23. Oktober 2002

Mehr Angebote für private Waldbesitzer in Brandenburg

Themen: Archiv — info @ 13:10

Potsdam (agrar.de) – Die Waldbesitzer haben nach Jahrzehnten der Fremdbestimmung ihr Eigentum wieder angenommen. Viele sind nach Brandenburg zurückgekehrt, um alten Familienbesitz zurückzuerwerben oder sind als Neueinrichter ganz ohne Vorbelastung Waldeigentümer geworden. Brandenburg verfügt über knapp 1,1, Mio. Hektar Wald. Gegenwärtig sind 500.000 Hektar in privater Hand. Langfristig soll der Anteil privater und kommunaler Waldbesitzer auf 60 Prozent steigen.

In Brandenburg gibt es wieder rund 100.000 private Waldbesitzer. Bis Ende 2001 sind von der BVVG, der bundeseigenen Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft, in Brandenburg 120.000 Hektar Wald an Neueinrichter (34 Prozent), Wiedereinrichter (3 Prozent) und frühere Eigentümer (36 Prozent) sowie zum Verkehrswert an sonstige Erwerber privatisiert (27 Prozent) worden. Einen Tag vor der morgigen Konferenz des Brandenburgischen Forstvereins in Eberswalde zum gleichen Thema stellte Agrar- und Umweltminister Wolfgang Birthler (SPD) eine Bilanz zur Privatwaldentwicklung in Brandenburg vor: ‚Die Forstreform hat die Weichen auch dafür gestellt, dass die Betreuung und Beratung der privaten Forstwirtschaft auf einer kalkulierbaren Grundlage steht. Die Dienstleistungsangebote für die Privaten müssen erheblich ausgeweitet werden, auch um sicherzustellen, dass unter den Brandenburger Bedingungen mehr Holz für die heimische Industrie mobilisiert werden kann.‘

Schwierige Produktionsbedingungen

So schön die Brandenburger Landschaften auch sind, die natürlichen Produktionsbedingungen für die Forstwirtschaft sind eher mäßig. Geringe Niederschläge und ausgeprägte Trockenzeiten addieren sich mit der geringen Wasserspeicherkapazität der überwiegend sandigen Böden.

Kriegsfolgen und die Bedürfnisse der DDR-Volkswirtschaft bescheren den Waldbesitzern ein Übermaß junger und mittelalter, zumeist strukturarmer Kiefernbestände. Die standörtlichen Bedingungen, die Waldstrukturen und die Baumartenzusammensetzung wiederum bedingen eine besonders hohe Anfälligkeit gegenüber Feuer und anderen Schadeinwirkungen.

Mit regionalen Unterschieden überwiegen bei den zirka 100.000 Betrieben vor allem die kleinen, die über weniger als 5 Hektar Wald verfügen. Ein Viertel aller Betriebe besitzt sogar unter 3 Hektar Wald. Die Privatisierung des ehemals volkseigenen Waldes durch die BVVG führt dazu, dass künftig etwa ein Drittel der Privatwaldfläche über 200 Hektar verfügt. 1.000 oder 2.000 Hektar Wald sind unter Brandenburger Ertragsbedingungen noch keine Lizenz zum Gelddrucken. Selbst unter günstigen Bedingungen liegen die Betriebserträge selten über 80 bis 90 Euro pro Jahr und Hektar und damit etwa 250 Euro unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.

In vielen Fällen reichen die Betriebserträge nicht einmal mehr aus, um die fixen Belastungen für Grundsteuern, gesetzliche Unfallversicherung, Boden- und Wasserverbände sowie die Waldbrandversicherung zu decken. Vor dieser Situation stehen Waldbesitzer, die nach einer Untersuchung der Universität Tharandt in den meisten Fällen schon etwas betagter sind, keine forstliche Ausbildung erfahren haben und über keinerlei technische Ausstattung verfügen.

Privater Waldbesitz hat dennoch Zukunft

Birthler: ‚Und dennoch bejahe ich die Frage, ob Waldbesitz in Brandenburg überhaupt eine Zukunft hat.‘ In Brandenburg hat sich eine Holzindustrie konsolidiert, die zwar nicht frei von Krisen ist, dennoch aber eine entscheidende Nachfrageposition ausübt und die auch bereit ist zu echten Partnerschaften. Darüber hinaus bilden sich zunehmend regionale und kleinräumigere Wirtschaftskreisläufe, in denen die Forstwirtschaft mit ihren umweltfreundlichen Produkten eine zunehmende Rolle spielen wird. Und schließlich hat auch der Privatwald in Brandenburg maßgeblich Anteil am Landschaftsbild und damit Bedeutung für den Natur- und Artenschutz. In Verbindung mit der Metropole Berlin wird es auch gelingen, diese Stärken zu einer Verbesserung des Betriebsertrags zu nutzen.

