauareal zur Ernte 2002 geringfügig um 0,7 Prozent auf 284.141 ha ausgeweitet. Für das schlechtere Ernteergebnis in Deutschland sorgten demnach vor allem die diesjährigen Wetterkapriolen. Während in einigen Regionen – wie im bedeutendsten Erzeugerland Niedersachsen – der extrem hohe Niederschlag manche Felder völlig unter Wasser setzte, sorgte anderorts anhaltende Trockenheit für niedrige Erträge und kleine Knollen. Der schöne Spätsommer versöhnte die Bauern ein wenig, da der Wetterumschwung trockene Felder, gute Erntebedingungen und bessere Qualitäten als zunächst befürchtet mit sich brachte.

Während die diesjährige Kartoffelernte der EU das Vorjahresergebnis knapp übertrifft, reicht sie doch bei weitem nicht an frühere Ernten heran. So konnten die EU-Erzeuger in 1999 und in 2000 jeweils mehr als 48 Millionen t Knollen ernten. Während jedoch vor zehn Jahren EU-weit noch 1,5 Millionen Hektar (ha) Kartoffeln angebaut wurden, waren es zur diesjährigen Ernte nur noch weniger als 1,3 Millionen ha. So haben nach den Angaben der Bonner Marktbeobachter insbesondere im Süden der EU viele Landwirte den Anbau der Hackfrucht eingestellt, während sich das Areal im Westen aufgrund der höheren Erträge bei rund 900.000 ha stabilisiert hat.

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Situationsbericht 2003: Einkommensrückgang in Landwirtschaft und Weinbau

Themen: Archiv — info @ 12:12

Koblenz (agrar.de) – Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, stellte in Berlin den Situationsbericht 2003 vor. Hierin werden wirtschaftliche Daten und Entwicklungen der Landwirtschaft in 2002 gegenüber in Vorjahren verglichen. Die landwirtschaftlichen Gewinne der Haupterwerbsbetriebe sind deutschlandweit von Juli 2001 bis Juni 2002 um 12,9 Prozent auf 31.900 Euro gesunken. Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau (BWV), Leo Blum, muss für Rheinland-Pfalz eine noch katastrophalere Entwicklung vorstellen. Hier sanken die Gewinne der Haupterwerbsbetriebe um 27 Prozent auf 24.000 Euro. Dies sei der schlechteste Wert aller Bundesländer. Hervorgerufen werde dieser Wert durch die außerordentlich schlechten Preise der Fassweinwinzer und der Veredelungsbetriebe. Auch die niedrigen Preise für Obst und Gemüse hätten zu dem mageren Ergebnis beigetragen.

Die Situation bei den Futterbaubetrieben habe sich hingegen stabilisiert und teilweise sogar gebessert, erklärte Präsident Blum. Dies habe aber den rapiden Preisverfall in den genannten Bereichen nicht kompensieren können. Es gehe außerdem um einzelbetriebliche Schicksale und nicht um statistische Werte. Jeder landwirtschaftliche und weinbauliche Betrieb müsse faire Preise erzielen können. Nur so könnten Perspektiven für die Zukunft entwickelt werden. Eine wuchernde Bürokratie, unübersehbar ansteigende Kontrollen und zusätzliche Belastungen der Betriebe durch Schlachtnebenkosten und Entsorgungskosten verschärften die wirtschaftliche Situation zusätzlich erheblich.

Das lethargische Verhalten der Bundesregierung, die lediglich zusehe wie es mit der Landwirtschaft und dem Weinbau bergab ginge, sei auch in Anbetracht der notwendigen Sparmaßnahmen unverantwortlich. Die Regierung berücksichtige in keiner Weise, dass die Landwirtschaft und der Weinbau die Inflationsbremser Nr. 1 in Deutschland seien. Sie erbringen bereits seit Jahrzehnten Wohlfahrtsleistungen, die auch in finanziell schwierigen Zeiten honoriert werden müssten. In einem demokratischen System dürfe eine Regierung nicht mit dem Seitenblick auf Wählerpotenzial agieren, sondern müsse für alle Bürgerinnen und Bürger des Landes da sein.

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Erste deutsche Bio-Glühwei(h)n-Nacht auf 115 Biohöfen

Themen: Archiv — info @ 12:12

Bundesweite Gemeinschafts-Aktion von CMA und von Demonstrationsbetrieben Ökologischer Landbau am 18. Dezember 2002

Berlin (agrar.de) – Wer dem vorweihnachtlichen Trubel in den Innenstädten entfliehen und trotzdem einen heißen, duftenden Glühwein mit Freunden genießen will, ist auf der ersten deutschen ‚Bio-Glühwei(h)n-Nacht 2002‘ genau richtig.

