02. Juli 2002

Sachsen: Neue Förderschwerpunkte für Agrarinvestitionen

Themen: Archiv — info @ 14:07

Tierschutz und Einkommenskombinationen stehen im Mittelpunkt

Dresden (agrar.de) – Für die Förderung von Agrarinvestitionen in Sachsen gelten neue Grundsätze. Ab sofort werden Maßnahmen für den Tierschutz sowie Einkommenskombinationen stärker gefördert. Das sächsische Kabinett hat in seiner heutigen Sitzung einer entsprechenden Richtlinie des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums zugestimmt. Landwirte, die in eine tiergerechte und flächengebundene Haltung investieren, werden ebenso unterstützt wie landwirtschaftliche Unternehmen, die sich durch Dienstleistungsangebote ein zweites wirtschaftliches Standbein schaffen.

Neu ist beispielsweise die Förderung der Freiland- und Auslaufhaltung bei der Geflügelmast. Dagegen werden Neuinvestitionen für bestimmte Haltungsverfahren wie die Käfig- und Anbindehaltung nicht mehr gefördert. Außerdem unterscheidet das Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) jetzt zwischen kleinen und großen Investitionen. Bei kleinen Investitionen kann entweder ein Zuschuss bei Erfüllung besonderer Anforderungen oder wie bisher eine Zinsverbilligung bis zu 100.000 EUR gewährt werden. Zuschüsse von bis zu 35 Prozent gibt es aber nur bis zu einem förderfähigen Investitionsvolumen von 50.000 EUR. Bei großen Investitionen ab einem förderfähigen Investitionsvolumen von mehr als 50.000 EUR bis max. 1,25 Mio. EUR kann ebenfalls eine Zinsverbilligung gewährt sowie ein Zuschuss bis max. 30.000 EUR für spezielle Maßnahmen ausgereicht werden.

Die Einzelheiten zur oben genannten Richtlinie finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums. Eine umfangreiche Beratung zu allen Details bieten die Ämtern für Landwirtschaft und Gartenbau.

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