Erarbeitung eines Brandenburger Waldprogramms

Gegenwärtig wird mit großer öffentlicher Beteiligung ein Waldprogramm für Brandenburg entwickelt. Über 70 Einzelpersonen, Verbände, Kommunen haben ihre Erwartungen an den Wald, seine Bewirtschaftung und seine Nutzungsmöglichkeiten formuliert. Gerade der intensive Dialog mit den Waldbesitzern hat aber auch gezeigt, dass eine aktuelle – und möglichst objektive – Situationsanalyse dringend notwendig ist. Bevor aus den über 240 Aspekten die programmatischen Aussagen für die künftige Forstpolitik abgeleitet werden, ist es wichtig, dem Privatwald noch einmal besonderes Gehör zu verschaffen.

85 Mio. Euro Fördermittel

Die finanzielle Förderung der privaten und kommunalen Forstwirtschaft mit Mitteln des Landes, des Bundes und der EU betrug in den letzten 11 Jahren insgesamt etwa 85 Mio. Euro. Der weit überwiegende Teil hiervon, nämlich 76 Mio. Euro, ging in waldbauliche Maßnahmen, also in die Anpassung der Waldstrukturen, die die Waldbesitzer bei der Wiedererlangung ihres Eigentums vorgefunden haben. Mit 3,5 Mio. Euro wurde der Aufbau der forstlichen Zusammenschlüsse gefördert.

‚Dies scheint mir in der Rückschau zu gering‘, sagte Birthler dazu: ‚Jetzt hat Brandenburg mit über 400 Zusammenschlüssen zwar den Spitzenplatz in der Bundesrepublik. Aber was die Durchschnittsgröße der einzelnen Zusammenschlüsse anbelangt und ihre Betriebsintensität – darin sollten wir noch jeden Vergleich meiden.‘

So beträgt die Durchschnittsgröße von Forstbetriesgemeinschaften in Brandenburg 361 Hektar, aber in Niedersachsen 3.300 Hektar und in Bayern 6.700 Hektar.

Naturschutz und Wald

Die naturschutzfachliche Wert der brandenburgischen Wälder liegt insbesondere in der relativ geringen Zerschneidung durch Infrastruktur und Besiedelung. Dies zu erhalten ist ein Ziel der Schutzgebietsausweisungen, an denen der Privatwald im Verhältnis zu seinem Flächenanteil unterproportional beteiligt ist, bei Totalreservaten und bei Naturschutzgebieten mit 32 Prozent und bei Landschaftsschutzgebieten mit 56 Prozent.

Seit heute erhältlich: Privatwald in Brandenburg – Entwicklung, Rahmenbedingungen und aktuelle Situation, Eberswalder Forstliche Schriftenreihe, Band XVI, 78 Seiten, herausgegeben von der Landesforstanstalt Eberswalde und dem brandenburgischen Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung, Eberswalde/Potsdam 2002, ISBN: 3-933352-48-7; Bezugsquellen: Landesforstanstalt Eberswalde, Forstschule Finkenkrug, Dezernat Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 03322-243765 und 243766; E-Mail – oder über die Pressestelle des Ministeriums.

Links zum Thema Wald und Forst, Links zum Bundesland %url4%Brandenburg%/%.

Waldzustandsbericht Baden-Württemberg 2002: Geschädigte Waldfläche auf dem Niveau der Vorjahre

Themen: Statistik,Wald,Waldbericht — info @ 09:10

Minister Stächele: Reduktion der Säureeinträge im Wald muss erreicht werden

Stuttgart (agrar.de) – ‚Zur Stabilisierung des Ökosystems Wald, für den langfristig vorsorgenden Trinkwasserschutz und zur Erhaltung der Vielfalt der gewässerbiologischen Lebensgemeinschaften muss eine Reduktion der Säureeinträge erreicht werden.‘ Dies betonte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Willi Stächele, bei der Vorstellung des Waldzustandsberichts 2002 am Dienstag im Ministerrat in Stuttgart. Die geschädigte Waldfläche liege weiterhin auf dem Niveau der Jahre 1998 bis 2000. Die Waldbäume als Weiser für Umweltbelastungen zeigten, dass 24 Prozent der Waldfläche in Baden-Württemberg deutliche Schäden aufwiesen. Als wesentliche Ursache sieht die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg die hohen Säureeinträge in die Waldökosysteme.

