27. September 2002

Bessere Fleisch-Qualitäten durch Datenverbund

Themen: Archiv — info @ 15:09

Schneller Informationsaustausch zwischen Erzeuger und Schlachthof angestrebt

Dresden/Wolpertshausen (agrar.de) – ‚Informations- und Managementsysteme in der deutschen Fleischwirtschaft‘, heißt ein bundesweites Pilotprojekt der Centralen Marketing-Gesellschaft der Deutschen Agrarwirtschaft (CMA), das gestern in Wolpertshausen (Baden-Württemberg) vorgestellt wird.

Sachsen hat – gemeinsam mit Thüringen – das Teilprojekt ‚länderübergreifendes Managementsystem in der Schweinefleischerzeugung/Salmonellen- und Organbefundung‘ erarbeitet. Unterstützt wurde das Vorhaben durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft mit ca. 80.000 Euro. Herzstück des Projektes ist eine länderübergreifende Datenbank, die wichtige Daten von Erzeugern und Schlachthöfen zu Haltung, Leistung sowie zur Tiergesundheit zusammenführt. Alle an der Produktion Beteiligten können diese Informationen schnell und klar zuordenbar abrufen. Das ermöglicht z.B. den Herstellern, gezielt Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung zu ergreifen. Aus sechs Regionen Deutschlands sind die Erfahrungen eingeflossen. Dieser Datenaustausch unterstützt das neue, bundeseinheitliche Prüfzeichen ‚Qualität und Sicherheit‚. Mit Produkten, die dieses Zeichen tragen, gehen in den nächsten Wochen mehrere Handelsketten an den Markt.

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