22. Oktober 2002

Baden-Württemberg: Landwirtschaftliche Grundstückspreise geben wieder nach

Themen: Archiv — info @ 13:10

Stuttgart (agrar.de) – Für landwirtschaftliche Grundstücke (ohne Gebäude und ohne Inventar) in Baden-Württemberg wurde nach Feststellung des Statistischen Landesamts im ersten Halbjahr 2002 ein durchschnittlicher Kaufpreis von 18.180 Euro je Hektar (ha) Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung entrichtet; etwa 1.400 Euro oder 7 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Im ersten Halbjahr 2002 wurden im Rahmen der Kaufwertstatistik von 2.300 veräußerten landwirtschaftlichen Grundstücken die jeweils erzielten Preise erfasst. Dabei wechselte je Kauffall im Durchschnitt eine Fläche von 0,8 ha den Besitzer.

Die höchsten durchschnittlichen Bodenpreise von zum Teil deutlich über 50.000 Euro wurden in den Stadtkreisen Stuttgart, Pforzheim und Heilbronn entrichtet. Unter den Landkreisen stehen Esslingen (48.000 Euro), Ludwigsburg (40.100 Euro) und Böblingen (31.500 Euro) für die obersten Preispositionen. Am unteren Ende der Preisskala rangieren dagegen die Landkreise Rottweil, Zollernalbkreis, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen, Sigmaringen und der Neckar-Odenwald-Kreis mit Grundstückspreisen von 9.500 bis 11.000 Euro/ha Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung.

Deutliche Preisunterschiede ergeben sich auch hinsichtlich der Parzellengröße. So werden für Grundstücke mit 0,1 bis 0,25 ha durchschnittlich über 34 700 Euro/ha bezahlt, für Grundstücke von 0,25 bis 1 ha nur noch gut 19.500 DM/ha. Mit zunehmender Parzellengröße gehen die durchschnittlichen Kaufwerte noch weiter zurück, bis in der Größenklasse von 2 ha und mehr mit 15.750 DM/ha der niedrigste Wert erreicht wird.

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