Schwerpunkt im diesjährigen Waldzustandsbericht ist das Thema ‚Bodenversauerung und Wasserqualität‘. ‚Die Säurebelastung der Waldökosysteme wird nach wie vor von den Stickstoffeinträgen bestimmt, die insgesamt nur leicht rückläufig sind‘, sagte Stächele. Am Westhang des Schwarzwaldes seien dies in erster Linie Nitrateinträge, im Alpenvorland und im Neckarland vor allem Ammoniumeinträge. Über diese steigenden Säureeintragungen in den Wäldern und die damit zusammenhängende Versauerung der Gewässer zeigte sich Minister Stächele sehr besorgt. ‚Der eingeschlagene Weg, die Luftschadstoffe weiter zu reduzieren, muss konsequent fortgesetzt werden‘, bekräftigte der Minister.

Die komplexen Prozesse der Waldökosystemveränderungen werden an aufwendig instrumentierten forstlichen Beobachtungsflächen erhoben. In der Ökosystemfallstudie ‚Conventwald‘, zirka 20 Kilometer östlich von Freiburg, wird in einem knapp zehn Hektar großen bewaldeten Wassereinzugsgebiet die Entwicklung von Boden- und Gewässerversauerung seit 1991 beobachtet. Diese Beobachtungen können als repräsentativ für den mittleren und südlichen Schwarzwald gelten. An diesem ursprünglich gut basenversorgten und damit gegenüber Bodenversauerung vergleichsweise stabilen Standort wurden im Boden sowie im Bachwasser massive Versauerungstendenzen beobachtet. Dass im mittleren und südlichen Schwarzwald eine Vielzahl von Gewässern in ihrem Oberlauf als stark bis sehr stark sauer klassifiziert würden, hält der Minister für bedenklich.

Die Waldschadensinventur fand dieses Jahr in dem erweiterten 16 mal 16 Kilometer Stichprobennetz statt. Insgesamt wurden 1.170 Bäume erfasst. Diese Stichprobendichte ermöglicht Aussagen über den Zustand der gesamten Waldfläche Baden-Württembergs. Eine Aufgliederung auf einzelne Baumarten und Regionen ist dagegen nicht möglich. Bei der Vollinventur, wie im Jahre 2001, sind auch Aussagen zu den einzelnen Baumarten möglich. Diese wird im dreijährigen Turnus in einem vier auf vier Kilometer Raster durchgeführt. In den anderen Jahren findet die Inventur im erweiterten 16 mal 16 Kilometernetz statt. ‚Die diesjährige Erhebung hat ergeben, dass die mittleren Nadel- und Blattverluste in etwa so hoch sind, wie in den vergangenen Jahren. Die Erhöhung im letzten Jahr, bedingt durch Lothar hat sich weitgehend bestätigt. Dagegen sind die Vergilbungserscheinungen von 0,9 Prozent im Jahr 2000 auf jetzt 9 Prozent angestiegen. Dies ist ein Hinweis auf einen zunehmenden Mangel an basischen Nährelementen wie zum Beispiel Magnesium im Boden‘, erläuterte Minister Willi Stächele.

Bodenschutzkalkungen mit magnesiumhaltigem Kalk könnten hier Verbesserungen bringen. Sie führten dem Boden durch Nährstoffauswaschung entzogenes Magnesium wieder zu. Die Kalkungen bewirkten auch eine Kompensation der Säureeinträge. Hierdurch würden der Vegetation wichtige Nährelemente wieder zur Verfügung gestellt. Außerdem werde der Trend zur Gewässerversauerung durch die Bodenschutzkalkung erheblich gemildert. Auf stark versauerten Standorten, insbesondere im Schwarzwald und Odenwald, seien inzwischen Wiederholungskalkungen erforderlich. ‚Die Bodenschutzkalkung im Wald ist eine umwelttechnische Vorsorgemaßnahme, die Säureeinträge kompensieren kann. Sie ist aber kein Ersatz für eine konsequente Weiterführung der Luftreinhaltungspolitik‘, so Stächele.

Links zum Thema Waldbericht, Links zum Bundesland Baden-Württemberg.

22. Oktober 2002

Sachsen-Anhalt: Gemüseanbau auf fast 5.000 Hektar angestiegen

Halle (agrar.de) – In diesem Jahr wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Halle knapp 4.900 Hektar Ackerland mit Freilandgemüse für den Verkauf bestellt, das entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 12 Prozent.

Auf über einem Viertel der Gesamtgemüsefläche wächst in Sachsen-Anhalt Spargel. Gegenüber dem Vorjahr ist der Spargelanbau um 14 Prozent angestiegen. Die Speisezwiebel beansprucht mit 890 Hektar 18 Prozent der Gemüsefläche. Erheblich zugelegt haben die Gemüsebauer nochmals beim Anbau von Radieschen (+ 35 Prozent), Frischerbsen (+ 32 Prozent) und späten Möhren und Karotten (+ 17 Prozent). So wurden 2002 auf 610 Hektar Frischerbsen, auf 590 Hektar Grüne Bohnen und auf 560 Hektar späte Möhren und Karotten angebaut. Für die Radieschenproduktion nutzten die Gemüsebauer 290 Hektar Ackerland.