Bei dieser bundesweiten Gemeinschaftsaktion mit der Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) bringen 115 Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau ihre Höfe im wahrsten Sinne des Wortes zum Leuchten und zum ‚Glühen‘. Die Bio-Höfe laden Medien, Kunden und interessierte Öffentlichkeit am 18. Dezember bei winterlichen Temperaturen zur ‚Bio-Glühweinnacht‘ ein. Geboten wird eine würzige Mischung aus kulinarischen Kostproben, Unterhaltungsprogramm, anregenden Gesprächen und Informationen rund um den Öko-Landbau – vom Bio-Wein bis zum Bio-Weihnachtsbaum.

Die Aktion beginnt auf den meisten Höfen um 16 Uhr. Bio-Glühwein, Kinder-Punsch in eigens produzierten Bechern und Bio-Gebäck gibt’s überall kostenlos, solange der Vorrat reicht. Andere Bio-Produkte und Gerichte werden nach Gusto der Höfe zu ‚kleinen‘ Preisen verkauft. Je nach Betriebsart, bieten die Höfe ein attraktives vorweihnachtliches Rahmenprogramm, vom Weihnachtsbaum-Leasing, über die Winterwanderung, bis zum Strohsternebasteln im Stall vor einem echten Ochs’ und Esel.

Die bundesweite Gemeinschaftsaktion wurde von der CMA initiiert. Alle teilnehmenden Bio-Betriebe gehören zum Netzwerk von bundesweit 200 so genannten ‚Demonstrationsbetrieben Ökologischer Landbau‚. Sie verteilen sich auf alle Landschaftsräume Deutschlands, von Mecklenburg über die Schwäbische Alb bis zum Bodensee. Das im Juli 2002 vom Bundesverbraucherministerium im Rahmen des Bundesprogramms ‚Ökologischer Landbau‘ gestartete Netzwerk-Projekt hat zum Ziel, einen praxisnahen Einblick in den Alltag des ökologischen Landbaus zu geben.

Weitere Informationen sowie die Adressen der teilnehmenden Biohöfe werden rechtzeitig im zentralen Internetportal des Bundesprogramms Ökologischer Landbau eingestellt.

Hintergrundinformation

Stichwort: Bio-Weihnachtsbäume

Der Weihnachtsbaum ist den Deutschen zu einem ’seelischen Grundnahrungsmittel‘ geworden. In den meisten Familien ist ein Weihnachten ohne einen festlich geschmückten Weihnachtsbaum undenkbar. So werden auch dieses Jahr wieder rund 22 Millionen Weihnachtsbäume für die Wohnstuben geschlagen. Neben den konventionellen Bäumen von speziellen Plantagen gibt es in Deutschland mittlerweile auf über 25.000 Hektar anerkannt ökologische Weihnachtsbaumkulturen. Die Bio-Christbäume kommen ohne mineralische Düngung, Pestizideinsatz und Gentechnik aus. Mischkulturen verhindern eine Massenvermehrung von schadbringenden Insektenpopulationen. Shropshire-Schafe, die als ‚lebende Rasenmäher‘ dienen, halten Gras und Wildkräuter kurz, ohne die Weihnachtsbäume, die ihnen im Übrigen überhaupt nicht schmecken, anzuknabbern. Sie liefern darüber hinaus noch Lämmer, Käse, Koteletts und Wolle. Wer ökologische Gesichtspunkte bei der Anschaffung seines Weihnachtsbaums berücksichtigen will, sollte auf die zwei in Deutschland benutzten Gütezeichen achten. Da ist zum einen das Zeichen des Öko-Anbauverbandes Naturland, der Richtlinien zusammen mit Greenpeace, ROBIN WOOD und BUND erarbeitet hat und das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC).

Stichwort: Bio-Wein

Bio-Wein wird von Weinbauern in fast allen deutschen Weinanbaugebieten produziert. Den Bio-Winzern sind der Erhalt der Natur und eine Wirtschaftsweise, die schonend mit den Ressourcen unserer Umwelt wirtschaftet, ein Hauptanliegen. Sie verzichten auf chemisch-synthetische Spritzmittel und auf leicht lösliche Mineraldünger. Die Reben erhalten ihre Nährstoffe ausschließlich über die Aktivierung des Bodens. Die Gesundheit der Rebstöcke und Trauben ist der gezielten Förderung der Widerstandskräfte der Pflanzen zu verdanken. Ein so kultivierter Weinberg erhält gleichzeitig eine große Artenvielfalt und bietet bedrohten Tier- und Pflanzenarten ein Refugium. Und natürlich kann sich das Ergebnis einer solchen Anbauweise sehen bzw. schmecken lassen. Denn obwohl der Anteil der Bio-Winzer an der gesamten Rebfläche in Deutschland nur 1,5 Prozent ausmacht, stellen sie vier Prozent der im deutschen Gault Millau genannten Spitzenweingüter. Ein Beweis für die überdurchschnittliche Qualität. Wer selber einmal Bio-Wein probieren will, sollte auf die Zeichen der Anbauverbände Ecovin, Bioland, Demeter und Naturland achten.

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