Dagegen ist der Gemüseanbau unter Glas weiter zurückgegangen. Auf gut 6 Hektar wurde in Gewächshäusern Gemüse produziert. Knapp die Hälfte der Unterglasanlagen dienten der Erzeugung von Tomaten.

Die Erdbeererntefläche war mit 125 Hektar um 11 Prozent kleiner als 2001. Die vorgesehenen Rodungen und Neuanpflanzungen lassen einen weiteren Anbaurückgang erwarten.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Sachsen-Anhalt.

Schleswig-Holstein: Weniger Obstanbaubetriebe

Themen: Archiv — info @ 14:10

Kiel (agrar.de) – Nach den Ergebnissen der diesjährigen Baumobstanbauerhebung im Frühjahr 2002 erzeugten in Schleswig-Holstein 129 Betriebe auf einer Fläche von 651 ha Marktobst. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, nehmen die Apfelbäume mit 516 ha den größten Anteil der Baumobstfläche ein. Es folgen die Sauerkirschen, die auf einer Fläche von 71 ha stehen. Auf die übrigen Flächen verteilen sich Süßkirschen (34 ha), Birnen (12 ha) sowie Pflaumen und Zwetschen (17 ha).

Seit der vorhergehenden Baumobstanbauerhebung im Jahre 1997 hat die Zahl der Betriebe mit Marktobstanbau um 36 abgenommen. Demgegenüber erhöhte sich die Anzahl der Bäume um 10 Prozent auf 1,2 Mill., darunter die der Apfelbäume um 12 Prozent auf 1,1 Mill. Dies ist darin begründet, dass bei der Neuanlage die Obstbäume in erheblich engerem Abstand gepflanzt werden.

Gut ein Viertel der Apfelanlagen ist jünger als vier Jahre und nur knapp ein Fünftel älter als 15 Jahre. Bevorzugte Sorten der Neupflanzungen waren in den vergangenen fünf Jahren der mit insgesamt 187 ha dominierende Holsteiner Cox sowie Elstar, Jonagored und Jonagold; ausgeweitet wurde auch der Anbau neuerer Sorten wie Rubinette und Delbarestivale. Demgegenüber haben Boskop, Cox Orange, Gloster und Golden Delicious weiter an Bedeutung verloren.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Schleswig-Holstein.

EU zahlt 132 Mio. Euro gegen BSE, Tollwut, Scrapie, Salmonellen

Themen: EU,Schweinepest,Tierseuchen — info @ 14:10

Brüssel (agrar.de) – Die EU-Kommission finanziert 2003 die Ausrottung von Tierkrankheiten. Dazu gehören vor allem BSE, Scrapie (Traberkrankheit) und Tollwut. Dieser Betrag wird vor allem zur Anschaffung von Testausrüstungen eingesetzt.

Die Europäische Kommission hat für 2003 ein Finanzpaket für die Bekämpfung von transmissiblen spongiformen Enzephalopathien (TSE) und und eine ganze Reihe anderer Tierkrankheiten in der EU bewilligt. Aus dem Haushalt der Europäischen Union werden 94 Mio. Euro zur Finanzierung der Überwachung von BSE und Scrapie (Traberkrankheit) bereitgestellt. Österreich erhält aus diesem Projekt Geld für die Bekämpfung von Salmonellen, Scrapie und Tollwut.

Testausrüstung wird angeschafft

Dieser Betrag wird zur Anschaffung von Testausrüstungen genutzt. Die Kommission verabschiedet auch Finanzierungsregeln für die Programme 2003 zur Ausrottung von Tierseuchen und zur Verhütung von Zoonosen wie beispielsweise Salmonellen. Die EU wird 38 Mio. Euro aus für Tiergesundheit verfügbaren Mitteln für die Ausrottung und Überwachung der wichtigsten Tierseuchen in den Mitgliedstaaten bereitstellen. Die Krankheiten, um die es bei diesen Programmen geht, sind entweder von Bedeutung für die Gesundheit von Mensch und Tier oder verursachen massive Verluste in der Nutztierhaltung und bilden damit ein Hemmnis für den innergemeinschaftlichen wie den internationalen Handel.

Seuchen ausrotten

David Byrne, Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, erläuterte die Beschlüsse: „Testprogramme sind ein wirksames und wichtiges Instrument, um das Ausmaß des BSE- und Scrapie-Auftretens in der Europäischen Union zu ermitteln. Sie stellen eine wertvolle Ergänzung zu den einschlägigen Rechtsvorschriften dar. Die Einführung obligatorischer BSE-Tests hat gezeigt, wie wichtig diese für die Feststellung von BSE bei Rindern und die Entfernung der so infizierten Tiere aus der Lebens- und Futtermittelkette sind. Zu den Ausrottungsprogrammen für Tierseuchen erklärte er: „Die fortgesetzte Unterstützung der Europäischen Union für Programme zur Ausrottung von Seuchen ist Ausdruck unserer Verpflichtung, den Gesundheitszustand der Nutztiere in der Union zu verbessern. Dies ist wichtig aus der Perspektive des Schutzes der Tiergesundheit und gleichzeitig auch von Nutzen für die menschliche Gesundheit.“

TSE-Überwachungsprogramme

Alle für den menschlichen Verzehr geschlachteten Rinder über 30 Monate sowie alle verendeten Tiere sowie notgeschlachtete Tiere über 24 Monate müssen auf BSE getestet werden In Schweden, wo das BSE-Risiko geringer ist, werden gesunde Schlachttiere über 30 Monate lediglich einer Stichprobenuntersuchung unterzogen. Im Vereinigten Königreich, wo alle Tiere über 30 Monate aus der Lebensmittelherstellungskette ausgeschlossen sind, müssen alle Tiere über 42 Monate, die nach dem verstärkten Verfütterungsverbot (1. August 1996) geboren sind, auf BSE getestet werden, vor diesem Datum geborene Tiere werden stichprobenweise getestet. Insgesamt werden 2003 zwischen neun und zehn Millionen Tiere auf BSE getestet werden.

550 000 Schafe auf Scrapie testen

Außerdem sind bei Schafen und Ziegen über 18 Monate Schlachtkörpertests mit Zufallsauswahl für gesunde Tiere bei der Schlachtung sowie bei verendeten Tieren durchzuführen. 2003 werden insgesamt 550 000 Tiere auf Scrapie getestet.

Alle Mitgliedstaaten mit Ausnahme des Vereinigten Königreichs haben der Kommission ihre Programme für diese verschiedenen Tests vorgelegt. Die Kommission hat die Programme unter Berücksichtigung der epidemiologischen Situation und des Gesamtbestands an Rindern, Schafen und Ziegen geprüft.

Nunmehr hat die Kommission den Höchstbetrag für den finanziellen Beitrag der EU zu den Programmen der Mitgliedstaaten für 2003 festgelegt. Insgesamt werden 94 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt bereitgestellt. Die Verteilung auf die Mitgliedstaaten ist online auf der Website der EU-Kommission zu finden.

Programme zur Ausrottung von Tierseuchen

Die Kommission verabschiedet jedes Jahr eine Liste von für einen finanziellen Beitrag der EU in Frage kommenden Programmen zur Ausrottung und Überwachung von Tierseuchen sowie zur Bekämpfung von Zoonosen; die Liste enthält auch Angaben zur absoluten und prozentualen Höhe des Beitrags für jedes Programm. Diesmal hat die Kommission insgesamt 50 Programme für 2003 zur Ausrottung von 13 bedeutenden Tierseuchen in den Mitgliedstaaten gebilligt. Der Gesamtbeitrag der EU (bei einem Finanzierungsanteil von 50 Prozent) zu diesen Programmen beträgt 37,85 Millionen Euro.

10,45 Millionen Euro werden für die Tilgung von Brucellose bei Schafen und Ziegen in den südlichen Mitgliedstaaten, wo diese Krankheit auftritt, eingesetzt. Die Seuche löst beim Menschen das Malta-Fieber aus. Brucellose und Tuberkulose beim Rind sind, so weiß man, auch auf den Menschen übertragbar, daher werden umfangreiche Mittel zur Bekämpfung der letzten bestehenden Infektionsherde dieser Krankheiten aufgewendet (10,4 bzw. 7,8 Millionen Euro). 1,4 Millionen Euro werden zur Bekämpfung der Tollwut, einer viralen Infektion des Nervensystems mit hoher Sterblichkeitsrate, in sechs Mitgliedstaaten aufgewendet. Auch werden Mittel zur Tilgung der schwerwiegendsten Viruskrankheiten bei Schweinen wie der klassischen und der afrikanischen Schweinepest und der vesikulären Schweinekrankheit eingesetzt. Die Bekämpfung von Scrapie, der bei Schafen und Ziegen auftretenden transmissiblen spongiformen Enzephalopathie (TSE), wird mit 2,3 Millionen Euro finanziert.

Vorsorge gegen Salmonellen

Zusätzlich zu den Programmen zur Tilgung und Überwachung von Tierseuchen wurden auch Prüfprogramme zur Zoonoseprävention in die Liste aufgenommen. Ein Beitrag von 1,16 Millionen Euro zur Bekämpfung der Salmonellose in fünf Mitgliedstaaten wurde genehmigt. Salmonellen können schwere Infektionen beim Menschen auslösen.

Links zum Thema Tiergesundheit.

IVA: Verfahrensvielfalt sichert Artenvielfalt

Themen: Archiv,Umwelt — info @ 14:10

Frankfurt (agrar.de) – In Deutschland sollte auf keine Intensitätsstufe in der Landwirtschaft verzichtet werden, will man eine möglichst große Artenvielfalt sichern. Das schreibt der Gießener Phytopathologe Thies Basedow in einem Beitrag für die Zeitschrift ‚Gesunde Pflanzen‚ (54. Jahrg., Heft 6, 2002, S. 177-182). Der Wissenschaftler hat über viele Jahre hinweg verglichen, welche Wildkräuter und Kleintiere auf Flächen des Ökolandbaus und auf Feldern der modernen Landwirtschaft vorkommen. Basedow kommt dabei zu dem Ergebnis, dass der konventionelle Ackerbau von heute unter dem Gesichtspunkt des Artenschutzes gleichberechtigter Partner des Ökolandbaus ist.

Es überrascht nicht, dass die so genannte ‚Ackerbegleitflora‘ auf Öko-Flächen ein wesentlich breiteres Artenspektrum und eine sehr viel höhere Anzahl von Exemplaren aufweist als auf Feldern, die mit Herbiziden behandelt werden. Diese Beikräuter liefern die Nahrungsbasis für Schwebfliegen, für Blattläuse und deren Feinde, für Laufkäfer und für Vogelarten wie die Feldlerche.

Andere Untersuchungen zeigten dagegen, dass auf ökologisch bewirtschafteten Sandböden räuberische Käferarten mit den Jahren extrem stark zurückgingen. Möglicherweise ist der Nahrungsketten-Aufbau in einem verarmten Ökosystem, dem jahrzehntelang mehr Nährstoffe entzogen als zugeführt wurden, gestört. ‚Auf leichten Böden erweist sich der Öko-Landbau als nicht nachhaltig‘, resümiert Basedow.

Jedes Anbauverfahren fördert zudem seine eigenen Kleintierarten, die bei anderer Produktionsweise nicht zu finden sind. Das erbrachte eine mehrjährige Untersuchung von Ackerflächen in der Wetterau auf den Besatz mit Laufkäfern, Kurzflügelkäfern und Spinnen. 33 Arten dieser Räubergruppen kamen nur auf ökologisch bewirtschafteten Flächen vor. 31 räuberische Arten traten ausschließlich bei kleinflächiger konventioneller Landwirtschaft auf. Selbst auf großflächigen Äckern eines konventionell wirtschaftenden Betriebs wurden 17 Räuberarten gefunden, die exklusiv diesen Standort bevölkerten.

Basedow führt die positiven Ergebnisse darauf zurück, dass es der modernen Landwirtschaft immer besser gelingt, Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger gezielt und Umwelt schonend einzusetzen. Allerdings wird eine kleinstrukturierte moderne Landwirtschaft bald der Vergangenheit angehören, so der Wissenschaftler. Deshalb werden Ackerrandstreifen, Hecken und Feldgehölze für die Sicherung der Artenvielfalt immer wichtiger.

Links zum Thema Pflanzen.

Baden-Württemberg: Landwirtschaftliche Grundstückspreise geben wieder nach

Themen: Archiv — info @ 13:10

Stuttgart (agrar.de) – Für landwirtschaftliche Grundstücke (ohne Gebäude und ohne Inventar) in Baden-Württemberg wurde nach Feststellung des Statistischen Landesamts im ersten Halbjahr 2002 ein durchschnittlicher Kaufpreis von 18.180 Euro je Hektar (ha) Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung entrichtet; etwa 1.400 Euro oder 7 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Im ersten Halbjahr 2002 wurden im Rahmen der Kaufwertstatistik von 2.300 veräußerten landwirtschaftlichen Grundstücken die jeweils erzielten Preise erfasst. Dabei wechselte je Kauffall im Durchschnitt eine Fläche von 0,8 ha den Besitzer.

Die höchsten durchschnittlichen Bodenpreise von zum Teil deutlich über 50.000 Euro wurden in den Stadtkreisen Stuttgart, Pforzheim und Heilbronn entrichtet. Unter den Landkreisen stehen Esslingen (48.000 Euro), Ludwigsburg (40.100 Euro) und Böblingen (31.500 Euro) für die obersten Preispositionen. Am unteren Ende der Preisskala rangieren dagegen die Landkreise Rottweil, Zollernalbkreis, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen, Sigmaringen und der Neckar-Odenwald-Kreis mit Grundstückspreisen von 9.500 bis 11.000 Euro/ha Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung.

Deutliche Preisunterschiede ergeben sich auch hinsichtlich der Parzellengröße. So werden für Grundstücke mit 0,1 bis 0,25 ha durchschnittlich über 34 700 Euro/ha bezahlt, für Grundstücke von 0,25 bis 1 ha nur noch gut 19.500 DM/ha. Mit zunehmender Parzellengröße gehen die durchschnittlichen Kaufwerte noch weiter zurück, bis in der Größenklasse von 2 ha und mehr mit 15.750 DM/ha der niedrigste Wert erreicht wird.

Links zum Thema Agrarbericht und Statistik, Links zum Bundesland Baden-Württemberg.

21. Oktober 2002

Geprüfte Qualität von bayerischen Bauernhöfen

Themen: Archiv — info @ 12:10

Miller und Sinner stellten neues Gütesiegel vor

München (agrar.de) – Geprüfte Qualität, gläserne Produktion, effiziente Kontrollen und bayerische Herkunft – der Freistaat setzt auf sein neues Gütesiegel ‚Geprüfte Qualität – Bayern‘ und ist damit europaweit Vorreiter für Qualitäts- und Herkunftssicherung. Landwirtschaftsminister Josef Miller und Verbraucherschutzminister Eberhard Sinner starteten das nach Ansicht der EU beispielgebende Programm am heutigen Montag in München. In der vergangenen Woche war es von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung als Etikettierungssystem für Rinder und Rindfleisch zugelassen worden.

Das neue Zeichen garantiert dem Verbraucher Leistungen, die weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. So dürfen die Erzeugerbetriebe weder die bundes- und EU-weit zugelassenen antibiotischen Leistungsförderer einsetzen noch Klärschlamm auf ihren Flächen ausbringen. Die verwendeten Futtermittel müssen ausdrücklich zugelassen sein, die Transportzeiten der Rinder sind auf vier Stunden begrenzt. Außerdem sind ein Verhaltenstest am lebenden Rind und die Anwendung von innovativen Schlachttechniken vorgeschrieben. Zudem muss die regionale Herkunft der Schlachttiere lückenlos nachgewiesen werden.

Laut Miller setzt das neue Zeichen völlig neue Maßstäbe bei der Vermarktung von Rindfleisch. Seinen Angaben zufolge bietet es auf jeder Stufe klare und nachprüfbare Informationen über Qualität und Herkunft der Ware. Die Verbraucher haben es jetzt in der Hand, so der Minister, mit ihrem Kaufverhalten die gerade in Bayern so wichtigen regionalen Kreisläufe zu stärken. Miller erwartet sich von dem Gütesiegel aber auch neue Impulse für den Absatz von bayerischem Rindfleisch auf den ausländischen Märkten: ‚Bei einem Selbstversorgungsgrad von 260 Prozent sind vertrauensbildende Maßnahmen das A und O des Verkaufserfolges.‘

Die Anforderungen an das Programm haben Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerium zusammen mit Verbraucherverbänden, Organisationen und Handel erarbeitet. Dass sie auch eingehalten werden, soll laut Sinner ein dreistufiges Kontrollsystem auf allen Ebenen der Produktions- und Handelskette sicher stellen: ‚Basis des Systems ist die Eigenkontrolle mit Dokumentation in den teilnehmenden Betrieben. Sie wird in einer zweiten Stufe durch die unabhängigen Fremdkontrollen des Fleischprüfrings Bayern e. V. überwacht.‘ Auf Grundlage dieser beiden Kontrollstufen setzt, so der Minister, die staatliche Kontrolle zielgenau an: ‚Wir stellen auch die Kontrolle der Kontrolleure sicher.‘ Damit schaffe man Transparenz und Sicherheit vom Rohstoff bis zur Ladentheke – vom Futtermittelhersteller über Landwirt und Schlachthof bis hin zu Metzgerei und Einzelhandel.

Lizenznehmer für das Zeichen ist die Landwirtschaftliche Qualitätssicherung Bayern GmbH (LQB). Sie schließt mit allen Betrieben der Land- und Ernährungswirtschaft und des Handels, die das Gütesiegel führen wollen, Zeichennutzungsverträge ab. Um die Bauern auf die neuen Anforderungen vorzubereiten, hat das Landwirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Bayerischen Bauernverband in den letzten Monaten bereits mehr als 1.400 Schulungen mit rund 40.000 Betrieben durchgeführt. Für die Erstzertifizierung der landwirtschaftlichen Betriebe stehen zudem 6,5 Millionen Euro aus Mitteln der Verbraucherinitiative Bayern bereit: 80 Prozent der Kosten in Höhe von 200 Euro pro Betrieb übernimmt der Freistaat.

Gütesiegel, Leistungsinhalte und Prüfsystem sollen in den nächsten Wochen umfassend bekannt gemacht werden. Geplant sind Anzeigen, Info-Broschüren, Ausstellungen auf Regionalschauen und Messen sowie eine eigene Homepage. Das neue Qualitätssicherungsprogramm wird Zug um Zug auch auf die übrigen landwirtschaftlichen Produkte übertragen, die bisher im Programm ‚Qualität aus Bayern – Geprüfte Herkunft‘, vertreten waren, kündigte Miller an. Die entsprechenden Programminhalte sind bereits erarbeitet. Vor ihrem Inkrafttreten müssen sie allerdings noch der EU-Kommission zur Genehmigung vorgelegt werden.

Links zum Thema Lebensmittelqualität und -kontrolle, Links zum Bundesland Bayern.

NABU warnt vor Verschiebung der EU-Agrarreform

Themen: Archiv — info @ 10:10

Flasbarth: Reform nicht auf dem Altar der deutsch-französischen Beziehungen opfern

Bonn – Der Naturschutzbund NABU hat an die Bundesregierung appelliert, die Bemühungen um eine rasche Reform der europäischen Agrarpolitik nicht aus Rücksichtnahme auf die Interessen der französischen Regierung zu unterwandern. Nach Informationen des NABU arbeite die Bundesregierung derzeit mit Frankreich an einer Übereinkunft, welche die Nettozahlerposition Deutschlands im Zuge der EU-Osterweiterung nicht verschlechtern würde. Im Gegenzug wolle die Bundesregierung der von Frankreich geforderten Verschiebung der geplanten EU-Agrarreform auf das Jahr 2007 zustimmen. ‚Die dringend erforderliche Reform der EU-Agrarpolitik darf nicht auf dem Altar der deutsch-französischen Beziehungen geopfert werden‘, sagte NABU-Präsident Jochen Flasbarth. Die Bundesregierung habe sich im Koalitionsvertrag unmissverständlich zu einer sofortigen und grundlegenden Reform der Agrarpolitik bekannt. Es könne nicht angehen, dass diese Aussage schon zwei Tage später wieder reine Makulatur sein solle. Flasbarth forderte die Parteitage von SPD und Grünen auf, die Bundesregierung in die Pflicht zu nehmen und eine eindeutige Haltung zur raschen Agrarreform festzulegen.

Die von der Europäischen Kommission vorgelegten Vorschläge zur Halbzeitbewertung der EU-Agrarpolitik stellen nach Ansicht des NABU einen wichtigen Kurswechsel zugunsten von Umwelt, Steuerzahler und Verbraucher dar. So sollen die Agrarsubventionen als produktionsunabhängige Betriebsprämie gewährt und an Mindeststandards in den Bereichen Umwelt und Lebensmittelsicherheit gekoppelt werden. Durch die Einführung einer EU-weit verbindlichen Modulation würden zudem Finanzmittel aus den Marktordnungen in den Bereich der ländlichen Entwicklung umgeschichtet. Der Vorschlag stoße aber besonders in Frankreich auf Widerstand, da die französischen Landwirte von den bisherigen Subventionsregelungen stark profitiert haben.

‚Der mutigste Schritt seit Jahrzehnten in der europäischen Agrarpolitik darf jetzt nicht an einem deutsch-französischen Kuhhandel scheitern‘, so Flasbarth.

Links zum Thema Politik, Links zum Thema Verbände.

18. Oktober 2002

Bio-Kontrollstellen fusionieren

Themen: Archiv — info @ 14:10

Esslingen (agrar.de) – ABCert heisst der Zusammenschluss der beiden Firmen alicon GmbH (Kontrollstelle für ökologisch erzeugte Lebensmittel, Esslingen) und der BioZert GmbH (Nürtingen/Augsburg). Sitz des neuen Unternehmens ist Esslingen bei Stuttgart.

Alicon war eine bisher bundesweit zugelassene Kontrollstelle, die nach eigenen Angaben 2.200 landwirtschaftliche Betriebe und 700 Verarbeitungsbetriebe betreut. Biozert war bislang in Baden-Württemberg, Bayern und Südtirol zugelassen und hat 3.100 landwirtschaftliche Betriebe und 250 Verarbeiter in der Kundendatei. Zusammen haben die Unternehmen 30 fest angestellte und 90 freie Mitarbeiter.

Links zum Thema Bio-Kontrollstellen.

Seiten: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ...17 18 19 >>



   (c)1997-2017 @grar.de